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Palantir, Nvidia: Der Geruch von Panik – muss die Fed die Zinsen senken? Marktgeflüster

Vor der Rede von Fed-Chef Powell in Jackson Hole mit der Frage, ob die Zinsen im September sinken, herrscht zwischenzeitlich ein Anflug von Panik: Hype-Aktien wie Palantir und Nvidia setzten nach Eröffnung der Wall Street ihren Abverkauf fort – da wurden offensichtlich vor allem Positionen euphorischer US-Privattrader, die sich hoch eingekauft hatten, liquidiert. Der Grund sind immer stärkere Zweifel, ob KI in den nächsten Jahren wirklich die extrem überspannten Erwartungen erfüllen kann – oder eben doch nicht. Unterdessen fordert Trump den Rücktritt von Fed-Gouverneurin Cook – das ist der nächste Schlag gegen die (vermeintliche) Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed. Damit aber dürfte der Widerstand von Jerome Powell, die Zinsen zu senken und so der Forderung Trumps nachzugeben, eher noch größer werden..

Hinweise aus Video:

1. US-Aktien-Rally wie in den 90ern – wo bleibt die Korrektur?

2. Trump intensiviert Angriff auf die Fed – Board Member Cook im Visier



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10 Kommentare

  1. Naja- damit die Entschuldung einigermaßen erträglich abläuft, geht es doch nur über Inflation.
    Was wäre die Alternative?
    Deflation?
    Enteignung per Gesetz?
    Mich würde es nicht wundern, wenn zwar offiziell der Inflation der Kampf angesagt wird, man sie aber weiterlaufen lässt.
    Mindestens in den zweistelligen Bereich.
    Mal sehen was kommt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Es gibt schon weitere Alternativen. Annexion Kanadas und Grönlands würde die Staatsschulden der USA auf mehr Bürger und mehr Bodenschätze verteilen. Damit würden die Staatsschulden relativ zur Wirtschaftsleistung sinken und wären wieder leistbar. Trump hat ja auch Hitlers Buch gelesen. Der hatte die Aufrüstung auch auf Pump finanziert und musste dann immer neue Länder (und deren Goldreserven) erobern, um dem Staatsbankrott zu entgehen. Die Schweiz wäre wohl sogar für Trump ein lohnendes Ziel, bei dem vielen Gold das dort lagert und es ist kaum Widerstand zu erwarten ohne Verbündete. Mit den Zöllen hat der Streit ja schon angefangen.

  2. David Zervos. Jesus in der FED.
    Trump macht seine Zollpolitik per Dekret am Kongress vorbei. Der Kongress müsste Die Zölle Verfassungsmässig bestätigen.
    Gerichte sind in dieser Sache tätig. So hab ich mir das sagen lassen. Wer weiß mehr?

    1. Und wieder einmal werden die US Märkte von Zauberhand hochgekauft.

      Natürlich wieder ganz normal…..Palantir mal eben 10% Intraday Run….lol.

    2. Trump hat den Obersten Gerichtshof den
      Supermarkt Cuort in der Hand von 9 Richtern sind 6 Trumphörig teils von ihm in seiner ersten Amtszeit von ihm eingesetzt.
      Zudem haben diese Lakaien ihm während und nach seiner Amtszeit Straffreiheit gewährt.
      Das ist gelebte Amerikanische Demokratie.

      1. Die Ideen der Illuminaten haben sich offensichtlich doch durchgesetzt damals. Deren Mittel war Unterwanderung des Staates und der Freimaurer. Ihr Ziel war die Abschaffung der Erbmonarchie. Aber sie wollten keine echte Demokratie. Sondern eher einen gewählten König, wenn möglich einer von Ihnen, der dann uneingeschränkt herrschen sollte. Und Trump zeigt nun, dass das mit den Gesetzeslücken in der Verfassung machbar ist.

