Devisen

Pfund mit dramatischer Schwäche – die große Wette gegen den Dollar

Das britische Pfund ist nun seit zehn Wochen am Stück am Fallen. Und das in Relation zum Euro! Hier erkennt man die aktuelle Schwäche des Pfund. EURGBP steigt seit zehn Wochen von 0,85 auf 0,8983. Eine klare und nachhaltige Abwertung des Pfund Sterling! Ganz aktuell kommt noch hinzu, dass die Bank of AmericaML ihre BIP-Prognosen für UK reduziert hat. Noch wichtiger: Man hatte bisher angenommen die Bank of England würde in 2020 ihren Leitzins anheben. Jetzt spricht von von zwei Zinssenkungen, eine in 2019 (November) und eine in 2020.

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Euro vs Pfund seit 2017

Pfund vs US-Dollar

Liest man aktuelle Analysten-Kommentare, dann sind die Aussichten zum Brexit düster. So sehen wir „Unwissenden“ bei FMW das auch. Es gibt für die Briten keinen vernünftigen Ausweg im Brexit-Chaos. Zumindest ist derzeit keiner erkennbar. Nach der Sommerpause ist man in Windeseile im Oktober angekommen, wo die verlängerte Austrittsfrist ausläuft. Dann ist wohl Boris Johnson als Premier im Amt, und es gibt zumindest derzeit keine Hoffnung, dass sich die Lage entspannt.

Schaut man auf das britische Pfund gegen den US-Dollar, erkennt man nicht die selbe Schwäche wie gegen den Euro. Dies liegt aber nur an einer Dollar-Schwäche, weil die Federal Reserve wohl demnächst die Zinsen senken wird. Der schwache Dollar drückt also gegen das schwache Pfund, so dass man im folgenden Langfristchart sehen kann, dass das Pfund nicht nach unten durchrutscht. Die Marke von 1,2480 im GBPUSD hatten wir in den letzten Wochen schon oft besprochen. Sie wurde bereits in den letzten Tagen leicht unterschritten. Aber momentan hängt das Pfund bei 1,2527 gegen den US-Dollar. Viel hängt bei diesem Währungspaar von den US-Zinsen ab und von der Wahl von Boris Johnson Ende Juli. Aber man schaue nochmal auf den Chart weiter oben im Artikel. Hier ist die tatsächliche Schwäche des britischen Pfund besser erkennbar (spiegelverkehrt, weil dort Euro vs Pfund gezeigt wird).

Pfund vs USD seit 2017



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