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Finanznews

Rezessionsangst! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Das hätte nicht passieren dürfen! Nach der gestrigen Euphorie über die Verschiebung einer US-Strafzölle gegen China herrscht heute Kater-Stimmung. Auslöser des Abverkaufs an den Aktienmärkten war die Inversion der Renditen der 2-jährigen und 10-jährigen US-Staatsanleihen – das ist bei allen (sieben) US-Rezessionen der letzten 50 Jahre passiert und gilt daher als sicheres Anzeihen für eine kommende Rezession in den USA. Der Invertierung vorausgegangen waren schwache Konjunkturzahlen aus Deutschland (BIP negativ), vor allem aber aus China. Was nun? In der Vergangenheit war die Invertierung der Zinskurve 2-jähriger mit 10-jährigen US-Anleihen zwar ein sicheres Zeichen für eine kommende Rezession, aber es folgte dann fast immer ein neues Allzeithoch im S&P 500. Aber diesmal sind die Bewertungen an den US-Aktienmärkten extrem hoch, die Verschuldung der Unternehmen immens, und das Zins-Pulver der Notenbanken mit Ausnahme der Fed vollständig verschossen..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    14. August 2019 20:10 at 20:10

    Als Zocker würde ich mich jetzt mit 100-jährigen Staatsanleihen vollsaugen – bis vielleicht auf die argentinische :-) 30-jährige tun’s zur Not natürlich auch – umso längerfristiger umso besser. Gelddrucken auf Teufel komm raus scheint ja so sicher wie das Amen in der Kirche zu sein ;-)

  2. Avatar

    Macwoiferl

    14. August 2019 20:53 at 20:53

    Wo ist die Twitteria, im Urlaub?
    Jetzt sollte doch das Mainstream-Media-Hoffnungsgewitter einsetzen: Deal bald, Deal prächtig, China bester Freund, Zinssenkung kräftig, Tesla steigert, Apple wird, Amazon nach oben, Salvini doch nicht, Deutschland großes Konjunkturpaket, kleine Delle, Rezession unwahrscheinlich, keine Sorgen machen, Merkel sagt, nächstes Jahr mehr, nächstes Jahr Wachstum, Konjunktur Sprung nach oben, IFO-Index besser als erwartet…
    Wo seid ihr, mediale Merkel-Hofschranzen, Schönredner, Positivisten, Optimisten, Ökonomen-Gaukler, Wirtschafts-Scharlatane, Rosarote-Brille-Träger, ARD, ZDF, Bayern 3, Bloombergs und wie ihr alle heißt, ihr Staatsfunker, Amtsboten, Bettvorleger der Polit-Kaste, ihr Gerüchteträger großer Zocker?

    Naja. Spätestens zum Verfall am Freitag wird man es mit wundersamen Wundermeldungen nach oben putschen…

  3. Avatar

    Torsten

    14. August 2019 21:41 at 21:41

    Oh Gott, auf der Webseite von CNBC wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet, Amerika trauert, 3% Minus, das ist das ENDE.
    Ich würde gerne noch die 24000 im DOW sehen, dann kann die FED die Zinsen um 0,5% senken und der Euro auf 1,15 durchstarten und der Bitcoin die 15000 erreichen.
    Lets gez. ready to rumble! :)

  4. Avatar

    leftutti

    14. August 2019 21:53 at 21:53

    Aus mikroökonomischer Sicht leben mindestens 80% der Menschen ständig in einer Rezession. Wer in Deutschland mehr als 3440 Euro netto im Monat verdient, zählt schon zu den 10% der „reichen“ Bevölkerungsschicht.
    https://www.n-tv.de/politik/Ab-wann-gehoert-man-zur-Oberschicht-article21201380.html

    Individuell relevante Ausgabepositionen wie Mieten, Versicherungen, Gesundheitskosten, Handwerkerleistungen im Baugewerbe, Autoreparaturen, regelmäßige Inspektionen, neue Winterreifen haben inzwischen Dimensionen und ein Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht, das sich bestenfalls mit einer pervertierten statt invertierten Kurve beschreiben lässt.

    Warum also immer diese Furcht vor einer völlig normalen, wiederkehrenden, notwendigen und ohnehin unvermeidlichen Rezession. Wohlgemerkt Rezession, nicht Depression! Eine nervige und bisweilen sehr unangenehme Influenza, doch noch lange kein irreversibler Gehirntumor.

