Das Rentenpaket der Bundesregierung lässt aktuell die versammelte Ökonomen-Szene in Deutschland Alarm schlagen in Form eines kurzen offenen Briefs an die Bundespolitik. So wie es jetzt beschlossen wurde, kann es nicht funktionieren, das Desaster verschärft sich nur noch. Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden massiv zusätzlich belastet, während die Rentner außen vor bleiben.
Rentenpaket muss gestoppt werden – Offener Brief von Ökonomen
Das ifo-Institut hat den offenen Brief veröffentlicht, der wie folgt lautet (in kursiv): Für Stabilität, Verlässlichkeit und Vertrauen braucht es eine Rentenpolitik mit langem Atem, die berechenbar und fiskalisch nachhaltig ist. Das geplante Rentenpaket der Bundesregierung bestehend aus Rentenniveauhaltelinie, Mütterrente, Aktivrente und Frühstartrente, verfehlt dieses Ziel. Die demografisch bedingten strukturellen Probleme des Rentensystems würden weiter verschärft und es käme zu einer zusätzlichen Lastenverschiebung zwischen den Generationen – zulasten der Jüngeren, die schon heute unter steigendem finanziellem Druck stehen. Das Rentenpaket sollte deshalb in Gänze zurückgezogen werden. Solange es an einem umfassenderen Reformkonzept und Ausgleich fehlt, müssen bewährte Prinzipien gelten und eingespielte, aus gutem Grund beschlossene Mechanismen wie der Nachhaltigkeitsfaktor wirken.
Wir brauchen jetzt verantwortungsvolles Handeln, damit Sicherheit und Fairness auch künftig gewährleistet bleiben. Mit der Rentenkommission besteht die Chance, eine ausgewogene und fiskalisch nachhaltige Reform in die Wege zu leiten. Statt rentenpolitischer Schnellschüsse sollte man sich hierfür die notwendige Zeit nehmen. Es wäre für das Vertrauen in die Politik fatal, wenn jetzt einseitige Entscheidungen getroffen würden, die bereits in wenigen Jahren zwangsläufig drastische Folgen hätten und einen erneuten Kurswechsel in der Rentenpolitik notwendig machten.
Kommentar
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Die Rentenversicherung ist schon lange pleite, und wird seit Jahren nur durch ständige Zufuhr von frischem Geld aus dem Bundeshaushalt künstlich am Leben gehalten. Wir reden hier über dreistellige Milliarden-Zuschüsse pro Jahr, und das wird nicht besser, sondern schlimmer! Das Rentenpaket der Bundesregierung bedeutet deutlich steigende Beiträge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, und gleichzeitig weiterhin hohe Renten für die aktuellen Rentner. Aus Sicht der Politiker, die wiedergewählt werden möchten, ist das ein rationales Verhalten. Denn die Gruppe der Rentner ist ein gigantisch großer Wählerblock, mit dem es sich niemand verscherzen möchte. Langfristig aber führt die Abwälzung des Rentenproblems auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu weniger Kaufkraft der Arbeitnehmer, und zu immer höheren Lohnkosten der Betriebe, und damit zu einer immer schlechteren Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischen Konkurrenten. Ganz zu schweigen von einer ausbleibenden, großen, echten Rentenreform!
Meine Meinung: Ein „bisschen Aktivrente“, das ist Kasperkram. Da die Gesellschaft immer mehr überaltert, nützt es nichts, weiterhin ein kaputtes System reparieren zu wollen. Natürlich mit einer Art Übergangssystem muss man wechseln hin zu einem Rentensystem a la Skandinavien, wo wirklich Geld für Rentner angespart wird, mit einer eindeutigen Kapitalmarkt-Komponente! Aber weit und breit ist beim starken Gegenwind aus dem sozialistischen Lager kein Mut im konservativ-liberalen Lager zu erkennen, das System grundlegend reformieren zu wollen. Damit wird das Debakel für Bundeshaushalt, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, und langfristig auch für die Rentner nur noch schlimmer!
Unterzeichnerliste
Der „legendäre“ Marcel Fratzscher vom DIW fehlt bei der Unterzeichnerliste – wen wundert es? Ansonsten ist von ifo, IW, IfW und vielen anderen Ökonomen so ziemlich alles dabei, was Rang und Namen hat unter den deutschen Wirtschaftsforschern:
Prof. Dr. Axel Börsch-Supan – Technische Universität München
Prof. Dr. Friedrich Breyer – Universität Konstanz
Prof. Dr. Michael Eilfort – Stiftung Marktwirtschaft
Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld – Walter Eucken Institut
Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest – ifo Institut
Prof. Dr. Veronika Grimm – Technische Universität Nürnberg
Prof. Dr. Christian Hagist – WHU Otto Beisheim School of Management
Prof. Dr. Justus Haucap – Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
Prof. Dr. Friedrich Heinemann – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Prof. Dr. Johanna Hey – Inst. für Steuerrecht, Universität zu Köln
Prof. Dr. Michael Hüther – Institut der deutschen Wirtschaft Köln
Prof. Dr. Hanno Kube – Inst. für Finanz- und Steuerrecht, Ruprecht-Karls-Univers. Heidelberg
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen – Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Prof. Jörg Rocholl, Ph.D. – ESMT Berlin
Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup – Handelsblatt Research Institute
Prof. Dr. Klaus M. Schmidt– Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. Monika Schnitzer – Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. Moritz Schularick – Kiel Institut für Weltwirtschaft
Prof. Dr. Silke Übelmesser – Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Martin Werding – Ruhr-Universität Bochum
Prof. Volker Wieland, Ph.D. – Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS)
Prof. Dr. Berthold U. Wigger – Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
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Wäre die Deutsche Rentenversicherung eine GmbH, dann hätte der Geschäftsführer schon etwa 1980 eine drohende Zahlungsunfähigkeit ankündigen müssen.
