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Putin und Öl treiben Rubel kurzfristig nach oben

Von Claudio Kummerfeld

Wladimir Putin und das Öl treiben aktuell den Rubel nach oben. Die Konferenz von Minsk hat zumindest kurzfristig Ruhe gebracht. Ab Sonntag sollen die Waffen schweigen. Als „Sieger“ verlässt Wladimir Putin das Konferenz-„Schlachtfeld“ von Minsk. Er hat keine Schwäche gezeigt und steht (zumindest nach außen) über den Dingen. Er kam nicht als Bittsteller. Er ging ohne Gesichtsverlust, ohne eigene Zugeständnisse. Wenn der Waffenstillstand nicht hält, verliert er nichts. Er kann es immer auf die Separatisten in der Ukraine schieben, auf die er keinen Einfluss hat.

Am Ölmarkt zeigt sich seit Kurzem eine gewisse Entspannung. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine Art vorübergehende Erholung vom dramatischen Einbruch der letzten 12 Monate. In den letzten 14 Tagen hat Öl um 8 Dollar zugelegt, allein in den letzten drei Tagen 5 Dollar.

Beide Faktoren unterstützen den Rubel. Wenn der Rubel steigt, bedeutet das spiegelverkehrt gesehen einen fallenden US-Dollar. Daher sehen wir hier den Dollar gegen Rubel-Kurs (in schwarz) fallen, seit gestern von 67 auf aktuell 63. In den letzten beiden Tagen erkennt man gut die Korrelation zwischen Öl (Orange) und Rubel. Dieser Rubel-Trend ist voraussichtlich aber kein richtiger Trend, sondern wohl eher ein kurzes Aufflackern.

Öl Rubel



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