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Putin sieht Deutschland als Verlierer

Deutschland bezieht viel Öl aus Kasachstan via Russland - wichtig für die Raffinerie Schwedt. Wladimir Putin gibt den Kurs vor.

Wladimir Putin
Wladimir Putin. Foto: Prakash Singh/Bloomberg

In Astana schloss Präsident Wladimir Putin die Reihen seiner Unterstützer und deklarierte Deutschland als Verlierer, weil es auf russische Energieträger verzichtet. Das Ausweichen auf Öl aus Kasachstan war dabei ein Pyrrhussieg, da die Pipeline über Russland führt. Was in der Bundesrepublik zu Zeiten des kalten Krieges undenkbar schien, Öl und Gas als Waffe einzusetzen, ist für Präsident Putin Normalität.

Präsident Putin erhebt Transithoheit

„Wir bauten, haben begonnen die Nord-Stream-Pipelines zu bauen. Und war das wirklich schlecht für den deutschen Staat, für die deutsche Wirtschaft? Und nun, als sie unsere Energielieferungen abgelehnt haben, ist es dadurch etwa besser geworden? Sie versuchen, Öl aus Kasachstan zu beziehen, doch der Transit führt nach wie vor über uns“, stellte Putin auf der Pressekonferenz in Astana nach der Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates Ende Mai klar.

Seit Anfang Mai fließt kein Öl aus Kasachstan mehr über die russische Druschba-Pipeline nach Schwedt zur Verarbeitung im Petrolchemischen Kombinat in Schwedt. „Die kasachischen Ölmengen werden auf das System des Kaspischen Pipeline Konsortiums und russische Häfen umgeleitet“, erklärte Kasachstans nationale Öl- und Gasgesellschaft KazMunayGas gegenüber Interfax am 5. Mai.

Keine Schiffslieferungen für Deutschland

100.000 Tonnen Öl davon sollen aus Kasachstan für Schwedt zum russischen Ostseehafen Ust-Luga und 160.000 Tonnen zum System des Kaspischen Pipeline Konsortiums umgeleitet werden, hatte zuvor eine offizielle Vertreterin des kasachischen Energieministeriums verkündet. „Die Möglichkeit von Lieferungen auf dem Seeweg wird nicht erörtert“, ließ Kasachstans Energieminister Jerlan Akkenschenow am 29. Mai Medienberichten zufolge wissen.

„Als Spezialist kann ich ihnen sagen, dass es neben der Lieferung an Land über die Druschba-Pipeline noch einen Seeweg gibt, der Europa umgeht und nach Norden führt“, erläuterte Akkenschenow. Gemeint ist die Route von Kasachstan nach Norden zur Druschba-Pipeline, die vom Knotenpunkte Unecha nahe der belarussischen Grenze statt weiter nach Westen an die deutsche Grenze nach Norden zum Hafen Ust-Luga verläuft.

Als Hindernis für die Verschiffung nannte Akkenschenow mangelnde Verladekapazitäten des Rostocker Hafens, die bei 5 Millionen Tonnen im Jahr lägen. Die Verarbeitungskapazität der PCK-Raffinerie umfasse jedoch 10,5 Millionen Tonnen im Jahr. Folglich ergäben sich hieraus logistische Engpässe. Lieferungen über die Druschba-Pipeline könnten indes erst nach den Reparaturarbeiten in Russland starten, worauf die kasachische Seite keinen Einfluss habe. Bis zu 3 Millionen Tonnen Öl sollten in diesem Jahr nach Deutschland durchgeleitet werden.

Nach Zahlen des kasachischen Pipeline-Betreiber Kaztransoil floss in diesem Jahr von Januar bis zum Transitstopp über die Druschba-Pipeline gut 1 Million Tonnen kasachisches Öl nach Deutschland. Im letzten Jahr waren es 2,1 Millionen Tonnen Öl. Insgesamt exportierte Kasachstan im letzten Jahr 78,7 Millionen Tonnen Öl. 80 Prozent davon flossen über die Kaspische Ölpipeline nach Westen über russisches Staatsgebiet zum Ölterminal Juschnaja Oserejewka bei Noworossijsk am Schwarzen Meer.

Liefermanöver zum Schutz vor Drohnen

Anfang Mai machte Igor Juschkow von der Finanzuniversität der russischen Regierung bei der russischen Nachrichtenagentur Tass deutlich, dass die Einstellung der Öltransporte über die Druschba-Pipeline nach Deutschland „ein informelles Signal an Europa“ sei und laut Vizepremier Alexander Nowak mit anhaltenden Angriffen der Ukraine auf die russische Ölinfrastruktur in Verbindung stehe.

Vor allem die Versuche, Exportterminals an der Ostsee und am Schwarzen Meer zu beschädigen, bereiteten Russland Sorge, so Juschkow. Sollten sich dadurch Exportprobleme einstellen, könnten Fördermengen sinken. Das würde die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft für den russischen Staatshaushalt schmälern. „Dieses Thema ist derzeit von besonderer Dringlichkeit“, unterstrich Juschkow. Kasachstan fungiert demzufolge als Schutzschild vor ukrainischen Drohnen.

Gespräche um Standorterhalt

In Deutschland laufen unterdessen Gespräche, um den Ausfall aus Kasachstan zu kompensieren. Rund ein Fünftel machte der Anteil des verarbeiteten Rohöls in Schwedt vor dem Transitstopp aus. Auf ihrem Besuch beim PCK am 11. Mai sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche laut Stern: „In Bezug auf den Wegfall von Lieferungen aus Kasachstan sind wir in guten Gesprächen mit der polnischen Regierung“, um Öllieferungen über den Hafen Danzig auszuweiten.

Das Gros per Schiff kommt in Schwedt über den Hafen von Rostock an, während über Danzig ein geringerer Anteil geliefert wird. Außerdem stellte Reiche eine Raffinerie-Strategie zum Standorterhalt in Aussicht. Für die rund 1200 Mitarbeiter gilt die Verlängerung der Beschäftigungsgarantie bis zum Jahresende. Die Auslastung der PCK-Raffinerie Schwedt liegt derzeit bei 80 Prozent.

Putin gibt Kurs vor

Während Deutschland nach einer Lösung sucht, um das Absinken der Auslastung in Schwedt zu verhindern, erklärte der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew während eines Treffens mit Putin in Astana am 28. Mai: „Es gibt keine sogenannten Streitfragen zwischen unseren Ländern. Es herrscht nur eine positive Dynamik. Wir bauen unsere Zusammenarbeit unermüdlich aus und reichern sie mit neuen Ideen und Projekten an.“

Putin sagte in seiner Stellungnahme zum Treffen: „Die bilaterale Zusammenarbeit im Energiesektor wird systematisch vertieft. Tatsächlich, wie der Präsident Kasachstans soeben anmerkte, fließt der Großteil der kasachischen Ölexporte über russisches Territorium auf die Weltmärkte. Umgekehrt wird russisches Öl über das Hoheitsgebiet Kasachstans nach China und asiatische Staaten transportiert.“

Der russische Gaskonzern Gazprom gewährleiste die Gasversorgung der Verbraucher in den nördlichen Regionen Kasachstans. Dies gehe auf die Sowjetzeit zurück, in der erhebliche Mengen an Energieressourcen aus Russland in diese Region geliefert wurden und weiterhin geliefert werden. „So ist es meiner Ansicht nach für Kasachstan wirtschaftlich vorteilhafter, da nicht zusätzliche Energietransporttrassen verlegt werden müssen.“

Putin gibt demnach den Kurs vor. Dass Deutschland kasachisches Öl über Russland importieren konnte, war ein Zugeständnis, das er aufhob, als es ihm genehm erschien. Diese Karte spielte er wie seinerzeit bei der Ostseegasleitung Nord Stream 1 aus, um in Deutschland durch ausbleibende Lieferungen Engpässe heraufzubeschwören.

Großen Zuspruch findet die Inbetriebnahme des unbeschädigten Stranges von Nord Stream 2 bei der AfD. Auch Sahra Wagenknecht forderte jüngst auf einer Wahlveranstaltung des BSW erneut, die Russland-Sanktionen aufzuheben und den Import von russischem Gas wieder aufzunehmen. Kommt es dazu, bedeutet das für Putin Sieg und Rückkehr unter sein Steuer. Dann hat Deutschland in der Tat verloren.



Josephine Bollinger-Kanne
Über den RedakteurJosephine Bollinger-Kanne
Dr. Josephine Bollinger-Kanne ist Expertin für Energiewirtschaft, Energiepolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen. Sie ist als freie Journalistin tätig.
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86 Kommentare

  1. Ich denke, kunz- und mittelfristig wird Russland seine Rostofflieferungen hauptsächlich nach Asien ausrichten.
    Deutschland wir sowieso mit der Aussicht auf 2045 (laut Grundgesetzt) Klimaneutral werden müssen. Was sollen die Deutschen dann noch mit Öl und Gas aus Russland?
    Die chemische Industrie wird dann . B. ihre Anlagen, ab heute, weitere 19 Jahre auf Verschleiß gefahren haben und ist dann reif für den Schrottplatz.
    Das geht natürlich uch nicht ohne weitere Entdemokratisierung.
    Zusammenfassend:
    Was will Rußland mit Deutschland?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Verfassungsrechtler

      @Helmut
      Nirgends im GG steht da Ziel drinne, bis 2045 Klimaneutral zu sein. Das Ziel steht im Klimaschutzgesetz (KSG). Es wird abgeleitet aus Art. 2 und 20 GG. Im GG wird 2045 nur im Zusammenhang mit dem Sondervermögen erwähnt (Art 143h).
      Es ist jetzt das dritte Mal in weniger als 6 Monaten, dass Du das GG falsch zitierst. Für einen Staatsbürger eine ziemlich schlechte Leistung. Du solltest dir langsam mal von der Bundeszentrale für Politische Bildung ein GG schicken lassen. Und es lesen. Dann kannst auch darin nachschlagen, bevor Du Deine Kommentare schreibst.

    2. Vermutlich hat der Konflikt in der Ukraine auch und mehr mit Energie zu tun, als Mainstream so her gibt.

      Natürlich wäre es logisch, dass unsere Ambitionen zur Klimaneutralität für signifikante Energie-Rohstofflieferanten als Bedrohung wahrgenommen werden.

      In den Nordstreams ging es aber auch um Gas, nicht um Öl.

