Folgen Sie uns

Allgemein

Ray Dalio (der seine Dax-Shortpositionen weiter ausgebaut hat) erklärt, wie die Wirtschaftsmaschine funktioniert

Ray Dalio hat mit seinem weltgrößten Hedgefond Bridgewater seine Dax-Short-Positionen seit Montag sogar noch verstärkt – warum, bleibt nach wie vor unklar. Dalio erklärt in diesem Video, wie die Wirtschaft funktioniert – einfach, geradezu genial einfach!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Wir hatten schon mehrfach über die Short-Positionen auf Dax-Aktien des weltgrößten Hedgefonds Bridgewater und seines legendären Chefs Ray Dalio berichtet. Nun zeigen aktuelle Daten des Bundesanzeigers, dass Dalio und Bridgwater diese Positionen sogar noch weier ausgebaut hat in den letzten Tagen: am 05. und 06.März shortete Bridgewater E.On, BASF, Münchener Rück, SAP, Daimler, Fresenius SE & Co. KGaA, Bayer, adidas, Allianz und Siemens (auf die Seite des Bundesanzeigers gehen und dort im Suchfeld „Bridgewater“ eingeben).

Ray Dalio hat also mit Bridgewater seine Dax-Short-Positionen sogar noch verstärkt in den letzten Tagen! Nach wie vor ist nicht eindeutig, aus welchen Gründen das passiert. Unterschätzen sollte man Dalio auf jeden Fall nicht, wie schon sein bedeutendes Buch „Principles“ zeigt, das beste Wirtschafts- und Finanzlektüre ist!

Folgendes Video aus dem Hause Bridgewater erklärt die „Wirtschaftsmaschine“ einfach, genial einfach – und ist daher sehr sehenswert:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    8. März 2018 11:21 at 11:21

    Da bin ich aber mal richtig gehässig und schadenfroh ihm gegenüber, wenn ich mir den heutigen Kurssprung der von ihm geshorteten Adidas ansehe.

    • Avatar

      Karl Müller

      8. März 2018 11:54 at 11:54

      Warum sind Sie gehössig und schadenfroh? Bei ADS frage ich mich immer schon, wer dümmer ist – die Kunden, die den überteuerten China-Ramsch mit denbekanten Streifen kaufen oder die „Investoren“ die wegem nem eitlen VV die Aktien dieser Bude kaufen.

      Und davon mal ab – Leerverkäufer sind nicht per se schlecht und erfüllen auch sonst eine wichtige Funktion im Markt: wenn sich in einer Krise alle angewidert von Aktien abwenden und alles aus den Depots fliegt – dann covern die short seller irgendwann und sorgen für soetwas wie einen „Boden“.

      Also – alle dürfen mitspielen und jeder hat seine Rolle ;-)

      VG KArl

      • Avatar

        Gerd

        8. März 2018 12:18 at 12:18

        Überlegen Sie mal, Karl, welche Gründe es geben könnte.

        Ich sage es Ihnen aber sogar konkret: ich besitze Discount-Zertifikate auf Adidas. Die werden am 16.03. fällig und bis jetzt sieht das für mich sehr erfolgversprechend aus. Da freue ich mich doch, wenn da ein dahergeschwommener Dickfisch es nicht schafft, mir mein Geschäft kaputt zu machen.

        • Avatar

          Karl Müller

          8. März 2018 12:26 at 12:26

          Schon klar. Ist schon spannend so ein großer Verfall. Die Positionierungen der Dickfische laufen ja schon eine weile – darum rumpelt es gerade auch etwas.
          Also viel Erfolg, am 16.03.2018 um 17 Uhr haben sie dann Gewissheit…

          VG KArl

  2. Avatar

    Jana

    8. März 2018 11:26 at 11:26

    vielleicht antizipiert da schon jemand das Ende der EU….

  3. Avatar

    Dedalus

    8. März 2018 12:27 at 12:27

    Dieser Erklärung im Video stimme ich nicht zu. Wo ist der Gewinn? Der Gewinn sollte doch wieder investiert werden um die Produktivität zu steigern. Man bräuchte keine Kredite. Man bräuchte auch nicht so viele Banken, die durch Kredite neues Geld produzieren. Der ganze Prozess des Gelddruckens ist doch komplett aus dem Ruder gelaufen. Im Video druckt die Zentralbank das Geld, aber das stimmt doch nicht mehr so. Jede Bank kann Geld drucken indem sie Kredit gibt. Alles Quatsch. Warum sollte ich mehr Autos kaufen, mehr Wohnungen kaufen? Nur damit die Wirtschaft läuft und die Gewinne privatisiert werden? Dieses System wird irgendwann zusammenbrechen.

  4. Avatar

    ollifred

    8. März 2018 12:36 at 12:36

    Super das Video. Mein Kollege (20J) will gerade seine ersten Erfahrungen an der Börse machen und hat nach eigenen Angaben sich nie mit Wirtschaft beschäftigt…(sein erster Satz: Ich glaube ich sollte Bitcoin kaufen) Das sollte ihm weiterhelfen bevor ich mir den Mund fusslig rede.

  5. Avatar

    Christoph

    8. März 2018 13:32 at 13:32

    Gutes Video!

    Zu seinen short Positionen: da sie schon realisiert sind, gibt es eher nur Potenzial nach oben, wenn sie wieder glatt gestellt werden. Das öffentlich machen der short position zielt auf Nachamer, die dann auch verkaufen, was dann ggf. zu einem Gewinn für den Hedgfond wird. Im Prinzip vergleichbar mit einem Börsenbrief….wer darauf seine Entscheidungen basiert, ist selber schuld.

  6. Avatar

    asdfasdf

    8. März 2018 19:03 at 19:03

    Das Video ist irreführend. Es klammert die entscheidenden Fragen aus.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

weiterlesen

Allgemein

Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

weiterlesen

Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage