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Rakuten: Kommt der Mischkonzern gestärkt aus der Krise? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Rakuten kennt man in Deutschland vor allem deren Online-Shoppingplattform. Das ist auch der Kern des japanischen Unternehmens. Doch um diesen Kern herum wurde in den vergangenen Jahren ein Unternehmens-Konglomerat gebaut, das von Energie über Telekommunikationsdienstleistungen, Messaging- und Lieferdiensten bis hin zu Finanzdienstleistungen alles Mögliche anbietet. Das macht den Konzern tendenziell zu einem Krisenprofiteur, denn all diese Dienstleistungen fußen auf der Nutzung des Internets, die bei weltweiten Ausgangssperren zunimmt.

Zudem verkauft Rakuten keine eigenen Waren, sondern stellt Händlern die eigene Plattform zur Verfügung, auf dessen Basis diese ihre Waren online absetzen können. Somit besteht das Potenzial, in der Krise zahlreiche neue Kunden zu gewinnen, die in der Krise erstmals Waren online anbieten wollen bzw. aufgrund von erzwungener Ladenschließung anbieten müssen.

Bei all dem gibt es jedoch ein Problem: Der Expansionsdrang in der Vergangenheit führte dazu, dass Rakuten bereits im vergangenen Jahr einen Verlust auswies. Zudem entsprechen die Verbindlichkeiten im Wesentlichen den kurzfristig verfügbaren Mitteln. Rakuten startet also ohne echte Cashreserve mit einem Geschäftsmodell in die Krise, das bereits im vorherigen Boomjahr Verluste erzeugte.

Findet Rakuten zurück zur Profitabilität, ist die Aktie jetzt günstig gewesen

Dieses Geschäftsmodell nun in einer der größten Krisen der vergangenen 100 Jahre in ein profitables Modell umzuwandeln, dürfte gelinde gesagt schwierig werden. Der Markt hat die Gefahr auch korrekt antizipiert. Legen wir den 2018 gemachten Gewinn als Maßstab an…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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