Devisen

Pfund schmiert weiter kräftig ab – Johnson auf Konfrontationskurs

Britisches Pfund Beispielfoto

Das britische Pfund schmiert nach einer desaströs schlechten Woche auch heute erneut kräftig ab gegen den US-Dollar. Heute um 13 Uhr fand es sein Tief bei 1,2903. Seitdem kommt es etwas zurück auf aktuell 1,2941. Aber man schaue sich mal das große Bild an, den Chart seit dem überragenden Wahlsieg von Boris Johnson und seinen Konservativen, die eine deutliche Mehrheit im Unterhaus in London errangen. Nach einer kurzen Euphorie imPfund stürzte der Kurs vom Hoch von über 1,35 gut 600 Pips ab, und das in gerade mal 7 Börsentagen. Das ist eine dramatische Bewegung, die heute fortgesetzt wird.

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Am Freitag wurde im Unterhaus zementiert, was vorher vermutet wurde. Eine Verlängerung der Übergangsphase ist nicht mehr möglich. EU und UK müssen also bis Ende 2020 ihr Freihandelsabkommen beschließen, sonst gibt es doch noch einen harten Brexit ohne Vertrag ab Januar 2021. Dem Markt wurde die letzten Tage immer klarer, dass es noch jede Menge Probleme rund um den Brexit gibt, und dass Boris Johnson auf Konfrontation zur EU gehen muss, um nach dem Brexit Geschäft auf die Insel zu locken. Er muss letztendlich in diversen Bereichen der Wirtschaft (Steuern, Vorschriften etc) für Unternehmen attraktivere Angebote machen, damit in Großbritannien investiert wird, und nicht auf dem Festland.

Das riecht nach verdammt vielen Schwierigkeiten in diesen sehr knapp bemessenen elf Monaten, die für ein hochkomplexes Freihandelsabkommen sehr knapp bemessen sind. Heute kommt für das Pfund verschärfend hinzu, dass Boris Johnson sich nach dem Brexit offenbar nicht mehr an die Regeln der EU halten will – auch wenn UK noch 11 Monate lang im Binnenmarkt bleiben wird. Das riecht nach verdammt viel Ärger im gesamten Jahr 2020. Vermutung: Will Johnson absichtlich auf Konfrontation zu Brüssel gehen, um für UK ein möglichst gutes Freihandelsabkommen rauszuholen? Nach dem Motto „Akzeptiert meine Bedingungen, sonst senke ich die Unternehmenssteuern auf der Insel dramatisch, und ihr bekommt Probleme“? Die Lage für das Pfund bleibt mehr als wacklig!

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle auch eine interessante Meinung zu dem Thema.

Britisches Pfund vs US-Dollar seit dem 11. Dezember



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5 Kommentare

  1. Flieg Pfündchen, fliiieeeeg!!! 🐥

  2. “Pfund”amentaldaten stimmen nicht, aus 1/2 Pfund wird 1/4 Pfund

    Goodbye England 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 🙋🏻‍♂️🙋🏻‍♂️

    Welcome Scotland 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 ❤️

    1. mich wundert nix mehr bei den Briten, schade das eine kleine Clique den Großteil der Bevölkerung verraten hat

  3. Big Brexit Bong – einfach mal googlen – stupid Britain

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