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Die Quadratur des Kreises Rente: Echte Reform – sonst unzumutbare Lasten! ifo-Aussagen

Die Rente ist schon tot, wird aber massiv künstlich am Leben erhalten. Das ifo-Institut appelliert zu Reformen. Es gibt mehrere Vorschläge.

Rente
Grafik: ChatGPT

Das ifo-Institut appelliert aktuell für eine Reform der Rente. Egal wie man es dreht und wendet – so kann es nicht weiter gehen. Aber diese Diskussion läuft schon seit Jahren und Jahrzehnten! Und fast jede neue Bundesregierung nimmt eine kleine kosmetische Korrektur vor, und schiebt das Problem vor sich hin, bis man das Problem an die nachfolgende Regierung „vererben“ kann.

Rente ist tot – Zuschüsse vom Bund als Notnagel

Ist es die Quadratur des Kreises, oder als würde man versuchen unter Wasser zu Grillen? Egal wie man es bezeichnet – die Rente ist tot! Die Rentenversicherung ist nur als Körper noch lebendig, weil er mit Schläuchen und Geraten künstlich am Leben gehalten wird, in Form eines Bundeszuschusses, der immer weiter ansteigt und im letzten Jahr bei 92,6 Milliarden Euro lag (obwohl im Jahresvergleich sogar 15 Milliarden Euro mehr Einnahmen erzielt wurden). Vor zehn Jahren waren es noch 66,6 Milliarden Euro Bundeszuschuss zur Rente, 1992 waren es nur 29 Milliarden Euro. Je größer die Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben, je schlimmer der Demografiewandel, je länger die Rentner leben (Gott sei dank), je mehr Sonderaufgaben der Bund der Rentenkasse aufs Auge drückt – desto mehr Bundeszuschuss muss in die Rentenversicherung gepumpt werden. Das belastet den Steuerhaushalt, die Steuern können nicht gesenkt werden, im Gegenteil – jeder Finanzminister, der gerade im Amt ist, muss zusehen, wie er die Steuereinnahmen weiter nach oben treiben kann.

ifo fordert Reform

Das Rentensystem in Deutschland muss dringend reformiert werden. Sonst steigen die Kosten ungebremst an und die Lasten für kommende Generationen werden unzumutbar, so sagt es aktuell das ifo-Institut laut einem Gutachten für die Friedrich Naumann Stiftung. Deutschland stehe vor einer dramatischen demografischen Herausforderung. Ohne Reformen drohe der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2050 von 18,6% auf 22% zu steigen – mit gravierenden Folgen für Beschäftigte und Unternehmen.

Die Lebenserwartung der Deutschen ist angestiegen und die jüngeren Kohorten sind deutlich dünner besetzt als die Babyboomer-Generation. Die Kosten der Alterung dürfen aber nicht einseitig den jüngeren Menschen zugeschoben werden, so ifo. Deshalb solle der Nachhaltigkeitsfaktor wiedereingeführt werden und das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Mit Mütterrente und Haltelinie gehe es leider gerade in die falsche Richtung.

Den Berechnungen zufolge würden die Bundeszuschüsse um über 50% wachsen, wenn die Politik nicht entschieden gegensteuert. Das Gutachten bewertet mehrere Handlungsoptionen. Würde man die Rente ab 63 Jahren abschaffen, brächte dies zwar nur eine geringe Entlastung, würde aber wenigstens einen Anstieg der Ausgaben verringern. Würde man den Anstieg der Renten stärker am Verhältnis von Rentenbeziehern und Einzahlern orientieren (Nachhaltigkeitsfaktor), könnten die Rentenausgaben sogar gesenkt werden. Sehr stark würde eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung wirken. Auch eine Anpassung der Bestandsrenten an die Inflationsentwicklung würde das Rentensystem nachhaltig entlasten, so die Aussage des ifo-Instituts.

Kommentar

FMW: Eigentlich sind auch diese Ideen des ifo-Instituts, die zwar sinnvoll und gut gemeint sind – nur Änderungsvorschläge innerhalb eines toten Systems. Eigentlich benötigt man eine Umstellung auf eine kapitalgedeckte Rente, bei der Rentenbeitragszahlungen zum Beispiel zu kleinen, mittleren oder großen Teilen in den Kapitalmarkt fließen. Man müsste den Einzahlern mehrere Optionen anbieten, je nachdem ob sie wenig oder viel am Kapitalmarkt engagiert sein wollen. Auf jeden Fall bräuchte man ein Modell, bei dem wirklich Geld für jeden einzelnen Beitragszahler angespart wird. Denn derzeit werden eingezahlte Beträge sofort wieder ausgeschüttet an die aktuellen Rentner, Reserven gibt es nicht (abgesehen von 1 1/2 Monaten Liquiditätsreserve).

