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Pfund fällt spürbar, aber nicht wegen dem “Johnson-Horror”

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Das britische Pfund fällt. Seit unserem letzten Bericht am Freitag Mittag sieht man im Chart einen deutlichen Abfall von 1,2658 auf aktuell 1,2590. Wie wir schon berichteten, liegt der Brexit-Hardliner Boris Johnson offensichtlich uneinholbar in Führung bei der Kandidatensuche der Tories nach einem neuem Premier. Wohl nur eine geschlossene Wahlempfehlung aller EU-Freunde bei den Tories könnte theoretisch noch etwas daran ändern. Aber da ist derzeit wenig bis gar nichts in Sicht. Im Gegenteil. Gesundheitsminister Matt Hancock, der aus dem Rennen als Premier ausgeschieden ist, hat Boris Johnson seine Unterstützung zugesichert. Somit steigen die Wahlchancen für Johnson weiter an.

Und was macht das Pfund?

Im folgenden Chart sieht man das britische Pfund vs USD seit Oktober 2018. Der Kurs hängst jetzt direkt auf dem Tief aus Dezember und Januar. Ein weiterer Rutsch ist denkbar, und dann kann er bei 1,2480 eine weitere Unterstützung finden.

Pfund vs USD seit Oktober 2018

Im folgenden Chart sieht man Pfund vs USD seit dem 4. Juni. Wir haben es übereinander gelegt mit dem Kursverlauf von Euro vs USD. Daran erkennt man klar. dass Pfund und Euro zu 100% parallel gegen den US-Dollar fielen am Freitag. Es war also keine Pfund-Schwäche, sondern eine Dollar-Stärke gegenüber zahlreichen anderen Währungen!

Pfund vs USD seit Anfang Juni


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Wie geht es weiter?

Die Urwahl der Tories beginnt am 22. Juni, und erst gut einen Monat später verkünden sie ihr Ergebnis. Aber die Wahlchancen für Boris Johnson sind extrem hoch. Und mangels Alternative arbeitet die Zeit wohl für ihn. Das Pfund fällt immer weiter. Aber halt nicht wegen dem bevorstehenden “Johnson-Horror” (unsere Wort-Kreation), sondern wegen dem jüngst starken US-Dollar. Wie wir es schon mehrmals in den letzten Wochen und Monaten schrieben. Dass das Pfund keine eigene Schwäche zeigt, ist mehr als verwunderlich (keine Handelsempfehlung!) Denn Boris Johnson als Premier sollte das Brexit-Chaos für UK aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch verschlimmern!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Bernd Freudinger

    19. Juni 2019 01:13 at 01:13

    Was wird da für Schwachsinn verzapft als ob Pfund vs Euro Paritaet fast 1 zu 1 wäre. Dabei hat der Pfund gerademal einen halben Cent an Wert eingebüßt.

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Euro vs US-Dollar: Warum der Euro wieder steigen wird

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Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat am gestrigen Handelstag, wie erwartet versucht, die signifikante Marke von 1,14 zu erobern. Diese Aufgabe scheint für den Euro jedoch momentan nicht ganz leicht zu sein. Der Major besitzt mittelfristig trotzdem weiter Aufwärtspotential und man sollte damit rechnen, dass der Kurs demnächst einen erneuten Angriff auf dieses Niveau starten wird. Am frühen Morgen gestern, haben die Bären kurzfristig versucht, den Major unter Druck zu setzen. Der Kurs ist dadurch leicht gefallen und testete im Tagestief die Marke von 1,1298. Die 1,1300 „big figure“ hat gehalten. Das hat gezeigt, dass der Euro nicht wirklich fallen wird. Die europäische Leitwährung wird gegen den USD weiter favorisiert. Jeder Kursrückgang wird zum Kauf genutzt. So war es auch gestern. Als die 1,1300 Marke gehalten hat, haben die Bullen frische Long-Positionen eröffnet und dem Euro somit neue Kraft verliehen. Danach ist der Kurs schnell wieder angestiegen. Nicht einmal der wichtige Widerstand bei 1,1340 konnte den Euro stoppen. Im Chart bildeten sich lange grüne Kerzen aus, was auch die Break-Out Trader dazu motiviert hat, den Euro zu kaufen.

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Am späten Nachmittag notierte EUR/USD schon über 1,1360. Im Bereich von 1,1372 traf das Währungspaar auf die nächste große Hürde. Diese konnte nicht mehr überschritten werden. Der Kurs erreichte im Tageshoch den Preis von 1,1373. Als die Bullen gemerkt haben, dass dem Euro langsam die Kraft ausgeht, haben sie angefangen, ihre Trades zu schließen und die Gewinne zu realisieren. Dadurch erfuhr der Euro anschließend eine kleine Korrektur. Es war aber eine ganz natürliche Gegenreaktion. Im späten Handel pendelte der Major in einer engen Seitwärtsrange bei ca. 1,1345

Insgesamt war es gestern ein ruhiger Handelstag für den Euro zum USD. Die Aufwärtsbewegung war zu erwarten. Unklar war nur, ob die Marke von 1,1400 erreicht werden kann. Dafür hat sich nicht genügend Dynamik im Markt entwickelt. Da sich aber die Indikatoren nach wie vor im positiven Modus befinden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass wir bald einen erneuten Angriff auf dieses Niveau sehen werden. Die Bullen werden so schnell nicht aufgeben, ganz im Gegenteil, sie werden wieder ihre Chance suchen.

Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro vs USD bei ca. 1,1341. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, bewegte sich der Major nur wenig. Die Volatilität hat gefehlt, weil die Händler sich noch zurückgehalten haben. Viele wollen vermutlich zuerst abwarten, ob die Unterstützung bei 1,1335 halten wird. Aus technischer Sicht hat der Euro, wie gesagt, noch viel Luft nach oben. Die Frage ist nicht ob, sondern wann der nächste Ausbruch auf der Oberseite gelingen wird. Der erste wichtige Widerstand befindet sich aktuell bei 1,1372. Sollte diese Hürde überwunden werden, wird die 1,1400 Marke angesteuert.

Hier wird es sich entscheiden, ob der große Break-Out sofort stattfinden wird oder ob der Kurs zuerst noch korrigieren wird. Wenn die 1,14 „big figure“ bricht, kann sich große Dynamik entwickeln. Als nächstes Kursziel kann man dann den Widerstand bei 1,1421 ins Auge fassen. Auf diesem Niveau sollte man die Long-Positionen schließen oder absichern. Es lohnt sich, dann die Lage neu zu analysieren. Auf der Unterseite dagegen befindet sich die erste signifikante Unterstützung bei 1,1312 (120er Moving Average) und dann bei 1,1298. Der Daily Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1339.

Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei S&P 500, Öl und EURJPY

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Die aktuelle charttechnische Lage bei S&P 500, Öl und EURJPY bespreche ich im folgenden Video direkt am Chart. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie meinen Marktkommentar vom Wochenende.

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Euro vs US-Dollar: Schafft der Major zum Wochenstart die 1,14 Marke?

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Diverse Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat die letzte Woche mit einer positiven Vorstellung abgeschlossen. Der Freitag verlief nicht nur für diesen Major, sondern auch für die anderen Währungspaare sehr interessant. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Markt kurz vor dem Wochenende so viel Dynamik und Volatilität entwickelt. Für den Euro vs USD hat sich das Blatt dann doch noch ins Positive gedreht.

Rückschau

Am frühen Morgen sah es für unsere europäische Leitwährung noch gar nicht so gut aus. Der Kurs kämpfte um die signifikante Marke von 1,1263. In diesem Bereich befand sich eine starke Unterstützung, die für den Euro von großer Bedeutung war. Die Bären haben mit aller Kraft versucht, diesen Bereich nach unten zu durchbrechen. Kurzfristig ist der Preis unter 1,1260 gefallen, dann hat aber die Dynamik abrupt nachgelassen. Im Chart haben sich Spikes ausgebildet und die Short- Traders haben angefangen, ihre Trades glatt zu stellen. Das hat den Euro ein wenig entlastet. Als dann der Widerstand bei 1,1273 (420er Moving Average) erobert werden konnte, war es für viele klar, dass der Euro vs USD einen Rebound einleiten wird. So kam es auch, die Bullen wurden aktiv und haben Long-Orders am Markt platziert. Das hat dem Euro frische Kraft verliehen und der Kurs ist weiter angestiegen. Am Anfang der amerikanischen Session wurde auch die 1,1300 „big figure“ überschritten. Das war schon eine kleine Überraschung, denn auf diesem Niveau traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Über 1,1300 lagen viele Stops, die gezogen wurden. Das hat den Euro vs USD zusätzlich gestärkt und die Break-Out Trader dazu motiviert, auch wieder aktiv zu werden.

EUR/USD ist weiter angestiegen und notierte in den Nachmittagsstunden schon bei 1,1323. Das war das Tageshoch am Freitag. Dieser Widerstand konnte vor dem Wochenende nicht mehr erobert werden. Die Zeit war einfach zu knapp und die Händler wollten kein Risiko mehr eingehen. Wer Long war, hat seine Positionen mit Gewinn geschlossen und sich ins Wochenende verabschiedet. Der Euro hat dadurch im späten Handel eine leichte Korrektur erfahren und bewegte sich im Bereich von ca. 1,1295. Der Euro zum USD hat also zum Wochenabschluss dann doch noch die Kurve bekommen und konnte somit den übergeordneten Aufwärtstrend aufrechterhalten.

Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs US-Dollar bei ca. 1,1325. In der asiatischen Handelssitzung heute Nacht, konnte der Major die wichtige psychologische Marke zurückerobern. Die Händler haben den Euro favorisiert und somit vermutlich schon die ersten Tendenzen für die neue Handelswoche gesetzt. Aus technischer Sicht besitzt EUR/USD weiter Aufwärtspotential. Die Indikatorenlage im mittelfristigen Zeitfenster befindet sich im positiven Modus. Das wissen die Bullen und werden wahrscheinlich in den nächsten Stunden erneut versuchen, den Kurs nach oben zu treiben. Der erste signifikante Widerstand liegt bei 1,1347.

Sollte es der Major schaffen, diese Hürde zu nehmen, wird die 1,1400 „big figure“ in den Fokus rücken. Bevor aber diese Marke erreicht werden kann, muss der Euro zuerst den Preis von 1,1372 knacken. Das wird nicht ganz leicht sein, ist aber realistisch. Wer konservativ tradet, kann auch diesem Niveau seine Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten.Auf der Unterseite befindet sich die erste wichtige Unterstützung bei 1,1297 und dann bei 1,1263. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1291.

Der Chart zeigt den Verlauf von Euro vs US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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