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Was Donald Trump als Präsident konkret angehen will – hier die Key Facts

Donald Trump hat veröffentlichen lassen, in welchen Bereichen er welche Maßnahmen als Präsident umsetzen will. Es wird somit schon etwas konkreter. Hier zeigen wir die wichtigsten Inhalte

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FMW-Redaktion

Donald Trump hat veröffentlichen lassen, in welchen Bereichen er welche Maßnahmen als Präsident umsetzen will. Es wird somit schon etwas konkreter. Hier zeigen wir die wichtigsten Inhalte.

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Donald Trump. Foto: Gage Skidmore/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Finanzmarkt

Den aufgrund der Finanzkrise geschaffenen „Dodd-Frank Act“, der die Arbeit der US-Finanzindustrie erheblich erschwerte, soll ersetzt werden durch eine „wachstumsfreundliche Politik“. Im Klartext: Zurück in die Bush-Zeit, totale Deregulierung der Investmentbanken etc. Die nach der Finanzkrise strengere Regulierung würde für die „Arbeiterklasse“ in den USA keine Vorteile bringen. Bürokratie sei keine Antwort. Also: Alle wieder rein in die Bankaktien? Die Wall Street kann jetzt wieder Vollgas geben wie vor der Finanzkrise. Hatten die Wall Street-Banker dafür nicht eigentlich Hillary Clinton mit Spenden und Redner-Honoraren vollgestopft, damit sie die Wall Street glücklich macht? Jetzt kriegen sie all ihre Träume erfüllt von dem Mann, den sie auf gar keinen Fall als Präsidenten haben wollten. Fast schon ein Witz.

Neue Arbeitsplätze

Millionen von Arbeitsplätzen seien in den USA in der letzten Dekade verloren gegangen aufgrund von Handelsverträgen, die Amerika nicht an erster Stelle gesetzt hatten, so der Trump-Text. Er als Präsident werde nun eine Politik rückgängig machen, die diese Arbeitsplätze aus dem Land katapultiert hat. Er werde es für Unternehmen viel attraktiver machen im Land zu bleiben und hier neue Jobs zu schaffen. Amerika werde wieder der Ort für Jobs, Produktion und Innovationen sein, und einmal mehr der weltweit wirtschaftliche Anführer. Also: TTIP kann abgeschrieben werden, TPP wird wohl neu verhandelt, und das NAFTA-Abkommen mit Kanada und Mexiko, das wird er sich wohl zuerst vornehmen!

Bildung

Die bisherige Regulierung durch die US-Bildungsbehörde soll zurückgefahren werden, da sie Innovationen im Bildungssektor blockiere. Auf deutsch: Noch mehr private Bildungsträger, noch teurere Bildung! Trump will die Bildungspolitik „anpassen“, damit 70 Millionen Schüler, 20 Millionen Studenten und 150 Millionen Arbeitnehmer in den USA so richtig super vorankommen für eine bessere Bildung – anders kann man den geschwülstigen Teil zu dem Thema nicht klar übersetzen. Wie will man das bezahlen? Dazu wird nichts gesagt.

Militär:

Das US-Militär soll stark aufgestellt sein um gegen US-Feinde und die Feinde von Freunden kämpfen zu können (radikale Ideologien, die Terroristen inspirieren). Auf radikale Ideologien soll schnell und angemessen reagiert werden. Ist das die indirekte Ankündigung seiner Wahlkampf-Aussage, er werde als US-Präsident mit dem IS kurzen Prozess machen? Auch werde man die katastrophalen Bedrohungen durch Nuklear- und Cyber-Angriffe im Auge behalten, und das eigene Nuklear-Arsenal erneuern usw.

Energie

Der „Krieg gegen die Kohle“ werde beendet. Man wolle in seiner neuen Energiepolitik die neuen und die alten Energieträger voll nutzen. Man werde die USA zu einem Netto-Exporteur von Energie machen, und Millionen neue Jobs in diesem Sektor schaffen. Wirklich? Gleichzeitig werde man Amerikas saubere Luft, sauberes Wasser und Naturschutzgebiete erhalten. Die Regierung werde Land im Bundesbesitz zur Miete zur Verfügung stellen um dort nach Öl und Gas bohren zu lassen. Gesetze aus der Obama-Zeit, die die Kohleindustrie einschränkten, werde man rückgängig machen.

Einwanderung/Grenzen:

Alle Einwanderungsgesetze sollen grundlegend überprüft werden. Null-Toleranz gegenüber kriminellen Ausländern. Es soll sichergestellt werden, dass die Heimatländer die abgeschobenen Bürger auch wieder zurücknehmen. Zu Mexiko soll die oft angesprochene Mauer gebaut werden! Grenzstädten, die sich unausgesprochen als Auffangbecken für Illegale anbieten, sollen Fördergelder entzogen werden. Die Ausstellung von Visa soll für Länder ganz gestoppt werden, wo „angemessene“ Überprüfungen der Antragssteller nicht stattfinden können. Will Trump so seinen „Traum“ umsetzen Muslime nicht mehr ins Land zu lassen? Über diesen „Kniff“ könnte er Einwanderer und normale Reisende aus muslimisch geprägten Ländern blockieren, ohne den Islam selbst als Grund für eine Nicht-Einreise zu nennen – denn das verstieße nämlich völlig gegen die Religionsfreiheit in den USA!

Obamacare

Die von Präsident Obama durchgesetzte Krankenversicherung für alle (Obamacare) will man ersetzen und die Verantwortung für die Gesundheitsvorsorge auf Bundesstaaten-Ebene organisieren. Alles ziemlich schwammig formuliert.

Steuern

Hier hält Trump sich in der aktuellen Veröffentlichung noch sehr allgemein. Sein Steuermodell werde auf jeden Fall niedriger, einfacher und fairer sein, und ausgerichtet auf mehr Wirtschaftswachstum.

Fazit: Das klingt alles in großen Teilen noch sehr allgemein formuliert. Aber klar ist: Es geht in Richtung „Ronald Reagan 2.0“. Noch mehr Deregulierung in allen Bereichen, mehr Privatisierung, und mehr Staatsschulden um erstmal eine Welle der Euphorie zu erzeugen.

22 Kommentare

22 Comments

  1. Avatar

    sabine

    11. November 2016 10:12 at 10:12

    a) Finanzmarkt: Bisher durch „Dodd-Frank Act“ (2010) reguliert? Najaaa.
    „Few have examined Dodd-Frank’s failed promises as carefully as Wall Street On Parade. The legislation promised to rein in derivatives – it didn’t. It promised to end the future need for taxpayer bailouts of too-big-to-fail banks. It didn’t. It promised to institute the Volcker Rule to prevent banks from gambling with insured deposits. It didn’t. It promised to reform the practices of the ratings agencies that played a pivotal role in the 2008 collapse. It didn’t.“
    http://wallstreetonparade.com/2016/07/is-dodd-frank-wall-street-reform-legislation-a-hoax/
    Auch hier steht (2013): Es habe sich nix geändert: „Die USA verweigern sich immer noch einer Sparpolitik und denken nur an Kriege und Präsidentenwahlen.“ https://www.corporatecontrol.de/finanzkrise/finanzskandale/london-whale-skandal/
    http://www.wiwo.de/unternehmen/bankenregulierung-wie-us-banken-ihre-fesseln-lockern/5661950.html

    Seehofer zieht ein anderes Fazit aus der Wahl: „Die Lebenswirklichkeit der Menschen gehört in die Mitte der Politik.“ (Mal was neues!) „Die Arroganz in Eliten muss aufhören.“
    Das widerspricht den Eliten: „Die supranationale Souveränität von Welt-Bankern und einer intellektuellen Elite ist sicher der nationalen Selbstbestimmung, welche in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.“ (Rockefeller Juni 1991) „Die 4 Botschafter (der Siegermächte des WK2) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.“ (Henry Kissinger 1993 im Haus der Weltkulturen in Berlin)

    Vielleicht wird das jetzt anders?

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    LookOut

    11. November 2016 10:42 at 10:42

    Ja gut wenn man an das Konzept glaubt und an der Börse seine Worte einpreisen möchte bekommt man eine enorme Inflation, sichere Häfen würden Abverkauft werden.

    Man würde vermutlich 5 Zinsanhebungen pro Jahr benötigen um die Inflation in Zaun zu halten.
    Das Argument für Gold würde wegfallen weil die Anleihemärkte wieder starke Renditen aufweisen würden und Gold nicht mehr Alternativlos wäre als sicherer Hafen.

    Netflix, Amazon, Alphabet, Apple & Facebook usw. würden abverkauft werden weil ihr Konzept unter Trump keinen Bestand hätte.

