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Aktien

Presse von HV ausgeschlossen, Streiks ohne Ende – Ryanair-Aktie ein Short-Trade?

Redaktion

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Ryanair-Chef Michael O’Leary gilt als Strahlemann, als lustiger Möchtegern-Clown, der aller Welt verkrampft zeigen will, dass Ryanair total sympathisch ist. Hungerlöhne, massive Beschwerden der Belegschaft, all das wurde vor allem mit seinen oberflächlich lustigen Auftritten und schlechten Witzen weg-gelächelt. Aber jetzt ist offensichtlich Schluss mit Lustig!

Die Streiks reißen einfach nicht ab. So schlimm wie derzeit war es bei Ryanair noch nie. Mitarbeiter begehren immer mehr auf um gegen mutmaßlich desaströse Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Das Bekanntwerden der schlechten Bezahlung sowie Arbeitsbedingungen und die Streiks selbst schaden natürlich dem Image der Fluggesellschaft massiv. Jetzt aktuell streicht Ryanair 150 von 400 Flügen, die morgen von und nach Deutschland vorgesehen waren – denn hierzulande streikt das Flugpersonal.

Ryanair schmeißt Presse raus

Aktuell wird bekannt, dass man die Presse von seiner Hauptversammlung ausgeschlossen hat, welche nächste Woche stattfindet. Das ist ein mehr als schlechtes Zeichen. Gerade in den heutigen Zeiten ist Transparenz extrem wichtig, auch wenn das Wort immer öfters als Floskel verwendet wird. Das Zeichen für die Börsianer ist verheerend. Glaubt Ryanair, dass all zu viele kritische Aktionärsnachfragen zu schlecht in den Medien dargestellt werden würden? Laut eigener Aussage wolle man mit dem Ausschluss der Presse sicherstellen, dass die Aktionäre Probleme mit dem Vorstand besprechen können, ohne dass die Debatte verzerrt wird… eine merkwürdige Argumentation, so meinen wir!

Aktie gut für einen Short-Trade?

Auch charttechnisch steht die Aktie kurz vor dem Durchrutschen. Am 22. August erreichte die Ryanair-Aktie ein Tief um die 13 Euro. Aktuell hängt die Aktie erneut genau an diesem Tief. Hält sie diese Unterstützung nicht, kann sie weit nach unten fallen, wie der zweite längerfristige Chart seit 2014 zeigt. Man erkennt bis Mitte letzten Jahres den Aufwärtstrend, und seitdem die Trendumkehr. Charttechnisch wäre Luft vereinfacht gesagt erstmal bis zum Level von 11 Euro.

Die Ryanair-Aktie seit 13. August
Die Aktie seit 13. August.

Die Ryanair-Aktie seit 2014
Die Aktie seit 2014.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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