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Pinterest IPO: Emission erfolgt, heute erster Börsentag

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Wieso, weshalb, warum? Was ist Pinterest? Dazu finden Sie bei einem Klick hier mehr Detail-Infos. In Kurzform. Pinterest ist eine Soziales Netzwerk, eine Art Pinnwand für Fotos, wo es eher um Kategorien geht als um Nutzerkonten und Personen. Es ist eher eine Wohlfühl-Plattform für „Schöne Welt-Fotos“, für Reisen, Kochen, Ambiente etc.

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Vor zwei Jahren wurde das Unternehmen bei einer außerbörslichen Kapitalrunde mit 12 Milliarden Dollar bewertet. Damals wurden Aktien für 21,54 Dollar verkauft. Gestern Abend nun erfolgte die offizielle Emission. An Erstzeichner wurde die Pinterest Aktie offiziell zu 19 Dollar ausgegeben. Und das bei einer zuvor angedachten Preisspanne von 15-17 Dollar. Alleine daran kann man also erkennen, dass die Nachfrage für die Aktie groß ist.

Wir hatten in den letzten Monaten schon mehrmals über die Tech IPO´s der letzten Jahre berichtet. Als da wären Rocket Internet in Deutschland, oder Snapchat, Twitter, Lyft in den USA. Allesamt sind unterm Strich Flops an der Börse. Hatte man im Vergleich zur vorbörslichen Kapitalrunden daher nun absichtlich eine tiefere Bewertung angesetzt, damit etwas Luft nach oben vorhanden ist?

Heute erfolgt ab 15:30 Uhr die Erstnotierung für die Pinterest-Aktie in New York (Börsenkürzel PINS). Mit 75 Millionen verkauften Aktien nimmt man 1,43 Milliarden Dollar ein. Die Gesamtbewertung des Unternehmens wird somit bei 10 Milliarden Dollar liegen. Lyft sackte am 29. März zügig ab nach seinem Börsenstart. Es wird interessant sein zu sehen, ob Pinterest das selbe Schicksal ereilt. Man schreibt noch Verlust, auch wenn er von 130 auf 63 Millionen Dollar verringert werden konnte. Falls Sie Punkt 15:30 Uhr auf einen ersten Kurs warten: Man schaue auf Lyft und vorige IPO´s. Es kann fünf Minuten bis zur ersten Kursfeststellung dauern, oder auch ein, zwei, drei Stunden.

Pinterest
Foto: Pinterest

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    r00ky

    18. April 2019 12:44 at 12:44

    Hier hört man immer wieder unterschwellige oder teils auch offen geäußerte Kritik zu den (Tech-)IPOs. Aber ist das was die Firmen jetzt tun, aus deren Sicht nicht genau das Richtige? Sie sammeln in einer für sie guten und wichtigen Phase viel günstiges Geld ein, um dann eben damit zu wirtschaften (Wachstum, Ausbau des technologischen Vorteils, Restrukturierung, …). So sollte das doch sein an der Börse, oder? Die Unternehmen können nichts dafür, dass es Geld im Überfluss gibt und daraus dann eben auch teilweise astronomische Bewertungen resultieren. Letzlich sollte es um das Unternehmen hinter der Aktie gehen und nicht um das entsprechende Finanz-Vehikel!

    An dieser Stelle würde ich mir etwas mehr Differenzierung und weniger Hetze wünschen… Artikel dieser Art sind leider wenig hilfreich. Was zum Beispiel ist geplant mit dem eingenommenen Geld, wie nachhaltig ist eigentlich das Geschäftsmodell, welche Märkte werden bedient etc.

