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Kommentar Rente: Einigung in Koalition – 2026 Mega-Reform laut Merz – er wird alle enttäuschen

Die Koalition einigt sich beim Thema Rente. 2026 soll die Mega-Reform kommen laut Friedrich Merz - da wird er wieder kräftig enttäuschen.

Grafik: ChatGPT

Heute hat sich die Koalition aus CDU/CSU und SPD beim Thema Rente geeinigt, nächste Woche geht man damit in den Bundestag zur Abstimmung. Weiter im alten Trott, so lautet das Motto. Die Haltelinie bei 48 % Rentenniveau bleibt bestehen bis zum Jahr 2031. Für die Junge Gruppe in der CDU, die sich gegen Teile der Rentenreform stellen wollte, hat man sich ein paar warme Worte und eine große Reformkommission für 2026 ausgedacht.


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Rente: Weiter wie bisher

Man darf vermuten: Wenn man sich bei den Spitzen von CDU/CSU und SPD jetzt geeinigt hat, hat man diese Junge Gruppe aus 18 Abgeordneten in der Tasche, die hat man erst einmal ruhig gestellt! Nach dem Motto „Stimmt doch mit JA nächste Woche im Bundestag, und im nächsten Jahr bei der großen Rentenreform, da berücksichtigen wir dann eure Wünsche“. „Der Gesetzentwurf soll bleiben, wie er istmit einem Begleittext will die Regierung aber auf die Junge Union zugehen, die sich gegen die Rentenpläne stellt„, so die Tagesschau heute.

In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres solle die große Reform dann politisch auf den Weg gebracht werden, so Merz. Bis Sommer 2026 soll eine Rentenkommission (wie viele davon gab es die letzten Jahrzehnte?) eine „umfassende Reform des gesamten Altersversorgungssystems der Bundesrepublik Deutschland“ erarbeiten. Wenn man solch hochtrabende Worte von Friedrich Merz hört, dann schrillen alle Alarmglocken. Alles versprechen und nichts halten!

Bei der SPD ist es, wie es ist: Man driftet Jahr für Jahr mehr in die sozialistische Gedankenwelt. Private Altersvorsorge, an der Börse Renditen für zukünftige Rentner erwirtschaften – das ist Teufelszeug. Zwar hört man von der CDU-Seite heute, dass in der großen Rentenreform, die man erarbeiten will, die privaten Bausteine Betriebsrente und private Altersvorsorge deutlich gestärkt werden sollen. Aber man wird sich auf die SPD und auf das schnelle Umfallen des Friedrich Merz verlassen können. Um den Koalitionsfrieden zu halten und möglichst die ganzen vier Jahre im Kanzleramt sitzen zu können, wird Merz all seine hochtrabenden Worte schnell vergessen.

Das Rentenniveau soll stabil bleiben, die Arbeitnehmer sollen aber auch nicht stärker belastet werden? Da bleibt nur eines: Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung dürfte noch schneller ansteigen. Also zahlen Arbeitnehmer über tendenziell höhere Steuern dann doch mehr Rentenbeitrag! Und was man auch aus dem heutigen Papier der Koalition herausliest: Ein weiteres Traumpapier von Robert Habeck dürfte wahr werden. Man überlegt nämlich, im Zuge der großen Rentenreform im nächsten Jahr, weitere Einnahmequellen zu erschließen, um das völlig kaputte Pleite-Rentensystem zu stützen.

So ist davon die Rede, dass man sich damit beschäftigen will, inwiefern „weitere Einkunftsarten“ und „weitere Gruppen“ für die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung einbezogen werden könnten. Man munkelt schon: Aktionäre und Fondsanleger, die fürs Alter ansparen, dürften dann vielleicht auch noch Extra-Steuern auf ihre Erträge zahlen, um damit die tote Rentenkasse weiter künstlich am Leben zu erhalten. Dividenden, Mieteinnahmen, Zinsen, Kursgewinne – alle liefern bald auch einen Beitrag zur Rettung der Rente? Damit würde man den Kapitalmarkt für Privatanleger deutlich unattraktiver machen, obwohl Friedrich Merz doch eigentlich die private Altersvorsorge über den Kapitalmarkt stärken will?