Ansonsten würde er sich zumindest wegen Konkusrsverschleppung und Gläubigerbegünstigung strafbar machen.
Aber mit der schützenden Hand der Regierung und einer weisungsgebunden Staatsanwaltschaft, geht das in Deutschland.
Macht mal nur weiter so.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
falsch, keine Ahnung: die rentenkasse wird seit Jahrzehnten durch die Bundesregierung geplündert!!
Es werden vom Gesetzgeber mütternrente, Renten für Ehemalige Ost Bewohner und vieles mehr ausbezahlt und die Bundesregierung bezahlt jedes Jahr 40 Milliarden an die Rentenkasse zu wenig!! Die Regierung muss diesen Betrug sofort aufhören und die vollen fehlenden Beträge nachzahlen…. hunderte Milliarden!!
Es gibt also doch noch „Leben“ in Deutschland.
Das beste wäre gewesen, vor 55 Jahren auf Kapitaldeckung umzustellen, das schlechteste ist, dies zu verzögern, bis gar nichts mehr geht. Auf dem Weg dahin würden wir unseren Kapitalstock vernichtet haben und den Euro völlig entwertet. Es wäre wie 1945 und die Türken müßten schon wieder kommen, um Deutschland neu aufzubauen.
Hat schon jemand bei Erdogan nachgefragt, ob die Bereitschaft dazu besteht?
Hallo @ Felix
Ich habe 1986 meine Rente auf Kapitaldeckung umgestellt.
Hat gut geklappt.
Gut- wer die Rentenbeiträge schon im Lohnbüro abgezogen bekommt, kann das nicht.
Aber wer dann noch freiwillig in Riester und Co. einzahlt, kann den Knall nicht gehört haben.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@ Helmut
Das waren aber erschreckend viele. Finanzen und Wirtschaft sind in Deutschland unterbewertetes Wissen. Wie Herr Dr. Stelter sagt, „in Akademikerkreisen gilt solches Wissen nichts.“
Richtig die sollten alle ihre Fehler einsehen und ihre Unterschrift zurückziehen…. vermutlich alles Lobbyisten der Bundesregierung!
Fakt ist, falsch, die rentenkasse wird seit Jahrzehnten durch die Bundesregierung geplündert!!
Es werden vom Gesetzgeber mütternrente, Renten für Ehemalige Ost Bewohner und vieles mehr ausbezahlt und die Bundesregierung bezahlt jedes Jahr 40 Milliarden an die Rentenkasse zu wenig!! Die Regierung muss diesen Betrug sofort aufhören und die vollen fehlenden Beträge nachzahlen…. hunderte Milliarden!!
Das sind Wirtschaftswissenschaftler, also Akademiker, auf die die allgemeine Geringschätzung der Wirtschaft- und Finanzthematik eben gerade NICHT zutrifft.
Die Emotionalität muss einmal beiseite treten. Die Rentenkasse wurde nie geplündert – es gab keine „Rentenkasse“! Im Umlageverfahren wird ausgezahlt, was reinkommt.
Das ganze wurde zwar verschleiert, in dem man zusätzliche unberechtigte Renten aus der RV zahlte, und dies durch den Bundeszuschuss ausglich, aber es ändert nichts am System: was reinkommt wird ausgezahlt. Es wird kein Kapitalstock gebildet.
Das Argument war früher, ein Einzahler kann einen Rentner bezahlen, weil seine Produktivität so unglaublich hoch sein würde, dass er „seinen“ Rentner locker aus der Portokasse zahlen kann. Das war natürlich auch Schwachsinn und hat sich irgendwann auf dem Weg zwischen 1970 und heute auch erledigt.
@ Helmut, wieder ein Fall für Hauptkommssar Helix, der hat schon sehr grosse Betrugsfälle mit akribischer Detailarbeit in Andalusien aufgegriffen. Als wahrscheinlicherProfiteur des Systems darf er vielleicht nicht richten weil er befangen ist.Das ein System wo immer weniger Einzahler immer mehr Bezüger finanzieren muss nicht funktioniert,sollte jedem Anfänger klar sein, vielleicht wirds die künstliche Intelligenz herausfinden.
@Toni Wechselbalg
In diesem spektakulären Meinungsaustausch zwischen Fakten- und Rohrverbieger Helmut, Militärphilosoph Felix und dir als Claqueur und Spezialist für argumentum ad personam darf ich als derzeit bester Hauptdarsteller für deine durchsichtigen Ablenkungsmanöver natürlich nicht fehlen.
Ein wahrscheinlicher Profiteur „des Systems“ bin ich ebenso wenig, wie ich ein Richter oder Befangener bin.
Bitte definiere „das System“, bevor du darüber fabulierst.
Ich gebe aber offen zu, mir fehlen eure krallhaften Gene für nachtragendes Verhalten und logisch-sinnbefreite Übersprunghandlungen.
Daher wiederhole ich zwar wenig spektakulär die langweiligen Fakten:
Mein letzter proaktiver Post war am 5. November, als ich, leider vergeblich, nach @Helmuts Betriebsaufgabebilanz mit korrekter Ermittlung des zusätzlichen Aufgabegewinns gefragt hatte.
Mein letzter reaktiver Kommentar war eine kurze Antwort am 11. November, nachdem Lord Helmchen mich und ein paar andere ohne konkreten Anlass als Hirnis bezeichnet hat.
Was also willst du schon wieder von mir, was bezweckst du mit deinen Whataboutismen und billigen Ablenkungsmanövern?
Haben viele vergessen: Bis 1969 bestand in der gesetzlichen Rentenversicherung das Kapitaldeckungsverfahren, das mit Zuschüssen des Staates finanziert wurde. Erst danach wurde das Umlageverfahren eingeführt.
