Die Rheinmetall-Aktie notierte im Oktober 2025 im Rekordhoch bei 2.008 Euro. Heute sehen wir einen Kurs von 1.155 Euro, ein Minus von Top aus gesehen von 853 Euro oder 42,48 %. Alleine in den letzten vier Handelstagen verlor die Aktie fast 400 Euro an Wert. Zwar könnte man umgekehrt auch argumentieren: Alle Anleger, die in den letzten Jahren eingestiegen und durchgehalten haben, sitzen auf phantastischen unrealisierten Gewinnen. Und seit Kriegsstart in der Ukraine (Chart seit Anfang 2022) sind es immer noch sensationelle 687 % Gewinn. Gewiss. Aber: Wer zu spät aufsprang auf den fahrenden Zug, und an immer weiter steigende Kurse glaubte, blickt nun auf massive Verluste.
Rheinmetall-Aktie: Der große Absturz
Wir haben in den letzten Quartalen mehrmals genau vor dieser Entwicklung gewarnt. Einerseits betonten wir immer, dass so eine Rally noch eine ganze Weile weiter laufen kann, und dass hohe KGV-Bewertungen eine Zeit lang ausgeblendet werden können. Eine quasi unbegrenzte Rüstungs-Euphorie könne die Rheinmetall-Aktie noch lange Zeit weiter nach oben tragen. Aber das Risiko eines Rückschlags, einer gesunden Korrektur nehme andererseits immer weiter zu. So sinngemäß unsere Einschätzungen.
Und nun sehen wir: Die Auftragsbücher bei Rheinmetall sind für lange Zeit randvoll. Aber dies war schon lange Zeit in den Aktienkursen eingepreist worden. Die Aktie wurde ab einem gewissen Punkt nur noch von der grenzenlosen Rüstungseuphorie immer weiter vorangetragen. Aber irgendwann kommt beim Thema Rüstung – wie auch bei Techaktien – der Zeitpunkt, wo Anleger sehen wollen, dass die gigantischen Umsatz- und Gewinnaussichten, die im Kurs enthalten sind, vom Unternehmen auch real umgesetzt werden. Und genau in dieser Phase scheint sich Rheinmetall zu befinden.
KGV-Bewertung deutlich verbessert
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Die KGV-Aussichten (Kurs-Gewinn-Verhältnis) für die nächsten zwölf Monate liegen bei der Rheinmetall-Aktie aktuell bei 26,56. Noch im Juni 2025 lag dieser Wert bei 55. Also hat sich die Bewertung der Aktie durch den sinkenden Aktienkurs und durch stetig weiter steigende Unternehmensgewinne schon deutlich verbessert. Aber diese Korrekturbewegung läuft erst einmal noch weiter?
Erschwerende Faktoren
Gut für Menschenleben, schlecht für die Aktie: „Erschwerend“ kommt hinzu, dass Wladimir Putin gewisse Signale für eine Deeskalation im Ukraine-Krieg sendet. Denn er deutete jüngst an, dass ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten möglich sein könnte. Was für die Rheinmetall-Aktie eindeutig negativ zu werten war: Am Freitag gab es eine eindeutige Abstufung der größten US-Bank JPMorgan. Die Bank senkte ihre Einstufung auf Neutral nach vier Jahren, in den man die Aktie zum Kauf empfohlen hatte. Und man senkte das Kursziel. Rheinmetall falle es offensichtlich schwer so schnell zu wachsen, wie man es sich vorstelle. Also eine Art Luxusproblem?
Parallele zur Telekom-Aktie 2000?
Wer schon längere Zeit an der Börse unterwegs ist, erinnert sich vielleicht noch an die berühmte „T-Aktie“? Sie war zu Zeiten meiner Bankausbildung auch mein erster Aktienkauf. In der Erstzeichnung erhielt ich ein paar Aktien, und verkaufte dann nach kurzer Zeit mit einem netten Gewinn. Natürlich verpasste ich bis zur Jahrtausendwende viele Gewinne. Aber wer in der Mega-Rally bei 50, 70 oder 80 Euro einstieg, schaut noch heute in die Röhre (aktueller Kurs 27,68 Euro). Der Chart zeigt den Verlauf seit dem Börsengang 1997. Natürlich liefert die Telekom-Aktie jedes Jahr fleißig ihre Dividende ab. Aber dennoch: Wer damals völlig überteuert einstieg, lag jahrelang dick im Minus. Viele Anleger dürften in den Jahren nach dem großen Crash nach der Jahrtausendwende entnervt mit hohem Verlust verkauft haben. Wie es bei Rheinmetall weitergeht? Natürlich kann man das niemand vorhersagen. Aber die eine Parallele kann man erkennen: Einem Mega-Hype, der schon eine ganze Weile läuft, in Panik hinterherzurennen, kann sich Monate später als fatal erweisen.
Fazit
Der Kursverlauf der Rheinmetall-Aktie sollte für jeden Anleger eine Warnung sein. Natürlich kann diese Aktie in Kürze wieder einen Turnaround hinlegen und sich auf vorige Rekordhochs bewegen. Alles ist möglich an der Börse. Aber der aktuelle Zustand und der Einbruch im Chart in den letzten Monaten zeigt: Anleger sollten nicht unbegrenzt versuchen einer Euphorie hinterherzulaufen. Sonst erkennt man manchmal Monate später, dass man zu denjenigen gehörte, die ganz am Ende der Euphorie mit ihren Käufen die Kurse noch weiter hochgetrieben haben. Die Angst Gewinne zu verpassen (FOMO), der Drang unbedingt auch mit auf den fahrenden Zug aufzuspringen, kann fatale Folgen haben. Derzeit erlebt man bei Chipaktien eine gigantische Rally. Jedem der jetzt mit an Bord ist, seien die tollen Gewinne gegönnt. Aber auch hier gilt: Irgendwann kommt die Abrechnung, wo viele, die viel zu teuer in totaler FOMO-Euphorie einkaufen, einen Preis für zu viel Gier bezahlen.
Risikohinweis: Der Handel mit Wertpapieren und Finanzinstrumenten kann Ihr Kapital erheblichen Risiken aussetzen, unter Umständen auch über das eingesetzte Kapital hinaus. Trading ist nicht für jeden geeignet. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Performance. Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.
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und man müsste das Produzieren was die Welt braucht, gell. Und da haben die geschlafen die ewig gestriegen Panzerduddlermacher. Auch wenn sie an Laserwaffen und Waffen Robotik forschen. Sie hätten schon längst. Ach was soll’s. Die Iraner sind im Weltraum,schießen Raketen in die Orbitalstation, haben Vermutlich ihr eigenes Aufklärungsdingsbumms und wir RaketenPioniere der ewig auf der falschen Seite schaffenden?. Ja Raumschiff Orion 1966 des wars und das in Schwarz-weiß. Schwarz Weiß ist unser Denken und das sollte aufhören.