  3. Ich weiß nicht was die individuelle Tätigkeit in Firmen mit KI für die Tech-Riesen an Umsatz und Gewinn bedeutet. Aber die Verwendung von KI in Firmen steht erst am Anfang. Meine kleine Firma ist noch gar nicht eingerichtet um KI optimal zu nutzen, weit weg vom Maximale rausholen. Wenn ich Menschen aus andere Firmen spreche ist das ähnlich. Fazit: noch viel Potenzial bei den Nutzern. Vermutlich also viel Potenzial bei den Anbietern. Es wird runtergehen, Korrektur von mir aus. Aber es wird wieder steigen, über wo wir jetzt stehen. Weit drüber.

  4. „Everybody’s darling is everybody’s Depp.“ hat der Franz Josef Strauß schon gewusst. Man muss sich nicht dafür entschuldigen, die Wahrheit zu sagen, nur weil das einige Verirrte nicht hören wollen. Insbesondere kommt man auf der Suche nach irgendeinem für Alle erträglichen Mittelweg immer mehr vom Weg ab. Denn dann muss man die Mitte finden zwischen Fakten und Meinungen. Und diese Mitte ist dann nicht mehr faktenbasiert, sondern wird selber zur Meinung. Und wenn man die so gefundene Meinung vertreten muss, die gar nicht die eigene ist und gar nicht stimmt, dann steht man am Ende als Depp da. Also nicht manipulieren lassen aus Gefälligkeit, sondern strikt bei den harten Tatsachen bleiben. Ein Erwachsener verträgt die Wahrheit, wer sie nicht verträgt kann sich ja weiterhin Märchen vorlesen lassen, bis er erwachsen wird.

    1. @Ferdl, wo genau siehst du ein Problem? Bitte gib uns mal ein Beispiel.

      1. Auf allen social media Kanälen, wo versucht wird, die Userzahlen zu optimieren. Das geht nur durch Anpassung an Meinungen, wobei die extremsten Meinungen die größten Anpassungen verursachen und damit immer größere Abweichungen vom Wahrheitsgehalt. Kurz vor dem Ende kommt dann so etwas wie X.

        Hier zum Beispiel die Diskussion über Trumps Logik. Oder zuvor schon die Diskussion über Natoosterweiterung. Da wird dann ein Mittelweg gesucht zwischen vertraglich festgelegten Vereinbarungen und möglichen mündlichen Absprachen. Dabei ist die Sache sonnenklar. Es gibt keinen Vertrag, der die Natoosterweiterung verbietet. Mündliche Zusagen mit solchem Inhalt hat es nie gegeben gegenüber Russland. Wenn überhaupt, dann gegenüber Gorbatschow als Vertreter der U.D.S.S.R. und des Warschauer Pakts. Russland hat keine Zusicherung erhalten, Rechtsnachfolger der U.D.S.S.R. zu sein oder gar des Warschauer Pakts. Ukraine könnte das genauso gut behaupten und Russland vorschreiben was es zu tun habe. Ob man auf die möglicherweise gegenüber Gorbatschow gemachte Zusage besteht oder nicht ist nun die Entscheidung jedes einzelnen Staates. Auch wenn der sportliche Lawrow nun das Trikot der U.D.S.S.R. trägt, macht das Russland nicht zur U.D.S.S.R. Da haben viele andere Staaten mitzureden, was im Namen der U.D.S.S.R. noch gilt und was nicht.

        Daher ist es ein Fehler so zu tun, als hätte es irgendeine Zusicherung gegenüber Russland gegeben, die man mit berücksichtigen müsse. Das zu tun verwässert die Tatsachen. Natürlich darf Russland weiterhin seine eigenen Sicherheitsinteressen verfolgen und tut das auch, nötigenfalls mit Atomwaffendrohungen.

        Die Ukraine wurde von USA und westlichen Atommächten gedrängt, ihre Atomwaffen an Russland abzugeben im Budapester Vertrag. Bekommen hat man unter Trump wertlose Sicherheitsgarantien der USA und die nicht mündlich, sondern vertraglich festgeschriebene Zusicherung, dass Russland die territoriale Integrität der Ukraine respektiert. Das tut Russland offensichtlich nicht und will sich Territorium der Ukraine aneignen. Der billigste und schnellste Friede wäre wohl erreichbar, wenn man der Ukraine die damals abgeschwatzten Atomwaffen ersetzt und damit die bisher wertlosen Sicherheitsgarantien wieder erst nimmt.

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