Man hätte damals einen Staatsfonds gründen und eine Einheitsrente (für alle Arbeitnehmer, Selbständige, Beamte) einführen sollen, deren Steigerung sich an Arbeitsproduktivität, Lebenserwartung und Inflation hätte orientieren sollen. Alles Andere (höhere Renten, Invaliditätsabsicherung, Hinterbliebenenabsicherung und andere versicherungsfremde Leistungen) wäre Privatsache.
Das Wichtigste aber wäre eine unabhängige Kontrolle und Verwaltung der gesetzlichen Rente über ein paritätisch besetztes Gremium gewesen, in dem die Politik nichts zu suchen hätte….
Schade, ich bin gerade aufgewacht, es war alles nur ein Traum…..
Im Grundsatz ja, aber nur für die Rente selbst. Die Lösung darf das Leistungsprinzip und die rechtmäßige Ordnung nicht durchbrechen, sonst gibt es zu viele Kollateralschäden.
1. Der final gescheiterte Selbständige darf nur Sozialhilfe alter Art beziehen. Er darf dem Arbeitnehmer nicht gleichgestellt werden.
2. Der Beitrag zur Rente müßte in Ihrem Modell auf einen Fixbetrag gedeckelt werden, sonst bezahlt der Arbeitnehmer mit höherem Einkommen die Grundrente derjenigen mit geringerem Einkommen. Das gehört nicht in eine Versicherung. Der Sozialstaat muss aus dem Steueraufkommen geleistet werden, Dann leisten auch die Beamten automatisch einen angemessenen Beitrag.
3. Das Beamtensystem setzt darauf, dauerhaft qualifizierte Kräfte für ein relativ geringes Entgelt einwerben zu können, die bei Einstellung gesund sein müssen, frei versetzbar sind und nicht streiken dürfen. Dafür gewährt der Staat die höhere Sicherheit und die Pension (die übrigens immer schon voll versteuert wird). In einem solchen System gibt es über die „Gesamtlaufzeit“ dann manchmal Zeiten, in denen die Beamten arm wirken (bis in die 90er Jahre galt der Beamtendienst als etwas für Loser), und in schwierigen Zeiten wirkt er überdurchschnittlich interessant. Länder mit einem attraktiven Beamtentum sind historisch besser gefahren. Ich würde das System daher beibehalten, aber das Beamtentum auf Kernaufgaben beschränken.
Kann man jetzt immer noch.
Sondervemögen verabschieden und rein damit.
Für alles Geld da nur für die Leute die ein Leben lang geschuftet haben nicht!
Sollte anhand der Wahlergebnisse doch langsam mal ins Hirn einsickern, dass die so voll gegen die Wand fahren und sich selbst ins ewige Abseits jagen.
Was die Politik hier versucht (wenn auch nur Makulatur) ist richtig und das richtige Signal. Und das schließt eine spätere Reform nicht aus.
@ Arbeiter
Mit Schulden läßt sich die Rente nicht stabilisieren, weil das Konsum wäre. Wir sind bereits überschuldet. Der Markt bleibt noch einigermaßen ruhig, weil wir unsere neuen Schulden offiziell für Investitionen nehmen (was teilweise schon wieder Makulatur ist).
Niemand ist geholfen, wenn er eine nominal hohe Rente erhält, mit der er dann aber real trotzdem nicht überleben kann, weil die Kaufkraft des Gelds futsch ist.
Außerdem müssen wir vorher noch die Renten der Franzosen retten.
„Außerdem müssen wir vorher noch die Renten der Franzosen retten.“
Die Aussage ist natürlich falsch, wir müssen unsere retten aber ich nehms genau so wie Sie es meinen :-)
@ Arbeiter
Schön, dass sie noch lachen können. Mir war es zwischenzeitlich vergangen. Aber das war die Zeit, in der man noch alles hätte bereinigen können. Mit dem Blick auf das nahende Ende habe ich mich wieder entspannt.
Ich gehe allerdings wirklich davon aus, dass die Franzosen schneller damit sind, die finale Glocke zu läuten. Wenn zu diesem Zeitpunkt dann in Deutschland immer noch die Gesundbeter die Lufthoheit haben, wird die Regierung eine Rettung Frankreichs als „alternativlos“ durchführen.
Hallo lb
Richtig.
Das ist mir dummerweise erst 1986 aufgefallen.
Als selbständiger Handwerksmeister musste ich aber sowieso 18 Jahre Zwangsbeiträge zahlen.
Ich habe daher etwa 4 Jahre Beiträge verschenkt.
Aber 1986 aus der Rentenversicherung austreten war der richtige Weg.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Man sollte mal bitte die versicherungsfremden Leistungen (also die Entnahmen, welche nicht durch die Beiträge gedeckt sind)-, herausrechnen und wie schon oft gefordert, neu zugeordnet werden. Dies würde eine ganz andere Bewertung und Sichtweise ermöglichen.
Ich sehe es als Versuch an, die GRV kaputt zu reden. Es kommt eine Welle der Boomer-Generation auf uns zu, die in 15-20 Jahren vorbei sein wird. Dann normalisiert sich die Sache wieder und das Einzahler/Entnehmer-Verhältnis pendelt sich wieder ein.
Das die Politik seit Jahrzehnten die GRV für Wahlgeschenke missbraucht und das entnommen Geld nicht zurück erstattet, ist der eigentliche Skandal.
https://www.adg-ev.de/publikationen/publikationen-altersvorsorge/1387-versicherungsfremde-leistungen-2015?showall=1
Mein Eindruck ist, dass ein weiterer Versuch unternommen wird, das Geld der vielen Einzahler privaten Konzernen wie Blackrock und Co in den Rachen zu werfen.
