Devisen

Pfund crasht auf 34 Jahres-Tief – Brexit-Chaos eskaliert

Das britische Pfund crash jetzt richtig nach unten. Gegen den US-Dollar notiert es aktuell mit 1,1973. Erst gestern hatten wir „gewarnt“, dass es sich gefährlich dem so wichtigen Tiefpunkt bei vom 12. August bei 1,2014 nähert. Jetzt wurde dieser Punkt heute früh nach unten durchbrochen. Aber wie! Gestern fiel das Pfund noch aufgrund negativer Wirtschaftsdaten, und weil das Brexit-Chaos rund um Boris Johnson mal wieder an Fahrt aufnahm. Und über Nacht eskaliert dieses Chaos immer weiter, so dass auch das Pfund weiter fällt. Alleine seit Anfang letzter Woche (Chart) fiel Pfund vs USD von 1,23 auf jetzt unter 1,20.

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Pfund vs USD seit 26. August

Pfund im Langfristchart unter Brexit-Tief

Der folgende Langfristchart seit 2011 verdeutlich die aktuell mehr als dramatische Lage für das britische Pfund. Den Brexit-Tiefpunkt aus 2016 hat es nun nach unten durchbrochen, wenn man einen Flash Crash aus dem Jahr 2016 ignoriert (dünner roter Balken im Chart). Ein weiterer freier Fall ist nun durchaus möglich. In den letzten Tagen und Wochen (wie auch heute) fällt das Pfund auch gegen den Euro – aber nicht so deutlich wie gegen den US-Dollar.

Pfund vs USD seit 2011

Chaos in London

Aber was ist überhaupt passiert über Nacht? Die Lage eskaliert. Boris Johnson könnte Mitte Oktober kurz vor dem Brexit-Termin Neuwahlen durchführen lassen. Eine Gruppe von Parlamentariern stellt sich gegen den Kurs eines vermeintlichen harten Brexit des Premiers. Durch eine Gesetzesinitiative will diese Gruppe den harten Brexit verhindern. Auch will Johnson (so übereinstimmende britische Medienberichte) Neuwahlen durchführen, wenn das Parlament seine Brexit-Strategie ablehnt. Um es abzukürzen: Chaos total. Wir hatten es noch vor Johnsons Wahl geschrieben. Das Brexit-Chaos, das von Theresa May schon gehegt und gepflegt wurde, würde unter Boris Johnson deutlich schlimmer werden. Und genau an dem Punkt sind wir jetzt. Und der Devisenmarkt preist das Chaos in den Pfund-Kurs ein. Ausgang: Unklar, ungewiss. Chaos pur. Man sollte als Devisen-Trader täglich genau auf die News aus London schauen!

Auch kommt für das fallende Pfund derzeit verstärkend hinzu, dass der US-Dollar selbst seit Tagen und Wochen eine zunehmende Stärke aufweist. Also: Dollar-Stärke und Pfund-Schwäche, das wirkt natürlich doppelt negativ auf den Cable-Kurs (Cable = Börsenslang für Pfund vs USD).



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