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Perfekte Vorlage für Dow Jones, Nikkei und Co.? Erholung im Dow möglich, aber extrem bärisches Signal..

Fakt ist, dass ich auf dem Dow Jones-Tageschart ein extrem bearishes Signal erhalten habe. In Kombination mit einer möglicherweise inzwischen gebildeten Range zwischen ca. 23800 und 26600 Punkten, ergeben sich in meinen Augen Kursziele jenseits von 21000 und 20500 Punkten. Kursverluste von 4000 Punkten und mehr klingt irre?

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Eine Analyse von forexhome.de

Positive Vorgaben für Dow Jones, Nikkei und Co.? Keine Überraschungen stärken USD JPY und damit evtl. Indizes. POTUS Trumps Steuerreform und allgemein exzellente Konjunkturaussichten bestärken die Fed in ihrem Vorhaben den Leitzins im laufenden Jahr anzuheben. Überraschung? Nein. Und genau das ist positiv.

Dow Jones bald wieder nicht zu bremsen?

Es ist ein Segen, wenn sich die Märkte nach großen fundamentalen Ereignissen, wie dieses Mal in Form eines kleinen crashartigen Szenarios, wieder beruhigen. Man sieht das sehr schnell, wenn man im Dow Jones bspw. keine 1000 Punkte mehr benötigt, um vernünftig zu stoppen, oder auch für eine ORB Strategie im 5-Minuten-Chart des Dax keine irrwitzigen Stops mehr akzeptieren muss.

 

(Dow Jones, 4-Stunden-Chart; alle Charts durch anklciken vergrößern)

 

Der bullishe Ausbruch aus der vermeintlichen Dreiecksformation respektive der Range im H4-Chart oberhalb von rund 24670 Punkten, könnte den Bullen die nötige Motivation liefern, um den Kurs wieder in Richtung er bisherigen Allzeithochs oder zumindest über 26000 Punkte zu hieven. Ob das der Moment ist, in dem das Ende der Korrektur der Aktienmärkte gefeiert werden kann oder nur eine normale charttechnische Reaktion innerhalb der Distributionsphase, die zur Entspannung der Gesamtlage beiträgt, bleibt abzuwarten.

 

(Dow Jones, Tages-Chart)

 

Denn Fakt ist, dass ich auf dem Tageschart ein extrem bearishes Signal erhalten habe. In Kombination mit einer möglicherweise inzwischen gebildeten Range zwischen ca. 23800 und 26600 Punkten, ergeben sich in meinen Augen Kursziele jenseits von 21000 und 20500 Punkten. Kursverluste von 4000 Punkten und mehr klingt irre? Mag sein, aber wir sprechen in einiger Zeit noch einmal darüber. Ignorieren kann ich das nicht, auch wenn es ggf. zu temporären Erholungen kommt.

 

Foto: Jean-noël Lafargue – Eigenes Werk, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=262708

 

Attraktives Long-Setup im Nikkei 225

Aktienindizes und US-Dollar nach FOMC gehören einfach zusammen. Kann der US-Dollar insgesamt profitieren, wovon im Rahmen positiver Aussichten bzgl. baldiger Zinsanhebungen der Fed auszugehen ist, kann auch USD JPY profitieren.

 

(Nikkei, 4-Stunden-Chart)

 

Ein Währungspaar, dessen Entwicklung die wichtigsten Aktienindizes gern kopieren. Das erscheint, im Kontext zu testender, jüngst absolvierter bullisher Ausbrüche, stimmig. Deshalb veröffentlichte ich in meinem Follower Service (Premium Handelssignale auf forexhome.de: https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/) bereits ein entsprechendes Long-Setup. Es schwankt zwar aktuell ein wenig, doch ich bin guter Dinge. Ich ziele vor allem auf Kursbereiche zwischen 22800 und 23600 Punkten ab. Sollte der Kurs noch einmal nachgeben, steht bereits ein Plan B fest. Außerdem sind wir im WTI Öl short unterwegs. Damit sollte das Risiko abgefedert werden.

Neue Chance bereits in Sichtweite?