      Der Konflikt zwingt uns regelrecht die Klimaziele zu verschieben, denn wir haben (bzw. mussten auch) die Rüstungsindustrie angeworfen, die verbraucht auch Mengen an Energie.

      Deutschland könnte mit der Klimaneutralität also auch zumindest mit provoziert haben und die Entwicklung ist Gegenläufig und wirkt sich möglicherweise sogar dadurch negativ auf die CO2 Bilanz aus, der nicht nur die Rüstung verbraucht CO2 (sinnlos), auch der Krieg ballert das heiß noch sinnloser in die Atmosphäre.

      Im Sinne aller wäre ein Friedensschluss, verbunden mit sicheren Lieferverträgen für Öl und Gas das Beste. Ein Herausnehmen der Klimaneutralität aus dem GG sehe ich dafür als Grundbedingung. Aber für einen Frieden gehören mindestens zwei dazu, träumen reicht nicht. Und ohne Frieden ist der Druck zur Elektrifizierung noch höher. Der ganze Krieg ist ein Verlustgeschäft, nicht nur für Deutschland, ich behaupte für alle außer den Rüstungskonzernen.

      Es läuft halt im Gesamtkontext echt doof. Wir hätten noch die Option Nuklear. Wir hätten glaube ich auch einen Gasstock in der Nordsee?

      Die Erneuerbaren liefern ja überwiegend echt viel Energie, die 100% bei guten Bedingungen scheinen realistisch aber die Schwankungen sind halt die Herausforderung und die werden um so größer und entscheidender je mehr es von denen gibt.

      Aktuell sehe ich die geplanten Gaskraftwerke als einzige logische Beimischung genau für diesen Fall.

      Ob wir es jemals schaffen, genug Energie in Batterien oder Wasserstoff zu speichern ist erst mal irrelevant, das sind ja die Träumereien der Fossilbekämpfer. Aber ökonomisch aktuell wohl ziemliche Utopie.

  2. Zitat BSW-Spitzenkandidat für die diesjährige Abgeordnetenhaus von Berlin-Wahl Dr. Michael Lüders: Die Rohstoffmacht Russische Föderation lässt sich nicht alles gefallen. Lt. dem n-tv-Teletext befindet sich Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder, welcher nicht mit allem einverstanden ist, was Staatspräsident Dr. Wladimir Putin politisch macht, zur Zeit bezüglich Konsultationen in Moskau.

  3. Deutschland hat verloren schon, weil kein Interesse zum Schutz des Deutschen Gemeinwohl wegen Nord Steam 2 öffentliche Aufklärung besteht. Zum Schutze unserer selbst, im Sinne steht es so im Bundesblatt drinn. Wir haben verloren, weil hier keine Politiker mit Format da sind. Der eine Kanzler kommt mit einer Augenbinde vom Besuch seines Paten aus Amerika zurück. Wir haben verloren weil wir einen Wahnsinn hinterherlaufen den wir Bundesbürger nicht akzeptieren. Warum soll Armenien in die EU?
    Nein wir müssen es nicht verstehen wir sind blöd. Das verstehen die Globalisten, die Heimatlosen.
    Putin hat zu verstehen gegeben, Armenien kann sich frei entscheiden. Ihm wäre ein Referentum angenehm.
    Aber wenn Armenien pro EU. entscheidet dann ist es für Russland ganz klar das die Wirtschaftsbeziehungen eine andere sein werden. Das Öl,, Gas aus Russland Preislich einen anderen Faktor hätten. Sie aus der Asiatischen Wirtschaftsunion austreten müßten. Oder ich sag mal , neu verhandeln müssten. Ist ja klar, der Westen will mit aller Obrigkeitsgewalt Russland einkreisen. Warum nicht Thailand oder Kasachstan in die Union. Wieviel unerträglicher Spinnerei von EU Größenwahn wollen wir, wir Wähler noch mitmachen?
    Alle Gewalt geht vom Volke aus. Bitte man mus die Verfasung ja nicht ernst nehmen. Diese Meinung ist vielleicht Fehlerhaft.

  4. Verfassungsrechtler

    …Allgemeiner Umweltschutz: Der grundsätzliche Schutz des Klimas ist über den allgemeinen Verfassungsauftrag des Artikels 20a GG (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) durch das Bundesverfassungsgericht bereits als Staatsziel anerkannt. Daraus leitet sich die verfassungsrechtliche Pflicht ab, Klimaschutz zu betreiben, ohne dass dort ein konkretes Endjahr festgeschrieben…

    So, und da soll z. B. Bayer in Deutschland z. B. eine neue Raffinerie aufbauen oder andere Anlagen, die auf etwa 50 Jahre abgeschrieben werden?
    Die Umwelthilfe wird dagegen klagen und natürlich den Prozess gewinnen.
    Das ist kein Umfeld für Unternehmen, die langfristig planen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Da Sie seit jeher die Funktionsweise des Kohlenstoffkreislaufs so beharrlich ignorieren, ist es Ihnen konsequenterweise auch nicht möglich, das Prinzip von Klimaneutralität bzw. Netto-Null-Emissionen zu verstehen.

      Kein Sektor – und erst recht kein einzelnes Unternehmen – ist verpflichtet, ab 2045 absolut null Treibhausgase auszustoßen. In der Summe dürfen die bundesweiten Restemissionen lediglich nicht länger die Aufnahmekapazitäten nationaler Kohlenstoffsenken überschreiten.

      Das Klimaschutzgesetz (KSG) legt für das Jahr 2045 ein sektorübergreifendes Gesamtziel fest. Bestimmte Sektoren – wie etwa Teile der chemischen Industrie (Prozess- und Restemissionen) – können technisch bedingt überhaupt nicht auf absolut null sinken. Das Gesetz verlangt von der Industrie eine erhebliche Reduktion, verbietet aber keine unvermeidbaren Restmengen.
      https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/Abb_5_2026_PD_Sektorgrafik_Industrie_bis_2050.png

      Da es Ihnen verschiedene Leser schon mindestens 20 Mal hier im Forum erklärt haben, sollten Sie inzwischen die tatsächlichen zwei problematischen Sektoren kennen:
      https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2026_Zielereichung-Verfehlung_KSG-Sektoren_2026_03_11_07-47_0.jpg

      Insgesamt gilt es natürlich zwei wichtige Punkte zu bedenken:

      1. Je länger und intensiver die formulierten Zwischenziele im Erdgasministerium (BMWE) durch Marionetten der Fossilindustrie torpediert und verfehlt werden, desto höhere Negativemissionen werden später nötig sein.

      2. Je mehr Senken effizient funktionieren, desto mehr Emissionen sind erlaubt. Daher sind es wichtige Aufgaben, parallel zur Emissionsminderung die geschädigten Wälder wieder auf Vordermann zu bringen und einen Großteil der zu 95 % zerstörten Moore zu renaturieren.

    2. Verfassungsrechtler

      @Helmut
      Danke, dass du bestätigst, dass das Ziel 2045 nicht im GG steht. Wie du schreibst: Daraus leitet sich die verfassungsrechtliche Pflicht ab, Klimaschutz zu betreiben, ohne dass dort ein konkretes Endjahr festgeschrieben.
      Also, erst GG lesen, dann Kommentar schreiben. Die Bundeszentrale für Politische Bildung stellt dir sicherlich gerne ein GG zur Verfügung.

  5. Hallo @ Jonas Tobsch
    Die Unternehmen sehen was auf sie zukommt. Dass sie durch die CO2- Bepreisung usw. in Deutschland nicht mehr zu Preisen produzieren können, die am Weltmarkt durchzusetzen sind.
    Sie können mit China nicht konkurrieren, dass noch über 50 % des Strom aus Kohle erzeugt.
    Also verlegen Sie neue Produuktions-Straßen nach China und bauen bereits bestehende aus.
    Gerade die chemische Industrie ist davon besonders betroffen, denn diese Anlagen werden auf etwa 50 Jahre geplant.
    Und das alles vor dem Hintergrund, dass, wenn tatsächlich der CO2 Ausstoß in Deutschland auf Null gesenkt würde, 0,08 % des weltweiten CO2 eingespart würden.
    Dafür läuft dann die Produktion in China auf über 50 % Kohlestrom.
    Macht mal so weite(!?)

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Hätten Sie zur Abwechslung nicht einmal Lust, sich bei Ihren Antworten auf die Inhalte und Fakten zu konzentrieren – statt ständig Ihre irrelevanten Wiederholungen, Strohmänner und irrwitzigen Promilleangaben abzuspulen?

  6. Hallo @ Jonas Tobsch
    Dann sollten Sie sich nocheinmal nachfolgenden Kommentar durchlesen, den ich hier zu diesem Artikel geschrieben habe, bevor Sie wieder mit dem Blödsinn des Kohlestoffkreislaufes anfangen.
    Darauf habe ich dann auch geantwortet

    …Ich denke, kunz- und mittelfristig wird Russland seine Rostofflieferungen hauptsächlich nach Asien ausrichten.
    Deutschland wir sowieso mit der Aussicht auf 2045 (laut Grundgesetzt) Klimaneutral werden müssen. Was sollen die Deutschen dann noch mit Öl und Gas aus Russland?
    Die chemische Industrie wird dann . B. ihre Anlagen, ab heute, weitere 19 Jahre auf Verschleiß gefahren haben und ist dann reif für den Schrottplatz.
    Das geht natürlich uch nicht ohne weitere Entdemokratisierung.
    Zusammenfassend:
    Was will Rußland mit Deutschland?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Genau, sehen wir uns einmal an, was Sie so alles in brillantem und (fast) fehlerfreiem Deutsch geschrieben haben:
      „[…] bevor Sie wieder mit dem Blödsinn des Kohlestoffkreislaufes anfangen.
      Und das alles vor dem Hintergrund, dass, wenn tatsächlich der CO2 Ausstoß in Deutschland auf Null gesenkt würde, 0,08 % des weltweiten CO2 eingespart würden.
      Dafür läuft dann die Produktion in China auf über 50 % Kohlestrom.
      Macht mal so weite(!?)
      Deutschland wir sowieso mit der Aussicht auf 2045 (laut Grundgesetzt) Klimaneutral werden müssen.
      Das geht natürlich uch nicht ohne weitere Entdemokratisierung.“

      1. Klimaneutralität bedeutet Netto-Null.

      2. Sie führen wieder einmal das irreführende Argument an, welches anthropogene deutsche Emissionen gegen den gesamten (überwiegend natürlichen) Kohlenstoffkreislauf aufrechnet. Damit sind einzig und allein Sie es, der hier permanent wissenschaftlichen „Blödsinn“ verbreitet.