    • Avatar

      Goldenmonkey

      18. April 2019 13:53 at 13:53

      @r00ky: Boom und Fehlschläge in der Real- und Finanzindustrie jetzt an Finanzmarktwelt festzumachen ist ebenso wenig korrekt. Ich habe den Artikel vielmehr als „netten“ Beipackzettel verstanden und vorsichtigen Hinweis 😉

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Boeing crasht und bricht letzte Unterstützung! – Werbung

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Lieber Börsianer,

Mitte Januar gab ich Ihnen den Tipp, sich die Aktie des Flugzeugbauers Boeing einmal genauer anzusehen. Damals stand eine Diamant-Formation kurz vor dem Abschluss. Diese Formation wurde längst nach unten aufgelöst und wer damals auffallende Kurse setzte, konnte bis gestern Abend schon mehr als 11% verdienen. Doch die größte Bewegung dürfte noch vor uns stehen. Denn das Kursziel liegt erst bei 220 US-Dollar, noch fast 30% vom aktuellen Kurs entfernt. Und gestern wurde die letzte verbliebene Unterstützung gebrochen. Zeit, die Aktie noch einmal unter die Lupe zu nehmen!

Diamant-Formation künden vom Ende eines langen Aufwärtstrends. Im Falle von Boeing benötigte allein die Ausbildung dieser Formation volle zwei Jahre. Für Boeing-Aktionäre besonders ungünstig: Jetzt trifft Charttechnik auf gleich mehrere fundamentale Faktoren, die einen massiven Abverkauf unterstützen werden:

5 Gründe, warum 2020 ein Katastrophenjahr für die Aktie werden kann se Formation wurde längst nach unten aufgelöst und wer damals auffallende Kurse setzte, konnte bis gestern Abend schon mehr als 11% verdienen. Doch die größte Bewegung dürfte noch vor uns stehen. Denn das Kursziel liegt erst bei 220 US-Dollar, noch fast 30% vom aktuellen Kurs entfernt. Und gestern wurde die letzte verbliebene Unterstützung gebrochen. Zeit, die Aktie noch einmal unter die Lupe zu nehmen!

Diamant-Formation künden vom Ende eines langen Aufwärtstrends. Im Falle von Boeing benötigte allein die Ausbildung dieser Formation volle zwei Jahre. Für Boeing-Aktionäre besonders ungünstig: Jetzt trifft Charttechnik auf gleich mehrere fundamentale Faktoren, die einen massiven Abverkauf unterstützen werden: 5 Gründe, warum 2020 ein Katastrophenjahr für die Aktie werden kann…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
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Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – Markt überverkauft?

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart an der Wall Street. Ist die Gelegenheit gekommen jetzt wieder einzusteigen? Der Markt sei stark überverkauft.

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Sollte man jetzt antizyklisch Aktien von Reedereien kaufen?

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Frachtschiff im Sonnenlicht - Aktien von Reedereien wieder attraktiv?

Die Schifffahrtindustrie hat die Auswirkungen des Coronavirus bereits gespürt, als die Aktienmärkte noch davon ausgingen, es handele sich um ein unwichtiges, temporäres Ereignis irgendwo in China. Die Preise, die für das Chartern großer Frachtschiffe gezahlt werden mussten, fielen bereits im Januar ins Bodenlose. So auch die Aktien von Reedereien. Ist es jetzt an der Zeit, antizyklisch einzusteigen? Schauen wir uns drei Aktien großer Reedereien an!

Öltanker können auch ohne Ölnachfrage gebraucht werden

Schon Anfang Februar musste man für die Miete eines Megafrachters für Schüttgut kein Geld mehr bezahlen, sondern bekam sogar welches vom Reeder ausgezahlt. Das war für die Schiffseigner günstiger, als selbst für Mannschaft und Schwerölverbrauch aufzukommen. Öltanker hingegen sind weiter gefragt, wenn auch geringer als noch vor zwei Monaten. Sollte der Preis für die Tanker-Miete weiter sinken, käme auch noch eine völlig neue Nachfragegruppe hinzu: Ölbroker und Investoren! Derzeit ist an den Terminmärkten sofort lieferbares Öl günstiger als Öl, das erst in sechs Monaten geliefert werden soll. Wer also heute Öl kauft und sechs Monate lagert, kann einen risikofreien Gewinn erzielen.

