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Pornostar und Trump: Sex-Interview bringt Rekordquoten

In den USA ist das Interview von Pornostar Stormy Daniels, in dem sie sich detalliert über Sex mit Donald Trump äusserte, das dominierende Boulevard-Thema - mit möglichen politischen Folgewirkungen..

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Das Nachbeben des explosiven Interviews mit Pornostar Stormy Daniels dauert an.

Bekannt wurde, dass 24,5 Millionen Amerikaner die Sendung mit den schlüpfrigen Details der angeblichen Sexnacht mit Donald Trump mitverfolgten.


Pornostar Stormy Daniels
By Toglenn – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=55030908

Es war die beste Quote für “60 Minutes” seit zehn Jahren.

Nachdem die Sex-Filmdarstellerin keine Smoking-Gun-Beweise wie SMS-Nachrichten, Fotos oder Videos vorlegte, schürt ihr Anwalt Michael Avenatti nun das Feuer: Sie könne den “Intimbereich” von Trump genau beschreiben, sagte der Advokat im US-TV.

Donald Trump selbst, der eine Stunde vor dem Ausstrahlungstermin in Washington ohne Frau Melania landete, wirft erste Blendgranaten, ohne konkret zu werden: Er beschwerte sich auf Twitter wieder einmal über die ganzen “Fake News”.

Schmutzkübelkampagne gegen Stormy

Trump nahestehende, rechtsgerichtete Medien blasen unterdessen zum Gegenangriff: Wegen der angeblich weit geöffneten Pupillen und der insgesamt glasigen Augen wäre Daniels während des Interviews unter Drogen- oder Medikamenten-Einfluss gestanden, behauptet die konservative Website “Gateway Pundit”.

Klar ist, dass Trump durch das Interview noch stärker unter Druck gerät: Vor allem das an Daniels 2016 ausbezahlte “Schweigegeld” in der Höhe von 130.000 Dollar könnte juristische Implikationen nach sich ziehen – auch FBI-Sonderermittler könnte sich für die Zahlung als potenziell illegale Wahlkampfspende interessieren.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.



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1 Kommentar

  1. Schleswig-Holsteiner

    Schmuddeljournalismus in Reinform. Vielen Dank für dieses Outing der schreibenden Zunft !
    Wo bleiben die Videos von Trumps Sexorgie in Moskau ?
    Donald T. „Pisst in das Bett in dem Michelle und Obama geschlafen haben!“
    Sie erinnern sich ?

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