      3. Die korrekte Relation lautet: Deutschland verursacht rund 1,6 % der globalen anthropogenen Emissionen – also etwa das Zwanzigfache Ihres irrelevanten Fantasiewertes.

      4. Woher wollen Sie schon heute den Anteil an Kohlestrom in China für das Jahr 2045 kennen? China baut erneuerbare Energien derzeit schneller aus als der gesamte Rest der Welt zusammen.

      5. Klimaneutralität hat rein gar nichts mit „Entdemokratisierung“ zu tun. Ganz im Gegenteil: Sie verkörpert im Hinblick auf Generationengerechtigkeit und Freiheitsrechte zukünftiger Generationen ein zutiefst demokratisches Ziel.

      6. „Entdemokratisierung“ ist ein populistischer Kampfbegriff, der hauptsächlich zur diskreditierenden Delegitimierung von berechtigtem juristischem und politischem Widerstand gegen rechtsextreme Parteien missbraucht wird.
      Ihn dann auch noch im Kontext von Klimaschutz und billigem Öl und Gas aus Russland zu gebrauchen, wirkt oberflächlich, infantil und wenig seriös.

  7. Hallo @ Jonas Tobsch

    Mir ist nichts auf der Welt bekannt, dass bei 4 % mehr oder weniger Vorhandensein eine Katastrophe erzeugt.
    Selbst das hochgiftige CO muss sich in der normalen Raumluft etwa verdoppeln, damit es als bedenklich angesehen wird.
    30 ppm CO in der Raumluft sind normal und da sollen 31,2 % etwas ausmachen?
    Bei unseren gesamten Blutwerten machen 4 % mehr oder weniger nichts aus.
    Auch nicht 4 % mehr Wind, Wellengang, Sonneneinstrahlung, Temperaturen, Luftdruck,
    Sauerstoff, Strahlung, Anstrengungen usw., usw.
    Und da wollen uns die Ökosozialisten einreden, dass 4 % mehr CO2 (das als Dünger für die Pflanzen wichtig ist) die Welt umbringt?
    Die Sonneneinstrahlung schwankt im Jahresverlauf extrem stark. In Mitteleuropa (z. B. Deutschland) ist die eintreffende Energiemenge im Sommer etwa fünfmal so hoch wie im Winter.
    In Andalusien erhalten ich im Jahr etwa 100 % mehr Sonnenstrahlung als in Deutschland.
    Das dann 4 % mehr CO2 in der Luft etwas ausmachen, können die Ökosozialisten den Menschen erzählen, die ihre Hose mit der Kneifzange anziehen.
    Aber- es ist natürlich richtig, so wenig wie möglich „Fossile“ zu verbrennen, denn dafür sind sie viel zu kostbar.
    Das kann man aber anders regeln.
    Jedoch nicht damit, dass so ein Blödsinn mit über 4 % mehr oder weniger CO2 in die Luft geblasen begründet wird.
    Und dann versucht wird, in Deutschland, mit einem Aufwand von Billionen an Euro, diese 0,08 % an CO2 einzusparen, für die Deutschland verantwortlich ist.
    Einfach irre diese Ökosozialisten.
    Eben wie es alle Sozialisten immer waren und sind.
    Damit wird aber sehr, sehr viel Geld verdient und Geld von denen gefordert die noch Geld haben.
    Ich begnüge mich damit, in die Rohstoffe zu investieren, die für den Ausbau der „Erneuerbaren“ benötigt werden.
    Alleine den letzen 3 Jahre 300 % Kapitalertrag.
    Letztes Jahr 133 %.
    Es spart richtigerweise die Verbrennung von „Fossile“ ein, und ich verdiene viel Geld.
    So haben wir doch alle etwas was wir haben wollen.
    Bei mir sogar beides.
    Einsparungen von „Fossilen“ und immensen Kapitalertrag.
    Übriges steigt erst die Erdtemperarur [wie immer mal in den letzten hundert Millionen von Jahren) und dann erst steigt etwa 800 Jahre zeitversetzt, das CO2.
    Die Erde war schon 8,5 Grad wärmer und war komplett grün.
    Macht so weiter.

    „Pressemeldung: 46 Klimaforscher rebellieren? | Grenzen des Wissens“ auf YouTube an

    https://youtu.be/Upc4k4bpXMw?is=TWHYQ3QdKNWBDVC0

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Nur leider sind es bekanntermaßen nicht 4 %, sondern inzwischen gut 52 %, um die sich die messbare CO2-Konzentration in der Atmosphäre erhöht hat. Und Jahr für Jahr kommen ca. 0,7 % dazu – Tendenz steigend.

      Grüße an Kurt das Arbeitstier!

    2. @Helmut, mal wieder eine Ihrer Viertel- bis Halbwahrheiten – versteckt in einem Riesenhaufen inhaltlichen und semantischen Gerümpels.

      Zu behaupten, der zeitliche Verzug beim CO₂-Anstieg während prähistorischer Warmzeiten widerlege dessen Treibhauswirkung, offenbart ein grundlegendes Unverständnis der Milanković-Zyklen. Die Paläoklimatologie zeigt stattdessen ein glasklares Bild:

      https://i.sstatic.net/5CFHn.jpg

      Rote Kurve: ein aus Eisbohrkern-Daten rekonstruierter Temperaturverlauf in der Antarktis.
      Gelbe Punkte: Konzentration von Kohlendioxid der Atmosphäre.
      Blaue Kurve: globale Durchschnittstemperatur, dargestellt als Abweichung vom Mittelwert.

      …………………………………

      – Der Anstoß:
      Veränderungen der Erdbahnparameter (Orbitalzyklen) stoßen eine regionale Deglaziationsphase an (z. B. auf der Nordhalbkugel). Das schmilzt Eis, verringert die Albedo (Rückstrahlung) und stört die ozeanischen Umwälzströmungen, mit denen Wärme großräumig zwischen der Nord- und der Südhalbkugel umverteilt wird. Diese Störung führt im Zuge des bipolaren Schaukeleffekts dazu, dass sich die Ozeane auf der Südhalbkugel zuerst erwärmen (rot).

      – Der globale Hebel:
      Die Erdbahnänderung allein ist energetisch viel zu schwach für einen globalen Klimawandel – sie dient also lediglich als „Kaltstarthilfe“. Die erwärmten Ozeane im Süden gasen mit gewisser Verzögerung massiv CO₂ aus (gelbe Punkte).

      – Der Verstärker:
      Dieses CO₂ wirkt nun als weltweiter Katalysator. Es verteilt sich über den gesamten Planeten und treibt die globalen Temperaturen erst auf ihr historisches Maximum. CO₂ war historisch also Gaspedal und Motor zugleich. Mehr als 90 Prozent der weltweiten Erwärmung (blaue Kurve) ereignete sich nach dem CO₂-Anstieg.

      Für die Gegenwart lässt sich daraus ableiten: Die aktuelle Erderwärmung läuft hundertmal schneller ab als jeder prähistorische Zyklus – und kann unmöglich mit orbitalen Faktoren erklärt werden. Zudem müssten die aktuellen Erdbahnparameter die Erde eigentlich langsam abkühlen. Heute ist das Wohnzimmer nicht warm, weil jemand die Rollos für Sonneneinstrahlung geöffnet hat (Orbitalzyklen), sondern weil wir den Raum quasi von innen massiv überheizen.

      Momentan geht also etwas grundsätzlich anderes vor als in früheren Deglaziationsphasen, bei denen der CO₂-Anstieg tatsächlich erst durch die Erderwärmung angestoßen wurde. Der historische Verzug ist kein Gegenbeweis, sondern die Warnung vor einer unkontrollierbaren Kettenreaktion.

  8. Jonas Tobsch
    Wieder rein gar nichts verstanden.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Junge, Junge @Helmut, ich würde an der Stelle gerne einmal ein paar weitere Ihrer Erzählungen richtigstellen. Folgendes ist übrigens kein „Ökosozialismus“, sondern schnöde wissenschaftliche Erkenntnis. Sie beziehen sich bekanntermaßen gerne auf die Erdgeschichte vor Hunderten Millionen Jahren – also lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die letzten 10 % der Erdgeschichte werfen.

      Klima:
      Ein Großteil der Erdgeschichte mit hohem CO₂-Gehalt war für höheres Leben völlig unbewohnbar, extrem trocken und je nach Tages- und Jahreszeit entweder viel zu heiß oder eiskalt. Sowohl während der Existenz von Gondwana als auch später beim Zusammenschluss zum globalen Superkontinent Pangäa (vor ca. 300 bis 250 Millionen Jahren im Perm) herrschte im Landesinneren ein extremes, mörderisches Kontinentalklima.

      Die Regenwolken schafften es nicht vom Ozean bis ins Innere des Kontinents. Das Resultat waren die größten Wüstengebiete der Erdgeschichte, extreme Hitze im Sommer, bittere Kälte im Winter und weite, völlig lebensfeindliche Einöden im Landesinneren. Bezogen auf die gesamte Landmasse fiel die habitable Zone doch eher bescheiden aus – viel zu wenig etwa für globale Landwirtschaft und 8 Milliarden Menschen, die auf stabile Klimazonen angewiesen sind.

      Flora:
      Die ersten echten Landpflanzen (Ur-Moose) etablierten sich vor rund 470 bis 450 Millionen Jahren (im Ordovizium). Sie waren extrem klein, besaßen noch keine echten Wurzeln oder Blätter und waren zwingend auf dauerfeuchte Lebensräume wie Küstenstreifen, Flussufer und Sumpfgebiete angewiesen.
      Da diese Ur-Pflanzen noch keine geeigneten Wurzeln besaßen, um Nährstoffe aus dem nackten Gestein zu ziehen, gingen sie eine Symbiose mit sogenannten Mykorrhiza-Pilzen ein. Die Pilze spalteten Mineralstoffe und Phosphor auf und lieferten Wasser; die Pflanzen lieferten im Gegenzug Kohlenhydrate aus der Photosynthese. Ohne diese Pilze als „Ersatzwurzeln“ wäre der Landgang der Pflanzen gescheitert.