    Meine Prognose wäre dann das die genannten Aktien 20 – 30% korrigieren und Gold weiter korrigiert.

    Soweit die Theorie, wäre da nicht der Haken das es in keinster Weise umsetzbar ist was Trump vor hat, selbst wenn man versucht die Pläne umzusetzen würde das in einer Rezession/Katastrophe enden.
    Mich wundert es dennoch das man ihm glaubt und sein Vorhaben versucht einzupreisen an den Finanzmärkten.

    Lg

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      sabine

      11. November 2016 15:37 at 15:37

      Die Masse hat noch nie nachgerechnet, ob die Versprechen der Politiker auch realistisch sind und Sinn machen, angefangen beim „großen Sprung nach vorn“ von Mao, Schröders Agenda, Obamacare und yes-we-can, die Steuererleichterungen von Tsipras, Rousselfs und Maduros…

      https://amerika21.de/2014/09/107123/brasilien-steuern-rassismus

      • Avatar

        Michael

        11. November 2016 17:03 at 17:03

        Nur dass es nicht die „Masse“ ist, die derzeit an den Finanzmärkten versucht, „Trumps Vorhaben einzupreisen“.
        Außerdem scheint es den Finanzmärkten inzwischen egal zu sein, was sie einpreisen. Hauptsache KAUFEN!

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    N.Ritter

    11. November 2016 10:54 at 10:54

    Thema Einwanderung: Einen Verstoß gegen die Religionsfreiheit sehe ich da nicht. Der Staat hat die Pflicht, die Religionsfreiheit aller im Lande befindlichen Personen zu respektieren – das heißt aber nicht, dass eine Visaverweigerung oder Einreiseverweigerung ein Verstoß wäre, da es für Nichtstaatsbürger nie einen „Anspruch auf Einreise“ gibt.

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    M.Müller

    11. November 2016 11:08 at 11:08

    Glaubt hier wirklich noch einer an eine Zinserhöhung!?

    Um Ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie verrückt es ist, dass die Vereinigten Staaten jährlich Zinsen in Höhe von 402 Milliarden Dollar zahlen müssen, hier weitere Staatsausgaben des letzten Jahres aufgelistet:

    US-Staatsausgaben 2015:

    Nahrungsmittelhilfe: 104 Milliarden $
    Bildung: 70 Milliarden $
    Wohnungsbau & Gemeinwesen: 63 Milliarden $
    Innere Angelegenheiten: 41 Milliarden $
    Energie & Umwelt: 39 Milliarden $
    Arbeitslosigkeit: 36 Milliarden $
    Verkehrswesen: 26 Milliarden $
    Gesamtsumme: 379 Milliarden $

    Wenn wir alle oben aufgeführten Staatsausgaben der USA im Jahr 2015 addieren, ergibt sich eine Summe von 379 Milliarden Dollar. Die US-Regierung musste im letzten Jahr also mehr Geld für Zinszahlungen hinblättern, als sie für alle acht genannten Sektoren, von der Bildung bis zum Verkehrswesen, ausgegeben hat.

    Und der neue Heilsbringer möchte 500 Milliarden investieren! ja mit was den??
    Natürlich mit dem entzwischen normalsten auf der Welt mit neuen Schulden oder
    wie seit gefühlten 70 Monaten mit einer weiteren Zinserhöhung im Dezember!?
    Die letzte war vor ca. 1 Jahr.

    Wer glaubt noch so einen Scheiß!

    Wie ist eure Meinung dazu!?

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      Zinsangst

      11. November 2016 11:21 at 11:21

      Die normative Kraft des Faktischen wird die „Trump-Jump“-Euphoriker am Aktienmarkt schnell wieder auf den Boden der Tatsachen holen. Die größten Gläubiger der USA flüchten gerade aus US-Staatsanleihen und die US-Dollar-Schuldner werden gerade durch das fortgesetzte Absacken der EM-Währungen in den Bankrott geschickt. Was feiern die da eigentlich an der Wallstr.? Ihre eigene Dummheit? Wer soll Trump die Kohle für seine Heilsbringerpolitik geben? Vielleicht die FED, dann würde Alles steigen. Interessant: Bisher speiste sich die Teuerung in den USA hauptsächlich aus dem Gesundheitssektor, auch und v.a. wegen Obamacare. Das war bisher kein Problem, weil die Kohle von den Krankenvers. auf Pump vorverauslagt wurde, also den Versicherten keine Kaufkraft entzog. Das ändert sich nun radikal: zum Jahresultimo steigen die Versicherungsbeiträge um durchschn. 25% an. Das wird brutal Kaufkraft für Autos, Wachsmaschinen, Handies und Dienstleistungen aller Art entziehen. Was zum Teufel feiert die Wallstr? Krasser Scheiß!!!