Eine USD JPY Prognose nach der FOMC Sitzung? Ganz richtig. Wie bereits erwähnt, sehe ich einen großen Zusammenhang zwischen den Aktienindizes und dem USD JPY. Außerdem hatte ich zum EUR USD und AUD USD erst umfangreiche Analysen veröffentlicht.

 

(Dollar-Yen, Tages-Chart)

 

Unsere beiden aktivierten Short-Setups bei rund 113.300 bzw. die Reste davon, müssen aktuell einigen Gegenwind verkraften, doch das war nach der Überreizung im Zuge des Ausbruchs unter rund 108.600 zu erwarten und wird von mir gleichermaßen erwünscht. Die 30er Fibonacci Retracements der Talfahrt scheinen zum Greifen nah und damit auch die Chance für eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends. Damit ergibt sich meiner Meinung nach eine attraktive Möglichkeit die Setups aufzustocken. Sollte der Kurs weiter steigen, wäre das hinsichtlich meiner übergeordneten bearishen Erwartung sehr erfreulich. So hoch wie möglich shorten möchte schließlich jeder.

 

Dazu der Autor auch im Video:

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Rüdiger Born: Aktuelle Lage im Dow, mögliche Idee für den Yen

Rüdiger Born

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Im folgenden Video schaue ich direkt am Chart auf die aktuelle Entwicklung im Dow Jones und seine Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten. Auch überlege ich, ob im Yen ein interessanter Trade möglich sein könnte.

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Warum sich der Goldpreis vor dem Wochenende gestärkt zeigt

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich auch heute gestärkt. Wir hatten es gestern bereits angesprochen. Der diese Woche gelaufene Aufwärtstrend im Gold scheint noch nicht nachhaltig zu sein, weil in den letzten Tagen die Anlegergelder weiterhin aus Gold-ETF abflossen. Von daher sollte man dem Aufwärtstrend bei Gold noch nicht blind vertrauen. Aber es ist ein ordentlicher Anstieg.

Der Goldpreis stürzte in den letzten Wochen fast 200 Dollar in den Keller, weil die Kapitalmärkte deutlich mehr Hoffnung auf die Corona-Imfpungen hatten, und daher bereit waren in riskantere Geldanlagen zu investieren. Gold war weniger interessant. Seit dieser Woche ist aber (wir erwähnten es gestern) die wichtige negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar wieder angesprungen. Der Dollar fiel immer weiter, und der Goldpreis stieg. Auch heute sehen wir eine weitere Dollar-Abwertung, und Gold (Montag noch bei 1.764 Dollar) konnte sich bis vorhin noch robust bei 1.840 Dollar behaupten (aktuell 1.836 Dollar).

Den Vergleichschart von gestern zwischen Gold und US-Dollar setzten wir hiermit aktualisiert fort. Die Trends sind weiterhin intakt – zumindest in diesem Augenblick. Wir sehen den gegenläufigen Verlauf seit Anfang der Woche. Auch wenn der Goldpreis ganz aktuell ein paar Dollar fällt, so ist die gegenläufige Bewegung im Gesamtbild der Woche erkennbar. Der US-Dollar befindet sich aktuell am tiefsten Punkt seit Frühjahr 2018. Diese Talfahrt hatten wir heute in einem separaten Artikel besprochen (mehr dazu hier).

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar seit Anfang der Woche

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Die Talfahrt des US-Dollar – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

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Brennende US-Dollar Scheine

Der US-Dollar fällt, und fällt, und fällt. Im Chart sehen wir den Kursverlauf des Dollar-Index seit Ende 2017. Der Dollar-Index zeigt den Verlauf des US-Dollar gegen einen Korb aus anderen wichtigen Währungen wie Euro, Pfund, Yen etc. Aktuell ist die US-Währung auf den tiefsten Stand seit April 2018 gefallen.

Korrelation des US-Dollar zur Coronakrise

Ganz klar sieht man im Chart das Hoch des US-Dollar aus März 2020 bei 103,78 Indexpunkten. Bis jetzt ist es ein klarer Absturz auf aktuell 90,62 Punkte. Der Grund dafür ist offensichtlich. Der US-Dollar fungierte zum Ausbruch der Coronakrise als der globale Fluchthafen. Anleger flohen aus unsicheren Geldanlagen und unsicheren Schwellenländerwährungen, und parkten das Geld in der weltweit größten Reservewährung. Und je mehr Hoffnung auf eine Entspannung der Coronakrise aufkam, desto mehr verlor der US-Dollar wieder, weil die Anleger risikofreudiger wurden, und ihre Gelder umschichteten in riskantere Anlagen mit höherem Renditepotenzial, wie zum Beispiel Anleihen in Schwellenländern, wozu natürlich Dollar verkauft, und die jeweilige Landeswährung gekauft werden musste.