      Böden:
      Bis vor etwa 400 Millionen Jahren gab es weltweit keine fruchtbaren, organischen Böden – nur Sand, Gestein und Felsen.
      Humus und Mutterböden konnten erst entstehen, nachdem Generationen dieser Ur-Pflanzen und Pilze abgestorben waren und das nackte Gestein organisch anreicherten. Erst im Laufe des Devons und Karbons (vor rund 400 bis 350 Millionen Jahren) entwickelten sich die ersten Gefäßpflanzen mit echten Wurzeln und die ersten Bärlapp-Wälder. Nur dadurch wurde der Boden stabilisiert und tiefgründig fruchtbar, was die Ausbreitung ins Landesinnere ermöglichte.

      Fauna:
      Der Landgang der ersten Wirbeltiere – frühe Amphibien (Ichthyostega, Acanthostega) – erfolgte vor etwa 380 bis 360 Millionen Jahren im späten Devon. Deren Lebensraum war auf die unmittelbare Nähe von Wasser beschränkt. Erst vor rund 300 Millionen Jahren begann die Ära der Reptilienvorfahren, aus denen später die echten Reptilien, Dinosaurier und Vögel hervorgingen.

      Im Erdzeitalter des Perm (vor 300 bis 250 Millionen Jahren) stieg der CO₂-Gehalt der Atmosphäre massiv an. Das Resultat war jedoch – wie oben beschrieben – kein grünes Paradies, sondern eine gnadenlose globale Erwärmung, die das Innere des Superkontinents Pangäa in eine riesige Todeswüste verwandelte.
      Das Perm endete vor 252 Millionen Jahren im größten Massenaussterben der Erdgeschichte. Über 70 % der Landwirbeltiere starben durch den Treibhauseffekt, sauren Regen und Sauerstoffmangel aus.

      Dieses Mal konzentrieren Sie sich vor allem auf die letzten 100 Millionen Jahre und schreiben: „Die Erde war schon 8,5 Grad wärmer und war komplett grün.“
      Dabei dürfen natürlich auch Ihr gewohntes Cherry Picking und Pauschalisierungen nicht zu kurz kommen: Sie beschreiben das sogenannte Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum (PETM) vor rund 56 Millionen Jahren sowie das anschließende warme Eozän. Es ist korrekt, dass die Arktis damals eisfrei war und die Wälder bis an die Pole heranreichten.

      Was Sie allerdings verschweigen: Ihr sog. „grünes Paradies“ war in weiten Teilen eine Todeszone.
      Denn gleichzeitig herrschte in den mittleren Breiten und am Äquator eine mörderische Hitze. In den tropischen Regionen stiegen die Durchschnittstemperaturen an Land auf über 40 bis 45 °C, im Meer auf bis zu 35 °C. Riesige Gebiete wurden dadurch für höhere Lebensformen schlicht unbewohnbar. Gleichzeitig kam es zu einem Kollaps der Ozeane: Weil das warme Wasser an den Polen nicht mehr absank, versiegte die globale Meereszirkulation. Die Tiefsee verlor ihren Sauerstoff, was zu einem der größten Massenaussterben von Meeresorganismen in der Erdgeschichte führte.

      Fazit:
      Pflanzliches und tierisches Leben an Land sind in geologischen Zeiträumen ein eher junges Phänomen.
      Phasen mit einem vergleichsweise rapiden Anstieg der globalen CO₂-Konzentration waren stets geprägt von Massenaussterben, riesigen Wüstengebieten, extremen Megadürren und Sturzfluten. Der Meeresspiegel war 70 Meter höher und verschlang große Teile früherer Küstenregionen.

      Und nicht zu vergessen – diese Klimawandel vollzogen sich im Vergleich zum aktuellen Tempo eher langsam und boten wenigstens noch Chancen zur Anpassung. Denn Pflanzen und Tiere können nicht „mal eben“ innerhalb von Jahrzehnten genetisch aufrüsten oder Tausende Kilometer nach Norden wandern, um der Hitze zu entkommen.

      Mit Ausnahme weniger Wunder der Evolution in Andalusien 😉 gilt dies umso mehr für endotherme Säugetiere: Im Gegensatz zu wechselwarmen Reptilien reagieren sie extrem empfindlich auf Umgebungstemperaturen, die dauerhaft über ihrer eigenen Körpertemperatur liegen. Sobald die Thermoregulation kollabiert, sterben sie unweigerlich an Überhitzung (Hitzeschlag) 🥵

      Um es abschließend mit Ihrer Lieblingsphrase auszudrücken: Wir driften nicht in ein stabiles Warmklima, sondern jagen mit Vollgas in eine Wand.

  9. @Jonas Tobsch

    Er sagt „wieder rein gar nichts verstanden“.
    Könnten Sie es nicht so erklären, dass er‘s versteht?

    1. @Columbo
      Sicherlich könnte ich das – allerdings ist Verstehen leider nur ein Teil des Prozesses. Bei @Helmut existieren zugleich starke Gegenkräfte: Lernresistenz und Reaktanz gegenüber wissenschaftlichen Fakten. Die entfalten schlagartig ihre Wirkung, sobald er aufgrund von Erkenntnisgewinn seine Narrative umschreiben müsste.
      Außerdem würde ihm und Kurt, dem Arbeitstier, dadurch augenblicklich das Lachen vergehen. Und wir wollen doch niemandem die kindliche Freude an Mythos und Glauben verderben 😇

  10. Columbo
    Das ist das Problem bei Leuten, die einer Sekte folgen.
    Da nutzt keine Logik.
    Die müssen den Aufprall an der Wand hautnah erfahren.
    Und da möchte weder ich, noch mein Geld dabei sein.
    Und das ist ja auch alles gut geregelt.
    Selbst Popcorn haben wir genug.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  11. Er meint die Goldsekte 😂

  12. @Helmut, ich finde, das mit deinem Geld hast du schlecht geregelt, es ist zu weit weg von dir.
    Das Gold besitzt du nur auf dem Papier, also nur „Papiergold“.
    Das birgt derzeit zu große Risiken angesichts des von dir erwarteten „Aufpralls an der Wand“.
    Der „Aufprall“ wird ja wahrscheinlich nicht nur Deutschland betreffen, sondern auch deine „Papiergoldlagerstätten“.
    Da wird‘s düster, da bleibt nicht einmal mehr die Rente, aber immerhin genug Popcorn.

  13. Hallo @ Columbo
    Du wirst es wieder vergessen haben.
    EIn Teil Gold liegt in Gibraltar, das sind etwa 90 Minuten mit dem Auto.
    Ein weiterer Teil in der Schweiz.
    Das Silber ist außerhalb von Europa gelagert.
    Um meine Edelmetalle musst Du Dir keine Sorgen machen.
    Soll ich Dir mal eine Aufstellung darüber machen, wieviel Aktionäre und Anleihenbesitzer in den letzten 20 Jahren in Europa ganz oder teilweise enteignet wurden?
    Und die Aktien und Anleihen konnten per „Feranabschaltung“ ganz oder teilweise enteignet werden.
    Das versuche mal mit Edelmetallen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  14. @Helmut, du scheinst zu vergessen, dass in einer schweren Krise sofort die Grenzen geschlossen werden (muß es leider zum xten Male wiederholen) und man ans Physische nicht mehr rankommt. Tipp: Vergrabe was unter einem Olivenbaum und merk dir unter welchem. Aber schreib das bitte nicht in den Kommentaren, auch wenn‘s schwerfällt.

  15. Columbo
    Die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien wird bei einer Krise geschlossen?
    Wovon träumst Du?
    Selbst als der 2. Weltkrieg schon tobte, konnten Deutsche noch ausreisen.

    Bis zum offiziellen Auswanderungsverbot im Herbst 1941 konnten rund 280.000 bis 300.000 Menschen (vor allem Juden und politische Gegner) aus Deutschland fliehen.
    Und denen, die ihr Geld schon im Ausland hatten, wird die Entscheidung leichter gefallen sein.
    Was wohl aus ihren Aktien geworden ist, die sie zurückgelassen oder mitgekommen haben.
    Die ihr Gold im Ausland hatten, waren besser bedient.
    Mal sehen, was Dir jetzt noch einfällt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  16. „…Die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien wird bei einer Krise geschlossen?…“

    @Helmut, hast du Corona vergessen? Da ging es ruckzuck mit den Grenzschließungen.
    Grenzen werden immer sehr schnell und unerwartet geschlossen, macht ja sonst auch keinen Sinn.
    Zu WK2 und Aktien: Am Ende des Zweiten Weltkriegs standen die US-Börsen um ca. die Hälfte höher als vorher.

  17. Junge, Junge Columbo
    Die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien war nicht generell während Corona geschlossen. Es gab lediglich Einschränkungen für Touristen.
    Ich denke, dass auch niemand wegen Corona zu seinem Ge(o)ld nach Gibraltar wollte.
    Auch die Spanier haben sich zum großen Teil durch die Corona-Hysterie anstecken lassen und haben sich sogar impfen lassen.
    Selbst mit meiner Ehefrau durfte ich nicht zusammen im Auto fahren. Mehrmals wurden wir angehalten und uns hat nur gerettet, dass wir zur Blutabnahme ins Krankenhaus mussten.
    So kann man auch in Spanien Leute verblöden, wenn die Hysterie nur hoch genug gespielt wird.
    Ich meine politische Verwerfungen, die in Europa wieder zu einem großen Krieg führen. Wer sich dann nur noch selber retten muss, ist klar im Vorteil.
    Seit 1933 hatten die Deutschen noch 6 Jahre Zeit.
    Mir reichen 90 Minuten.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  18. Danke @leftutti für so viel spannende und wissenschaftlich fundierte Information. Ich genieße die Lektüre.

    1. Keine Ursache @Columbo. Schön, dass jemand solche Infos liest und dazu auch noch Genuss empfindet. Erkenntnisgewinn, Weiterbildung und Informationsaustausch kann schließlich niemandem schaden.
      Ich befürchte allerdings, das trifft nicht auf jeden Leser zu 😉

      1. @leftutti
        Ich habe Ihre interessanten und wertvollen Informationen anhand verschiedener KI-Modelle sowie vor allem der dort hinterlegten Quellen überprüft. Auch nach weitergehender Recherche bis hin zu den Primärquellen war an keiner Stelle eine signifikante oder relevante Abweichung feststellbar.