Und was wäre für die Lagerung einiger hunderttausend Tonnen Rohöl besser geeignet als günstige Supertanker? Zumindest Anfragen dieser Art gab es bei Schiffsbrokern bereits. Derzeit ist der Preisabstand zwischen sofort lieferbarem und später zu lieferndem Öl jedoch noch zu gering, um den Preis eines Supertankers zu rechtfertigen. Für die Schiffseigner bedeutet das aber auch: Derzeit gibt es keine Entspannung auf der Nachfrage-Seite. Die Kapazitätsauslastung chinesischer Häfen ist inzwischen 20% bis 50% niedriger als vor dem Ausbruch des Coronavirus und so wie es aussieht, wird das auch noch eine Weile so bleiben.

Die Nachfrageschwäche nach Schiffstransporten könnte (!) bald vorbei sein

Stimmen die offiziellen Zahlen aus China, dann gibt es zumindest kaum noch Neuinfektionen. Wenn dem so ist, dann wäre auch ein Ende der Nachfrageschwäche in China absehbar. Und wenn in China wieder gearbeitet, investiert und konsumiert wird, zöge auch wieder die Nachfrage nach Schiffstransporten an. Für die Aktien der Reedereien dürfte das eine erhebliche Entlastung darstellen. Denn deren Kurse brachen in den vergangenen Wochen um teils deutlich mehr als 50% ein. Für antizyklische, risikofreudige Investoren besteht jetzt die Chance, ein paar Schnäppchen zu machen.

Scorpio Tanker ist Betreiber einer Flotte von 128 Schiffen mit einem Durchschnittsalter von nur vier Jahren, allesamt ausgerüstet mit Scrubbern, die die Abgase der Schiffe reinigen. Das junge Alter der Schiffe und die Scrubber verschaffen Scorpio nach eigener Aussage Wettbewerbsvorteile, da die Schiffe sparsamer fahren und die Abgaswäsche die Nutzung günstigeren Schweröls in Gegenden ermöglicht, in denen andere Schiffe ohne Abgasreinigung das teurere Marinediesel verfeuern müssen.

Jetzt einsteigen? Kursverluste von 40% bis 50% bei Reederei-Aktien!

Gleichwohl machte Scorpio bereits in den vergangenen Jahren Verluste. In diesem Jahr stehen knappe 435 Millionen US-Dollar Zins- und Tilgungszahlungen an, während das Unternehmen lediglich 202 Millionen US-Dollar Cash- und Wertpapierbestände vorweisen kann. Ohne Neukreditaufnahme käme das Unternehmen also nicht über das Jahr. In einem ohnehin schifffahrtskeptischen Umfeld könnte die Kreditaufnahme schwierig oder teuer werden, zumal bei sinkenden Frachtraten mehr Kredite zur Aufrechterhaltung des Betriebs notwendig sein dürften, als noch bei Abschluss des vorherigen Quartals angenommen wurde.

Diese Situation macht die Aktie jedoch auch gleichzeitig anfällig für schnelle Kurserholungen, sollten die Frachtraten wieder anziehen und sich der Welthandel normalisieren. Denn die Risikoabschläge, die der Markt in den vergangenen Wochen vornahm, würden sich dann als unnötig herausstellen. Seit Anfang Januar hat sich der Aktienkurs mehr als halbiert. Scorpio ist somit eine Aktie für Zocker, die sowohl die Zeit haben, das Unternehmen kontinuierlich zu beachten als auch die nötigen Mittel, um notfalls auch einen Totalverlust zu verkraften.

Die Aktie von North American Tanker (NAT) hat sich seit Jahresbeginn nicht halbiert. Der Kurs fiel lediglich um 43%! Auch NAT macht schon seit Jahren, genauer gesagt seit drei, Verluste. Das Unternehmen fährt jedoch noch mit deutlich geringeren Cashreserven als Scorpio Tanker. Ende 2019 waren es nicht einmal 49 Millionen US-Dollar. Im Gegensatz zu Scorpio konnte NAT im Vorjahr jedoch wenigstens positive Cashflows vorweisen und hat praktisch keine in diesem Jahr fälligen Verbindlichkeiten. NAT ist also nicht zwingend auf Neukreditaufnahmen in diesem Jahr angewiesen und könnte die Flaute unbeschadeter überstehen als Scorpio.

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