Bei einer Umstellung auf ein echtes Ansparen für die Rente würde man natürlich für bereits vorhandene Beitragszahler eine Art Mischmodell benötigen, da sie ja nicht ein Leben lang am Kapitalmarkt einzahlen. Bisher erarbeitete Ansprüche aus dem alten Rentensystem müsste man natürlich später vergüten, und selbstverständlich hätten auch bestehende Rentner Bestandsschutz. Es wäre dann eine gigantische Finanzierungsfrage. Aber eben darum geht es ja bei einer wirklich großen Reform! Es ist nicht einfach, aber notwendig!



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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28 Kommentare

  1. ich bin mir wirklich unsicher ob man JETZT auf ein kapitalgedecktes System switches sollte obwohl ich prinzipiell dafür wäre. wahrscheinlich würde man in einem weiteren politischen System landen, im besseren fall in einem ETF. dieser würde aber vermutlich nach Marktkapitalisierung gerichtet um Risiko zu vermeiden und schon wären wir bei den üblichen verdächtigen, die nur noch mehr steigen würden. dann würden wir nur das letzte hoch generieren und alles würde fallen. die nächste Finanzmarktkrise kommt bestimmt, kaufen wir doch lieber wenn es unten ist. Bestandsschutz finde ich auch schwierig, es wäre das erste „Schneeballsystem“ mit Bestandsschutz, das ist doch per Definition nicht finanzierbar. das Geld ist einfach weg… weg, das ist ja das Problem. man kann ja eigentlich nur schützen was noch da ist.

  2. Das System sofort umstellen und die Boomer Generation bis zum umfallen (Rente ab 75+) arbeiten lassen.
    Wir brauchen Arbeitskräfte, das ist die einzig richtige Lösung.

    Oder Einheitsrente für alle, Höhe abhängig von dem was gerade ins System kommt

  3. Die Renten betragen durchschnittlich 1200 Euro. Geld ist genügend vorhanden, wenn man die hohen Beamtenpensionen von durchschnittlich 3.300 Euro auf das Niveau von Renten senken würde. Außerdem sind es viele beamte, die bereits vor 63 Jahren in Pension gehen. Egal wie die wirtschaftliche Situation dafür wird der Haushalt in immer stärkerer Höhe belastet.

    1. Die geistige Vergreisung hat nun auch das ifo-Institut erfasst. Die Studie beschreibt das Problem m.M.n. nicht richtig und kann daher auch keinen Beitrag zu Lösung bieten. Das dort vorgestellte Kopfzahlenmodell kann einfach die Realität nicht abbilden und dient deshalb nur zur Fütterung falscher Narrative. Es ist das DDR-Modell, vorhandene Arbeitsbeschaffung auf möglichst viele Köpfe zu verteilen.

      Nochmal: Bei konstantem BIP kann ich Arbeit nur umverteilen, eine längere Arbeitszeit der Älteren schafft also nicht mehr Wohlstand bei den Jüngeren (BIP=Wohlstand=Konst.). Es fehlt das Wachstum. Die Steigerung des BIP ist in Deutschland aber im erheblichen Maß stets Teil der Handelsbilanz- und dem Leistungsbilanzüberschuß gewesen, was wegen der gesättigten Schuldenaufnahmefähigkeit der Importländer nun kaum mehr möglich ist. Gegen wen wollen wir wachsen? Das ist der grosse Irrtum der Studie. Das Umlageverfahren der Rente setzt mandatorisch eine Steigerung der Produktivität voraus. Das sollte man sich klar machen. Arbeit auf mehr Köpfe zu verteilen, ist eine Scheinlösung, egal ob Frauen, Beamte, Migranten oder Rentner. Sonst könnte man einfach alle verbeamten und fertig ist die Rentenreform. Arbeit auf produktivere Köpfe zu verteilen, ist die Lösung. Wenn nun Arbeit in den produktiven Bereichen (Industrie) vernichtet und in den eher unproduktiven Bereichen (Öffentlicher Dienst) aufgebaut wird, kann das den Untergang der Rente (möglicherweise nicht nur diese) nur beschleunigen. Man könnte den Anforderungen einer Industrienation sicher durch ein kompetentes Parlament gerecht werden. Oder durch ein forderndes Parlament ein Industriestandort unsicher machen. Gewählt wurde Letzteres.