    Da helfen keine Schutzimpfungen, keine Pillchen gegen Symptome, da muss das eigene Immunsystem ran. Je eher, desto besser.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      15. August 2019 06:39 at 06:39

      @leftutti. Sehr gute Sichtweise und der Stand der Dinge.
      Grüße

    • Avatar

      Torsten

      15. August 2019 07:21 at 07:21

      Stimmt, Rezession ist ein normaler Abschnitt im Auf und Ab der Wirtschaft. Leider zählt nur Rendite statt Nachhaltigkeit. Ein paar Jahre mit gleichbleibenden Gewinnen werden schon als besorgniserregend dargestellt. Dieses Diktat das Gewinne jedes Jahr steigen müssen ist krank. Das Glas ist nie halb leer sondern mindestens halb voll.
      Und wenn du kein Geld für Brot hast Kauf dir Kuchen. :)

      Eine Zinserhöhung der EZB würde meiner Meinung nach eine Rezession abschwächen. Menschen sparen mehr Geld wenn es weniger Zinsen gibt.
      Mehr Zinsen mehr Konsumausgaben. Das trifft aber nicht für die 10% der Vermögenden zu die 5+0% besitzen .

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Apple & Co: Schwarzer Freitag für Tech? Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Nach den gestrigen Zahlen ist vor allem Apple nachbörslich unter Druck – erleben wir daher heute eine Art „Schwarzer Freitag“ für Tech? Dabei waren die Zahlen von Amazon, Facebook und Alphabet wirklich gut, dennoch geht es für diese Aktien nachbörslich nach unten (Ausnahme Alphabet), bei Apple ist die Enttäuschung über die iPhone-Verkäufe und die Zahlen aus China besonders groß. Hat Tech seinen Hochpunkt hinter sich – vor allem dann, wenn Biden gewinnt und Elizabeth Warren Finanzministerin wird? Normalerweise beginnen die Aktienmärkte nun kurz vor der US-Wahl saisonal eine sehr starke Phase, aber neue Rekordzahlen bei Corona sowie die Gefahr einer angefochtenen US-Wahl machen Rallys momentan noch kurzlebig..

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Aktienmärkte: Erholung – aber dickes Warnsignal! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte erholen heute sich nach dem gestrigen herben Abverkauf – aber dennoch ist das, was gestern passiert ist, ein wichtiges Warnsinal!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte erholen sich nach mdem gestrigen herben Abverkauf heute – aber dennoch ist das, was gestern passiert ist, ein wichtiges Warnsinal: es gibt an den Märkten keine Fluchtmöglichkeiten mehr! Denn gestern fiel alles: die Aktienmärkte, aber auch Gold und Bitcoin – während Aneihen zwar zunächst zulegen konnten, dann aber auch diese Gewinne wieder abgaben (untere Grenze bei Renditen). Die einzige Fluchtmöglichkeit ist nun noch der (ziemlich ungeliebte) US-Dollar. Das bedeutet: wenn Panik aufkommen sollte, besteht ein großes Potential für eine Art „Aufwärts-Crash“ beim Dollar, weil dann alle durch die gleich Tür müssen. Nach wie vor gilt: solange nicht klar ist, was durch oder mit der US-Wahl passiert, sind Rallys der Aktienmärkte „gedeckelt“..

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Dax & Co: Abverkauf – aber Erholung am Super-Donnerstag? Videoausblick

Markus Fugmann

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Der Dax gestern mit dem größten Verlust seit März, die Indizes an der Wall Street mehr als drei Prozent im Minus. Treiber des Abverkaufs vor allem beim Dax war der „differenzierte Lockdown“. Was aber passiert heute, am „Super-Donnerstag“? Denn heute stehen nicht nur wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda (US-BIP, US-Ertsanträge), sondern auch die Zahlen der vier Tech-Giganten Apple, Amazon, Alphabet und Facebook mit einer Marktkapitalisierung von mehr als fünf Billionen Dollar. Dazu dann noch die EZB-Sitzung (von der allerdings heute nur Verbal-Rhetorik zu erwarten ist). So oder so: was wir derzeit sehen unmittelbar vor der US-Wahl ist ziemlich unegwöhnlich – hat Trump gestern gewissermaßen die Wahl verloren?

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