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        gerd

        11. November 2016 15:05 at 15:05

        „Wer soll Trump die Kohle für seine Heilsbringerpolitik geben?“

        Vielleicht 10 Millionen Arbeitnehmer, die aufgrund seiner Brachialmaßnahmen wieder einen Job finden und Lohnsteuer zahlen werden?
        Vielleicht weitere 10 Millionen Arbeitnehmer die von einem Billigjob wieder in einen besser bezahlten Job wechseln können und dann mehr Lohnsteuer zahlen werden?

        Und vielleicht dadurch, dass Unternehmen zwar hinsichtlich ihrer prozentualen Steuerpflicht entlastet werden, in der Summe sie aber aufgrund höherer Gewinne absolut mehr Steuern zahlen werden? Und vielleicht dadurch, dass diese nebenbei noch eine handvoll Dollars künftig in den USA zahlen werden, statt im Ausland?

        Nicht immer sofort die Flinte ins Korn werfen und alles schwarz malen, nur weil es anders ist oder die Idee von jemandem kommt, der so ganz anders ist als alles Bisherige.

        • Avatar

          sabine

          12. November 2016 21:57 at 21:57

          Er wird Geld einsparen durch Streichen der Auslandsinterventionen wie Revolutionen und Regierungen destabilisieren, oder suchen nach Massenvernichtungswaffen, oder senken der Nato-Beiträge. Da kommt sicher viel zusammen!

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    M.Müller

    11. November 2016 11:18 at 11:18

    Dank“ fast 10-jähriger Fokussierung auf steigende Asset-Preise haben sich die Fed-Experten in eine fatale Situation hineinmanövriert – sie können heute nur noch falsche Entscheidungen treffen! Lassen wir uns überraschen was passiert.

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    M.Müller

    11. November 2016 11:22 at 11:22

    Bei einer Zinsanhebung brechen die Märkte ein und das viel größere Problem ist der Zomby-Anleihemarkt.
    Die Zinsen können nicht steigen!!

    • Avatar

      mona

      11. November 2016 12:38 at 12:38

      Das Schema läuft genauso ab,wie 2015,als man die Zinsen im Dez.15 anhob und dann gings Weltweit abwärts.
      Ob der Dax dann am 31.12 16 einen jahresgewinn verzeichnen kann,ist fraglich!
      Die Italiener werden schon dafür sorgen.
      So schnell wie Gold jetzt momentan fällt,so gehts wieder Aufwärts.
      Trumps Geschenke können nur mit neuen Schulden angegangen werden.

      • Avatar

        gerd

        11. November 2016 15:09 at 15:09

        „…als man die Zinsen im Dez.15 anhob und dann gings Weltweit abwärts.“

        Also bitte, seit der Zinsanhebung Dezember 2015 steht
        der Donas Jonas heute ja wohl mindestens 1000 Punkte höher.

        Was schrieb Mona vor kurzem hier sinngemäß. Man müsste ganz schön auf der Hut sein, was die Leute hier so von sich geben.

        • Avatar

          gerd

          11. November 2016 15:24 at 15:24

          Nicht, dass es heißt, der Gerd ist ja immer noch nicht richtig wach, hier noch eine Erläuterung:

          Das letzte mal wo der Dow Jones 2015 kurz mal ein wenig über die 18000 geschielt hatte war Juli.
          Im Dezember 2015 lag er deutlich unter der 18000 und erst ab Anfang Januar gings dann kräftig runter, so grob auf die 16500. Das war da, wo es DAX ja auch zunächst kräftig nach unten ging, nachdem er im Anschluss an die Zinserhöhung bis Ende Dezember die Herzen aller Bullen hat höher schlagen lassen.

          ARD-Börse schrieb damals
          „Die sanfte Zinswende ist eingeläutet: Die Fed erhöht erstmals seit fast zehn Jahren wieder den Leitzins – auf 0,25 bis 0,5 Prozent. W e l t w e i t reagieren die Börsen mit kräftigen K u r s g e w i n n e n . Auch der US-Dollar legt zu.