      1. @Capablanca
        Ob die Bezeichnung „Industrienation“ bei knapp 20% Anteil des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes an der Bruttowertschöpfung (bei 71% Anteil des Dienstleistungssektors) und 17% Anteil an Erwerbstätigen (76% im Dienstleistungssektor) voll und ganz ins Schwarze trifft, sei einmal dahingestellt.

        Abgesehen davon, wo setzen die produktiven Bereiche (Industrie) künftig ihre Güter ab, wenn der Handelsbilanz- und Leistungsbilanzüberschuss wegen der gesättigten Schuldenaufnahmefähigkeit der Importländer nicht länger aufrechtzuerhalten ist?
        Da bleibt nur mehr der Binnenmarkt, und der wächst doch vor allem dann, wenn möglichst viele Köpfe möglichst viel konsumieren. Dass der Binnenkonsum nun unbedingt die klassisch deutschen Industrieerzeugnisse wie Stahl, Produkte des Maschinenbaus, chemische und pharmazeutische Güter oder Verbrennerautos auf einem weitgehend gesättigten Markt befeuert, wage ich zu bezweifeln.

        Ihr zentraler Lösungs(an)satz lautet: „Arbeit auf produktivere Köpfe zu verteilen, ist die Lösung.“
        Meinen Sie damit, die gleiche Arbeit bei stagnierenden BIP auf weniger, dafür produktivere Köpfe zu verteilen? Was bedeuten würde, man verzichtet weiterhin auf Wachstum und steigert lediglich die Produktivität. Das würde vermutlich die Gewinne von Unternehmen, die Boni im Management und die Dividenden von Shareholdern deutlich steigern, weil weniger Lohnstückkosten bei gesteigerter Kapazitätsauslastung anfallen.

        Oder meinen Sie mehr produktive Köpfe durch Bildung und gezielt gesteuerte Migration hoch qualifizierter Fachkräfte? Das würde bei gleicher Arbeitszeit zu deutlich steigenden Lohnkosten aufgrund der Qualifikation bei gleichzeitig entsprechend höherer Produktion führen, für die aber die Absatzmärkte fehlen.

        Wie mit Ihrem pauschalisierend-abstrakt formulierten (An)Satz die Rentenprobleme gelöst werden sollen, müssen Sie einem naiven, aber lernwilligen Wirtschaftslaien wie mir deutlich genauer, konkreter und detaillierter erklären.

        Hochachtungsvoll, Ihr Dipl.-Schank- und Volks(fest)wirt
        Daniel Windisch

    2. @Volker Mayer & Konsorten
      Auch wenn sie nachvollziehbar ist, stellt Ihr Vorschlag eine rein populistische Forderung dar, die verfassungsrechtlich nicht durchsetzbar ist. Noch leben wir zum Glück in keiner libertären, willkürlichen und wutgesteuerten Kettensägendiktatur unter Federführung der AfD, die „mit eisernem Besen durch die Ministerien und Amtsstuben gehen und diesen gesamten Filz“ ausrotten will.
      Letzteres mag zwar erst einmal verlockend und erstrebenswert im wutvernebelten Verstand querdenkender Plebejer klingen, auch wenn sich die stahlkratzbürstige Rhetorik des üblen Propaganda-Gestanks nationalsozialistischer Demagogen nicht entledigen kann.

      Wobei andererseits die radikaleren der libertären Sozialdarwinisten ärmere und benachteiligte Schichten der Bevölkerung ohne irgendwelche Skrupel auch einfach auf der Straße krepieren und verrotten lassen würden. Auch das kann man als Lösungsmöglichkeit für demografische und sozialstrukturelle Probleme der Renten- und Sozialkassen sehen, muss man aber nicht unbedingt.