„Große Reform“ im nächsten Jahr

Aber im nächsten Jahr, da kommt die ganz große Rentenreform, die die Rente stabil aufstellt, ganz sicher? Aber diesmal wirklich? Wer soll das bitte glauben? Die Mathematik spricht dagegen. Immer weniger Einzahler, immer mehr Entnehmer. Weitere Einnahmequellen zu erschließen, noch mehr Bundeszuschuss abzapfen, Arbeitnehmer einen Tick länger arbeiten lassen – das sind alles nur winzige Stellschrauben, die das Problem nicht lösen, sondern wie immer rein oberflächlich eine Problemlösung vortäuschen. Es bedarf – so meine Meinung – einer großen Wende hin zu einem tatsächlichen Ansparen am Kapitalmarkt. Hierbei hätten natürlich Rentner und Arbeitnehmer in höherem Alter bereits entstandene Ansprüche aus dem alten Rentensystem. Aber je jünger die Arbeitnehmer, desto größer müsste der reale Anspar-Anteil am Kapitalmarkt werden. Aber mit SPD, Grünen und Co sind höchstens symbolische Ergänzungen wie die „Aktivrente“ durchsetzbar – ein Tropfen auf den heißen Stein, mehr nicht.

Im aktuellen Begleittext der Koalition heißt es, es sei das Ziel einen Weg zu finden, wie ein stabiles Rentenniveau dauerhaft finanziert werden könne. Der entscheidende Punkt im Streit mit der Jungen Gruppe in der CDU ist die Frage des Nachhaltigkeitsfaktors nach dem Jahr 2031. Daher – so das aktuelle Papier – solle der Nachhaltigkeitsfaktor weiterentwickelt werden. Die Beitragssätze sollen für die kommenden zehn Jahre stabil bleiben. Sowas geht eben nur über kräftig steigende Bundeszuschüsse (die Steuerzahler zahlen die Zeche), und wenn man neue Steuerquellen erschließt. Mein Fazit: Man darf sich für nächstes Jahr in der großen Rentenkommission rein gar nichts erhoffen, außer längeres Arbeiten und neue Steuern für Kapitalanleger, mit denen die tote Rente noch länger künstlich gestützt wird.



Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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27 Kommentare

  1. …Aber man wird sich auf die SPD und auf das schnelle Umfallen des Friedrich Merz verlassen können…
    Was kann denn sonst von dem Lügenkanzler der 2. Wahl erwartet werden?
    Es wurde ja schon angedacht, nicht mehr alles medizinisch mögliche für ältere Kranke zu tun.
    Das sind dann „3 Fliegen mit eine Klappe“.
    Die Krankenkassen sparen die Behandlungskosten, die Rentenversicherung die Rente und Pflegeplätze werden auch frei.
    Gut, die Reichen werden dann ins Ausland gehen, wo ja auch ihr Geld auf sie wartet.
    Das „beste“ Deutschland aller Zeiten.
    Gut das ich weit weg bin.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Ihr Hass auf Deutschland und Ihre zusammengeklempnerten Argumentationsketten werden wirklich mit jedem Tag seltsamer.

      Wer hat denn die medizinische Versorgung Hochbetagter in der GKV mit extrem teuren Medikamenten zur Debatte gestellt?
      War das ein Mitglied der Bundesregierung oder die Meinung eines vereinzelten „normalen“ Bundestagsabgeordneten und Ausschussmitglieds?
      Siehe da, es war Hendrik Streeck, der in der Corona-Pandemie herumschwurbelte, mit den armen Ungeimpften werde ähnlich übel umgegangen wie mit Juden zur Zeit der Pest in Europa (Judenpogrome).

      Die Reichen würde dieser Vorschlag ohnehin nicht betreffen, weil sie üblicherweise privatversichert sind.
      Ü80-Reiche mit Auslandsvermögen dürfen sich aber gerne in Richtung ihres Geldes verabschieden und dort den Sozialsystemen noch ein paar Jahre zur Last fallen. Steuern haben die ohnehin kaum in Deutschland entrichtet, ebenso wenig, wie sie an den umlagefinanzierten Sozialsystemen partizipiert haben.

      1. Sind sie ein bezahlter Grüner?

        1. Liest sich wie eine Hetzschrift finde ich.

          Hier wird der eine Fehler mit einem anderen Fehler gegengerechnet. Es wird angedeutet, dass die Reichen sich der Zahlung entziehen. Leider fehlen Beweise bzw. Statistiken.