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 17:09 at 17:09

          Also @Gerd,
          jetzt machst du mich ein wenig „madig“!!!
          Ich kann mich nur immer wieder wiederholen..,erst gucken Chart ab 50Kw 2015 bis 6Kw 2016..
          ca.2300 pkt. DOW MINUS!!!!
          Den DAX ca.2700 ptk.MINUS!!!
          >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
          „Was schrieb Mona vor kurzem hier sinngemäß. Man müsste ganz schön auf der Hut sein, was die Leute hier so von sich geben.“
          @Gerd….bitte diesen Satz LÖSCHEN!!

          Den „Hut“ darfst du dir jetzt selber aufsetzen!

          Ne frage im priv….was rauchst du eigentlich?
          Man sollte die von mir zitierten Sätze schon vollständig lesen können….

          • Avatar

            gerd

            11. November 2016 20:20 at 20:20

            Ich fürchte, da bleibt doch nur ein persönliches Treffen, um das plausibel zu erklären.
            Aber nicht bei einer Maß. Denn die reicht ja nicht mal für eine Person.
            Ich versuchs aber vorher hier noch einmal:

            Ich gebe zu, dass ich die ARD zum öffentlich rechtlichen Dummfunk dazuzähle, zum Regimefernsehen zum und Lücken-bzw. Lügenmedium. Da ich aber durch eigene Erinnerungen und durch Nachlesen zum selben Schluss komme wie die ARD.Börse, kann ich das ausnahmsweise mal als korrekte Darstellung von denen akzeptieren.

            Und den Artikel hatte ich dir doch extra reinkopiert

            Deine groben Zahlen mit deinen Kalenderwochen mögen zwar auch stimmen, aber nicht im Sinne einer ehrlichen Betrachtung,

            Hier noch erst der zweite Absatz aus dem Staatsfernsehen:

            Die Wall Street schloss deutlich höher. Der Dow zog um 1,3 Prozent an.
            Der japanische Nikkei-Index stieg um 1,6 Prozent.
            Auch die europäischen Aktienmärkte starteten freundlich in den Tag. Der Dax kletterte zu Handelsbeginn um 1,8 Prozent auf 10.660 Punkte nach oben.
            Der EuroStoxx 50 gewann fast zwei Prozent.
            (Übrigens der DAX kletterte danach noch weiter)
            Als die Kursrückgänge ab Januar einsetzen, hatten die Märkte den 16.12.(Tag der Zinserhöhung) schon vergessen.
            Aber jetzt guckst du hier:

            Die Schlusskurse D.J. leicht gerundet:
            Freitag 11.12.15 17250
            Sa
            So
            Montag 14.12.15 17350 (1.Tg d Zinserhöhungswoche)
            Dienstag 15.12.15 17500
            Mittwoch 16.12.15 17750 (n a c h der FED-Entsch)
            Donnerstag 17.12.15 17500
            Freitag 18.12.15 17100
            SA
            So
            Montag 21.12.15 17250
            Dienstag 22.12.15 17400
            Mittwoch 23.12.15 17600 (Eine Wo nach d Zinserh)
            Montag 28.12.15 17500
            Dienstag 29.12.15 17700 gute 400 P mehr als vor FED
            Mittwoch 30.12.15 17600
            Donnerstag 31.12.15 17400 also am Jahresende schon noch ein paar Pünktchen höher als ein paar Tage v o r der Erhöhung, (siehe 11.12.15 17250)

            Was schrieb ich? Wir liegen nach der Zinserhöhung heute mindestens Tausend Punkte höher.
            Damals rund 17500, heute rund 18500 bis 18800.

            Falls im Dezember 2016 wieder eine Zins-Erhöhung kommt, liegt der DJ im nächsten Jahr bei 20000.
            Und dein heißgeliebtes Gold leider wieder bei 1200.

            Aber meine Vorhersage gilt nur solange der Crash noch nicht da war.

            Viele Grüße

      • Avatar

        Michael

        11. November 2016 15:34 at 15:34

        Schon interessant: Chronologisch exakt mit dem Abtauchen von @bauer taucht eine mysteriöse @mona auf, mit denselben Ansichten und Einstellungen, denselben Rechtschreibfehlern und Tippgewohnheiten.

        Hmmmm, ein Schelm, wer Böses dabei denkt :)

        Ein IP-Check wäre mal interessant ;)

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. November 2016 15:35 at 15:35

          @Michael, nicht identisch..