      Aber man könnte Reformen dahingehend auf den Weg bringen, dass zukünftig – also unter Einhaltung des verfassungsrechtlich abgeleiteten Bestandsschutzes von Pensionsansprüchen durch das bisherige Alimentationsprinzip – alle in ein Rentensystem einzahlen. Selbständige, Gewerbetreibende, Freiberufler, Beamte, Politiker, Vermieter, Landwirte, Arbeiter und Angestellte – und zwar ohne willkürliche Beitragsbemessungsgrenzen und einseitige Interessenvertretung reicher Mitbürger, die zu einer durch nichts zu rechtfertigenden Ungleichheit führen.
      Auch das Konzept eines freiwilligen, steuer- und sozialabgabefreien Hinzuverdienstes zur Rente, meinetwegen mit Freibeträgen bis zum Doppelten des Existenzminimums, halte ich für sinnvoll und praktikabel.

      1. Ein guten, durchführbaren Vorschlag kann ich bei Ihnen leider auch nicht erkennen.
        Einzig der Ansatz, dass alle, die aktuell nicht einzahlen, auch einzahlen sollen. Was ja dann nicht nur Einzahler, sondern auch Empfänger generiert.

        Das System etwas zu verändern, wird das Problem nicht mal im Ansatz lösen.
        Die Reichen zur Kasse zu bitten wird nichts bringen, die werden einfach gehen. Selbstständige einzahlen zu lassen kommt einer zusätzlichen Steuer gleich. Bei den aktuellen Steuersätzen (Spitzensteuer ab 68k) scheint mir das keine gute Idee zu sein. Beamte? Die Reaktion haben wir bereits vor einigen Monaten gesehen.

        Von wem also nehmen?
        Wie immer soll die Lösung darin liegen, dass man irgendjemand zur Kasse bittet und umverteilt.
        Wie bereits erwähnt, das System funktioniert nicht. Da können Sie so viel schieben und leicht verändern, das bringt einfach nichts.

        Mal abseits von radikalen Ansätzen, wird es sehr wahrscheinlich nur eine oder eine Kombination folgender Dinge sein: Steuererhöhung, Rentenkürzungen, Verschuldung und/oder neue Einzahler, wie von Ihnen vorgeschlagen.

        Nichts davon wird das Problem lösen, sondern nur etwas Zeit erkaufen.

  4. Cornelis Vermeulen

    Wie wäre es wenn man mal die Bevölkerung darüber abstimmen ließe,die ja im Verhältnis zu den Beamten die absolute Mehrheit darstellt,ob nicht die Beamten,von denen ja die Mehrheit nichts erwirtschaftet,und die Bundestagsabgeortneten,nicht auch Beitragszahlungen zum System leisten müßten?
    Auch paßt das Verhältnis der ausgezahlten Durchschnittsrenten in keinster Weise mit der Höhe ausgezahlten Beamtenpensionen zusammen!
    Auch wenn die Beamten ihre Pensionen nach Pensionseintritt versteuern müssen,wie paßt das damit zusammen das man als Rentner im Berufsleben seine Rentenbeiträge monatlich versteuern mußte,und nach dem Renteneintritt seine Rente nocheinmal jeden Monat versteuern muß?
    Ist das gerecht?

  5. Das war schon alles für jeden normalen Menschen seit Jahrzehnten sichtbar.
    Ich habe auch erst 1986 bemerkt, dass die Rente ein Schneeballsystem ist; bin aber dann sofort aus dem Rentensystem (was ich als Selbständiger konnte) ausgetreten.
    Hat alles Super geklappt.
    Andere haben sich dann noch Riester, Rürup, Direktversicherungen usw. andrehen lassen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  6. Diese etwa 1.200 Euro (16.000 Euro im Jahr) bekommt ein verheirateter spanischer Rentner als Mindestrente, wenn er 15 Jahre lang Beiträge (egal in welcher Höhe) in die Rentenkasse eingezahlt hat.
    Und er muss als Rentner keine Krankenkassenbeiträge zahlen.
    Da hat man noch Geld übrig, für die private Vorsorge.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. Wer die Demographi ernst nimmt und den Bauch der Boomer sieht, der kann nur noch argumentieren, dass man die Rente für die Zeit der Boomer-Rentner extern stützen muss.

    Selbst tragen kann sich das System nicht mehr.

    Die Frage ist woher das Geld kommt, Steuertopf, Extratopf oder geht man an Pensionen…

    Wenn Sie versuchen sollten, die Last weiterhin auf die arbeitende Bevölkerung zu stülpen, weiß ich schon, das wird die letzte Mitten-Koalition für sehr lange Zeit gewesen sein.

    Eine Erhöhung des Renteneintrittalters kann ja, wenn die Beiträge damit wegen länger Arbeit steigen, nicht wirklich viel bringen.Zudem ist es unrealistisch. Ich höre oft die Worte, ja im Büro….

