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Aktien

Prognosen und Rückblick auf deren Entwicklung

Hannes Zipfel

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Meine positive Haltung zum DAX, dargelegt in dem Artikel „Dax – erfolgreicher Ausbruch oder Bullenfalle?“ vom 14. Oktober, bestätigte sich mit einem weiteren Kursanstieg von knapp 700 Punkten bzw. +5,6 Prozent. Für den deutschen Leitindex erwarte ich, wie viele andere, für das kommende Jahr neue absolute Höchststände. Die prozentual höchsten Gewinne konnten die Minenaktien seit meinem Artikel „Geldanlage: In dieser Branche steigen die Gewinne„ vom 26. September erzielen. Der Philadelphia Gold and Silver Sector Index stieg seitdem von 93,1 auf aktuell 107,46 Punkte oder um 15,4 Prozent an.
Mitverantwortlich für diese starke zweistellige Performance der Gold- und Silberminenaktien in relativ kurzer Zeit war u. a. die Entwicklung der Preise für Gold und Silber. Beide monetären Edelmetalle konnten ihre seit Anfang September vollzogenen Korrekturphasen abschließen und bewegen sich aktuell wieder in Richtung neuer zyklischer Höchststände.

Prognosen und Resultate bei Gold und Silber

Ergebnis des Gesamtportfolios

Am 7. Oktober hatte ich basierend auf meinen Einschätzungen und Erwartungen ein ETF-Portfolio zusammengestellt, dass zu den echten Transaktionskosten und Gebühren der Consorsbank bei justETF als Musterdepot geführt wird. Nach Abzug aller Kosten liegt dieses „Cantillon-Depot“ seit dem 7. Oktober 2019 mit 384,30 Euro bzw. 3,84 Prozent im Plus. Einen ausführlichen Rückblick sowie Details zu dem Musterportfolio können Sie in diesem Artikel vom 29. Dezember nachlesen.

ETF Portfolio

Fazit

Für den relativ kurzen Betrachtungszeitraum bin ich mit den Ergebnissen meiner Prognosen recht zufrieden, auch wenn es in den letzten Monaten zweifellos Anlagen mit deutlich höheren Gewinnen gegeben hat. Da aber niemand die Zukunft vorhersehen kann, halte ich mich an die Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie an Kausalität und Logik, um mich für die Zukunft an den Märkten zu positionieren.

Irrtümer sind dabei menschlich und damit selbstverständlich, weshalb eine intelligente Portfoliodiversifikation und Risikomanagement unerlässlich sind, wie mir dies im Cantillon-Portfolio mit einer rückgerechneten Jahresperformance auf Augenhöhe mit den Aktienmärkten bei nur halb so hohem Schwankungsrisiko ebenfalls recht gut gelungen ist. Ich werde weiterhin die Resultate meiner Prognosen in der Hoffnung regelmäßig veröffentlichen, dem einen oder anderen Leser damit einen Mehrwert zu liefern. Wie gesagt, Prognosen ohne Renditeerfolg haben an der Börse lediglich kurzfristigen Unterhaltungswert.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für das Börsenjahr 2020!

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    md

    31. Dezember 2019 20:12 at 20:12

    Hallo Herr Zipfel, ich möchte mich bei ihnen recht herzlich bedanken und wäre Ihnen sehr verbunden wenn Sie uns weiterhin mit ihrer professionalität nicht in stich lassen. Haben Sie neue Trading ideen, da ich mit gbpusd tp 1,34 und mit gold tp ans ziel gelaufen bin.

    Wünsche allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2020.
    Ohne einen grossen Lob loszuwerden kann ich es nicht lassen.
    Wirklich, die FMW ist die Qualitativ, Infotmativ und die seriöseste Wirtschaftsseite für mich die ich kenne.

    vg md

  2. Avatar

    Prognosti

    1. Januar 2020 11:23 at 11:23

    Erkenntnisse aus dem Börsenjahr 2019:
    Bei Boeing fallen nur die Flugzeuge , aber nicht die Aktienkurse.
    Bei Tesla steigen nur die Aktienkurse , aber nicht die Verkäufe u.Gewinne.
    Da Aktien anscheinend alternativlos sind u.die Altersvorsorge stark auf diese Anlagen setzt,
    kann man beruhigt der kommenden Altersarmut entgegensehen , denn schliesslich kann man sich auch mit Buchgewinnen ernähren. Die Zukunft nach der Gelddruck-Ära wird sein, dass man Lebensmittel aus Nichts mit 3D – Druckern herstellen kann.

  3. Avatar

    Stefan Kienzle

    1. Januar 2020 12:42 at 12:42

    Es ehrt Herrn Zipfel, dass er die Entwicklung seiner Empfehlungen in Gestalt des CantillonDepots seit 7. Oktober 2019 offenlegt. Aber ist der Anstieg von 3,84 Prozent nicht Magerkost? Seit diesem Tag sind fast alle großen Aktienmärkte deutlich mehr gestiegen. USA, Europa, China, Japan, Deutschland, alle Indizes sind dort zwischen fünf und 10 Prozent gestiegen. Man muss schon suchen, um in der Jahresschlussrally nur einen Vierprozenter zu finden.

    Da 2019 nahezu alles gestiegen ist, konnte man mit Tipps auch nicht so daneben picken (88 Prozent). Netter Versuch!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – gute Ergebnisse interessieren nicht

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die aktuell reinkommenden Quartalszahlen stehen im Fokus seiner heutigen Aussagen. Dazu kommen die US-Wahlen und die Coronakrise.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

Caterpillar-Baumaschine - Caterpillar-Quartalszahlen
Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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