@ Boomer
Auch richtig. Wir haben in den 70er und 80er Jahren argumentiert, dass man auch diese Welle durch Kapitalbildung unterfüttern könnte.
Aber was, wenn der Geburtenrückgang weiter geht, oder andere Probleme auftreten? In den 80er Jahren war z.B. schon erkennbar, dass in Deutschland zu wenig neue besonders ertragsreiche Unternehmen entstehen und das ein Leben vom Bestand die Einkommen langfristig senken würde.
Kapitaldeckung ist sicherer, weil damit nationale Risiken vermeidbar werden und die Erträge planbarer sind.
@ Johann Steinhaus
Richtig. Dann würde man sehen, wieviel Rente ohne den Zuschuss aus Steuermittel noch gezahlt werden könnten. Vermutlich deutlich weniger als heute. Hätte man das früher gemacht, wäre mit zusätzlichen Rück- und Vorrechnungen schnell offenbar geworden, dass das System unhaltbar ist.
Hallo @ Felix
Dabei hatte selbst die Stiftung Warentest schon vor der Einführung von Riester gewarnt:
Man müsste schon Heesters mit Nachnahme heißen, um mehr herauszubekommen als eingezahlt wurde.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@ Helmut
Für Geringverdiener mit großen Familien war es noch vertretbar, zumal diesen der Gang an die Börse besonders schwer zu vermitteln gewesen wäre. Aber insgesamt war es nur ein weiterer betrügerischer Versuch, das Problem zu kaschieren.
Vor 20 Jahren gab es einmal eine valide Berechnung, die aufzeigte, dass alle ab Geburtsjahr 1983 Systemverlierer sind. Aufgrund der schlechten Politik dürfte die Jahreszahl inzwischen deutlich nach hinten gerutscht sein. Ich tippe auf „alle unter 61“.
Ich finde das Gehacke um die Rente nicht mehr witzig und mit mir vermutlich Millionen anderer nicht.
Ich habe schon seit 30 Jahren Beiträge in meine Versicherung gezahlt und die Versicherung wurde „abgeschlossen zu Bedinungen“, im Prizip aber Zwang.
Was die junge Union und die Ökonomen hier veranstalten ist in höchstemMaße beunruhigend. Was die Poltitik hier will, ist nichts anderes als der Bevölkerung zu sagen: Jawohl, Eure Rente bleibt „so“ erhalten. Und die Jungen sprechen auch noch von Fairness.
Alles andere wäre Betrug an denen die bereits Beiträge geleistet haben.
Vorschlag: Legt dieRente still und überweißt mir meine Beiträge zurück, ich kümmere mich selbst drum.
Anderer Vorschlag: Sagt wie es ist, dass die Rente der Babyboomer nicht nurch Rentenbeiträge alleine beszahlbar ist. Das weiß doch mittlerweile jeder. Es kann nur durch Zuschüsse geben, ob Steuer, ob Schulden oder durch neue Beitragszahler, wie auch immer. Aber bitte sendet doch mal Signale des Vertrauens. Ansonsten können Sie das Bild oben nehmen und das Wort Rente durch Armut ersetzen.
Das deutsche Rentenniveau ist bereits niedrig und kommt viel später (halbtot) zum tragen als viele EU-Vergleiche.
@ Arbeiter
Wenn man die ohnehin schon desolat niedrige Rente über einen so langen Zeitraum bezuschussen muss, ist es egal, wie das finanziert wird: das Geld fehlt an anderen Stellen und jüngere oder solche die größere finanzielle Ziel haben, wandern teilweise aus oder werden demotiviert. Beides ist ja auch schon zu beobachten.
Für mich wäre ein Signal des Vertrauens, dass die Politik die Probleme offen benennt und einen realistischen diskutiert, wie man das für alle möglichst fair behandelt.
Das Problem wir dabei sein – weil das Problem so lange ignoriert wurde und kein Kapital gebildet wurde – dass es keine faire Lösung gibt, die für alle schön ist.
Ich befürchte daher eher Verteilungskämpfe mit ungewissem Ausgang. Einerseits sind die Rentner und diejenigen dir kurz davor stehen in der Überzahl und können sich die Wunschrente wählen, andererseits benötigt man das Engagement der jüngeren Leistungsträger, wenn es weitergehen soll.
@Arbeiter: „Was die junge Union und die Ökonomen hier veranstalten ist in höchstem Maße beunruhigend.“
Stimme ich voll zu, das ist ein typischer Interessenkonflikt. Befangenheit. Die JU und die Ökonomen sind Pensionsanwärter. Die Pensionen kommen unter Druck, wenn die Renten stark mit Steuern subventioniert werden müssen, weil der Kuchen ja kleiner wird. Na und? Es gibt ja kein Naturgesetz, dass verbietet, Renten aus Steuermitteln zu bezahlen. Die Rentner haben im Arbeitsleben nicht nur in die RV eingezahlt, sondern zahlen auch in der Rente noch Steuern, nicht zuletzt die USt. Dieses „die Rente ist pleite“ ist Schwachsinn, das können die vielleicht Helmut erzählen.
Befangenheit? Ja, aber normalerweise würde man dann erwarten, dass alle die Klappe halten, weil sie ja allesamt von den jetzigen Verhältnissen profitieren.
Daher betrachte ich es als einen Ausbruch von Vernunft und Gerechtigkeitsgefühl unter höchstem Druck, weil den genannten Menschen klar ist, dass wir im Begriff sind, unsere Wirtschaft und unseren Sozialstaat zu versenken.
Die Steuern in Deutschland sind bereits zu hoch und reichen nicht mehr aus, um die wichtigsten staatlichen Aufgaben zu erledigen. Konsum auf Pump führt immer in den Bankrott. Bei Staaten, die eine eigene Notenpresse haben, über den Umweg der Inflation.