          Genau wegen dem Thema wird heute von einer großen Krankenkasse Klage gegen die Bundesregierung eingereicht:

          https://www.br.de/nachrichten/meldung/dak-chef-klagt-regierung-erhoeht-bewusst-die-krankenkassenbeitraege,3007872b5

          Und der Nutzer tut so, als sei ein Virologe hier mit Schwurbeleien ursächlich unterwegs. Das eine hat mit dem anderen halt gar nichts zu tun. Ich rege mich auch über die Hetze von Fr. Reiche auf aber dennoch kann sie nichts für den aktuellen Zustand, den wir von Dr. Merkel geerbt haben.

  2. Emma Pénéliau
    Warum soll ich Hass auf Deutschland haben?
    Ich habe im Jahre 2000 mein Geld mitgenommen und lebe seit 25 Jahren mit meiner ersten Liebe unter der Sonnen Andalusiens.
    Mir tun nur die Menschen in Deutschland leid, die verarscht und abgezogen werden.
    Daran kann ich natürlich nichts ändern, sondern nur darauf hingewiesen.
    Aber macht so weiter.
    Es ist äußerst interessant.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Sie haben Recht, da habe ich mich unpräzise ausgedrückt: Ihr Hass richtet sich eher gegen Zuwanderer und alles links der AfD. Und wirklich wichtig ist Ihnen eh nur eines: Die kleine trübe Blase, in der Ihr übergroßes Ego mit der lieben Frau und den geliebten Goldschätzen vor sich hin existiert 😉

      1. Emma Pénéliau
        Zuwanderer sind für Deutschland wichtig.
        Als ich ein junger Mann war kamen Türken, Italiener, Spanier usw.
        Das war doch wunderbar.
        Sie wussten in ihren Heimatländern schon, welche Firma sie in Deutschland beschäftigen wird.
        Nur- da gab es keine 80 Messerangriffe am Tag und Massenvergewaltigungen.
        Mit der AfD habei ich gar nichts zu tun.
        Ich hoffe aber, dass die AfD in den nächsten Jahre noch nicht an die Regierung kommt.
        Erst wenn Deutschland im Tal angekommen ist, wird es mit der AfD (wenn überhaupt) wieder besser werden.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      2. Also hier muss ich mal einklinken.

        Dass die Leute hier verarscht werden, das stimmt irgendwie schon finde ich.

        Aktuell wird hier eine gehypte Gerechtigkeitsdebatte aufgemacht, die Jungen würden angeblich abgezockt. Das ist natürlich absoluter Blödsinn, denn wenn überhaupt werden die abgezogen, die schon viel reingezahlt haben in das umlagefinanzierte System. Das ganze Thema kann man auf die Frage reduzieren:

        Ist es OK, den Beitragszahlern einen Teil ihrer eingezahlten und angesparten Leistungsansprüche wegzunehmen?

        Ich finde hier steht ein klares nein.

        Da Sie hier Migranten erwähnen. Es ist ja kein Geheimnis, dass mittlerweile viele Bürgergeldempfänger durchgeschleppt werden. Das bedeutet:

        -Die Kosten für das Gesundheitssystem, die hier zusätzlich anfallen, müssen die Krankenkassenbeitragszahler mit leisten
        -Das Bürgergeld muss der Steuerzahler bzw. die Sozialkassenbeitragszahler leisten
        -Die bezahlten Wohnungen ebenfalls
        -Zudem werden Wohnungen „belegt“, was die Mietpreise erhöht, weil Wohnraum knapp ist

        Und vor dem ganzen Kontext wird argumentiert, dass für die Rentner kein Geld mehr da sein soll.

        Das ist Gift für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Und dieses Problem war vorherzusehen. Ich rede hier nur von ökonomischen Gesichtspunkten, da ist kein Hass und nichts dabei. Ich frage mich, woher Sie Ihre Anschuldigungen ziehen.

        1. @ Arbeiter

          Sie haben Recht. Das Problem besteht zum Teil darin, dass die Schüler und die Studenten gezielt kommunistisch indoktriniert worden sind, was sich im Laufe der Jahrzehnte verselbständigt hat. Zum Teil aber darin, dass die Deutschen insgesamt ein Wissensdefizit im Bereich Wirtschaft und Finanzen haben.

          Objektiv haben es die Berufsanfänger seit dem Jahr 2000 insgesamt leichter. Allerdings hat sich für die Akademiker eine Verschlechterung ergeben, was sich allerdings aus der quantitativen Zunahme von Akademikern ergibt. Diese Entwicklung hat die Unwissenheit in Sachen Wirtschaft noch vergrößert, weil unter Akademikern das Thema „pfui“ ist.
          Fragen Sie mal ein paar BWLer, wie auf Partys reagiert wird, wenn sie das Thema auf „Geld“ bringen. Das ist ein kulturelles Phänomen.

          In den Ausbildungsberufen hatten die Neuanfänger weitaus bessere Aufstiegschancen, als von 1975 bis 2000, was allerdings nur wenige genutzt haben. Schneller mehr Verantwortung mehr Geld geht mit mehr Stress und Zeitaufwand einher. Das entspricht nicht mehr den Wünschen. Ich könnte Ihnen sofort ein Dutzend hohe Führungspositionen zeigen, auf denen junge Leute sitzen, die völlig ohne Konkurrenz ihre bisherige Karriere beschreiten konnten.

          Bei der Rententhematik wird die jüngere Generation insofern ungerecht behandelt, als dass sie das jetzige System voll finanzieren soll, gleichzeitig aber keine Aussicht besteht, selbst ebenfalls in den Genuss einer entsprechenden Rente aus dem System zu gelangen, während gleichzeitig die private Vermögensbildung in keinem anderen Industrieland der Welt so durch die Regulierung und Besteuerung verunmöglicht wird.

          Leider bewirkt nun die vorhandene Indoktrination, dass auf den Mißstand mit Parolen aus der Mottenkiste Maos reagiert wird.
          Das wiederum verschärft die Probleme und läßt das Kapital den Standort Deutschland verlassen. Und mit dem Kapital geht auch Arbeit.

    2. “Warum soll ich Hass auf Deutschland haben?”

      Helmut, wenn du es schon nicht selbst weißt, warum möchtest du, dass andere dein wirres Geschreibsel verstehen?

      1. Wirrmut-Fan
        Es geht eben nicht in Dein Hirn, dass wir uns etwas besseres aussuchen konnten als Deutschland.
        Wir hatten ausgesorgt und wollten in die Sonne.
        Damit ist ja Deutschland nicht gleich schlecht.
        Für Dich wird es reichen.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Genau, Deutschland ist nicht schlecht. Es gibt viele Wohnumgebungen in Deutschland, nach denen würdest du dir die Finger lecken.
          Und warum soll es in mein Hirn gehen, dass es dort wo du wohnst besser ist wo es keinerlei Infrastruktur gibt, keine Straßen-Cafés um die Ecke, kein Anschluss für öffentlichen Nahverkehr, keine ausreichende Wasserversorgung, unsichere Stromversorgung, keine Müllabfuhr die den Eimer vor der Tür leert, ständige Einbruchsgefahr, ein Grundstück mit Stacheldraht, keine Polizei In der Nähe und vor allem keine sozialen Kontakte oder Freunde, mit denen man sich spontan treffen kann? Du bist jeden Tag eingesperrt wie im selbstgebastelten Gefängnis, während die meisten anderen Menschen zwei bis dreimal im Jahr in Urlaub fahren, Fernreisen machen, andere Kulturen entdecken, neue Menschen kennenlernen und sich an der schönen Welt erfreuen.

          1. Das Leben, dass sie da beschreiben, ist natürlich sehr schön. Das ist aber nicht das Leben, dass normale Arbeitnehmer in Deutschland führen, wenn sie nicht von Beruf „Erbe“ sind.
            Es trifft auf die zu, die gute Jobs in den Weltkonzernen haben und ein paar Nischen hier und da.

          2. @Wirrmut-Fan

            Von Spanien, seiner Kultur, der spanischen Lebensart haben wir immer noch nichts gehört.
            Dafür den ganzen Tag Geld, Geld, Geld…und böses Deutschland.
            Ich finde, das sagt was aus.

          3. @Felix, der normale Arbeiter in Deutschland hat aber auf jeden Fall eine stabile Strom- und Wasserversorgung, Müllentsorgung usw. und vor allem regelmäßige soziale Kontakte mit Freunden und Kollegen. Und mit ein paar Euros kann man auf Mallorca fliegen und freut sich danach wieder auf die eigenen vier Wände. Auch ein Urlaub in Deutschland kann sehr schön sein. Es gibt hier so viele tolle Gegenden. Ich war dieses Jahr u. a. auf einer Fahrradtour am Bodensee mit einer Gruppe von Freunden. Kostet fast nix, war aber ein supertoller Urlaub. Wo ist das Problem?

          4. @Columbo, der Mann ist doch voll in Deckung gegangen. Wie soll er da irgendetwas von der Kultur in Spanien mitbekommen? Jeder Party-Urlauber auf Malle ist da besser bewandert als er.

          5. @Columbo Gold und Silber bitte nicht vergessen. Upps. 🤫 Ich persönlich würde Südtirol Espannien ganz klar vorziehen; dort aber als mittlerweile als in die Jahre gekommenes Semester eher das liebliche Burggrafenamt und den Vinschgau. Wenn er zu Spaniens Kultur nichts sagen will, dann halt so.Tragen jüngere Südtiroler eigentlich auch noch die landestypischen Blauschürzen oder stirbt diese Gewohnheit mit der nachwachsenden Generation langsam aus? Wäre aus meiner Sicht jammerschade darum.

          6. @ Wirrmut-Fan

            Wo ist das Problem? Z.B. haben Millionen Menschen in Deutschland das Problem, dass ihnen die hohen Strom- und Wasserkosten zu teuer sind. Ob es dann Malle ist, was ausfällt, das ist natürlich individuell verschieden. Inzwischen gibt es aber auch schon erschreckend viele, die ohne Strom im Dunkeln sitzen.
            Manch einer hat auch weniger bescheidene Wünsche als eine Fahrradtour, und tendenziell braucht jeder mit zunehmendem Alter mehr Geld. Die Rucksacktour verliert an Glanz mit der Zeit.

            Und dann gibt es noch die, die sich nicht wohl fühlen, wenn sie sich finanziell nicht rundum abgesichert wissen. Das muss man auch einkalkulieren, wenn eine Gesellschaft als Ganzes funktionieren soll.

            Aber eins macht es doch deutlich: die Bedürfnisse sind individuell und keiner hat das Recht, dem anderen etwas als „unnötig“ oder „doof“ abzusprechen.
            Ich denke z.B. das viele Impfungen mehr schaden als nützen, aber deswegen würde ich nie auf die Idee kommen, sie jemanden zu verbieten. Ich habe doch keine Ahnung, in welchen Tropfsteinhöhlen sich jemand herumtreibt.

            Was uns allen aber klar sein muss: die hiesige Infrastruktur, Verkehrswege, Wasser, Strom, auch das Cafe an der Ecke, gibt es nur durch das hohe Volkseinkommen. Und das hohe Volkseinkommen gibt es nur mit erfolgreicher Industrie.
            Und da Deutschland überwiegend nass und kalt ist, gilt das in höherem Maße, als z.B. in Spanien.

          7. @Felix, in 2024 wurden 200’000 Haushalten der Strom abgestellt, was etwa 0.5% aller Haushalte entspricht. D.h. 99.5% haben keine Probleme damit.
            Aber du driftest etwas ab, es geht darum, ob ein Leben wie es Helmut dauerhaft führt, abseits der Zivilisation, erstrebenswert ist. Ich meine nein, akzeptiere es aber natürlich. Man muss aber schon ein Sonderling sein, um so etwas schön zu finden. Da hilft es auch nicht, wenn man deswegen täglich versucht die Verhältnisse in Deutschland pauschal schlecht zu reden. Wem es gut geht, der braucht nicht dauernd eine selbst zusammen fantasierte Referenz, dass es anderen schlechter geht, obwohl man nicht den geringsten Einblick in die entsprechenden Verhältnisse hat.
            Wenn er lediglich schreiben würde, mir gefällt es, ich finde es toll – Punkt – das wäre doch völlig ausreichend. Und bitte nur einmal und nicht jeden Tag wiederholen. Und nochmal, es gibt wunderschöne Wohngegenden in Deutschland, die keine Wünsche offen lassen, die bei Weitem mehr bieten als ein Leben auf einem einsamen Hügel in Andalusien.

