Aktien

Quartalszahlen kompakt: BASF überzeugt, Bayer schwächelt ein wenig vor der Monsanto-Übernahme

FMW-Redaktion

BASF und Bayer haben heute früh ihre Quartalszahlen präsentiert. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Bayer liegt beim Umsatz bei 12,19 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 11,83 Milliarden Euro).

Der Gewinn liegt bei 1,22 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,38 Milliarden Euro).

In der Agrarsparte Crop Science bricht das Ergebnis kräftig ein um 52%.

Das Quartal gerettet hat zu guten Teilen die Kunststoffsparte Covestro mit einem Plus von knapp 50%.

Bezüglich der geplanten Übernahme von Monsanto sieht Bayer sich weiter auf einem guten Weg: „Wir machen Fortschritte in der Diskussion mit den Regulierungsbehörden und liegen im Zeitplan.“

Bayer passt seine Gesamtjahresprognose leicht nach unten an. Zitat:

„Aufgrund der aktuellen Geschäfts- und Währungsentwicklung passt Bayer die Prognose für das Geschäftsjahr 2017 an und legt nun für das 2. Halbjahr die Wechselkurse zum 30. Juni zugrunde, z. B. einen EUR-USD-Kurs von 1,14 (bisher: 1,07). Der Umsatz des Bayer-Konzerns soll sich nun auf mehr als 49 Milliarden Euro erhöhen (bisher: etwa 51 Milliarden Euro). Dies entspricht jetzt wpb. einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich (bisher: im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich). Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll nun im oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: im unteren
Zehner-Prozentbereich) wachsen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will der Konzern jetzt im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich).“

BASF

Der Umsatz liegt bei 16,3 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 14,5 Milliarden Euro). Damit erfüllt man die Erwartungen.

Der Gewinn liegt bei 1,5 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 1,09 Milliarden Euro). Damit kann BASF überzeugen!

Das Unternehmen erhöht seine bishrige Prognose für das Gesamtjahr. Zitat:

Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung im 1. Halbjahr führt dazu, dass BASF die Rahmenbedingungen für 2017 insgesamt etwas positiver einschätzt als bisher. Die Erwartungen des Unternehmens bezüglich des weltweiten wirtschaftlichen Umfelds für 2017 lauten (bisherige Prognose in Klammern):

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,5 % (2,3 %)
Wachstum der Industrieproduktion: 2,5 % (2,3 %)
Wachstum der Chemieproduktion: 3,4 % (unverändert)
US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,10 US$/Euro (1,05 US$/Euro)
Ölpreis der Sorte Brent von 50 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt (55 US$/Barrel)

„Wir gehen weiterhin von einer deutlichen Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr aus – also zumindest um 6 %. Für das EBIT vor Sondereinflüssen erwarten wir – nach dem deutlichen Ergebnisanstieg der ersten sechs Monate des Jahres – nun eine deutliche Verbesserung, also mindestens von 11 %, im Gesamtjahr 2017“, sagte Bock.



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage