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Pullback kurz vorm Wochenende: Raus aus der Sicherheit, zurück ins Risiko!

Bei so einer unsicheren Lage, und dann noch direkt vor einem langen Wochenende am deutschen Aktienmarkt, erlebt die Deutsche Bank-Aktie jetzt kurz vor Handelsschluss nochmal einen vollen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Bei so einer unsicheren Lage, und dann noch direkt vor einem langen Wochenende am deutschen Aktienmarkt, erlebt die Deutsche Bank-Aktie jetzt kurz vor Handelsschluss nochmal einen vollen Pullback. Sie hat ihren Verlust seit gestern Abend wieder aufgeholt. Noch stärker zeigt sich jetzt der Dax, der seit gestern Abend sogar 145 Punkte zugelegt hat. Bei den Commerzbank + Deutsche Bank-Stories diese Woche, da kann man nur sagen Hut ab, jetzt noch mal volle Kanne Long in den Markt, und das ohne Handelsmöglichkeit bis Dienstag früh. Respekt!

dax-deutsche-bank
Dax (schwarz) und Deutsche Bank (orange) seit gestern Mittag.

Ein ähnliches Chartbild zeigt übrigens auch die US-Indizes. Also, wo man wieder reindrängt in die risikoreichen Anlagen, musste man vorher schnell die vermeintlich sicheren Häfen verlassen. Dementsprechend merkwürdig sieht zum Beispiel der Silber-Chart aus. Vorhin noch voller Euphorie, dann in einer schnellen Bewegung alles wieder weg.

silber
Der Silber-Kurs in US-Dollar seit heute früh.

gold
Gold in US-Dollar seit heute früh.

euro-dollar
Euro vs Dollar zeigt sich gerade davon abgekoppelt.

Also, der Markt geht anscheinend mit froher Hoffnung auf einen stabilen Bankensektor ins Wochenende! Und der deutsche Markt sogar ins lange Wochenende!

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    KARL MÜLLER

    30. September 2016 17:12 at 17:12

    Klar das hier nix mehr fällt. Den Leuten wird ja dauernd ein BTFD in die Anlegerhirne gehämmert von den ganzen Finanz“spezialisten“. Alternativlos. Und wenn die Leute in Umfragen rumheulen dass sie ja acho so gerne die 10.300 noch mal hätten weil sie beim ersten Zug zur 10.800 nicht dabeiwaren … was bitte soll da fallen.

    VG KARL

  2. Avatar

    wibe69

    30. September 2016 17:13 at 17:13

    liegt wohl an den Gerüchten dass die Strafe für die Deutsche Bank nun doch „nur“ 5,4 Mrd. sein soll

  3. Avatar

    bauer

    30. September 2016 17:33 at 17:33

    Stupid german money….man wird sehen,was am Montag in den USA passiert!
    Ich freu mich schon auf @Fugmann am Dienstag,wenn es so kommen sollte wie ich mir das vorstelle…DOWN……….

  4. Avatar

    m.d

    30. September 2016 17:42 at 17:42

    Nur mal so ganz nebenbei. Nachden Übernahmegerüchten der Türken stehen alle AKP Anhänger Schlange um bei der Deutschen B. ein Konto zu eröffnen.
    Das nennt man Patriotismus :)

  5. Avatar

    Marko

    30. September 2016 17:50 at 17:50

    Hallo,

    welches Risko ?

    Die Deutsche Bank ist unter 10 EUR ein Kauf !

    Wer glaubt, dass die DB auf 14 Mrd. Dollar von den Amis verklagt wird, der glaubt an vieles :D

    VG

    Marko

  6. Avatar

    m.d

    30. September 2016 18:01 at 18:01

    Irgendwo haben wir doch ein Denkfehler, oder. Wir reden pessimistisch daher von wegen der Dax steht bald bei 9000 Punkten und heranziehen tun wir unsere demographischen Probleme. Aber die Weltbevölkerung wächst stetig. Und da wir ein Exportland sind müsste doch Global gesehen der Wirtschaft es blendend gehen.
    Bestimmt übersehe ich auch andere wichtige Punkte aber vieleicht kann mich jemand aufklären.
    Nein Bauer nicht du. :) Ne war nur Spaß.

    • Avatar

      bauer

      30. September 2016 20:12 at 20:12

      lol…ich bin sprachlos,lol

      aber jetzt sind die dt.Börsen „closing bell“…und …jetzt darf in den USA der ABVERKAUF beginnen,lol

      Ich hau mich weg,wenns so kommt und dann hamma widda Stupid geman money…
      am Monday…. und die Leichen am Dienstag…..

      Im high speed Handel gibts nix umsonst,lol

      • Avatar

        bauer

        30. September 2016 20:29 at 20:29

        Ich hab ja noch ne Hintertür,ja,ja,ja…da OPPA is nich dumm…
        Denn ich zock dann eben in AUS und CAN…so macht man das,wenns in OLD GERMANY BRENNT!!
        Der Brexit war mir eine Lehre,wenn die DAB mal für ca.1,5 std.den Stecker zieht!
        Und bis jetzt bin ich heute sogar auf Tradegate mit 1,69% im PLUS!!
        So um die 10400 im Dax könnt ich mir heute noch vorstellen,den der DOW hängt mir schon zu lange da oben rum!!!
        Friday…. i wont my real money today….

        • Avatar

          bauer

          30. September 2016 21:15 at 21:15

          Der DOW,die SAU…klebt da oben fest….geht no was heit?

  7. Avatar

    Marko

    30. September 2016 19:35 at 19:35

    Die wichtigen Punkte sind doch ganz einfach zu sehen, wir steuern langsam auf die Jahresendralley zu.
    Reiht doch, hoffentlich ? ;)

    VG

    Marko

  8. Avatar

    Günter Mertens

    30. September 2016 20:07 at 20:07

    „Dementsprechend merkwürdig sieht zum Beispiel der Silber-Chart aus. Vorhin noch voller Euphorie, dann in einer schnellen Bewegung alles wieder weg.“

    O.k., ich gibs ja zu. Bin etwas verschwörungstheoretisch strukturiert:

    Aber man sollte mal nachschauen, wer da (preismindernd) verkauft hat. Viele kleine Silberzocker treiben den Kurs runter oder vielleicht ein größerer Player hat den Anstoß gegeben mit gewisssen Absichten…

    Vielleicht kann ja mal jemand hier aufklären?
    Vielleicht gar die FMW-Redaktion?
    Gruß

  9. Avatar

    Paul Müller

    30. September 2016 20:23 at 20:23

    Ponzischemaverlängerung,… danke EZB für den backdoor Eingriff und für billigere EM

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

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Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

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