          • Avatar

            Michael

            11. November 2016 15:40 at 15:40

            War auch ein untauglicher technischer Vorschlag, man kann ja VPN-Dienste benutzen…

        • Avatar

          mona

          11. November 2016 17:13 at 17:13

          Jetzt gehts aber los!
          Will man mich hier jetzt mit @bauer verkuppeln?
          Bauer sucht Bäuerin,oder wie soll ich das verstehen?

    • Avatar

      frank.trg

      11. November 2016 16:23 at 16:23

      so ist es! Selbst wenn die Zinsen minimal um 0,5% angehoben werden, gibts nen Crash. Immobilien etc. alles auf Pump finanziert bis zum Anschlag und alles mit 0,0…% finanziert. Da haben kleine Zinsanhebungen enorme Auswirkungen. Die Cashflows werden dann negativ und die Folge wäre eine Pleitewelle durch alle Assetklassen, sprich die Realwirtschaft würde krachen.; und nochwas: Wieso sollten die Chinesen od. Japaner noch US-Bonds kaufen wenn Trump deren Währung aufwerten will?

  7. Avatar

    gerd

    11. November 2016 16:04 at 16:04

    Und weil ich gerade eh an @Mona schrieb noch eine Erklärung zum Post auf Videoausblick:

    „….und genauso ist es auch,daß Deutschland sich im Krieg befindet,…..
    Nur ein simples Beispiel:
    …da es … in der Region,in der du deinen Urlaub verbringst,hauptsächlich von Moslems bewohnt ist,….braucht man sich dann nicht zu wundern,wenn er dich als dt.Staatsbürger HASST! Im schlimmsten Fall man tod!
    Spätestens dann weißt du,daß DE im Krieg ist!“

    Ich weiß zwar nicht, wie du jetzt auf das Thema kommst.
    Aber eine Sorge, ich bin schon längst zweimal tot. War in den letzten Jahren zweimal in Griechenland und die Griechen haben mich jedes Mal einen Kopf kürzer gemacht. Und jedesmal habe ich mit letzter Kraft geröchelt: „Danke, Frau Merkel, danke, immer wieder Danke.“

    Einen weiteren Tod möchte ich gar nicht mehr erleiden. Es sei denn, der DAX folgt im Dezember nach einer evtl. Zinserhöhung deinen Empfehlungen und stürzt ab, und zwar soo tief, dass….STOP. Kann sein – aber nicht wegen einer Zinserhöhung

    Aber selbst dann würde ich für den 3. Tod nicht in ein muslimisches Land reisen, denn da würde ich ja nicht umgebracht sondern man würde mir aus Dankbarkeit höchstens die Füße küssen.
    Weil Deutschland das Land ist, welches am meisten von ihren Glaubensbrüdern aufgenommen hat. Wo diese weltweit betrachtet am komfortabelsten versorgt werden. Und weil beinahe jeder Einzelne mit einem persönlichen Handschlag und einem Willkommensgeschenk an den Hauptbahnhöfen empfangen wurde.
    Aber gut, vielleicht denkst du ja auch einen Schritt weiter und meinst, das mit dem Geklatsche am Hauptbahnhof empfänden die 100 Millionen Moslems, die bis jetzt noch nicht zu uns kommen durften als Affront. Die Daheimgebliebenen sind richtig stinkesauer auf die Deutschen (und somit auch auf mich), weil wir ihnen ihre Fachkräfte weggelockt haben und die Länder jetzt intellektuell ausbluten. Das wäre dann doch ein Grund, aber der ist mir zu zweifelhaft.

    Deshalb, ich ginge lieber auf Nummer sicher und würde auch beim DAX-Crash vorsichtshalber wieder auf den griechischen Hass zurückgreifen.

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Dank Notenbanken immun: Vermögen wachsen trotz Krisen immer weiter

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Vermögen in Form vieler US-Dollars

Die Gelddruck-Orgien der Notenbanken haben die weltweiten Vermögen immunisiert gegen Verluste, egal wie schlimm die Krise in 2019 auch war, und jetzt in 2020 dank Corona noch geworden ist. Zu diesem Schluss kommt der ganz frisch veröffentlichte „Allianz Global Wealth Report“, in dem das Wort „Immunisiert“ sogar explizit so genannt wird.

