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Finanznews

Rezessionsangst! Marktgeflüster (Video)

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Das hätte nicht passieren dürfen! Nach der gestrigen Euphorie über die Verschiebung einer US-Strafzölle gegen China herrscht heute Kater-Stimmung. Auslöser des Abverkaufs an den Aktienmärkten war die Inversion der Renditen der 2-jährigen und 10-jährigen US-Staatsanleihen – das ist bei allen (sieben) US-Rezessionen der letzten 50 Jahre passiert und gilt daher als sicheres Anzeihen für eine kommende Rezession in den USA. Der Invertierung vorausgegangen waren schwache Konjunkturzahlen aus Deutschland (BIP negativ), vor allem aber aus China. Was nun? In der Vergangenheit war die Invertierung der Zinskurve 2-jähriger mit 10-jährigen US-Anleihen zwar ein sicheres Zeichen für eine kommende Rezession, aber es folgte dann fast immer ein neues Allzeithoch im S&P 500. Aber diesmal sind die Bewertungen an den US-Aktienmärkten extrem hoch, die Verschuldung der Unternehmen immens, und das Zins-Pulver der Notenbanken mit Ausnahme der Fed vollständig verschossen..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Lausi

    14. August 2019 20:10 at 20:10

    Als Zocker würde ich mich jetzt mit 100-jährigen Staatsanleihen vollsaugen – bis vielleicht auf die argentinische 🙂 30-jährige tun’s zur Not natürlich auch – umso längerfristiger umso besser. Gelddrucken auf Teufel komm raus scheint ja so sicher wie das Amen in der Kirche zu sein 😉

  2. Macwoiferl

    14. August 2019 20:53 at 20:53

    Wo ist die Twitteria, im Urlaub?
    Jetzt sollte doch das Mainstream-Media-Hoffnungsgewitter einsetzen: Deal bald, Deal prächtig, China bester Freund, Zinssenkung kräftig, Tesla steigert, Apple wird, Amazon nach oben, Salvini doch nicht, Deutschland großes Konjunkturpaket, kleine Delle, Rezession unwahrscheinlich, keine Sorgen machen, Merkel sagt, nächstes Jahr mehr, nächstes Jahr Wachstum, Konjunktur Sprung nach oben, IFO-Index besser als erwartet…
    Wo seid ihr, mediale Merkel-Hofschranzen, Schönredner, Positivisten, Optimisten, Ökonomen-Gaukler, Wirtschafts-Scharlatane, Rosarote-Brille-Träger, ARD, ZDF, Bayern 3, Bloombergs und wie ihr alle heißt, ihr Staatsfunker, Amtsboten, Bettvorleger der Polit-Kaste, ihr Gerüchteträger großer Zocker?

    Naja. Spätestens zum Verfall am Freitag wird man es mit wundersamen Wundermeldungen nach oben putschen…

  3. Torsten

    14. August 2019 21:41 at 21:41

    Oh Gott, auf der Webseite von CNBC wird oben ein schwarzer Balken eingeblendet, Amerika trauert, 3% Minus, das ist das ENDE.
    Ich würde gerne noch die 24000 im DOW sehen, dann kann die FED die Zinsen um 0,5% senken und der Euro auf 1,15 durchstarten und der Bitcoin die 15000 erreichen.
    Lets gez. ready to rumble! 🙂

  4. leftutti

    14. August 2019 21:53 at 21:53

    Aus mikroökonomischer Sicht leben mindestens 80% der Menschen ständig in einer Rezession. Wer in Deutschland mehr als 3440 Euro netto im Monat verdient, zählt schon zu den 10% der „reichen“ Bevölkerungsschicht.
    https://www.n-tv.de/politik/Ab-wann-gehoert-man-zur-Oberschicht-article21201380.html

    Individuell relevante Ausgabepositionen wie Mieten, Versicherungen, Gesundheitskosten, Handwerkerleistungen im Baugewerbe, Autoreparaturen, regelmäßige Inspektionen, neue Winterreifen haben inzwischen Dimensionen und ein Preis-Leistungs-Verhältnis erreicht, das sich bestenfalls mit einer pervertierten statt invertierten Kurve beschreiben lässt.

    Warum also immer diese Furcht vor einer völlig normalen, wiederkehrenden, notwendigen und ohnehin unvermeidlichen Rezession. Wohlgemerkt Rezession, nicht Depression! Eine nervige und bisweilen sehr unangenehme Influenza, doch noch lange kein irreversibler Gehirntumor.