    Das passt nicht. Die meisten, die ich kenne, die Hüft-kaputt, Rücken-kaputt… haben, sind Vielsitzer, keine Gärtner! Die Sitzempfehlung lautet, max. 6 Stunden am Tag, nicht 8!

    Wer die Realtität ignoriert, schafft nur neue Probleme, Hüft-OPs, Tabeltten, Untersuchungen,… was das kostet…

  8. Wartet mai ab, wieviel die Millionen Facharbeiter in den nächsten Jahrzehnten in die Rentenkassen einzahlen werden.
    Es wird wohl kaum jemand dabei sein, der dann nicht auch die Aufstockung der Rente durch die Grundsicherung benötigen wird. Wenn überhaupt jemals eine Versicherungsüflichtige Tätigkeit angenommen wurde. Bis zum Rentenalter gibt es dann Bürgergeld.
    Und dann später vielleicht auch Pflegegeld oder Pflegeheim.
    Diese Millionen an Facharbeitern sollten die Renten- und Pflegekassen entlasten.
    Zusätzlich noch die Millionen Familienangehörigen die nie arbeiten werden.
    Heute kann schon in den unteren Hauptschulklassen abgelesen werden, welche Bevölkerungsgruppe in 10 oder 15 Jahren die Wähler stellen wird.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Jetzt beruhige dich mal wieder bei deinen völkischen Gruppierungen in Hauptschulklassen, die du selbst nicht einmal bis zum kurzen 9-jährigen Ende abschließen konntest. Schlimmer, als ein Jahrgang mit gescheiterten Abbruch-Absolventen wie dir kann es doch nun wirklich nicht mehr werden.

      Deine billigen Hetzparolen wirken ähnlich glaubhaft, wie das schizophrene Lebensmodell einer Alice Weidel als Chefin einer Partei, die für ein reaktionäres, traditionelles, patriarchalisches Familienbild in Deutschland steht.
      Du weißt schon, die Alice-ich-bin-lesbisch-aber-nicht-queer, die als stramme Deutsche mit einer Migrantin in der Schweiz zusammenlebt, die gerne in linksgrün-versifften Berliner Techno-Clubs tanzen geht und auch nichts in die deutschen Rentenkassen einzahlt.

      1. Das eine ist, wie mans schreibt, ob etwas hetzerisch aufgenommen wird, das andere wie man mit dem Kern der Sache umgeht.

        Ich meine, wer mit wem in der Politikebene Händchen hält oder wo tanzen geht, ist doch irrelevant, wenn man die Sache betrachtet.

        Es stimmt ja, dass die arbeitende Gruppe, sorry, die die noch genug verdienen, immer mehr Nichtverdiener tragen. Ob das Rentner oder sonst. Leistungsempfänger sind, das kommt alles in den Topf und da kommt eben zuviel zusammen.

        Das ist gesellschaftlicher Sprengstoff der bereits hoch geht.

        Das muss gelöst werden und zwar nicht zu Laster der Worker

  9. Ja, ich weiß, alles Hetzer.

    Schau dir „ZERSTÖRERISCHES BÜRGERGELD!“ auf YouTube an

    https://youtu.be/hApH1YWFaN0?si=6TGN2LstmDghBQgM

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  10. Mir wird ganz schwindlig

    …Von Schulden und Karussells – TE Wecker 1357 03 08 2025…
    https://www.youtube.com/watch?v=yLzSySJPLeQ&list=TLPQMDMwODIwMjV1aldS0ylaNQ&index=1

    Ihr werdet dumm gehalten und arm werden.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  11. Eine der größten Diskreminierungen unserer Zeit ist das gleiche Renteneintrittsalter von Männern und Frauen. Die Männer leben fünf Jahre kürzer, das ist genetisch determiniert. Also müssten sie fünf Jahre eher in Rente gehen oder weniger einzahlen. Das es da keinen Aufschrei gibt, ist mir ein großes Rätsel.

    1. @Mickey
      Auf welcher wissenschaftlichen Erkenntnis, auf wie vielen anerkannten wissenschaftlichen Studien basiert Ihre Behauptung einer genetisch determinierten fünf Jahre kürzeren Lebenszeit?