        Somit auch von meiner Seite vielen Dank für Ihre Beiträge, die das Niveau der üblichen Kommentare zu diesem Thema erheblich steigern. Respekt und Anerkennung für die Leichtigkeit und Transparenz, mit der Sie den gewohnt trüben Sumpf aus Ignoranz, Verleugnung, herablassender Hybris, Scheindebatten und abwegigen Zahlenspielereien überwinden.

      2. Mückenmut-Fan
        So ist es.
        Und auch noch weitere recht gefährliche Krankheiten.
        In den Bergen gibt sie aber so gut wie nicht.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Da ist man natürlich gefangen in der Einsamkeit, in den Bergen und in der Einöde.

          Oder man hat durch die starke Sonneneinstrahlung bereits ein Art Lederhaut, die undurchdringlich für die Stechmücken ist. Damit würde man sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

  19. Hallo @ leftutti
    Sie können mir nicht erzählen, dass diese von Ihnen aufgezeigten Klimaschwankungen dadurch entstanden sind, weil der Planet zwar 96 % des CO2 verarbeitet hat, aber die jetzt nun zusätzlichen 4 % sollen den Planeten vor die Wand fahren.
    Das ist Humbug.
    Genau derselbe Humbug ist es, wenn Deutschland mit dem Aufwand von Billionen an Euro versucht, möglichst viel von den 0,08 % CO2 einzusparen, für die Deutschland weltweit verantwortlich ist.
    Damit will ich nicht abstreiten, dass es diese extremen Klimaschwankungen und Klima –Katastrophen in der Erdgeschichte gegeben hat.
    Aber nicht dadurch, weil plötzlich 4 % mehr CO2 in der Luft waren.
    Da haben ganz andere Katastrophen stattgefunden.
    Aber– ich bin unbedingt dafür, dass möglichst viele Fossile eingespart oder ersetzt werden, denn zum verbrennen sind sie einfach zu kostbar.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, ich präsentiere nur den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung und will Ihnen gar nichts erzählen. Schon allein aus dem Grund nicht, weil Sie offenbar nicht willens oder in der Lage sind, die beschriebenen Entwicklungen und Zahlen korrekt zu analysieren und einzuordnen.

      Schließlich bleibt es nicht bei den „nun zusätzlichen 4 %“, weil diese rund 40 Gt anthropogenes CO₂ nicht nur einmalig emittiert werden, sondern Jahr für Jahr aufs Neue. Sie reichern sich in der Atmosphäre an und kumulieren in extrem kurzer Zeit zu einer Konzentration, wie es sie seit Millionen von Jahren nicht gegeben hat: Der vom Menschen verursachte Gesamtanstieg in gerade einmal 150 Jahren beträgt etwa 50 %.
      (Dass Deutschland historisch und pro Kopf dabei einen weit größeren ökologischen Fußabdruck hinterlässt, als Ihre Prozentrechnung suggeriert, nur am Rande.)

      Ich habe auch nicht geschrieben, dass die geschilderten Ereignisse in der Erdgeschichte durch zusätzliche 4 % CO₂ verursacht wurden. Vielmehr lag die atmosphärische Konzentration im Mittleren Eozän etwa beim Doppelten des aktuellen Wertes. Beim derzeitigen Tempo und unter Berücksichtigung der Übersättigung erwärmter Ozeane (die verändern sich ähnlich wie unsere kranken Wälder von Senken zu Emittenten) dürften bis dahin noch etwa 75 Jahre vergehen.

  20. Jonas Tobsch
    Du hast wieder nichts verstanden.
    Das CO2 war auch schon 10 bis 30 x (1000 bis 3000 %) höher als heute.
    @ Leftutti hat ja beschrieben, was da für Katastrophen abgelaufen sind.
    Es war damals auch nicht der Mensch.
    Ich halte es aber für ein Märchen, dass der Planet 96 % des entstehenden CO2 vertragen/verarbeiten kann, aber die weiteren 4 % würden ihn umbringen.
    Und dann kostet es noch Billionen bis 2045, um zumindest in Deutschland zu versuchen, diese 0,08 % CO2 für die Deutschland weltweit verantwortlich ist, soweit wie möglich einzusparen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, es ist zugleich kindisch, lustig und zynisch, dass Sie meine Aussagen zur Stützung Ihres abwegigen und rein glaubensbasierten Skeptizismus heranziehen. Wiederholt schreiben Sie, andere Leser hätten gar nichts verstanden. Gleichzeitig fabulieren Sie ständig von der Resilienz des Planeten (zu 99,9 % eine Kugel aus Metallen und Fels), während alle anderen über das Leben auf diesem Planeten diskutieren.
      Also, denken Sie nach: Wer scheint hier tatsächlich nichts zu kapieren?

      Zudem stellen Sie die Behauptung einer früheren CO₂-Konzentration vom 10- bis 30-fachen gegenüber heute in den Raum: 4.300 bis 13.000 ppm – auf welches Zeitalter beziehen Sie sich dabei?
      Seit in nennenswerten Mengen überhaupt erst atmosphärischer Sauerstoff (Neoproterozoisches Sauerstoffereignis) und höheres pflanzliches sowie tierisches Leben an Land existiert, wurden solche Extremwerte nicht ansatzweise erreicht. Erdgeschichtlich kurzzeitige Höchstwerte bewegen sich seither im Bereich zwischen 1.500 und 2.000 ppm.

      Sie schreiben weiterhin: “Es war damals auch nicht der Mensch.“
      Bitte klären Sie uns auf, welche Rolle genau es spielen soll, dass eine nicht existente Spezies damals nicht verantwortlich war 😉
      Durch solche Scheinargumente fokussieren Sie sich zum Zweck der Ablenkung auf den Ursprung von Treibhausgasen, statt CO₂ sowie das immense Tempo des Konzentrationsanstiegs als Ursache für den aktuellen Klimawandel und das beschleunigte Artensterben zu benennen.

      Die Geschwindigkeit, in der wir derzeit einen Artenverlust erleben, ist beispiellos und wurde in der Vergangenheit noch nicht einmal bei den größten Massensterben erreicht. Die Zeit für genetische Anpassungen ist schlicht und einfach zu kurz.

      Und noch mal: Zusätzliche 5 % an CO₂-Emissionen als singuläres Ereignis würden im globalen Kreislauf tatsächlich keine Rolle spielen. Tatsächlich aber wirken diese menschengemachten Emissionen jedes Jahr zusätzlich und kumulativ auf den seit drei Millionen Jahren sehr stabilen und konstanten Kohlenstoffkreislauf ein – mit der Folge einer Übersättigung natürlicher Senken.

      Sie gerieren sich bekanntermaßen gerne als Rechenkünstler. Hier eine kleine Aufgabe, die Sie auch gerne mit Unterstützung Ihres Taschenrechners, Ihrer Frau und Kurt, dem Arbeitstier, lösen dürfen:
      Vor 150 Jahren lag die atmosphärische CO₂-Konzentration bei 280 ppm.
      Heute sind es rund 432 ppm.
      Aktuell reichern sich Jahr für Jahr zusätzlich etwa 18,5 Gt an menschengemachtem CO₂ als permanentes Plus in der Luft an, die nicht mehr durch natürliche Senken gebunden werden können.

      1. Welche prozentualen Steigerungen der atmosphärischen CO₂-Konzentration ergeben sich daraus für den Gesamtzeitraum sowie – linear gerechnet – den jährlichen Durchschnitt?
      2. Wie hoch ist der aktuelle prozentuale Jahreszuwachs der atmosphärischen CO₂-Last durch den derzeitigen – rein anthropogen verursachten – Überschuss von 18,5 Gt CO₂?

  21. Ich haben mir in den ganzen Monaten, in denen sich der Lügenkanzler der 2. Wahl redlich bemüht, Deutschland komplett gegen die Wand zu fahren, immer mal wieder gedacht:
    Da müsste doch was kommen.
    Die Corona- Hyterie ist so gut wie vorbei, die Russen- Phobie ebt auch ab. Aber es muss ja trotzdem von der katastrophalen Politik auf alle Ebenen abgelenkt werden, denn für einen Krieg gegen Russland reicht es noch nicht.
    Da muss mal wieder Karl- Lauterbach her.
    Jetzt muss er die Deutschen wieder soweit bringen, dass wieder hunderte von Milliarden in die selben Taschen fließen, wie bei den Imfstoffen und der Rüstung.
    Die Plandemie war „schnell“ vorbei, Aufrüstung wird etwas länger dauern, aber die Klima-Hysterie kann über Jahrzehnte weiter geschürt werden. Wenigstens bei den Deutschen.
    Was aber noch wichtiger ist, man hat eine neue und noch abstrusere Erklärung über Jahrzehnte bei jeder Begründung parat, warum Deutschland immer weiter ökonomisch gegen die Wand fährt.

    …Wegen Klimakrise: Expertenkommission um Karl Lauterbach fordert von WHO, globalen Notstand auszurufen –
    WELT…

    https://share.google/XMyjTGZ6l4O7vHJ5B

    Schau dir „Es geht wieder los?

    kommt die Klima-Pandemie! | #KrallErklärt“ auf YouTube an

    https://youtu.be/W1Yik1wgApo?is=jmvhYSgXKxF_5pIq

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  22. Hysterieerfindungsmut-Fan

    Helmut, das Klima in Deutschland ist sehr angenehm und nicht zu heiß. Was meinst du eigentlich mit Klimahysterie? Die meisten Menschen hier sind zu diesem Thema völlig entspannt.

    Spanien dagegen hat immer mehr Probleme. Zwischen 2008 und 2023 wurden in Spanien rund 153.000 Menschen durch Überschwemmungen, Waldbrände und Stürme zeitweise oder dauerhaft aus ihren Wohnorten verdrängt. Die armen Leute.

  23. Hysterieerfindungsmut-Fan
    Das Wetter ist wirklich beschi….
    22 Grad.
    Und das im Juni zur Mittagszeit.
    Wirklich fürchterlich.
    Liegt wohl am Klimawandel, dass es so kühl ist.
    Nix mit Pool.
    Einige Grad mehr dürften es schon sein.
    Es wird Zeit.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Verkrampftmut-Fan

      Entspann dich Helmut! Alles wird gut.

