Devisen

Pfund fällt weiter! Johnson-Taktik, Corbyns Angst vor dem Wahlvolk, Chaos total

Das britische Pfund fällt weiter. Gestern herrschte im Parlament in London nach dem gerichtlich angeordneten Ende der Zwangspause mehr Chaos und Streit als vor der Pause. Der Devisenmarkt erkennt derzeit die hoffnungslose Lage der Briten in Sachen Brexit. Aber was passiert aktuell?

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Nun, Boris Johnson betont mehr denn je, dass Großbritannien am 31. Oktober aus der EU austreten wird. Da er offensichtlich mehr als geschwächt im parlamentarischen London da steht, hat er gestern Abend die Opposition aufgefordert ein Misstrauensvotum gegen ihn durchzuführen. Und ja, das Parlament würde Johnson wohl das Misstrauen aussprechen? Dann gäbe es aber Neuwahlen, und genau die will Boris Johnson ja erreichen! So sagte er gestern: die Opposition solle sich doch bitte der Abrechnung mit den Wählern stellen.

Und so wie die Umfragen aussehen, wäre er mit seinem harten Kurs vermutlich der Gewinner der Wahlen. Das aber ahnt auch Oppositionsführer Jeremy Corbyn. Der hat offenbar Angst vor dem „einfachen“ Wahlvolk. Neuwahlen würden der Opposition und damit dem EU freundlich gesonnenen Lager Parlamentssitze kosten. Vor allem in den letzten beiden Monaten konnten die Konservativen um Boris Johnson deutlich in Umfragen zulegen, stagnierten aber zuletzt.

Die Opposition im Parlament fordert aktuell den Rücktritt von Boris Johnson. Der will aber Neuwahlen provozieren. Jeremy Corbyn will eine Verschiebung des Austrittsdatums, obwohl überhaupt nicht klar ist, ob die EU wirklich einer erneuten Verschiebung zustimmen würde. Über neue Inhalte, ein neues Konzept, welches man der EU präsentieren könnte bezüglich eines Austrittsvertrags, darüber scheint diese Woche in London niemand nachzudenken. Und so sind es noch etwas mehr als vier Wochen bis zum 31. Oktober. Das Pfund fällt aktuell immer weiter gegen den US-Dollar (Chart seit 19. September). Alleine seit gestern früh hat das Pfund 180 Pips verloren auf aktuell 1,2310.

Pfund vs USD



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