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Märkte

OPEC-Monatsbericht: Massiver Produktionsrückgang – der Grund ist offensichtlich

Claudio Kummerfeld

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Vor wenigen Minuten wurde der Monatsbericht der OPEC veröffentlicht. Er zeigt die Fördermengen des Kartells zu Ende September. Daraus geht hervor, dass die Fördermenge im September gegenüber August um 1,32 Millionen Barrels pro Tag gesunken ist auf nur noch 28,49 Millionen Barrels pro Tag.

Saudi-Arabien alleine hat pro Tag im Schnitt 1,28 Millionen Barrels pro Tag eingebüßt. Der Grund ist natürlich einfach. Vor drei Wochen wurden wichtige saudische Öl-Anlagen angegriffen, und mit 5,7 Millionen Barrels pro Tag fiel mehr als die Hälfte der saudischen Fördermenge für einige Tage aus. Dass es im Schnitt auf den ganzen Monat gesehen nur ein Verlust von 1,28 Millionen Barrels pro Tag war zeigt, wie erträglich die Gesamtlage letztendlich doch war. Die Saudis konnten ihre Förderung zügig wieder auf Normalniveau hochfahren. Doch die offizielle Zahl für September ist natürlich im Eimer.

Von daher werden wir wohl an dieser Stelle in vier Wochen von einem starken Fördermengenzuwachs der OPEC berichten können, weil die Saudis im Oktober wieder auf ihr Normalniveau zurückgekehrt sein werden. Und Venezuela? Was für ein Trauerspiel. Das völlig herab gewirtschaftete Land hat eine immer weiter sinkende Fördermenge, die im September um weitere 82.000 Barrels pro Tag auf nur noch 644.000 Barrels pro Tag gefallen ist. Immer weiter runter. 2017 waren es noch 1,9 Millionen Barrels pro Tag. Die Lage in Venezuela hilft unbeabsichtigt den anderen OPEC-Staaten dabei die gesamte Fördermenge immer weiter zu senken, ohne dass man selbst etwas dazu beitragen muss. Aber dieser Hinweis nur am Rande!

Und die Nachfrageseite? Was sagt die OPEC aktuell dazu? Für das laufende Jahr soll die globale Nachfrage nach Öl gegenüber 2018 um 0,98 Millionen Barrels pro Tag steigen. Damit wurden die Erwartungen aus dem Vormonat um 40.000 Barrels pro Tag minimal gesenkt. Auf der Angebotsseite soll die Fördermenge der Nicht-OPEC-Staaten in 2019 um 1,82 Millionen Barrels pro Tag wachsen. Dieser Wert wurde im Vergleich zum Vormonat um 160.000 Barrels pro Tag reduziert. Nun heißt es Abwarten. Was ergeben heute Nachmittag oder heute Abend die Gespräche der Chinesen in Washington DC? Der Ölpreis könnte massiv nach oben oder unten ausschlagen!

OPEC Monatsbericht

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Indizes

Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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