  24. leftutti
    Es ist eher kindisch daran zu glauben, dass der Planet 96% des natürlich entstehenden CO2 „verarbeiten kann, aber die 4 % menschengemachtes CO2 den Planeten in eine Hitzehölle verwandeln.
    Noch kindisch ist es, möglichst viel von den 0,08 % des CO2 einzusparen, wofür Deutschland verantwortlich ist und dafür Billionen zu investieren.
    Das ist schon nicht mehr mit einem Glauben zu erklären, bei dem z. B. Jungrauen ohne GV schwanger werden können, Menschen über Wasser gehen können, sondern das ist ganz einfach Humbug, damit den Menschen das Geld aus der Tasche gezogen werden kann, und Ängste und Hyterien verbreitet werden.
    Damit behaupte ich aber nicht, dass Ihre Ausführungen über die Ur-Welten falsch sind.

    Viele. Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, allem Anschein nach sind Sie trotz der erlaubten Hilfsmittel an der gestellten simplen Rechenaufgabe kläglich gescheitert 😯

      Hier die Lösung:
      Die CO₂-Konzentration ist bereits um 54 % gestiegen. Bei der aktuell gemessenen Wachstumsrate von ca. 0,6 % pro Jahr landen wir im Jahr 2100 durch den ‚Zinseszins-Effekt‘ bei rund 670 ppm – das ist ein sattes Plus von 140 % gegenüber dem Ausgangswert.

      Ihr Denkfehler:
      Der natürliche CO₂-Ausstoß der Natur (Ihre vielbeschworenen 95 %) zirkuliert seit Jahrmillionen in einem ausgewogenen, geschlossenen Kreislauf, in dem sich Emissionen und Senken perfekt die Waage halten (Netto-Null). Bei diesem Umwälzprozess verbleiben ohne menschliches Zutun durchschnittlich etwa 280 ppm als stabiler Basiswert in der Atmosphäre – das entspricht rund 2.200 Gt CO₂.

      Der Mensch fügt dieser Konzentration jedes Jahr erhebliche Mengen CO₂ hinzu – aktuell rund 18 Gt. Dabei handelt es sich jedoch im Gegensatz zur fixen Naturkonstante um eine exponentiell-kumulative Menge, die sich jährlich aufs Neue permanent on top gesellt und die natürlichen Senken schlicht übersättigt.

      Der zusätzliche anthropogene Anteil folgt also keiner linearen, sondern einer messbaren exponentiellen Wachstumsdynamik. Somit staut sich die Konzentration in der Luft in einer rasanten Rechtskurve nach oben an – und wird sich beim derzeitigen Tempo in nur etwa 43 Jahren gegenüber dem gesamten, über Jahrmillionen gewachsenen natürlichen CO₂-Bestand der Atmosphäre verdoppelt haben.

      Möglicherweise sollten Sie sich weniger mit Glauben, Jungfrauen, Schwangerschaften und Gerridae befassen – dafür mehr mit Dreisatz und wissenschaftlichen Fakten.

  25. Hallo @ Verfassungsrechtler
    Ja, so wie nachfolgend beschrieben, kann man es natürlich auch sehen.

    …Was bedeutet der Passus „Klimaneutralität bis 2045“ im neuen Art. 143h Grundgesetz? Was kann daraus für den Gesetzgeber folgen? Mathias Honer hat die Vorschrift analysiert.

    ‚Klimaneutralität‘ im GG: Rechtlich nur heiße Luft?
    https://share.google/n45BZnZh1LtqC4f3X

    Die Umwelthilfe gewinn damit jeden Prozess, wenn z. B. ein Chemikonzern einen neuen Industriezweig aufbauen will, denn die werden über 50 Jahre abgeschrieben.
    Das Ergebnis sehen wir. Die chemische Industrie geht nach China, wo noch über 50 % des Strom aus Kohle hergestellt wird.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Verfassungsrechtler

      @Helmut
      wir wissen ja, dass du Schwierigkeiten beim Lesen des GG hast. Worum geht es noch mal im 143h? Ach ja, um Sondervermögen und zweckgebundene Mittel…
      Lesen bildet!

  26. „…22 Grad.
    Und das im Juni zur Mittagszeit…“

    Naja, da unten hat es im Sommer ganz schnell 40°, ich kenn das.
    Erst recht ganz oben im Wohnturm, da muß dann Tag und Nacht die ungesunde Klimaanlage laufen.
    Besser ein Dolomitenturm als ein Wohnturm😂.

  27. Gar nicht zu reden vom „Terral“. Wenn der weht, dann gute Nacht.

  28. Columbo
    Da unten ?
    Wir wohnen 625 mit über NN.
    Wir hatten in den ganzen 26 Jahren hier noch nie über 35 Grad.
    Tag und Nacht die Klimaanlage?
    Wenn dann nur in der Nacht und das sind maximal 8 Stunden.
    Das kostet bei Nachtstrom nur wenige Cent die Nacht.
    Dafür müssen wir im Winter nur wenige Stunden heizen. Meistens morgens 2 Std. und abends 2 Stunden.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  29. @Helmut, in den letzten 26 Jahren hab ich in deiner Gegend „da unten“ mehrmals 40°+ erlebt.
    Tendenz steigend😓.

  30. Columbo
    Ja, das ist ein recht seltenes Phänomen.
    Dann haben wir hier an den paar Tagen auch schwüles Wetter. Da hilft nachts nur die Klimaanlage auf entfeuchten stellen und am Tag der Pool.
    Spanien ist ja auch darauf eingerichtet.
    Selbst jeder Supermarkt hat Klimaanlagen und die Parkplätze sind überdacht.
    Was in Spanien im Winter fürs Heizen eingespart wird, wird im Sommer fürs Kühlen verbraucht.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  31. Columbo
    Warum zieht es Dich dann nach Spanien, wo hier doch alles so schlecht ist?
    Wir leben das ganze Jahr dort, wo Du gerne die Hitze erleben möchtest.
    Z. B. jetzt
    12 Uhr Mittag
    23 Grad auf der Terrasse.
    Viel zu kalt für den Pool.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  32. „…Warum zieht es Dich dann nach Spanien, wo hier doch alles so schlecht ist?…“

    @Helmut, ich reise gerne nach Spanien, aber ich möchte nicht dort wohnen.
    Wenn ich nach Andalusien reise, dann nicht in deine Gegend und nicht im Sommer.
    Meine Reiseziele sind nicht das Meer, nicht Malaga, keine heißen Olivenhügel und schon gar keine Pools und Grillpartys.
    Wenn ich dir zuhöre, könnte ich glatt meinen, Andalusien bestünde aus einem Pool und einem Griller. Nicht meins.
    Meine Ziele in Andalusien sind eher Orte, an denen man die andalusische Seele finden kann.
    Schon mal was von „Duende“ gehört? Eso es!
    Wenn ich wirklich auswandern wollte (will ich aber nicht, weil es hier so schön ist), dann nach Ronda.

  33. Columbo
    So wie wie Du über Malaga schreibst, bist Du sehr schlecht informiert, warst nie vor Ort, oder hast es vergessen.
    Oder alle 3 Möglichkeiten.

    Mal etwa Nachhilfe:
    Málaga ist der schlagende Puls Andalusiens und gilt für viele als die wahre Seele Spaniens. Die über 2.800 Jahre alte Geburtsstadt Pablo Picassos vereint reiche maurische Geschichte, weltberühmte Kunst, atemberaubende Strände und eine unvergleichliche Lebensfreude zu einem ganzjährigen mediterranen Erlebnis.
    Die Seele Málagas
    Was diese Stadt so besonders macht, ist das perfekte Zusammenspiel aus Tradition und Moderne.
    Historisches Erbe: Über der Stadt thront die maurische Festung Alcazaba aus dem 11. Jahrhundert und verbindet sich architektonisch mit der beeindruckenden Kathedrale.
    Kultureller Hotspot: Mit dem Museo Picasso und weiteren renommierten Ausstellungen ist die Stadt längst ein Kosmopolit für Kunstliebhaber geworden.
    Lebendige Märkte: Die bunten Stände des Mercado Central de Atarazanas zeigen die andalusische Lebensart in ihrer ursprünglichsten Form.
    Um die faszinierende Atmosphäre Andalusiens und die Region um Málaga hautnah zu erleben:

    https://share.google/aimode/LmaSc3vG43773Y80q

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  34. @Leftutti, das Drama ist halt, dass die Wissenschaft heute jedem zugänglich ist (was im Prinzip ja gut wäre), aber dieser „Jedermann“ mit den Ergebnissen nichts anfangen kann, weil er sie nicht versteht, ohne einschlägige Vorbildung nicht verstehen kann.
    Nichtverstehen heißt für „Jedermann“ dann leider, dass wissenschaftlich erarbeitete Ergebnisse für ledigliche Meinungen des Wissenschaftlers gehalten werden.
    Der Dr.Dr.Univ.Prof. hat dann einfach seine persönliche Meinung und ich, der mehrfache Handwerksmeister, eben auch, obwohl ich, im Gegensatz zum Dr.Dr.Univ.Prof.,nie im Leben gelernt habe, eine wissenschaftliche Studie zu lesen.
    Mittels „Quellen“ aus Google und KI erhebe ich mich dann ganz schnell über den armseligen Dr.Dr.Univ.Prof. und belehre ihn, oft unwissenschaftlich aggressiv.

    1. @Columbo, damit hast du auf jeden Fall recht. Es gibt aber sicherlich auch sehr viele nicht derart bornierte Leser, die in ihrer Meinungsbildung zu dem Thema möglicherweise noch unsicher, doch offen für wissenschaftliche Erkenntnisse sind.

      Das Seltsame bei @Helmut ist ja, dass Google und KI meine Aussagen bestätigen und seine „Berechnungen“ als Quatsch entlarven – sofern er nur die richtigen Fragen stellt.

      Hier ein Beispiel, bei dem ich die Google-KI mit seinen eigenen Worten gefüttert habe:

      „Der menschengemachte Co2-Ausstoß beträgt nur 4 % der gesamten Emissionen. Also kann es doch nicht sein, dass dieser geringe Anteil zu einem Anstieg der CO2-Konzentration führt. Es ist doch eher kindisch, daran zu glauben, dass der Planet 96 % des natürlich entstehenden CO2 „verarbeiten“ kann, aber die 4 % menschengemachtes CO2 den Planeten in eine Hitzehölle verwandeln.“

      Die Antwort ist erhellend (und lustigerweise wird auch da mein Bankkonto-Vergleich herangezogen) – siehe folgenden Link:
      https://share.google/aimode/LvqCX52amv2QSLECz

  35. @Helmut, schön wäre gewesen, du hättest selbst von Malaga erzählt, von deinen Eindrücken und Erlebnissen. Wer weiß, vielleicht hätte ich mich verführen lassen, von „deinem“ Malaga.
    Gibt es das überhaupt bei so viel Pool und Grill?
    Für mich klingt dein Bericht leider nach Reiseführer, das reizt mich nicht. Schade.
    Ich habe nichts gegen Malaga, mich zieht’s halt mehr nach Sevilla oder Granada…vorläufig.

