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Pleitewahrscheinlichkeit Deutschlands zieht stark an – parallel zu Deutscher Bank

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am

FMW-Redaktion

Die Märkte haben ein bißchen Zeit gebraucht, aber der Groschen ist nun gefallen: die an den Märkten eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Pleite Deutschlands in den nächsten fünf Jahren ist sprunghaft, geradezu Raketen-artig gestiegen.

Sehen wir uns zunächst einmal die Entwicklung bei der Deutschen Bank an (Pleitewahrscheinlichkeit in den nächsten fünf Jahren, anhand von Preisen für Credit Default Swaps, also Kreditausfallversicherungen):

https://twitter.com/Schuldensuehner/status/697721647348973568/photo/1

Und jetzt ergänzt durch die Pleitewahrscheinlichkeit Deutschlands:

https://twitter.com/Schuldensuehner/status/697722317091291136/photo/1

Mit leichter Verzögerung also hat der Markt reagiert – und erkannt, dass die Deutsche Bank für Deutschland und seine Finanzlage insgesamt ein Problem werden könnte. Im Zweifel nämlich müßte Deutschland eine Garantieerklärung für die Deutsche Bank abgeben – und damit die gigantischen Risiken der Derivatpositionen der Deutschen Bank übernehmen!

Lesen Sie bitte dazu den Artikel „Deutsche Bank: Berlin, wir haben ein Problem!“

Am Markt für Staatsanleihen ist das noch nicht eingepreist – so fällt, wie wir heute bereits berichteten, die Rendite für die 5-jährige deutsche Staatsanleihe auf ein neues Allzeittief. Aber vielleicht ist der Umkehrpunkt nun nicht mehr fern.

Nein, nein, er mache sich keine Sorgen wegen der Deutschen Bank – hat doch Finanzminister Schäuble kürzlich gesagt. Und der muß es ja schließlich wissen!

Und was passiert bei den Banken? Die kommen irgendwie ins Rutschen – aber die Sache wird gut gehen, wie Sie in folgendem Video klar erkennen können:

https://twitter.com/pdacosta/status/697721618701783040/photo/1

Der CEO der heute abgestraften Societe Generale (Aktie zweitweise 13% im Minus nach enttäuschenden Zahlen und trübem Ausblick) meinte heute, dass die Märkte überreagierten. Dabei sollen Märkte doch immer steigen – weil das Wachstum in unserem System ja auch stets steigt, oder? Oder haben Sie schon mal schrumpfendes Wachstum erlebt?

10 Kommentare

10 Comments

  1. Gerd

    11. Februar 2016 13:58 at 13:58

    Betrittst du die Börse, musst du deine Logik an der Garderobe mit abgeben. So kommt es mir immer wieder vor.

    -Die Pleitewahrscheinlichkeit des deutschen Staates steigt. Gleichzeitig flieht die Welt in die Anleihen eben dieses Staates wie noch nie.

    -Die EU steht politisch und wirtschaftlich kurz vorm Abgrund.
    Gleichzeitig steigt der Euro aber gegenüber dem Dollar. Weil die Welt gerade mal dem EU-Raum noch mehr Vertrauen entgegenbringt als dem Dollar-Raum? Oder weil bei uns im März die Zinsen angehoben werden und? Für mich total unsinnig.
    Gerd

  2. Demokrat

    11. Februar 2016 15:09 at 15:09

    Der Diktator Erdogan und die Türkei ist SCHULD an allem!!!!

    Warum schreibt es die FMW-Redaktion das nicht wieder!!!

    :-)))))

    • Max Beck

      11. Februar 2016 21:01 at 21:01

      Und ich dachte, es seien wieder mal die Chinesen.

  3. Thomas

    11. Februar 2016 15:23 at 15:23

    Was Erdogan?
    Das ist doch ein lupenreiner Demokrat!

    Ironie aus!

    • Demokrat

      12. Februar 2016 08:15 at 08:15

      …besser als Merkel+Obama+Putin!!! Wer ernährt schon ca. über 3 Millionen Flüchtlinge in seinem Land auf eigene Kosten (über 10 Milliarden Dollar pro Jahr)?!!!

      In der EU werden schon bei 1 Million Flüchtlingsheime abgefackelt!

      Realität aus!!!

  4. tre

    11. Februar 2016 16:38 at 16:38

    Selten so einen Stuss gelesen, bei allem Respekt. Eines der reichsten Staaten der Welt soll pleite gehen können, wie genau? Allein die Passiva in den Büchern könnten alle Schulden zehnfach bezahlen, wenn man es denn wollte. Setzen, sechs für diese billige Propaganda.

    • FR

      11. Februar 2016 21:07 at 21:07

      Hallo tre
      Wem gehört Deutschland? – sehenswerter Beitrag – aktueller denn je.
      Der „Stuss“ ist nichts Neues – schon vor Jahren schloss ein deutscher Finanzminister eine Staatspleite nicht aus. DAS waren noch Zeiten als solch klare Worte im öffentlich rechtlichen ARD zu sehen waren.

      beste Grüße & gute Trades

  5. Max Beck

    11. Februar 2016 21:00 at 21:00

    Aha…Nicht Griechenland, nicht Japan, nicht Spanien, nicht Italien, nicht die USA…nein, es ist die stärkste Volkswirtschaft Deutschland, die Pleite geht. Wer es glaubt…

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Aktien

BASF Analyse: Bullen zögern noch, aber…

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am

Aktien des Chemiekonzerns BASF schwanken seit grob Anfang 2013 in einer Spanne zwischen grob 56,00 und 98,80 Euro seitwärts. In den Jahren 2016 und 2017 wurde der letzte große Aufwärtstrend ausgeführt, im letzten Jahr verlor das Papier sämtliche Gewinne wieder durch einen Rückfall zurück auf 57,35 Euro. Zeitgleich ist die Aktie jedoch auf ein sehr starkes Unterstützungsniveau auf mittelfristiger Basis gestoßen und hat anschließend eine erste Erholungswelle in den Bereich von 66,50 Euro ausgebaut. Nach einem kurzen Zwischenstopp von einigen Tagen und einem sehr starken Freitagsschlussspurt könnte schon bald ein Ausbruch auf der Oberseite erfolgen. Heute aber scheint das Interesse der Investoren auf andere zu fallen, was interessierten Anlegern mehr Zeit verschafft sich im Markt zu positionieren. Erhöhte Vorsicht ist trotzdem noch nötig, es wird in diesem Falk nämlich noch gegen den aktuellen Abwärtstrend seit Anfang 2018 gehandelt.

Long-Chance bei BASF

Für Daytrader eine besonders günstige Gelegenheit auf eine finale Aufwärtsphase in der BASF-Aktie bis an 70,00 Euro zu setzen, stellt sogar das aktuelle Niveau dar. Oberhalb des aktuellen Trendkanals kann sogar ein Rücklauf an rund 75,00 Euro erfolgen. Es muss allerdings auch schnell gehandelt werden! Die Verlustbegrenzung von zunächst 64,50 Euro sollte mit steigenden Notierungen sukzessiv nachgezogen werden, erste Gewinnmitnahmen können bereits ein Stück weit unterhalb von 70,00 Euro beginnen. Als Anlagehorizont werden nur wenige Tage veranschlagt. Kleinere Handelspositionen sind an dieser Stelle zu bevorzugen, die Aktie ist zuletzt stark gelaufen. Für den Fall eines unerwarteten Kursrutsches unter das Niveau von 61,90 Euro droht hingegen ein Rücklauf an die Jahrestiefs aus 2018 bei 57,35 Euro. Aber selbst dann bliebe noch die Option eines Doppelbodens übrig, die sich allerdings erst noch im weiteren Verlauf beweisen müsste.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 67,00 Euro
Kursziel : 70,00 / 75,00 Euro
Stop : < 64,50 Euro
Risikogröße pro CFD : 2,50 Euro
Zeithorizont : 2 – 6 Wochen

BASF




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Wirecard: Das „Blatt“ wendet sich – Ermittlungen gegen FT-Journalisten

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am

Was für eine Räuberpistole entwickelt sich da gerade? Die Wirecard-Aktie fiel in den letzten Wochen drei Mal schubweise in den Keller, von 160 Euro auf weit unter 100 Euro. Ein Wahnsinn für einen Dax-Titel! Die Financial Times hatte die Aktie quasi „in Grund und Boden“ geschrieben. Offenbar ein Mitarbeiter der Wirecard-Niederlassung in Singapur hatte entweder kriminelle Machenschaften über die Manipulation der Bücher an die FT durchgesteckt – oder an der ganzen Sache ist nichts dran.

Wie auch immer. Heute früh wurde es der BaFin zu bunt, und sie verbot erst einmal für zwei Monate Leerverkäufe in der Wirecard-Aktie. Damit wird erst einmal der Druck begrenzt, dass der Aktienkurs schnell und übertrieben stark runtergedrückt werden kann (das ist natürlich keine Garantie gegen weitere Kursverluste).

Jetzt wird bekannt, dass laut FAZ die Staatsanwaltschaft München I gegen den Journalisten der Financial Times Ermittlungen eingeleitet hat. Denn es war immer der selbe Journalist (Dan McCrum), der in den letzten Wochen gegen Wirecard geschrieben hatte. Bisher hieß es in den letzten Tagen ein Shortseller habe gegenüber der Anklagebehörde in München ausgesagt, dass er vor Erscheinen der Artikel davon wusste. Heute wird bekannt, dass es sich dabei offenbar „nur“ um einen „normalen“ Anleger handelte, der keine Shorts hielt, sondern wie gesagt normal in der Aktie engagiert war.

Dass vorab ein Anleger informiert gewesen sein könnte, kann eigentlich nur bedeuten, dass der Journalist der FT oder einige wenige andere Personen in der Redaktion etwas durchgesteckt haben. Aber dies uns nicht bewiesen, und es ist noch immer eine reine Vermutung. Auch liege der Staatsanwaltschaft München I nun die konkrete Strafanzeige eines Anlegers vor. Man ermittelt gegen den Journalisten der FT wegen eines Vergehens nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Die FT weist übrigens erneut alle Vorwürfe zurück. Es habe kein unethisches Verhalten und keine Marktmanipulation gegeben.

Freitag Abend ging die Aktie von Wirecard fast genau mit 100 Euro aus dem Handel. Heute ist sie nach dem Start bei 107 Euro im Tagesverlauf inzwischen auf über 112 Euro geklettert. Die Story über Ermittlungen gegen die FT lenken noch mehr ab von Wirecard, obwohl die Vorwürfe noch nicht ausgeräumt sind. Eventuell dauert es noch bis Anfang April, bis ein entscheidender Prüfbericht veröffentlicht wird. Im Chart sieht man die Aktie seit dem 21. Januar. Bis jetzt erleben wir heute noch einen vorsichtigen Anstieg, wenn man den Verlust der letzten Wochen dazu betrachtet.

Wirecard Aktie

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Aktien

Commerzbank Analyse: Zweite Kaufwelle gestartet!

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Das abgelaufene Jahr war für die Commerzbank-Aktionäre von Kursverlusten von zeitweise über 60 Prozent geprägt, das Wertpapier setzte an die Tiefstände aus 2013/2014 um 5,50 Euro zurück. Erst an dieser Stelle begann Ende Dezember eine deutliche Gegenwehr der Käufer, die nur wenig später bereits ein vorläufiges Hoch bei knapp 7 Euro vorweisen konnten. Mitte Januar setzen zeitweise wieder Kursverluste ein, die jedoch aus Sicht der Charttechnik als gewöhnlicher Pullback interpretiert werden können und bereits um 6,00 Euro ein Ende fanden. Zum Ende der abgelaufenen Handelswoche schoss das Wertpapier der Commerzbank dynamisch auf die Schnapszahl von 6,66 Euro aufwärts und beendete dort seinen Handel. Damit wurde vermutlich die zweite und vorerst letzte Kaufwelle der Gegenbewegung seit 5,50 Euro aus Ende Dezember initiiert und dürfte folglich auf frische Jahreshochs weiter aufwärts führen. Rechnerisch ergibt sich sogar sehr viel höheres Aufwärtspotenzial und scheint geradezu prädestiniert für ein kurzfristiges Long-Investment zu sein.

Long-Chance für Commerzbank-Aktie

Solange das Wertpapier der Commerzbank oberhalb von 6,50 Euro auf Tagesschlusskursbasis verbleibt, ist ein baldiger Anstieg an rund 7,00 Euro zu favorisieren. Darüber dürfte sich die zweite Kaufwelle in Richtung 7,91 und den dortigen Widerstand aus Ende 2018 ausbreiten und scheint besonders gut für ein kurzfristiges Long-Investment geeignet zu sein. Als Verlustbegrenzung sollte vorerst die Marke von unter 6,00 Euro anvisiert werden. Fällt das Wertpapier der Commerzbank hingegen nachhaltig unter das Stop-Niveau zurück, müssten zwingend noch einmal Rückläufer an die Jahrestiefs aus 2018 bei 5,50 Euro einkalkuliert werden. Daraus könnte im weiteren Verlauf aber trotzdem noch ein Doppelboden hervorgehen, eine engmaschige Beobachtung von der Seitenlinie wäre in diesem Fall angemessen. Ansonsten dominiert in der Commerzbank-Aktie kurzfristig ein mögliches Ausbruchsszenario auf frische Jahreshochs das Chartbild.

Einstieg per Market-Buy-Order : 6,66 Euro
Kursziel : 7,00 / 9,91 Euro
Stop : < 6,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 0,66 Euro
Zeithorizont : 2 – 6 Wochen

Commerzbank Aktie Analyse




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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