      Auch wenn das von Natur aus minderbemittelte Y-Chromosom weniger als ein Zehntel der weiblichen Gene auf dem zweiten X-Chromosom trägt und daher bei der Zellteilung im Alter nur mehr unzureichend in der Lage ist, sich selbst zu reproduzieren, erklärt das längst noch nicht den großen Altersunterschied bei der Lebenserwartung.

      Viel entscheidender ist allerdings der Lebensstil:
      Männer neigen eher zu risikoreichem Verhalten wie Rauchen, übermäßigem Alkoholkonsum, ungesunder Ernährung und weniger Vorsorgeuntersuchungen. Frauen suchen eher ärztliche Hilfe und sprechen offener über gesundheitliche Probleme, während die Herren der Schöpfung dazu neigen, gesundheitliche Beschwerden zu ignorieren oder zu verharmlosen.

      Nicht zuletzt deshalb leben Frauen länger – trotz fundamentaler Ungerechtigkeiten in der medizinischen Forschung und Entwicklung. Denn nach wie vor ist der Mann darin die Norm. Medikamente werden an hauptsächlich an Männern getestet, Therapien auf sie abgestimmt. Mit gefährlichen Folgen für die Frauen, die zu Recht fordern, dass die Medizin sich endlich in gleichem Masse auch an ihnen orientieren möge.

      Vielleicht sollte sich das von Natur und Evolution halb vergessene maskuline Geschlecht einfach weniger mit sich, Geld und Karriere und dafür mehr mit sozialer Interaktion und Betätigung beschäftigen. Also mehr Frauen den Zugang zu gut bezahlten, stressigen Jobs und Positionen gewähren und sich selbst mit Hobbys wie Aufzucht und Pflege des eigenen Nachwuchses oder kontemplativen Tätigkeiten mit progressiver Muskelentspannung im Haushalt und Garten befassen.
      Das sorgt für deutlich mehr Resilienz und Gelassenheit, was dann wiederum den Blutdruck nicht gleich bei jeder Lappalie wie einem E-Auto- oder Frauenparkplatz weit über 200 steigen lässt 😤😡🤯

  12. Überall wird der gleich Schrott erzählt. Vielleicht mal eine Vorlesung vom Ifo Institut zu dem Thema ansehen. Die Lebenserwartung ist nich das Problem. Es ist die Kinderarmut. Der Staat hat mit der Rente den ökonomischen Anreiz entfernt, Kinder für die Altersvorsorge bekommen zu müssen. Nicht der Spitzenverdiener ist der Leistungsträger, sondern es ist der Mittelstand mit 2-3 Kindern.

    Früher oder in armen Ländern ist es eine notwendige Selbstverständlichkeit Kinder zu bekommen. Die Familie ist der soziale Gegenentwurf zum Staat. Hier zählt man in ein schwarzes Loch Namens Rente unt erwartet, das anderer Leute Kinder später etwas erwirtschaften. Das funktioniert nicht.

    Der kinderlose Spitzenverdiener ist kein Leistungsträger im Sinne dieses Solidarsystems!!! Es ist eine sozialistische Umverteilungspolitik. Die Leistung der Kinder anderer Leute zu den Besserverdienern. Der Mittelstand hat sich ausgeklinkt und bekommt nun kaum noch Kinder und als Konsequenz gucken nun alle in die Röhre.

    1. Das Lebensalter sollte irrelevant sein.

      Es kommt drauf an, wie lange man überhaupt die geforderte Leistung bringen kann. Es geht ja um den Arbeitsmarkt und nicht um den Markt, wer wie lange atmet. Und ich befürchte, bei den heutigen Jobs sieht das im Vgl zum Lebensalter noch schlechter aus als in Zeiten der industriellen Produktion.

      Ich habe gerade erst im Radio gehört, dass 1/4 aller Arbeitnehmer im Laufe Ihres Lebens Berufsunfähig werden. Also vor der Rente. In dem Sender ging es um Berufsunfähigkeitsversicherungen. Diese Zahl ist eine Katastrophe.

      Wenn das stimmt, erreichen ja 1/4 schon mal gar nicht das Renteneintrittsalter, zumindest nicht in Ihrem „erlernten“ Beruf, der ihnen die Kohle beschert auf die es ankommt.

      Dann kann man mal fragen, was ist denn mit weiteren Arbeitnehmern, die still einfach vorher ausfallen und arbeitslos werdne, ins Bürgergeld rutschen etc.. Die müsste man noch dazu rechen.

      Im Übrigen ist der ganz weit überwiegende Grund für Berufsunfähigkeit psychisch bedingt.

      Im allgemeinen wird für Bürojobs nicht mehr als 6h täglich empfohlen.

      All dass wird ignoriert und genau das wird die Gesellschaft komplett überfordern. Es wird immer mehr Arme geben, weil viele vorher umfallen (geistig), weit bevor irgendwas von Rente kommt. Wir haben ein Arbeits- und Rentenmodell aus den 50ern. Es hat sich durch nahezu 100% Bildschirmarbeit komplett überholt und muss dahingehend reformiert werden.

      Würde man sich die tägliche Arbeit mit Meetings etc., sitzen usw. mal komplett ganz genau anschauen, ganz genau!!!, würde man wahrscheinlich bei vielen Firmen, Abteilungen zu dem Schluss kommen: Das ist z.T. unwürdig und unzumutbar.

      Alles was auf eine Anhebung des Eintrittalters abzielt ist nicht anderes als Betrug am Beitragszahler. Es ist ja wie eine Versicherung, nur dass man jetzt im Nachhinein die Versicherungsleistung für die bereits gezahlten Prämien kürzen will. Wenn sie das nicht wollten, wäre die Diskussion sowieso absurd, weil wenn noch mehr Beiträge nur zu noch höheren Ansprüchen führen würden, warum sollten die das wollen?

      Ich verstehe nicht, warum wir nicht längst auf den Straßen sind. Jede Meldung dazu sollte direkt mit nem Generalstreik quittiert werden.

      Bevor überhaupt irgendwas von Erhöhung und Eintrittsalter in Kombination gefaselt wird, sollten die Arbeitsbedinungen, wie sie sind, in Rede stehen und man überlegen, was man machen kann, damit die 25% Ausfälle deutlich runter gehen. Solange diese Zahl besteht ist das ganz böser Zynismus an denen, die hart arbeiten und den ganzen Laden überhaupt am Laufen halten.

      1. Ja großer Bär
        Bei der Rente mit 67 oder 70 geht es auch nicht darum, dass so lange gearbeitet werden soll.
        Wer mit z. B. 58 arbeitsunfähig wird, wegen Krankheit, kann noch 18 Monate Krankengeld beziehen. Dann eine gewisse Zeit Arbeitslosengeld, wenn er noch vermittelt werden kann.
        Sonst gleich Bürgergeld, wenn nicht genug verwertbares Vermögen vorhanden ist und wenn Kinder nicht über 100 Tsd verdienen oder das Einkommen des Partners über dem Satz des Bürgergeld liegt.
        Ist verwertbares Vermögen vorhanden, dann gibt es nichts.
        Dann wird irgendwann die vorzeitige Rente, z. B. dann mit 63 vorgeschlagen.
        Mit erheblichen Abzügen über den gesamten Rentenverlauf.
        Das ist das Ziel.
        Es soll noch weiter runter als diese 48 %.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  13. Das Hauptübel ist, dass den Leuten so viel über die Rente vorgelogen wird, und noch schlimmer ist es, dass die Leute es glauben.
    Mir hatte man z. B. vorgelogen, dass ich, wenn ich als Handwerksmeister in der Rentenversicherung bleibe, später ein auskömmliches Einkommen als Rentner haben würde.
    18 Beitragsjahre wären als selbständiger Handwerker sowieso Pflicht, damit ich im Alter nicht der Allgemeinheit zur Last fallen würde. Ja, die 18 Jahre sind Pflicht.
    Da man ja viel als junger Unternehmer um die Ohren hat, habe ich sogar 3 Jahre mehr eingezahlt.
    Denn dann habe ich mal nachgerechnet, und bin sofort aus der Rentenversicherung ausgetreten.
    Für die 21 Beitragsjahre erhalte ich heute Netto etwas über 500 Euro Rente monatlich.
    Mit den 500 Euro würde ich aber heute der Allgemeinheit erheblich zur Last fallen.
    Natürlich habe ich in den ganzen Jahren, bis zu meinem Rentenalter, meine private Rente aufgebaut.
    Mir blieben dafür noch fasst genau 30 Jahre.
    …Die Rentenbeiträge für selbständige Handwerker sind entweder als Regelbeitrag oder einkommensabhängig zu entrichten. Der Regelbeitrag basiert auf einem fiktiven Durchschnittseinkommen und beträgt ab 2025 bundeseinheitlich 696,57 Euro monatlich….
    Diese 696,57 Euro monatliche Einzahlungen ergeben am Markt, bei z. B. Aktien oder Gold, bei 7 % Kapitalertrag jährlich, z. B. in den letzten 30 Jahren, etwa 825.000 Euro.
    Selbst bei weiteren 5% Kapitalertrag (ab 65) würde es ohne Kapitalverzehr über 40.000 Euro im Jahr an Kapitalertrag geben.
    Bei Aktien kenne mich nicht so aus, aber Gold hatte in den letzten 30 Jahren deutlich mehr als 7 % jährlichen Kapitalertrag. Und das legal steuerfrei und wenn gewollt auch anonym.
    Auch müssen beim Verbrauch der angesparten Summe keine Steuern bezahlt werden und keine Krankenkassenbeiträge als Rentner. Auch nicht bei Kapitalerträgen, wenn der Kapitalstock als Rentner langsam verbraucht wird.
    Z. B. wären die etwa 30 % weiter Kapitalertrag, bei Gold 2024 in Euro (als schon Rentner) auch steuerfrei. Und die weiteren fast 16% alleine in diesem Jahr ebenfalls.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, ausnahmsweise gebe ich dir teilweise recht. Die Rendite in der deutschen Rente ist unterirdisch, aber das da gelogen wird, sehe ich nicht. Jeder hat es doch schwarz auf weiss auf den regelmässigen Bescheiden und ist über den aktuellen Stand der persönlichen Situation sehr gut informiert und kann entsprechend reagieren, anders vorsorgen, etc., was auch ja auch die Meisten machen. Mehr als 50% der der Beschäftigten verfügen beispielsweise über eine betriebliche Altersvorsorge, ca. 25% der Gesamtbevölkerung eine kapitalbildende Lebensversicherung und mehr als 80% der Eigentümer haben im Rentenalter ihr Häuschen abbezahlt. Und komm jetzt bitte nicht mit deinem spanischen Leierkasten. Danke!