Vermögen steigen weiter an

Die Headline-Aussage der Allianz besagt, dass die Vermögen in den letzten zehn Jahren noch nie eine so große Zunahme des Wohlstands verzeichnen konnten. Weltweit sei das Brutto-Geldvermögen im Jahr 2019 um 9,7 Prozent gewachsen, und habe damit das stärkste Wachstum seit 2005 hingelegt. Angesichts der Tatsache, dass das Jahr 2019 von sozialen Unruhen, eskalierenden Handelskonflikten und einer industriellen Rezession geprägt war, sei diese Leistung mehr als erstaunlich, so die Allianz. Doch als die Zentralbanken einen Kursschwenk hin zu einer breit angelegten geldpolitischen Lockerung vollzogen, habe dies zu einem kräftigen Plus von 25 Prozent an den Aktienmärkten geführt, losgelöst von den Fundamentaldaten. Dadurch seien auch die Geldvermögen kräftig angehoben worden. Allein die Anlageklasse der Wertpapiere nahm 2019 um satte 13,7 Prozent zu – nie war das Wachstum im 21. Jahrhundert stärker, so die Headline-Aussage. Versicherungen und Pensionen erreichten laut Allianz ein Plus von 8,1 Prozent, was hauptsächlich auf den Anstieg der zugrundeliegenden Vermögenswerte zurückzuführen sei – die Bankeinlagen stiegen um 6,4 Prozent.

Vermögen auch in 2020 immunisiert gegen Verluste

Und was wird 2020 unterm Strich passieren? Es geht wohl nach dem Motto „Je schlimmer die Krise, desto mehr drucken die Notenbanken, und helfen damit Aktien und Immobilien nach oben“. So sagt der Report nämlich, dass „die selbe Geschichte sich im Jahr 2020 wiederholen“ dürfte, nur ins Extrem gewendet. Denn als die Coronakrise die Weltwirtschaft in die tiefste Rezession seit 100 Jahren stürzte, legten Zentralbanken und Finanzbehörden auf der ganzen Welt beispiellose geld- und fiskalpolitische Hilfspakete auf und schirmten so die Haushalte und ihr Geldvermögen vor den Folgen einer Welt in Unordnung ab, so die Allianz. Man gehe davon aus, dass die privaten Haushalte ihre Verluste aus dem ersten Quartal wettmachen konnten und bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 einen leichten Anstieg des globalen Geldvermögens um 1,5 Prozent verzeichneten. Hauptreiber der Entwicklung seien die Bankeinlagen, die dank großzügiger öffentliche Unterstützungsprogramme und vorsorglicher Ersparnisbildung um kräftige 7,0 Prozent zunahmen. Es sei daher sehr wahrscheinlich, dass das Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2020 im Plus enden werde.

Die Allianz merkt kritisch an, dass die Geldpolitik im Moment zwar die Vermögen gegen Corona quasi immunisiert habe. Aber man solle sich nichts vormachen. Null- und Negativzinsen seien ein süßes Gift. Sie würden die Vermögensbildung untergraben, und verschärfen die soziale Ungleichheit, da Vermögenseigentümer satte Mitnahmegewinne einstreichen können. Das sei nicht nachhaltig. Auch noch interessant: Das Wohlstandsgefälle zwischen reichen und armen Ländern habe sich wieder vergrößert. Im Jahr 2000 sei das Netto-Geldvermögen pro Kopf in den Industrieländern im Durchschnitt 87-mal höher gewesen als in den Schwellenländern. Bis 2016 war dieses Verhältnis auf 19 gesunken. Seither ist es wieder auf 22 (2019) angestiegen, so die Allianz.

Was lernen wir daraus?

Nun, die Allianz steht wohl kaum im Verdacht gegen den Kapitalismus zu hetzen, oder Notenbanken arg kritisch gegenüber zu stehen. Von daher ist es schon interessant, dass sie so klipp und klar ausspricht, was viele andere Kommentatoren (wie auch wir bei FMW) seit geraumer Zeit sagen. Nämlich dass die obszöne Geldschwemme von EZB, Fed und Co Assetpreise wie Immobilien oder Aktien kräftig antreibt, losgelöst von der Realwirtschaft. Dies ist also kein Mythos und keine Verschwörungstheorie, wenn man die Allianz als seriöse Informationsquelle für diese Information zählt.

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Fed: US-Bürger ignorieren die mächtigste Notenbank der Welt

Dass die Kommunikation der Fed mit den US-Bürgern kaum Auswirkungen hat, zeigt jedoch eine Studie von vier Ökonomen der Notenbankstelle in Cleveland

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Für die Finanzmärkte ist die US-Notenbank Fed das Maß aller Dinge – aber auch für die US-Bürger, also die „normalen Leute“, die Main Street?