    Da helfen keine Schutzimpfungen, keine Pillchen gegen Symptome, da muss das eigene Immunsystem ran. Je eher, desto besser.

    • Wolfgang M.

      15. August 2019 06:39 at 06:39

      @leftutti. Sehr gute Sichtweise und der Stand der Dinge.
      Grüße

    • Torsten

      15. August 2019 07:21 at 07:21

      Stimmt, Rezession ist ein normaler Abschnitt im Auf und Ab der Wirtschaft. Leider zählt nur Rendite statt Nachhaltigkeit. Ein paar Jahre mit gleichbleibenden Gewinnen werden schon als besorgniserregend dargestellt. Dieses Diktat das Gewinne jedes Jahr steigen müssen ist krank. Das Glas ist nie halb leer sondern mindestens halb voll.
      Und wenn du kein Geld für Brot hast Kauf dir Kuchen. 🙂

      Eine Zinserhöhung der EZB würde meiner Meinung nach eine Rezession abschwächen. Menschen sparen mehr Geld wenn es weniger Zinsen gibt.
      Mehr Zinsen mehr Konsumausgaben. Das trifft aber nicht für die 10% der Vermögenden zu die 5+0% besitzen .

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Selbsterfüllende Prophezeiung! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte haben heute gute Laune – wohl aus drei eher wenig zwingenden Gründen: erstens die Abwesenheit schlechter Nachrichten mit Hoffnungen, dass Trump und Xi Jinping ein Telefonat führen könnten (was noch nicht passiert ist offenkundig), zweitens wegen des in der Regel bullischen kleinen Verfalls heute. Und drittens weil Deutschland laut einem Bericht des „Spiegel“ im Falle einer Rezession von der schwarzen Null abrücken will. Mittelfristig bedeutsamer aber dürfte die heute veröffentlichten Daten zur US-Verbraucherstimmung sein: sie zeigen, dass die Amerikaner nun eine Rezession erwarten (vor allem auch wegen den Trumpschen Zöllen) und sich daher mit Käufen zurück halten wollen. Das sind schlechte Nachricht für eine derart vom Konsum dominierte Ökonomie der USA (70% des BIP)..

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Kontraindikator Trump! Videoausblick

Donald Trump heute Nacht wieder mit Aussagen über den Handelskrieg und China, die indirekt tief blicken lassen..

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Der gestrige Handelstag stand wieder ganz im Zeichen des Handelskriegs – vor allem vor Eröffnung der Wall Street daher extreme Volatilität und Nervosität. Im heutigen asiatischen Handel haben sich die Dinge vorerst etwas beruhigt, die US-Futures leicht positiv, weil die Anleherenditen – der Indikator schlechthin für Risikobereitschaft oder Risikoaversion – wieder etwas steigen. Donald Trump heute Nacht wieder mit Aussagen über den Handelskrieg, die indirekt tief blicken lassen, weil sie ziemlich genau das Gegenteil der Wahrheit sind – insofern sind die Aussagen Trumps ein Kontraindikator! Heute kleiner Verfall an den Märkten – kann der Dax nun von der Euro-Schwäche profitieren, nachdem die EZB auf ihrer September-Sitzung mit ihren dovishen Entscheidungen „überschießen“ dürfte..

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Extreme Volatilität! Marktgeflüster (Video)

Der heutige Handelstag war geprägt von extremer Volatilität. Grund dafür war wieder einmal eine Salve von Headlines zum Handelskrieg..

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Der heutige Handelstag war geprägt (vor allem vor Kassa-Eröffnung der Wall Street) von extremer Volatilität. Grund dafür war wieder einmal eine Salve von Headlines zum Handelskrieg: zunächst China mit der Ankündigung auf die neuen Zölle der USA mit Gegenmaßnahmen zu reagieren, Trump habe das Abkommen bei G20-Treffen in Osaka gebrochen. Daraufhin ein starker Abverkauf, dann plötzlich ein knapp 2%-Anstieg der US-Futures, weil China mitteilte, man hoffe auf einen Kompromiß mit den USA. Dann aber Trump mit der Aussage in einem Radiointerview, dass ein Deal nur dann zustande komme, wenn er nach den Bedinungen der USA zustande käme. Dazu heute besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten, aber die Märkte erwarten weiter zahlreiche Zinssenkungen der Fed..

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