  14. Hallo x
    Ich bin, wie geschildert belogen worden.
    Dann frage mal die Leute die ihre Lebensversicherungen ausgezahlt bekommen haben.
    Gut- sie hat sich in den letzten 30 Jahren vielleicht verdoppelt.
    Das ist in etwa die Inflation.
    Wer AN und AG Anteil zusammenrechnet kommt in seinem Leben als Rentner bei der Gesetzlichen mal gerade das eingezahlte Geld wieder heraus.
    Von vielen Versicherungen muss auch noch der doppelte Krankenkassenbeitrag gezahlt werden, und Steuern.
    Natürlich nur bei den gesetzlich Versicherten, denn die können nicht weg aus dem Verein.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Jeder weiss doch um seine Lage und kann sich entsprechend vorbereiten. Ich werde in ein paar Jahren in den Ruhestand gehen und meine Rente wird sich aus sechs verschiedenen Quellen speisen, wobei ich dann auf einen regelmässig 5-stelligen Betrag pro Monat komme – Aktien, Immobilien und Gold sind darin nicht enthalten. Hier braucht glaube ich keiner Nachhilfe von dir mit deiner kleinkarierten Rechnerei.

      Dass du belogen wurdest tut mir leid, aber so wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus.

  15. Egal ob Aktien oder Gold. Wenn es mehr Menschen gibt die etwas wollen und weniger gibt die etwas erwirtschaften, dann bedeutet das unten Strich für alle weniger Wohlstand. Simple Rechung.

    1. Könnte am fehlenden Nachwuchs und der alternden Bevölkerung liegen, ein Fakt der nicht mehr zum Generationsvertrag passt. Komischerweise traut sich kein Politiker an die heilige Kuh obwohl das doch jedem normal denkenden Menschen einleuchtet. Es wäre relativ simpel einen Übergang in die persönliche Kapitalbildung zu organisieren.

  16. Das war jetzt nicht meine Intention. Aber den Eindruck kann man bekommen und darf sich über Wahlergebnisse nicht wundern.

    Ich wollte damit sagen, dass man das auch bürgerfreundlich gestalten könnte.

    Es gibt zB. erste postive Resultate beim Test der 4 Tagesoche, etc.

    Man sollte alles daran setzen, die Leute fit zu halten, nicht sie abzuzocken und raus zu kegeln. Ist ja ne negative Nullsumme, spare bei Rente und lege beim BG drauf. sinnfrei

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