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Quantitative Easing: EZB liegt 2 Milliarden unter ihrem Wochen-Schnitt

Von Claudio Kummerfeld

Die EZB hat wie soeben veröffentlicht Stand Freitag 12.06. bisher für insg. 170,2 Milliarden Euro staatliche und halbstaatliche Anleihen im Rahmen des „Quantitative Easing“ (Geldschwemme) aufgekauft. Nach eigener Aussage sollen es pro Monat 60 Milliarden Euro sein. Rechnet man die 170,2 Milliarden auf die bisherigen 13 Wochen um, die das Programm läuft, kommt man auf derzeit gut 13 Milliarden Euro pro Woche. Bei 60 Milliarden pro Monat hätten es aber 15 Milliarden pro Woche sein müssen.

Eigentlich hatte die EZB in ihrer legendären Coeure-Rede angekündigt Käufe vorzuziehen, da man für die Sommermonate Juli und August eine geringe Liquidität erwartet. Daher hätten die bisherigen Käufe eigentlich den Schnitt über die wöchentlichen 15 Milliarden Euro heben müssen, aber anscheinend ist der Markt jetzt schon durch die EZB-Käufe so ausgetrocknet, dass nicht mehr viel geht.



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