USA

Grund zum Feiern? PCE-Verbraucherpreise exakt wie erwartet, Verbraucherstimmung besser

PCE-Verbraucherpreise Verbraucherstimmung Michigan
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Neue Daten zur Inflation in den USA: Die von der Fed stark beachteten US-Verbraucherpreise (PCE – Personal Consumption Expenditure für September) sind zum Vormonat mit +0,3% wie erwartet ausgefallen (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,3%).

Zum Vorjahresmonat stiegen die PCE-Preise um +2,8% (Prognose war +2,8%; Vormonat war +2,7%).

In der stärker beachteten Kernrate liegen die Preise zum Vormonat bei +0,2% (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,2%) und zum Vorjahresmonat bei +2,9% (Prognose war +2,9%; Vormonat war +2,9%).

Die persönlichen Einkommen liegen bei +0,4% (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,4%).

Die persönlichen Ausgaben liegen bei +0,3% (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,5%, jetzt revidiert auf +0,6%).

Marktreaktion: Die US-Märkte waren im Vorfeld gestiegen – aber ein Grund zum Feiern sind die PCE Verbraucherpreise eher nicht. Wenn die Fed die Zinsen nächste Woche senkt, tut sie das in einem inflationären Umfeld!

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Das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (Dezember), das stark beachtet wird auch wegen der Erwartungen der Konsumenten zur Inflation, ist mit 5, Punkten er ausgefallen als erwartet (Prognose war 52,0, Vormonat war 51,0).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 5, (Prognose war 51,3; Vormonat war 51,1).

Die Konsumentenerwartung liegt bei , (Prognose 52,0; Vormonat war 51,0).

Erwartungen zur Inflation:
1 Jahr: Von 4,5% jetzt auf 4,1%.
5 Jahre: Von 3,4% jetzt auf 3,2%.

Dazu schreibt Joanne Hsu, die die Umfrage verantwortet (eigene Übersetzung):

„Die Verbraucherstimmung stieg Anfang Dezember um 2,3 Indexpunkte, was innerhalb der Fehlermarge liegt. Der Anstieg in diesem Monat konzentrierte sich vor allem auf jüngere Verbraucher. Insgesamt haben sich die Einschätzungen der aktuellen Lage kaum verändert, während sich die Erwartungen verbessert haben, angeführt von einem Anstieg der erwarteten persönlichen Finanzen um 13 %, wobei Verbesserungen über alle Altersgruppen, Einkommensklassen, Bildungsniveaus und politischen Zugehörigkeiten hinweg zu beobachten waren. Dennoch liegt der Wert für die erwarteten persönlichen Finanzen im Dezember fast 12 % unter dem Wert zu Jahresbeginn. In ähnlicher Weise verbesserten sich die Erwartungen für den Arbeitsmarkt leicht, blieben aber relativ düster. Die Verbraucher sehen in einigen Bereichen moderate Verbesserungen gegenüber November, aber die allgemeine Stimmung ist weitgehend gedrückt, da die Verbraucher weiterhin die Belastung durch hohe Preise anführen.

Mit Blick auf die Zukunft sanken die Inflationserwartungen für das kommende Jahr von 4,5 % im letzten Monat auf 4,1 % in diesem Monat, den niedrigsten Wert seit Januar 2025. Dies ist der vierte Rückgang in Folge, aber die kurzfristigen Inflationserwartungen liegen immer noch über den 3,3 % vom Januar. Die langfristigen Inflationserwartungen gingen von 3,4 % im letzten Monat auf 3,2 % im Dezember zurück und entsprachen damit dem Wert vom Januar 2025. Im Vergleich dazu lagen die Werte für 2024 zwischen 2,8 % und 3,2 %, während die Werte für 2019 und 2020 unter 2,8 % lagen. Die Inflationsunsicherheit für beide Zeithorizonte – gemessen am Interquartilsabstand der Antworten – bleibt höher als im Januar dieses Jahres.“



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1 Kommentar

  1. die Inflation steigt schon seit Mai diesen Jahres.
    Mal sehen, wann sie nach oben ausbricht.

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