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Aktien

Pech gehabt: Zalando und Rocket Internet

Markus Fugmann

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Zur falschen Zeit am falschen Ort: das chrakterisiert die Börsengänge von Zalando und Rocket Internet. Die IPOs fallen in ein extrem schwaches Marktumfeld – das wäre vor einer Woche noch anders gewesen. Ja, erst hat man kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu!

Während Zalando heute bereits unter der 20er-Marke und damit 10% unter dem Ausgabepreis gehandelt hat, geht es auch für Rocket Internet nach gutem Start heftig nach unten: startend bei 42,50 Euro, fiel die Aktie zwischendurch unter 37 Euro, kann sich aber – den betreuenden Banken des IPOs sei Dank, wieder deutlich erholen und handelt wieder über der 40er-Marke. Am Parkett in Frankfurt hatte sich die Betreuer-Banken von Rocket Internet und auch Zalando dem Vorwurf ausgestzt gesehen, vorzeitig bei der Kurspflege aufgegeben zu haben. Bemerkenswert ist die Schwäche beider Aktien, wenn man bedenkt, dass etwa Roket Internet zehnfach überzeichnet war!

Zwar hatte somit zwischenzeitlich Rocket Internet eine größere Marktkapitalisierung als die Lufthansa – was zu einem Aufschrei aller rechtschaffenen Wutbürger in Deutschland geführt hat. Aber jenseits der Frage, ob die Bewertung für Rocket Internet gerechtfertigt ist, sollte man sich auch einmal die Frage stellen, was die Aktie der Lufthansa z.B. in fünf Jahren wert ist. Unsere Vermutung: nahe Null. Lebt Rocket Internet von der Hoffnung, so darbt die Lufthansa an einem schleichenden Tod aufgrund eines sterbenden Geschäftsmodells!

Und Zalando: wird mit dem vierfachen des gegenwärtigen Umsatzes bewertet. Im letzten Quartal hat Zalando erstmals einen kleinen Gewinn vermeldet – als „Schmankerl“ für das IPO. Es dürfte auf absehbare Zeit der letzte Quartalsgewinn von Zalando gewesen sein..

Zalando

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Aktien

Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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