Der strittige Punkt könnte sein, dass die Steuern vielleicht doch nicht zu hoch sind? Das hört man ja immer gerne von denen, die von den Steuern bezahlt werden – abermals liegt die Befangenheit in der anderen Richtung vor.
Der Beweis, dass die Steuern zu hoch sind ist nur makroökonomisch festzustellen:
1. Deutschland kann real weniger machen, als die nominalen Steuereinkünfte suggerieren. Bahn, Straßen, Brücken, Schulen und Bundeswehr zeigen das an. Sie sind marode, obwohl wir sie allesamt schon aufgebaut hatten. Der Staat konnte sie also nicht einmal erhalten! Zusätzliche moderne Infrastruktur läßt sehr zu wünschen übrig.
2. In Deutschland entstehen seit 45 Jahren keine bedeuten Konzerne mehr, die für die erforderliche Produktivität und die gutbezahlten Arbeitsplätze notwendig wären.
3. Der Mittelstand befindet sich in einer strukturellen Krise und wird unter den bestehenden Bedingungen nicht überleben können.
Helix52
Du solltest Deinen krankhaften Neid nicht daran ausleben, wenn ich hier schreibe, wie man auch als kleiner Handwerksmeister sein Leben gestalten kann.
Angefangen von der Lehre bis hin zum Rentner unter der Sonne Andalusiens.
Mit ein bisschen Gehirnschmalz kann dann das Berufsleben mit unter 50 beendet werden.
Es kann jeder, nur nicht alle.
Kümmere Dich doch mal lieber um die Betrügereien in Deutschland, die in die Hunderte von Milliarden gehen.
Dagegen verbringst Du Wochen, Monate und Jahre damit, zu analysieren, ob wir unseren Dieselgerator in Spanien korrekt abgeschrieben haben.
Schreibst seit Jahren, dass ich angeblich schwarz gebaut habe, der Brunnen illegal sei, ich ein Sozialbetrüger und Steuerhinterzieher bin, eine Scheinfirma gehabt habe, usw., usw.
Wie banane muss man im Kopf sein, wenn man so einen Blödsinn schreibst?
Das machen eben nur Hirnis.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…Mit ein bisschen Gehirnschmalz kann dann das Berufsleben mit unter 50 beendet werden…“
Warum sollte man sein Berufsleben mit unter 50 beenden? Weil man den falschen Beruf ergriffen hat, der Beruf keinen Spaß macht und als Belastung empfunden wird? Das wäre eine traurige Erkenntnis.
Ob Pool und Grill einen Beruf, für den man brennt, ersetzen können? Mit unter 50? Eher nicht…
@Columbo, sehe ich genauso, den meisten Menschen macht die Arbeit doch Freude. Sie ist ein wichtiger Teil des Lebens, persönliche Bestätigung und verhindert, dass man sozial vereinsamt oder gar den Bezug zur Realität verliert. Es ist doch sehr erfüllend mit einem Team gemeinsame Ziele zu erreichen. Auch wenn ich schon lange aufhören könnte zu arbeiten, bringe ich mich noch immer sehr gerne in das Berufsleben ein. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, über das Rentenalter hinaus tätig zu sein, sofern es meine Gesundheit zulässt. Nutzlos irgendwo rumsitzen ist nicht so mein Ding und würde mich nach kurzer Zeit sehr langweilen.
@X, so ist es. Den ganzen Tag am Pool herumlungern kann man mit 80 immer noch.
Als selbständiger Unternehmer ist es möglich, mit 50 genügend Kapital gebildet zu haben. Für abhängig Beschäftigte wäre es möglich, wenn sie entsprechend hohe Spar- und Investitionsraten einhalten und sie in einem Land tätig sind, dass ihnen dafür genug Luft läßt. Das trifft auf Deutschland aber nicht zu. Das schaffen nur extreme Frugalisten mit viel Glück.
Insofern muss man Verständnis dafür haben, dass derart eingespannte Arbeitnehmer nervös werden, wenn auch noch ihre Rente diskutiert wird.
Die Faktenlage ist aber nun einmal so, dass die zukünftigen Renten nicht mehr für ein gutes Leben reichen werden, sie sind heute schon knapp. Um das Rentensystem überhaupt zu erhalten, wird aber eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung nötig sein. In deren Zuge werden auch die Pensionen eine Kürzung erfahren. Alle werden einen Beitrag leisten müssen.
Das Problem speziell im sehr sozial ausgerichteten Deutschland wird sein, das Leistungsprinzip zu erhalten und das Produktivkapital weniger zu belasten.
Das werden viele Menschen mangels Wirtschaftsverständnis nicht einsehen und daher besteht die akute Gefahr des völligen Zusammenbruchs.
Was ist falsch an folgender simpler Rechnung ?
Ein Staat mit 100 (Mio) Einwohnern, 20 Kinder, 20 Rentner und 60 „Werktätigen“, die 150 Warenkörbe pro Periode produzieren.
Jeder Rentner erhält einen Warenkorb, der Rest der Bevölkerung erhält die übrigen 130 Warenkörbe, also knapp 1,62 pro Kopf.
Damit beträgt das Rentnereinkommen etwa über 60% des Einkommens der Restbevölkerung.
Vierzig Jahre später gibt es nur noch 40 Werktätige, die 20 Kinder und vierzig Rentner versorgen müssen.
Die Produktivität pro Werktätigen ist von 2,5 Warenkörben auf 3,76 gestiegen.
Deshalb werden immer noch 150 Warenkörbe pro Periode produziert, jetzt aber von 40 statt von 60 Leuten.
Eine Produktivitätssteigerung von knapp über 1% p.a. kann doch nicht so schwer sein ?