  36. Hallo @ Leftutti
    Es bringt ja nun nichts, wenn ich immer dasselbe schreibe.
    Machen wir es mal daher anders herum.
    Wenn die 4 % des menschengemachten CO2 nicht auch auf dieselbe Weise absorbiert werden würden, wie die natürlichen 96 % CO2, dann würde der CO2 Gehalt der Luft um etwa 4,1 Prozent pro Jahr steigen und nicht um 0,6 %.
    Dann würde der CO2 Gehalt sich alle 10 Jahre verdoppeln.
    Nun möchte ich aber nicht weiter Kommentar- Pignpong betreiben.
    Abgesehen von Ihrer sicherlich zutreffenden Darstellungen des Klimas in der Urzeit, bin ich, wass die Ursache der Erderwärmung angeht, ganz andere Meinung.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, da die CO₂-Konzentration – wie mehrfach erwähnt – messbar ist, lassen sich die kontinuierlich steigenden Werte auch nicht wegleugnen. Wenn Leugnen nicht länger funktioniert, braucht es also andere Begründungen.

      Ihr einziger verbleibender Hebel wäre somit der Ursprung dieser rapiden Zunahme. Wenn also nicht menschliches Handeln die Ursache der Erderwärmung ist, was dann? Bitte lassen Sie uns an Ihrem geheimen Wissen teilhaben 🤔

      (Vorab und nur zur Info: Die korrekten Werte belaufen sich inzwischen auf 95 % und 5 %.)

      Ihr fundamentaler Denkfehler liegt darin, dass Sie den jährlichen Umsatz mit dem Kontostand verwechseln bzw. beide Größen wild durcheinanderwürfeln. Veranschaulichen wir es am Beispiel eines Bankkontos:

      Auf dem ursprünglichen Konto liegen 2.200 Euro (Kontostand/vorindustrieller Gesamtbestand der Atmosphäre).
      Über das Jahr verteilt werden jedes Jahr 800 Euro einbezahlt und die exakt gleiche Summe auch wieder abgehoben (natürliche Emissionen/Senken).
      Der Kontostand bleibt über sehr lange Zeiträume am Jahresende stabil bei 2.200 Euro.
      Die reinen Umsätze sind dabei völlig irrelevant, weil sie ein bilanzielles Nullsummenspiel sind.

      Nun werden plötzlich pro Jahr 842 Euro eingezahlt (plus die 5 % anthropogenen Emissionen) und 824 Euro abgehoben (Sättigungsgrenze; das Maximum, das die natürlichen Senken insgesamt kompensieren können). Es verbleibt ein permanenter jährlicher Überschuss von 18 Euro, der das Konto auf Dauer unweigerlich anschwellen lässt.
      Diese höheren Einzahlungen erfolgen zudem exponentiell – steigen also im Gegensatz zu den Abhebungen jedes Jahr weiter an. Und damit auch der Kontostand.

      Was nun die Klimawirkung angeht, interessiert uns einzig und allein der Kontostand (die CO₂-Menge in der Luft) – und nicht die bilanzielle Nullsumme natürlicher Zu- und Abflüsse, welche die irrelevante Berechnungsbasis für Ihre ominösen 5 % stellen.

      Die einzig korrekte Rechnung für das jährliche Plus lautet somit: 18 Euro Überschuss bezogen auf den aktuellen Kontostand von rund 3.400 Euro = rund 0,53 % Zuwachs pro Jahr. (Auf den alten Basiswert von 2.200 Euro bis vor 150 Jahren bezogen wären es sogar stolze 0,8 %).

      Anm.: Die Abweichung zu den ursprünglich genannten 0,6 % erklärt sich aus dem Durchschnittswert, den ich für die letzten 150 Jahre angegeben habe.

      ¿Entendido? 💡

    2. Molekolare Struktur

      @Helmut,

      du kannst dich so oft wiederholen, wie du willst. Dadurch werden deine Denkfehler nicht richtiger. Mutter Natur schert sich nicht um deine Glaubensgrundsätze, sondern folgt den Regeln von Physik und Chemie. Und da liegt das eigentliche Problem: Mit beiden verstehst du dich nicht besonders gut.

      Die Moleküle haben keinen Anstecker mit „Ich bin natürlichen Ursprungs“ oder „Ich bin vom Menschen verursacht“, sondern sie bilden alle zusammen eine Menge. Du verwechselst Brutto und Netto.

      Wir haben einige Senken, die (noch) einen Teil der Moleküle aufnehmen. Und dann kommt die Badewanne, die du trotz deines beruflichen Bezuges offenbar nicht verstehen willst: Wenn oben 10 Liter hineinfließen und unten 10 Liter herausfließen, haben wir kein Problem. Aber wenn oben 14 Liter hineinfließen und unten nur 10 Liter herausfließen, steigt der Wasserstand.

      Aber wie gesagt: Das alles kann man nur verstehen, wenn man statt „Vermietertagebuch“ und „Nius“ halt mal ein Physik-Lehrbuch oder zumindest YouTube-Videos von echten Wissenschaftlern anschaut, die einem das erklären.

      Solange du das nicht tust, wirst du immer und immer wieder denselben Sermon absetzen, der nun einmal nicht dadurch besser wird, dass man ihn wie eine Monstranz vor sich herträgt.

      Naturwissenschaften haben keine Meinung und sind kein Glaube. Dein Mantra lautet: „Ich glaube nicht an den Klimawandel.“ Dem Klimawandel ist das ziemlich egal.

      1. @Molekolare Struktur, nur zur Info und der Vollständigkeit halber: CO₂-Moleküle – oder genauer: die darin enthaltenen Kohlenstoff-Isotope – haben sehr wohl eine nukleare Signatur, aufgrund derer sehr genau unterschieden werden kann, ob es sich um „natürliches“ CO₂ oder vom Menschen verbranntes Öl, Gas und Kohle handelt.

        Das ist insofern relevant, weil dieser lästige wissenschaftliche Fakt auch fortgeschrittenen Klimaskeptikern sogleich den Boden für das nächste Scheinargument entzieht. Mit „fortgeschritten“ meine ich selbstredend nicht fortschrittlich, sondern lediglich jene Gruppe, die im Gegensatz zu @Helmut die unteren Grundkurs-Stufen der Klimaleugnerschule immerhin schon hinter sich gelassen hat 😉

        1. Molekolare Struktur

          @leftutti
          ja, das ist durchaus richtig. Ich wollte bei Helmut aber auf seinen Denkfehler hinaus: Er behandelt natürliche und anthropogene Emissionen als getrennte Kreisläufe.

          1. @Molekolare Struktur, ich denke nicht, dass er das tut. Helmut hat durchaus korrekt nur einen Kreislauf angedeutet und lediglich nach natürlichen und anthropogenen Anteilen in diesem einen Kreislauf unterschieden – wenn auch mit veralteten Zahlen (96 % und 4 %). Das ist insofern legitim, weil diese (inzwischen bereits) 5 % eben die entscheidende Rolle spielen.

            Sein erster fundamentaler Denkfehler ist die reine Fixierung auf diesen Kreislauf – in Ihrem Badewannen-Beispiel also auf den Zu- und Ablauf. Dabei ignoriert er komplett den Wasserstand in der Badewanne. Obwohl eindeutig messbar ist, dass der Pegel konstant ansteigt, tut Helmut einfach so, als wäre er gar nicht vorhanden. Zudem kann er keine alternative Begründung liefern, warum das so ist.

            Sein zweiter fundamentaler Fehler ist die völlige Ignoranz der Abflusskapazität. Ohne nähere Begründung weigert er sich anzuerkennen, dass der Abfluss zwar gut 97 % des derzeitigen Zuflusses „schlucken“ kann – aber eben nicht unbegrenzt mehr. Dabei müsste gerade er als meisterhafter Klempner besser als alle anderen wissen, dass es schlicht nicht möglich ist, trotz Druckerhöhung zusätzliche Wassermengen ohne jeden Rückstau durch einen begrenzten Rohrquerschnitt abfließen zu lassen. Ganz nach dem Motto: Die paar Prozent werden da wohl auch noch reinpassen 🙈

            P.S. Die nukleare Kohlenstoffsignatur habe ich nur erwähnt, weil damit zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, dass die stetige Zunahme der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre eindeutig auf die Verbrennung fossiler Energieträger zurückzuführen ist.

  37. columbo
    Wer sich Sevilla aussucht, hat sich die schwülste mit Mücken verseuchteste Region in ganz Spanien ausgesucht.
    Granada (Sierra Nevada und höchstwahrscheinlich Straße Europas) sind wir öfter.
    Natürlich schreibe ich viel über ünseren Pool, denn im Sommer bin ich reger Nutzer. Und den Grill werfen wir mehrmals die Woche an. Auf Olivenhholz schmecken Fleisch Fisch ganz anders.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  38. @Helmut, naja, Mücken hat‘s da unten bei euch überall und ich wandere ja nicht nach Sevilla aus.
    Aber Sevilla ist andalusischer, als Malaga.

    „…Sierra Nevada und höchstwahrscheinlich Straße Europas…“

    Was soll das denn wieder heißen? Konzentrier dich doch etwas beim Schreiben!

  39. Columbo
    Du hast von Granada geschrieben.
    Ich habe nur geantwortet.
    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  40. Molekolare Struktur

    Hahhhha.
    Da bist Du also den Meinung es gäbe natürliches CO2 und vom Menschen gemachtes CO2?
    Dümmer geht es nicht.
    Das war früher der Treppenwitz der Verkäufer von Mineralwasser mit Kohlensäure:
    „Wir verwenden nur natürliche Kohlensäure“.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Anderen Lesern etwas zu unterstellen, was sie so nie geschrieben haben, um sie dafür dann als maximal dumm zu diffamieren, ist eine dreiste Unverschämtheit. Zudem hast du trotz Hilfe der Google-KI und deines schlauen Smartphones den Unterschied zwischen „verursacht“ und „gemacht“ anscheinend nicht verstanden.
      Womöglich trifft also hier dein herablassender Satz auf dich selber zu 😉

      Inzwischen ist das Wort „Ping-Pong“ bereits gefallen (wenn auch falsch geschrieben – dummes, böses Smartphone) 😂
      In Kombination mit ersten Beleidigungen bedeutet dies üblicherweise: Rückzug, Themenwechsel, neuer Angriff – denn die Argumente gehen wieder einmal aus!

  41. „…Sierra Nevada und höchstwahrscheinlich Straße Europas…“

    @Helmut, dieser Satz ist doch etwas merkwürdig. Normalerweise verstehe ich die deutsche Sprache.

    1. Colombo
      Ja, da hast Du recht.
      Mein Smartphone kannte nicht das Wort
      „höchstgelegene“ und hat es umgedreht.

      Viele Grüße aus Andalusien
      Helmut

      1. Bedienfehlermut-Fan

        So ein böses Smartphone aber auch!

  42. Wissenschaft passt sich immer an.
    Jetzt wurde erstmal das „Worst Case“ gestrichen.
    Weitere Streichungen werden folgen.

    1. Molekolare Struktur

      @Tomas
      ah ja, das verändert die gesamte Wissenschaft und das Verständnis vom Klimawandel grundlegend.

    2. @Thomas, nicht die Wissenschaft passt sich an, sondern Politik und Wirtschaft.
      Das extreme Worst-Case-Szenario war eines ohne jegliche Klimaschutzmaßnahmen.
      Da inzwischen die weltweit realisierten Maßnahmen bekannt sind (installierte Leistung an EE, Energieeffizienz in Industrie usw.), macht es wenig Sinn, dieses nun unrealistische Szenario weiter zu verfolgen.

      Somit existieren noch vier Szenarien, wobei natürlich zu hoffen bleibt, dass die beiden unzureichenden – SSP2-4.5 (derzeit global umgesetzte Klimapolitik) und vor allem SSP3-7.0 – möglichst bald entfallen. Bei letzterem besteht begründete Hoffnung, für ersteres bräuchte es dringend einen Regierungswechsel in den USA.

  43. So, so.
    Als die Wissenschaft sagte-
    das Atom ist unheilbar, hat die Politik sich da angepasst?
    Oder hat die Wissenschaft sich angepasst, als sie herausgefunden hat: Es ist doch teilbar.
    Und damals waren sich auch Millionen von Wissenschaftlern zuerst darüber einig, daß es unheilbar ist.

    1. @Thomas, nun werden Sie doch bitte nicht kindisch, indem Sie sich noch tiefer in Peinlichkeiten und Scheinargumente verstricken. Sie wissen genau, dass sich meine Aussage auf aktuelle und spezifische Klimaszenarien bezieht – nicht auf historisch-philosophische Vermutungen vom átomos der griechischen Antike bis hin zu ersten rudimentären naturwissenschaftlichen Atom-Theorien aus dem Jahr 1803.

      Das Konzept der Unteilbarkeit wurde im Übrigen spätestens um 1900 widerlegt – und zu dem Zeitpunkt gab es beileibe noch keine Millionen von Wissenschaftlern 🙈
      Im überwiegend finsteren Zeitalter von der Antike bis zum Ende der klassischen Naturphilosophie der Aufklärung existierten bestenfalls einige tausend höfische Scharlatane neben einer Handvoll kirchlich sanktionierter „woker“ Einzelkämpfer.

      Zudem behauptete die Wissenschaft nie, dass das Atom unheilbar sei 😉

      Aufgrund dramatischer empirischer Erfahrung wissen heute allerdings Millionen von Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen, dass geteilte Atome zu unheilbaren Konsequenzen (und ungelösten Entsorgungsproblemen) führen können. Die geniale Frau Marie Curie war das weltweit prominenteste frühe Opfer genau dieser Konsequenzen – ihre Laborbücher und sogar die Kochbücher aus der Zeit um 1900 sind es noch bis heute.

    2. Molekolare Struktur

      @Thomas
      oh, haben Churchill, Hitler, Stalin, Mussolini und Roosevelt bei Zigarre und Whiskey beschlossen, dass man Atome spalten könne?
      Oder waren es doch die Wissenschaflter, die mit Neutronenbeschuss von Atomkerne?
      Mann, du schlägst sogar Helmut. Respekt.

  44. Es waren die Wissenschaftler die sich einig waren, daß das Atom unheilbar ist.
    Bis sie sich revidieren mußten.
    Soll ich dir noch mehr Irrtümer der Wissenschaft aufzählen?

    1. Molekolare Struktur

      @Thomas
      Wie jetzt? War nicht deine Aussage: „Als die Wissenschaft sagte-das Atom ist unheilbar, hat die Politik sich da angepasst?“
      Butter bei die Fische: Wer waren diese Politiker, die den Wissenschaftler sagten, sie sollen das Atom spalten?

  45. Molekolare Struktur
    Die Wissenschaft hatte sich geirrt.
    Das Atom ist doch teilbar.
    Sie haben es dann den Politikern gesagt und die haben die Bombe von denselben Wissenschaftlern bauen lassen, die vorher gesagt haben: Das Atom ist unteilbar.

    1. Molekolare Struktur

      @Thomas
      Danke für die Klarstellung. Deine Aussage war also falsch: „Als die Wissenschaft sagte-das Atom ist unheilbar, hat die Politik sich da angepasst?“ Die Politik hat sich also angepasst. Nicht umgekehrt.

  46. Molekolare Struktur
    Eben!
    Wieder ein Beispiel dafür, daß die Wissenschaft Jahrhunderte falsch lag.
    Bis dann 1938 bewiesen wurde, daß das Atom doch teilbar ist.
    Die Politik hat dann den Auftrag gegeben, die Teilung des Atoms in der Form einer Bombe nutzbar zu machen.
    So ist das jetzt mit dem Märchen über den menschengemachten Klimawandel.
    Die Wissenschaft wird feststellen, dass die Annahmen falsch waren und es korrigieren.
    Die Politik muss es dann umsetzten.
    Sie fangen ja schon an damit.

    1. Molekolare Struktur

      @Thomas
      Interessante Ansicht. Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse grundsätzlich unzuverlässig wären, weil Wissenschaft sich korrigiert, dann gäbe es weder Computer noch Internet. Beides beruht auf genau derselben Methode, die du hier anzweifelst. Dass du ausgerechnet über ein Smartphone oder einen Computer diesen Kommentar schreibst, führt dein Argument ad absurdum.

      1. Hier muss ich mich einmal einschalten. Es ist natürlich unredlich, ein offensichtlich funktionierendes technisches Gerät mit reiner Theorie zu vergleichen.
        Die Wissenschaftsgeschichte ist von so großen Irrtümern geprägt, dass es völlig verantwortungslos wäre, wenn Regierungen daraufhin sofort springen würden.

        Das Problem ist genau das, dass die Politik sich nach eigenem Belieben Wissenschaft als Handlungsgrund angeeignet hat. Hexenverbrennung, Unterdrückung der Frau, Rassenlehre etc.. Das war alles mal der „Stand der Wissenschaft“.

        1. @Felix,

          hier muss ich mich einmal einschalten: Hexenwahn, Frauenunterdrückung und Holocaust waren Ihrer Ansicht nach also ‚wissenschaftlichen Ursprungs‘, dem Kirche bzw. Politik als ahnungslose Opfer nur treu und unschuldig gefolgt sind?

          Mit diesem geschichtsrevisionistischen Unsinn verkehren Sie nicht zum ersten Mal Ursache und Wirkung ins Gegenteil: Sie schieben die Schuld von religiösen Fanatikern und menschenverachtenden Diktatoren auf die Wissenschaft. Nach Ihrer verqueren Logik wären Inquisition und Holocaust die Schuld perfider Forscher gewesen, die ‚unwissende‘ Herrscher manipuliert und hinters Licht geführt haben.

          In Wahrheit haben politische Kräfte damals wie heute pseudowissenschaftliche Mythen (wie Rassenlehre, Impfdiktatur oder Klimasozialismus) erfunden oder missbraucht, um ihre Ideologie zu rechtfertigen. Wissenschaftliche Theorien und Modelle zum Klimawandel basieren dagegen auf global überprüfbaren und messbaren Fakten – auch wenn die Folgewirkungen zum Glück noch nicht in Stein gemeißelt sind. Genau aus dem Grund gibt es die erwähnten vier unterschiedlichen IPCC-Szenarien, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alle möglichen Entwicklungen abbilden.

  47. Molekolare Struktur
    Das habe ich nicht sagen wollen.
    Wissenschaft irrt sich nicht „immer“ sondern eher selten.
    Das ist auch nicht tragisch, sondern normal.
    Nur wenn falsche wissenschaftliche Erkenntnisse in einen Glaubenskrieg ausarten, und eine Volkswirtschaft gegen die Wand fahren, nur weil einige Eliten schnell reich werden wollen, dann wird Wissenschaft mißbraucht.
    Aber es muss wohl so sein.
    Wer davon profitieren will, sollte in Metalle investieren. Denn die werden gut laufen.
    Mindestens bis 2045, wenn dann die Wissenschaft etwas grundsätzliches anderes sagt, als CO2 einsparen.

    1. @Thomas
      Ihr Duktus klingt verdächtig nach @Helmut 😉
      Sie sind also nicht nur Brüder im Geiste, sondern auch Zwillinge in der Ausdrucksweise inkl. Semantik und Orthografie.

    2. Molekolare Struktur

      @Thomas
      Ach, vorhin war es noch „immer“, jetzt ist es nur noch „eher selten“. Das ist schon ein Fortschritt. Wissenschaft irrt sich also nicht grundsätzlich, sondern liegt meistens richtig. Ausgerechnet beim Klimawandel soll sie nun falsch liegen, obwohl sich die Erkenntnisse auf Physik, Messdaten und Beobachtungen aus aller Welt stützen. Das klingt für mich wie Russisches Roulette. Nur sind hier fünf Kammern mit Fakten geladen und eine ist leer. Und du setzt dein gesamtes Vermögen auf die leere Kammer. Ich hole schon mal den Feudel.

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