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Finanznews

Powell liefert – und jetzt? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Fed-Chef Powell hat die Märkte nicht enttäuscht und zwischen den Zeilen klar gemacht, dass die US-Notenbank Ende Juli auf ihrer nächsten Sitzung die Zinsen senken wird. Powell begründete dies mit der erhöhten Unsicherheit, war dabei in seiner Argumentation gelegentlich nicht sehr stringend. Faktisch hat die Fed wohl gar keine andere Wahl als die Geldpolitik zu lockern angesichts der Aktionen und Ankündigungen anderer Notenbanken (vor allem der EZB). Die Wall Street nach der Veröffentlichung des Redetexts zunächst euphorisch, der S&P 500 erreichte erstmals die Marke von 3000 Punkten (vor fünf Jahren hatte er erst die 2000er-Marke geknackt). Der Dax dagegen kann erneut das Tempo der US-Indizes nicht mitgehen und verliert den vierten Tag in Folge..

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Ziemlich beste Freunde, damals 2017 bei Powells Ernennung: Trump und Powell

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Macwoiferl

    10. Juli 2019 21:12 at 21:12

    Wieder sehr geschicktes Illu-Bild! Danke @Markus Fugmann!

    Der Kläffer vorne am Mikro macht übrigens His Masters Voice (Master= der zweite Mann im Hintergrund, WBOPE)

    Er ist – für die stets ehrfürchtige Mainstream-Presse und den stets ehrfürchtigen Durchschnittsbürger- studierter und zu verehrender Irgendwas und höchstdekorierter „Superexperte“. Super, super, superexperte! Tusch! Tata, was Jerome Powell alles weiß, geht auf die Knie, ihr Unwissenden!

    Weniger bekannt ist, dass Jerome Powell in Wahrheit nur 478 Bände Lustige Taschenbücher mit Donald Duck gelesen hat. Er weiß, dass Dagobert Duck ein reicher Mann ist. Er weiß auch, dass es in der Wirtschaft darum geht, vorhandes Vermögen zu mehren.

    Damit aber endet sein Wissensfundus auch schon.

    Jerome Powell sagt, dass ein One-Dollar-US-Softeis bei Zehn Prozent Inflation pro Jahr zehn Cent weniger pro Jahr kostet (und meint damit zehn Cent mehr). Er rechnet plus drei mal plus drei ist minus neun. Minus Neun, das ist an Boxing Day noch Wirtschaftsaufschwung. Minus Neun, am New Years Eve ist das doch ein glasklares Minus wieder, Abschwung, isn´t it?

    Das berühmte Dr.Jerome-Dr.Jekyll Syndrom!

    Das fiel niemanden auf, als er seine Diplome verliehen bekam. Schließlich ging es in der Diplomarbeit nicht um Realwirtschaft, sondern die „Dipolige Kohärente Marktanalayse eines geschlossenen Binnenfinanzsystems in Direktvergleich mit der Regelkybernetik unter Berücksichtigung der Systemkritikanalyse der Frankfurter Schule insbesondere der Aspekte von Theodor W. Adorno bei Vorhandensein einer im Aquarium abgeschlossenen Fischpopulation.“

    Es fällt auch niemandem auf! Der Mann hat eine Haushälterin, die für ihn ins reale Wirtschaftslebe einsteigt und den Einkauf erledigt. Der Fahrer tankt reales Benzin (Ölpreise). Mama Powell hortet das Gold. Papa Powell tradet Bitcoin. Schwester Powell teilt die Butterstullen ein beim Abendessen.

    Jerome darf die Sachen machen, die ungefährlich sind. Zinsen anheben, weil sein kleiner Kaufladen schier gar in Flammen steht vor Überhitzung. Zinsen senken, weil WBOPE, sein großer Ziehonkel, ihn schilt.

    Tja, Leute, so läuft das in Familie Powell, und dies ist eine freundliche Info Ihres

    Ministeriums für Kursplus

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Finanznews

Aktienmärkte: Überdosis an Rotation! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte zeigen in der Erwartung eines Impfstoff eine Art massive Überdosis an Rotation: man erwartet eine Erholung der Wirtschaft und damit vieler von der Coronakrise stark betroffener Unternehmen, die so sehr wahrscheinlich gar nicht stattfinden wird. Dementsprechend sind viele Aktien vor allem aus dem Energiesektor sowie viele „Small Caps“ hoffnungslos überbewertet, zumal deren Verschuldung in den letzten Monaten geradezu explodiert ist. Heute zeigen die Aktienmärkte erste kleine Gewinntmitnahmen vor allem gerade in jenen Sektoren, die zuletzt geradezu explodiert sind. Wie geht die Wall Street angesichts des morgigen Feiertags aus dem Handel? Die gehandeltne Volumina sind schon deutlich ausgedünnt..

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Aktienmärkte: Alle sitzen im selben Boot! Videoausblick

Die Euphorie der Aktienmärkte scheint grenzenlos: Der Dow Jones mit dem besten Monat seit dem Jahr 1987. Aber alles sitzen im selben Boot!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte auch gestern mit einem weiteren Anstieg – die Euphorie und die Rally scheinen kein Ende zu nehmen. Das Problem aber ist: alle sitzen auf der selben Seite des Bootes (vor allem in den Aktien, die zu den Corona-Verlierern gehört hatten) – und wenn plötzlich ein unerwartetes Hindernis auftaucht, dann bekommt das Boot Schlagseite und kentert. Nach dem morgigen Thanksgiving (Freitag ist halber Feiertag in den USA) werden Fonds und Pensionskassen ihre Aktien-Bestände reduzieren müssen – und das wird dann ein Gegegnwind für die Aktienmärkte. Der Dow Jones mit dem besten Monat seit dem Jahr 1987, der Russell 2000 mit dem besten Monat aller Zeiten – das Chance-Risiko-Verhältnis wird nun immer ungünstiger..

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Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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