Wer sich die Mühe macht, die Statements der US-Notenbank Fed nach ihren Sitzungen zu lesen und die Pressekonferenzen zu verfolgen, die Jerome Powell jedes Mal „zelebriert“, so könnte man auf zwei Schlussfolgerungen kommen: Erstens, dass er sich mit seiner unglaublich gehäuften Darlegung des gesetzlichen Auftrags der Fed „Prize Stability and Maximum Employment“ eine kleine Entschuldigung für seine Geldpolitik sucht, die dem Open Market Committee keine andere Wahl lasse. Dass dies – zweitens – aber einen Versuch darstellt, die Öffentlichkeit zu informieren und den Bürger zu einem gewünschten Verhalten innerhalb der finanziellen Repression zu veranlassen. Dass Letzteres nicht gelingt, beweist eine Umfrage aus dem Wissenschaftsumfeld der Fed unter US-Bürgern.

Fed: Das flexible Inflationsziel

Ende August hatte Fed-Chef Powell in einer Rede ausgesprochen, was man schon längere Zeit vermutet hatte. Man würde zinspolitisch die „Füße stillhalten“, auch wenn die Inflationszahl für längere Zeit über der bisherigen Zielmarke (Inflation target) von zwei Prozent liegt. Klingt erst einmal unsinnig, denn schließlich sollte sich die Teuerung in den nächsten Jahren nicht einmal richtig der Zielzone nähern. Eindeutig dürfte dahinter sich die Absicht der Notenbank verbergen, dass man die finanzielle Repression dauerhaft fortsetzen wird: Zinsen für längere Zeit unterhalb der Teuerungsmarke, bei gleichzeitigem BIP-Wachstum, ergibt eine prozentuale Absenkung des Verschuldungsniveaus. Das ist ein Verfahren, welches die USA und Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Jahre praktiziert hatten. Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt: die Fed könnte durch eine höhere Inflationserwartung Konsumenten und Unternehmen zu höheren Ausgaben veranlassen. Dass die Kommunikation der Fed mit den US-Bürgern kaum Auswirkungen hat, zeigt jedoch eine Studie von vier Ökonomen der Notenbankstelle in Cleveland.

US-Bürger haben wenig Ahnung von der Fed-Politik

Targeting and Household Expectations heißt die Arbeit der Ökonomen, die sich mittels Befragung unter Bürgern mit der Frage beschäftigt haben, wie der kleine Mann den Wechsel in der Notenbankpolitik aufnimmt. Das Ergebnis dürfte recht erschütternd sein für den Chef der US-Notenbank: Nur eine kleine Minderheit gab an, überhaupt von einer neuen Strategie der Fed gehört zu haben. Und die, die davon gehört hatten, gaben auch noch falsche Ziele wieder. Man glaubt allgemein, dass das Ziel der Notenbank ein starker Dollar sei und niedrige Zinsen, damit sich der Staat seine Verschuldung leisten kann.

 

Fazit

Auch wenn das zigfache Wiederholen des gesetzlichen Auftrags der Fed (Maximum Employment und Prize Stability) durch Jerome Powell in den Pressekonferenzen schon fast nervig wird: beim Bürger kommt anscheinend nicht viel davon an, was die Damen und Herren im Elfenbeinturm des Geldes in Washington D.C. vorhaben.

So könnte seine letzte Strategie mit der Aufforderung beim Bürger mehr zu investieren auf taube oder gar keine Ohren gestoßen sein. Höhere Inflationserwartungen sollten zum Vorziehen von Konsumausgaben führen. Wobei man sich schon fragen muss, wie es sein kann, dass man das Volk mit den vielen (überzogenen) Kreditkarten überhaupt zum Geldausgeben animieren muss..

Die Fed dringt mit ihren Aussagen nicht wirklich zu den Bürgern durch

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Battery Day und Tesla: Live-Kommentar zum Event

Markus Fugmann

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Elon Musk hatte den „Battery Day“ im Vorfeld als „einer der aufregendsten Tage der Tesla-Geschichte“ bezeichnet, gestern jedoch die Erwartungen in einem Tweet deutlich gedämpft – die Tesla-Aktie daher heute mit 5% im Minus.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, kommentiert den Battery Day live ab 22.15Uhr

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Live-Kommentar zum lange erwarteten Battery Day von Tesla

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