Und schon bei 2% sieht das reale BIP pro Kopf vierzig Jahre später echt freundlich aus …
Di Palma
An dem Beispiel ist alles falsch, weil es zu theoretisch ist. So läuft das Leben nicht. Ich empfehle allen sich mal die Geschichte hinter Thanksgiving anzusehen. Da lernt man, wie man vom drohenden Hungertod zum wohlhabendsten Land der Welt kam (bevor dann die Zentralbank den Wohlstand wieder wie üblich umverteilt hat).
Wie wäre es denn damit:
35 Jahre monatlich 200 Euro in Gold für die Rente anlegen.
Seit 1971 hat der Goldpreis sich im Schnitt jährlich um über 8 % erhöht.
Bei 8 %:
Das erzielte Endkapital inkl. Zinsen beträgt:
434.438,35 Euro
Einzahlungen gesamt:
84.200,00 Euro
Zinsen gesamt:
350.238,35 Euro
Keine Steuern, keine Sozialabgaben beim Ansparen und auch nicht beim Verbrauch im Alter. Wer möchte auch anonym.
400.000 Euro im Gold wiegen mal gerade etwa
4 kg und passen in etwa 4 Zigaretten-Schachteln.
Selbst wenn dann mit 65 Jahren der Kapitalertrag von etwa 32.000 Euro im Jahr dazu benutzt wird, eine staatliche Minirente aufzuhübschen, bleibt das Kernkapital, um Schwankungen im Goldpreis auszugleichen.
Alleine in diesem Jahr wären bis heute aus den 400.000 im Januar etwa 560.000 Euro geworden.
Nach über 30 % Steigerung2024.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Genau @ Columbo.
Bei Deiner negativen Lebanseinstellung denkst Du eben so.
Meine erste Liebe und ich haben uns mit unter 50 unseren Lebenstraum erfüllt.
Und das seit nun 25 Jahren.
Finanziell ausgesorgt und in einem Land mit viel Sonne unser Paradies aufbauen.
Für einen Handwerksmeister ein Hobby XXXXL.
Ich habe jeden Naturstein selber zugeschlagen und vermauert.
Alles so, wie wir es haben wollten.
2 zusätzliche Ferienwohnungen, 80.000 Liter Pool, Sauna, 200 bzw. 400 m² Gemüsegarten.
2 eigene Brunnen.
30.000 m² Grundstück.
Eine Menge Obst-, Mandel- und Olivenbäume.
Sehr ruhige Wohnlage in einer geschützten Zone.
In Spanien, wo Rentner eine steuerfrei Rente bekommen, von der man wirklich leben kann, Rentner keine Krankenkassenbeiträge bezahlen müssen.
Zwischendurch noch aus den Hundertausenden an Goldinvestition Millionen gemacht.
Nun wohnen wir als Rentner in dem Land, in dem etwa 100 Millionen Menschen jährlich gerne Urlaub machen oder die ausgesorgt haben, gerne leben möchten.
Natürlich kann man mit Deinem Neidkomplex das alles ganz furchtbar finden.
Das ist eben so.
Aber mir vollkommen egal.
Viele Grüße aus Andalusien
„…Mit ein bisschen Gehirnschmalz kann dann das Berufsleben mit unter 50 beendet werden.
Es kann jeder, nur nicht alle…“
So hast du es geschrieben. Die Frage ist, ob man sein Gehirnschmalz für einen erfüllenden Beruf benutzt oder dafür, das Berufsleben mit unter 50 zu beenden.
Columbo
Wir haben unser Gehirnschmalz dafür benutzt unser Paradies aufzubauen.
Dazu gehört auch:
Ich wollte nicht mehr für Andere arbeiten, sondern nur noch für uns.
Wer sich sein Paradies aufbauen will, sollte nicht erst Geld verdienen, davon Steuern und Sozialabgaben zahlen und von dem was dann überbleibt, eine Immobilie kaufen, an dem der Unternehmer natürlich auch noch Geld verdient hat.
Wir haben nur Materialkosten gehabt.
So sehe ich das auch mit der privaten Altersversorgung.
Warum sollen Versicherungen und Berater eine Menge von meinen Zahlungen abschöpfen, wenn ich beim Goldhändler nur einmalig zwischen 2 und 4 % Mehrpreis zahlen muss? Auf etwa 30 bis 50 Jahre gerechnet ein geradezu lächerlicher Betrag.
Es ist eben etwas Anderes, ob man arbeiten muss, um z. B. mit dem Einbau einer Heizung Geld zu verdienen, um davon dann alle möglichen Abgaben zu bezahlen oder ob man sich sein eigenes Paradies aufbaut.
Man wartet ungeduldig das die Sonne aufgeht, damit man weiter machen kann.
Ich weiß.
Vollkommen unverständlich für Dich.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut Grüße
„…Wir haben unser Gehirnschmalz dafür benutzt unser Paradies aufzubauen…“
Dagegen ist ja nichts einzuwenden. Nur: Das Ziel junger Menschen sollte nicht das Ende des Berufslebens mit 50 sein, sondern ein Beruf, der unter Umständen auch mit 80 noch Spaß macht.
Für dich @Helmut ein einfaches Beispiel: Das Leben eines Berufsmusikers, der für die Musik brennt, aber nicht allzu viel verdient, ist weitaus erfüllender und glücklicher, als das Leben eines Zahnarztes, der Millionen scheffelt, aber mit seiner Arbeit unglücklich ist.
Es geht nicht um dein persönliches „Paradies“, das interessiert hier keinen mehr.
Es geht um junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen. Klar jetzt?
Hallo @ Columbo
In Deutschland war schon ab 1990 Stillstand.
Was sollten wir denn noch dort?
Weiter im Hamsterrad drehen?
Unsere beiden Kinder waren Volljährig und wir hatten ausgesorgt.
In Zahlen:
Um damals die Immobilie in Spanien so aufbauen lassen, hätte es mind. 300 Tsd. Euro gekostet.
Dafür hätten wir etwa 600.Tsd. in unseren Firmen als Bruttogewinn erarbeiten müssen.
Da wir sowieso nach Spanien wollten, haben wir die Immobilie für knapp 100 Tsd. selber gebaut.
Wir haben ja nicht nur in der Sonne gelegen.
Wir haben an unserem Traum gearbeitet.
Und vor allen Dingen: Aus Deutschland weg.
Jetzt Planen wir unser Penthouse und die Umwandlung der jetzigen Immobilie in eine GmbH, die diese Wohnungen als Ferienwohnungen vermietet.
So sind wir immer dabei, etwas zu regeln.
Aber es macht eine Menge Spaß, denn hier wird man aktiv von Behörden unterstützt, wenn man was investieren möchte. Sogar soweit, dass ganze Häuser die ohne Baugenehmigung gebaut wurden oder wie wir anders gebaut haben, hinterher legalisiert werden können.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Der Staatshaushalt muss für die Beamte, die zahlenmäßig weniger sind viel bezahlen. durchschnittliche Pensionen betragen 3.300 Euro pro Monat. Bei den sicheren tariflichen Erhöhungen mittlerweile fast 10 Prozent sind diese Lasten ein permanent ansteigender Betrag. In Österreich bezahlen alle, Politiker, Selbständige, Beamte auch in die Rentenversicherung und die Pensionen wurden angeglichen, sodaß die Rente gerechter und deutlich höher ist. Mit diesen Beiträgen ist die Rente auf breiterer Basis und kalkulierbarer. Die Herren und Damen Wirtschaftsweisen (Akademiker) weisen auf die fehlenden Mittel hin. Das weiß jeder. Wichtig wäre es Lösungen zu bieten, die eben grundsätzlich auch für Beamte und Politiker wie sie einbezieht.
Das Rentensystem ist defekt, nicht das Pensionssystem. Eine erfolgsversprechende Strategie wäre also nur denkbar, indem man die Rentner zu Pensionisten zu machen, nicht umgekehrt.
Im Endeffekt wird es auch so laufen: alle Rentner werden irgendwann ihre Rente aus den Steuern erhalten. Und zwar solange, bis ein kapitalgedecktes System aufgebaut ist.
Das ist seinerzeit für die Pensionäre auch höchstrichterlich festgestellt worden: der Staat muß aus dem gesparten Rentenbeitrag Kapital bilden, um daraus die Pensionen zu bezahlen. Das haben auch etliche Kommunale Dienstherren getan und haben daher kein Problem mit ihren Pensionären.
Wenn der 63 jährige französische Rentner eine Rheinfahrt bucht um seine Rente zu genießen, kann der 67 jährige Deutsche ihm die Koffer tragen, weil seine Rente nicht reicht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@ Columbo, Helmut braucht keine Ratschläge von ihnen, Helmut, von akademischen Wichtigtuern als respektlos Rohrbieger genannt ist viel glücklicher als ein reicher Arzt, der Tag/ täglich versucht ihm zu erklären, dass er falsch wohnt, falsche Anlagen hat und dass Sonne und schönes Wetter ein Problem sind. Das kann nur ein unglücklicher Waldstapfer sein der vor lauter Neid im Wald die Bäume nicht mehr sieht.
Gibts noch keine Pille gegen Neid?
@Dolomiti, wie kommen Sie auf Arzt? Wenn Sie aufmerksamer gewesen wären, hätten Sie bemerkt, dass ich mich kürzlich als Berufsharfenspieler (Harfenist) geoutet hatte😉.
„Neid ist die aufrichtigste Form der Bewunderung“. Was glauben Sie, wie sehr Harfenisten Klempner bewundern!😯
(PS: Falls Sie einen Harfenisten suchen, ich mache auch Hausbesuche😂).
…Wegen Rentenpaket und Mindestlohn: Ministerin Bas auf der Bühne ausgelacht | Politik | BILD.de https://share.google/VW44HikVIbsROC7Lj
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Mein Gott @Helmut, es geht nicht um dich! Deine Geschichte kennen wir ja auswendig!
Noch einmal: Ich meinte, junge Leute sollten einen Beruf suchen, der ihnen lebenslang Spaß macht und nicht unbedingt auf das Ziel hinarbeiten, mit 50 aus dem Berufsleben auszusteigen.
Willst du oder kannst du das nicht verstehen? Jung, Junge…
Wenn das so weitergeht, kann man diese Kommentarspalte ruhig schließen. 1000-mal die Rendite des Goldkaufs von Helmut seit dem Jahr 2000, 1000-mal seine Geschichte mit dem vorzeitigen Ruhestand, mit seiner Rente, was in annähernder Nachahmung den Bankrott eines Industrielandes bedeuten würde. Wieso lässt sich das die Finanzplattform FMW gefallen? Warum schreitet man nicht endlich ein? Ist man so auf die Klicks angewiesen? Es ist nur noch nervig.
@Fin, Sie haben wahrscheinlich recht.
Aber versuchen Sie sich mal die Kommentarspalte von FMW ohne diese merkwürdigen Gestalten vorzustellen, zu denen auch ich mich zähle.
Es würden zwar ein paar schlaue (eher selten), dafür aber viele staubtrockene, langweilige, irrelevante Kommentare übrigbleiben. Dazu noch die überflüssigen Glaskugelprognosen mancher „Experten“.
Wer würde dann noch von Andalusien oder den Dolomiten träumen?
Aber wenn Sie es wünschen @Fin, ich kann morgen schon aufhören…
@Columbo. Ich sprach nicht von Ihnen. Bleiben Sie uns gewogen, Dottore.