  3. Oberst Reisner, das 8. Batallion der 80 Jährigen steht bereit. Gut Oberstleutnant Ruschek. Der Deutschen Rentenversicherung ist es ein grosses Anliegen die Ausgaben zu minimieren. Wir haben den Auftrag dem nachzukommen. Wir vereinen unser 8. B. mit der 10. Division B.B. unter Generalmajor von Handstreich.
    Entschuldigung B.B., dieser Zusatz…..Oh, das ist, na sie wissen schon..Baby Boo…. Ja,Ja nicht schlecht, nicht schlecht. Gehen die schon Morgen an die Front? Ja sicherlich Reisner die Rentenversicherung kann nicht länger warten.. Gewiss, gewiss Herr Oberstleutnant Ruschek…….

  4. Bei Erhöhung der Abgeltungssteuer muss ich weg. Dividendenerträge sind meine Rente. Davon muss ich noch die PKV bezahlen, die fast jedes Jahr 13% steigt. Da habe ich gar keine Wahl mehr.

    1. Wirklich dreizehn Prozent ?
      Um wieviel Prozent ist denn Ihr Beitrag seit 2015 gestiegen, verdoppelt ?

      Und ich habe mir schon überlegt, in die pKV zu wechseln, Barfuss-Tarif mit maximaler Selbstbeteiligung, keine gute Idee ?

      1. Di Palma

        Verdoppelt kommt bei vielen hin. Einige PKVs haben damit reagiert, günstigere Basistarife anzubieten. Ich empfehle das auch, weil die besseren Konditionen zum Teil nur auf dem Papier stehen. Bessere Behandlungen die in Deutschland gar nicht angeboten werden, bekommen Sie auch als Privatversicherter nicht und das der Chefarzt Sie behandelt, dass unterschreiben Sie so oder so.
        Der größte Vorteil ist noch der, dass man schneller einen Termin bekommt, weil die Planwirtschaft der GKV das nicht mehr ermöglicht.
        Es kann aber auch jeder im Einzelfall einfach fragen, was es kostet, wenn er selbst bezahlt. Dann ist ein Termin oft sofort möglich.

  5. Also ein gutes Szenario wäre, dass das BSG die Stimmen neu auszählen darf und rein kommt ins Parlament, dies würde Neuwahlen provozieren. Ich fände es beruhigender, wenn die Linken verstärkt dabei sind und das BSG steht ja auch hinter den Arbeitern, nicht weil ich hinter diesen Bewegungen stehe aber die sind bei der Rente klar positioniert und es wäre besser für die Gesellschaft wenn ein Großteil eben nicht verarmt.

    Und bei dem was Fr. Reiche so von sich gibt, frage ich mich, ob die Konservativen noch eine gesunde Wahl sind, auch wenn der Hr. Merz in meinen Augen bis jetzt gut agiert.

    1. @ Arbeiter

      Ich stimme Ihnen bei der BSW zu. Die vertreten mehr klassisch soziale Politik, die sinnvoll ist.

      Allerdings scheine ich bei Herrn Merz etwas verpaßt zu haben – was finden Sie denn gut? Sie schreiben doch sonst, dass Vertrauen wichtig ist. Herr Merz hat doch nun jegliches Vertrauen seiner Wähler verloren.

  6. @Ludger, @Wirrmut-Fan, man muß sich das mal vorstellen, da lebt einer im Land seiner Träume und erzählt den ganzen lieben Tag von nichts anderem, als von Gold, Silber, Geld, Pool, Grill, Sonnentage und wie fürchterlich sein Herkunftsland sei.
    Ich kenne und liebe Andalusien, aber ein ganz anderes, ungemein faszinierendes und schillerndes.
    Das Andalusien der Pools, Ferienwohnungen, Grillabende und mörderischen Hitzetage kenn ich nicht und interessiert mich nicht.

    1. Ich habe ja auch schon eine mehrwöchige Rundreise mit dem Auto durch Andalusien hinter mir. Vermutlich habe ich in dieser kurzen Zeit mehr von der Schönheit des Landes gesehen als unser Freund Helmut. Ich bin auch froh darüber die Freiheit zu haben, jedes Jahr neue schöne Länder und Kulturen zu erkunden. Dieses Angebundensein an einem winzig kleinen Fleck der Erde und das schon über Jahrzehnte, ist nicht mein Fall. Ich kann mir raussuchen wo ich wohne und arbeite, wo ich in Urlaub gehe usw. und da wo ich bin, da ich möchte ich auch sein, was mich insgesamt sehr glücklich macht. So etwas kann man nicht mit Gold aufwiegen.

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