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Aktien

Positionierungen bei Öl, Gold, Euro, Dollar

Wie sind die Future-Märkte positioniert? Über herbe Verluste und Umschichtungen..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Erleben wir derzeit eine Umschichtung an den Märkten? An den Aktienmärkten jedenfalls scheint nach den Aussagen zahlreicher Notenbanker etwas Skepsis einzukehren. Die „hawkishe Wende“ hat besonders am Anleihemarkt, aber auch an den Aktienmärkten zu stärkeren Bewegungen geführt. Aus Gesprächen, die wir führten, ist ablesbar, dass es hier noch keine einheitliche Grundrichtung gibt: während Profis am Anleihemarkt nun steigende Renditen bei Anleihen erwarten mit einer sich versteilenden Zinskurve, sind andere (Vermögensverwalter) noch im alten Modus und glauben nicht, dass sich die Grundrichtung der Märkte verändert hat.

Wie derzeit die innere Verfassung der Märkte ist, läßt sich meist recht gut an den CFTC-Daten ablesen, die über die Positionierungen am Future-Markt Auskunft geben. Und hier fällt zunächst einmal auf, dass die bullische Stimmung gegenüber Gold und Silber deutlich nachgelassen hat. So wurden bei Gold im Vergleich zur Vorwoche gut 22.000 Long-Kontrakte abgebaut auf nun knapp 148.000 Kontrakte, während gleichzeitig über 6000 neue Short-Kontrakte geöffnet worden sind auf nun 71.000 Kontrakte. Damit beträgt das Long-Short-Verhältnis zwar immer noch knapp über 2:1, aber die extrem bullische Stimmung für das gelbe Metall ist erst einmal dahin. Der Goldpreis heute weiter unter Druck bei 1235 Dollar – geht die Talfahrt weiter, werden weitere Long-Kontrakte eingedeckt, so ist zu vermuten.

Ähnlich bei Silber. Hier holten die Short-Kontrakte mit einem Zuwachs von gut 10.000 Kontrakten auf nun 52.000 Kontrakte weiter auf, während gleichzeitig gut 4000 Long-Kontrakte abgebaut worden sind auf nun nur noch knapp 65.000 Kontrakte. Noch vor einigen Wochen war das Long-Short-Verhältnis bei 10:1, der Kursrutsch zwingt auch hier viele Player zur Eindeckung von Long-Kontrakten.

Beim WTI-Öl dagegen ein weiterer Aufbau von gut 12.000 Long-Kontrakten auf nun 314.000, während knapp 14.000 neue Short-Kontrakte auf nun 180.000 Kontrakte eröffnet wurden. Öl hat nun sieben Handelstage in Folge Kursanstiege absolviert, bleibt aber (noch) übergeordnet bärisch – wichtig wird hier die 50er-Widerstandsmarke werden. Solange der (WTI-)Ölpreis nicht über dieses Niveau hinaus kommt, sehen wir in der aktuellen Erholungsbewegung nur eine technische Erholung nach dem vorherigen Abverkauf.

Bei den Devisenmärkten fällt auf, dass die Investoren am Future-Markt nun weitgehend neutral im Euro-Dollar positioniert sind. So wurden knapp 6000 neue Long-Kontrakte auf nun knapp 63.000 Kontrakte aufgebaut, knapp über 1000 Short-Kontrakte geschlossen auf nun nur noch 73.000 Kontrakte. Damit hat sich in den letzten Wochen der deutliche Short-Überhang immer weiter reduziert.

Weiter ausgebaut wurden Short-Positionen auf den Yen, die japanische Währung ist derzeit sehr schwach gegenüber den anderen wichtigen Währungen. Ein Risiko aber bleibt: die politische Zukunft von Ministerpräsident Abe wird unsicherer, bei Regionalwahlen in Tokio verlor Abes Partei deutlich mehr Sitze als erwartet. Abe steht derzeit aufgrund eines Skandals innenpolitisch unter Druck. Sollte Abe abtreten, dürfte das einen massiven Aufwärtsschub für den Yen bedeuten, schließlich ist Abe der Vater der ultralaxen Geldpolitik.

Bluten mussten hingegen beim kanadischen Dollar jene, die auf einen weiteren Verfall des Loonie gewettet hatten – die Party ging aber in die andere Richtung nach hawkishen Kommentaren von Mitgliedern der Bank of Canada, die USD/CAD unter die Marke 1,30 drückten. Alleine in dieser Woche wurden gut 33.000 Short-Kontrakte mit wohl teils herben Verlusten geschlossen.

Insgesamt ist die bullische Positionierung im Dollar so gering wie seit 13 Monaten nicht mehr – und das trotz der hawkishen Aussagen zahlreicher Fed-Mitglieder in den letzen Tagen und Wochen!

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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