@Fin 👍
@Fin, der Wechselbalg und ich lesen die Lebensgeschichte von Helmut jeden Tag immer wieder gerne, auch mehrmals am Tag. Was haben sie daran auszusetzen, dass er seine Langeweile in der Einsamkeit auf diese Art und Weise bekämpft?
@Helmut-Fan
Wie recht Sie haben. Als gute Tat in der Adventszeit, werde ich mich Ihnen anschließen und auch fleißig „Lebensgeschichte lesen“. Niemand soll zur Weihnachtszeit an Einsamkeit und Langeweile leiden müssen.
Absolut, und für das was er für Deutschland geleistet hat, hätte er das Bundesverdienstkreuz am Bande verdient. So ein feiner und selbstloser Kerl, der sich immer im Dienst seiner eigenen Sache aufgeopfert hat und aller Bescheidenheit nie damit hinter dem Berg gehalten hat. Dieses Lebenswerk sollten alle hier in grosser Demut ehren und huldigen – jeden Tag aufs Neue.
…und dabei wurde noch gar nicht erwähnt, was er für Spanien geleistet hat. Dafür müßte er mindestens den „Real y Distinguida Orden Española de Carlos III“ bekommen.
Columbo
Ich habe Berufe die mir Spaß gemacht haben.
Zumal weil ich sie selbständig ausgeübt habe.
Ich habe sogar 2 Meisterprüfung in den Berufen abgelegt.
Unser Sohn hat 2 Ingenieure.
Was der beruflich macht darf ich hier gar nicht schreiben.
Ich bin aus Deutschland weg, weil es nach 1990 kein Fortkommen mehr gab.
Ich wollte mich nicht nur im Hamsterrad drehen.
Das ist heute auch noch so für junge Leute in Deutschland, die eine gute Ausbildung haben.
Genau dasselbe Hamsterrad.
Nur noch Aussicht auf keine Rente, steigende Sozialbeiträge, Wohnungsnot, Staatsbankrott, steigende Messerkriminalität und Krieg gegen Russland.
Wer setzt da als junger Mensch in Deutschland überhaupt noch Kinder in die Welt?
Schau Dir mal die unteren Volksschul- Klassen an.
Dort sitzen die Wähler in etwa 10 Jahren.
Wer das als gut ausgebildeter junger Mensch genau betrachtet, wird auswandern.
Die wollen in diesem Umfeld keine Kinder in die Welt setzen
Viele Grüße aus Andalusien Helmut.
„Unser Sohn hat 2 Ingenieure.“
Sind das zwei Kinder von ihm oder hat er sich die beiden Ingenieure gekauft und ins Wohnzimmer gestellt?
Was machen die Spanier anders?
2024 war der Zuschuss ins deutsche Rentensystem etwa 50- mal höher als in Spanien.
Gut- wegen der etwa halben Bevölkerungsdichte etwa 25-mal.
Gleichzeitig erhält ein verheirateter Beitragszahler nach 15 Beitragsjahren in Spanien fast 16.000 Euro Rente im Jahr. Krankenkassenbeiträge müssen Rentner nicht bezahlen.
Die Beiträge für die Krankenkasse und für die Rentenversicherung betragen für den Arbeitnehmer etwa 7 % *zusammen*.
Da bleibt auch noch Luft für die private Vorsorgen.
Wieviel Jahre muss ein deutscher Beitragszahler wieviel Beiträge einzahlen, um etwa 16.000 Euro Nettorente im Jahr zu erhalten.
Sie verarschen Euch in Deutschland und zeigen im deutschen Regierungsfernsehen arme Rentner in Spanien.
Im Dezember gab es wieder doppelte Rente.
Genau wie jeden Juli.
KI
…Das Defizit im spanischen Rentensystem betrug 2024 etwa zwei Milliarden Euro. Einige Schätzungen für die Zukunft gehen davon aus, dass das Defizit in den nächsten Jahren weiter steigen könnte und möglicherweise mehr als 20 Milliarden Euro erreichen könnte, was die dringende Notwendigkeit der Rentenreform unterstreicht.
Aktuelle Situation (2024): Die Rentenversicherer wiesen nach Jahren der Überschüsse erstmals wieder ein Defizit von etwa 2 Milliarden Euro aus, wie von den Versichern selbst mitgeteilt wurde.
Zukünftige Prognosen: Einige Schätzungen, die sich auf die Probleme des Rentensystems konzentrieren, gehen davon aus, dass das Defizit im nächsten Jahr auf über 20 Milliarden Euro ansteigen könnte.
Gründe für das Defizit: Ursachen hierfür sind der demografische Wandel und die Belastung durch die Babyboomer-Generation, aber auch die Entnahme von Geldern aus der Rentenkasse durch frühere Regierungen, was die Rücklagen geschwächt hat…
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
In Spanien war die „Boomer“ – Geburtenquote deutlich höher als im Nachkriegsdeutschland. Erst nach Franco ab 1975/76 begann sie zu fallen, blieb aber noch lange über der Westdeutschen Geburtenquote.
Es gilt für jedes Land, egal wie es in einer Momentaufnahme aussieht, ohne Kapitaldeckung kommt man in unnötige Probleme.
Man sollte sich auch mal überlegen, was das bei Menschen auslöst, die die Probleme sehen aber feststellen, dass die Gesellschaft um sie herum sie ignoriert. Das war sicherlich auch ein Grund für einige Deutsche, ihre Unternehmen nicht in Deutschland zu gründen oder ihre Karrieren in anderen Ländern zu starten.
Weiß eigentlich zufällig jemand, wann (und von wem) dieser Helmut seine ominösen 30 kilo Gold genau gekauft hat? 🥳
@Ludger, das wird er dir gleich mit Freuden ausführlichst erklären😁.