Bereits am 17. November, wo der US-Dollar noch höher notierte, besprach ich die bedrohliche Lage für den Greenback, und warum er womöglich nächstes Jahr abwerten könnte. Dieses Szenario scheint der Devisenmarkt jetzt vorweg zu nehmen. Neben der Entspannung der Coronakrise (Impfungen starten wohl noch im Dezember) steht womöglich nächstes Jahr auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum außerhalb der USA an. Und vermutlich dürfte die weitere Staatsverschuldung und Gelddruckerei in den USA noch stärker laufen als in Europa, was den US-Dollar gegen den Euro noch schwächer dastehen lassen könnte.

Negativen Ausblick vorwegnehmen

Der anerkannte Experte Holger Zschaepitz von der WELT twitterte jüngst zum immer weiter fallenden US-Dollar, dass die Investoren am Devisenmarkt wohl den negativen Ausblick für die US-Währung für 2021 schon jetzt einpreisen würden. Man sehe bitte: Der Euro notiert aktuell gegen den US-Dollar mit 1,2161 auf dem höchsten Stand seit April 2018. Also sehen wir hier eine korrespondierende Schwäche des Dollar-Index wie auch des US-Dollar gegen den Euro. Kein Wunder, denn der Euro ist das absolute Schwergewicht im Dollar-Index als Gegenpart zum US-Dollar.

Die Experten der Commerzbank erwähnen ganz aktuell aus rein charttechnischer Sicht (!), dass Rückgänge im Währungspaar Euro gegen US-Dollar bei 1.1936 auf eine erste Unterstützung, und bei dem Tief vom 23. November und der 55- Tagelinie bei 1.1800/09 auf gute Unterstützung treffen. EUR/USD biete weiter Aufwärtspotential, solange sich der Markt über der 6-Monatsunterstützungslinie bei 1.1749 befinde.

Negative Faktoren für den US-Dollar

Aber gut, wir schauen hier ja auf das größere Bild für den US-Dollar, und das auch eher aus fundamentaler Sicht. Joe Biden dürfte als US-Präsident versuchen so kräftig wie nur irgendmöglich auf die Stimulus-Pumpe zu drücken, und die Fed dürfte ihn dabei mit der Druckerpresse ordentlich unterstützen. Es scheint zumindest so zu sein, dass dem US-Dollar kein bullisches Jahr 2021 bevorsteht. Und es scheint gemäß des aktuell immer weiter fallenden Greenback so auszusehen, dass die Trader am Devisenmarkt schon jetzt kräftig short dabei sind. Ebenso verstärken die Impfstoff-Hoffnungen wohl immer mehr den Risikohunger der Anleger, was bei den globalen Geldflüssen gegen den US-Dollar spricht.

Noch was: Alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, profitiert grundsätzlich von seiner Schwäche. So konnte diese Woche vor allem der zuletzt immer weiter schwächelnde Goldpreis (endlich?) von der Dollar-Schwäche profitieren. Und so stieg Gold diese Woche von 1.765 auf 1.840 Dollar. Erwähnenswert zur Dollar-Schwäche ist derzeit auch noch die aktuell eigenständige Pfund-Stärke.  Die Devisenmärkte sind optimistisch, dass in Kürze ein Brexit-Deal zwischen UK und EU zustande kommen wird. Dies preist man mit einem steigenden Pfund ein. Da das Pfund Teil des Währungskorbs im Dollar-Index ist, stellt dies einen weiteren schwächenden Faktor gegen den US-Dollar dar. Natürlich kann niemand vorhersagen, ob der US-Dollar die nächsten Monate wirklich weiter fallen wird. Aber Stand heute gibt es dafür einige gute Gründe.

Chart zeigt Verlauf im US-Dollar seit Ende 2017

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