Rheinmetall hat Quartalszahlen gemeldet und die Börse mal wieder überzeugt. Die Aktie steigt heute um 3 %. Ein Blick auf die Daten und vor allem auf die Aussichten, die für 2026 mehr Auftragsflut aus dem Rüstungsboom andeuten.
Rheinmetall-Geschäft brummt – Boom kommt noch
Der Umsatz bei Rheinmetall stieg im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 2,45 auf 2,78 Milliarden Euro. Der Gewinn (Operatives Ergebnis) steigt von 302 auf 360 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern steigt von 173 auf 204 Millionen Euro. Der Auftragseingang steigt im Jahresvergleich von 2,36 auf 2,72 Milliarden Euro. Aber wo bleibt der große Rüstungsboom? Der soll noch kommen. Also weiter Optimismus für Anleger? Dazu Zitat aus der Quartalsmeldung von Rheinmetall: „Die Auftragsbücher des Technologiekonzerns bewegen sich weiterhin auf Rekordniveau, obwohl die Auftragsvergabe in Deutschland durch die politische Konstellation nach den Neuwahlen im Frühjahr 2025 und die hieraus resultierende späte Verabschiedung des deutschen Bundeshaushalts erst jetzt und damit deutlich verzögert in der zweiten Jahreshälfte anläuft.“
Einordnung
Rheinmetall hat in den ersten neun Monaten eine operative Marge von 11,1% erzielt, nach 11,3% im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Rüstungsunternehmen bereite sich auf deutlich verzögerte Großaufträge vor, darunter Dutzende Satelliten und Zehntausende Fahrzeuge, sagte Vorstandschef Armin Papperger, so Bloomberg News. Weiter wird berichtet: Vor dem Hintergrund der zunehmenden Aggressivität Russlands müsse Rheinmetall allein in Europa 40.000 Militärfahrzeuge ausliefern, so Papperger in einem Interview mit Bloomberg TV nach der Bekanntgabe der Unternehmensergebnisse am Donnerstag.
Um diese Ziele zu erreichen und sich 25 bis 30% der europäischen Nato-Budgets zu sichern, müsse das Unternehmen die Produktionsautomatisierung verbessern, so Papperger. Rheinmetall werde außerdem mit dem Bau von Satelliten beginnen. Die ersten 40 sollen bis Jahresende vertraglich gesichert sein. “Aber Deutschland braucht viel mehr. Wir sprechen über 200, 300 Satelliten, die wir dann hier in Deutschland produzieren können”, sagte Papperger in dem Interview.
Die Düsseldorfer bestätigten ihre Prognose für das Gesamtjahr und rechnen weiterhin mit einem Umsatzanstieg von 25 bis 30% sowie einer operativen Marge von rund 15,5%. Trotz umfangreicher Finanzzusagen für die Verteidigung in Europa hat Rheinmetall seine Prognose in diesem Jahr nicht angehoben, da das Unternehmen davon ausgeht, dass Aufträge erst gegen Jahresende oder im Jahr 2026 realisiert werden. Zudem hat die Bundestagswahl Anfang 2025 die Beschaffung verzögert, da ein neuer Haushalt beraten und verabschiedet werden musste.
In den ersten neun Monaten erzielte Rheinmetall einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro, nach 6,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Auftragsbestand wuchs auf 64 Milliarden Euro, verglichen mit 51,9 Milliarden Euro im Jahr zuvor.
Das Unternehmen arbeitet bei Luftfahrt- und Raketenprojekten mit mehreren US-Rüstungskonzernen zusammen, darunter Lockheed Martin und Anduril Industries. Papperger sagte im Interview, man prüfe zudem eine mögliche Kooperation mit Raytheon, um das Marinegeschäft auszubauen.
Rheinmetall ist traditionell auf Landsysteme und Munition spezialisiert, erweitert aber sein Geschäft in den maritimen Bereich durch die im September angekündigte Übernahme von Naval Vessels Lürssen. Zudem baut das Unternehmen seine Produktion aus — insbesondere in Osteuropa. Papperger unterzeichnete Ende Oktober einen Vertrag mit der bulgarischen Regierung über den Bau zweier Munitionsfabriken und nahm am Dienstag in Litauen den Spatenstich für ein Artilleriewerk vor.
FMW/Bloomberg
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….. die zunehmende agressivität russlands …..
hinterwäldler, die mit feldspaten und waschmaschinenchips hantieren, vor dem bankrott stehen, revoltieren, frieren und hungern und damit das überlegene europa bedrohen?
wie soll das den gehen, irgendetwas stimmt da an den geschichten nicht, die uns erzählt werden.
vielleicht kann mir das jemand erklären oder fällt das niemanden auf?
die zensur schneidet wieder, wetten?
@schwachkopff
Die Zensurwette haben Sie innerhalb von 10 Minuten zweimal verloren 😉
Ich verstehe auch, warum. Zensur ist grundsätzlich nur dann vonnöten, wenn ein Kommentar der Ideologie einer Redaktion gefährlich wird. Oder wenn ein Kommentar durch unflätige Ausdrucksweise oder herabwürdigende Inhalte festgelegte Complianceregeln und Netiquette verletzt, die bei FMW ohnehin überaus tolerant und jederzeit fair in jede Richtung ausgelegt sind.
Sarkastischer, inhaltsleerer Schwachsinn vom Schwachkopff – entweder bestehend aus Whataboutismen oder rhetorischen Fragen – kostet zwar ein paar Byte an Speicherplatz. Mehr aber auch nicht.
Daher mein Tipp an Sie: Weniger nachtragendes Mimimi, dafür eine Umformulierung allzu extremer Kommentare, die vielleicht einmal sogar der toleranten FMW-Redaktion zu krass waren.
@alboche,
was ist ein whataboutismus?
das die halbverhungerten hinterweltler mit spaten und waschmaschinenchips das so gute, überlegene europa seit gut 200 jahren existenziell bedrohen ist wohl kein sarkastischer, inhaltsleerer schwachsinn, ansonsten würde diese verankerte russophobie, neuerdings ergänzt durch dumpfe sinophobie im stile eines julius streicher hier, kein so dankbares publikum finden.
trotz des absehbaren endes des konfliktes, werden unter applaus der korrupten eu weitehin milliarden von euro in dieses zusätzlich geschaffene korrupte system zur geldwäsche gepumpt.
alles was dem schneekönig in kiew zur verfügung gestellt wurde hat sich entweder in schrott oder zu geld aus der drogen- oder terroristenszene verwandelt.
der deutsche bleibt, wie der franzose ihn liebevoll bezeichnet, ein alboche
@Schwachkopf
Die Zensurwette haben Sie innerhalb von 10 Minuten zweimal verloren 😉
Ich verstehe auch, warum. Zensur ist grundsätzlich nur dann vonnöten, wenn ein Kommentar der Ideologie einer Redaktion gefährlich wird. Oder wenn ein Kommentar durch unflätige Ausdrucksweise oder herabwürdigende Inhalte festgelegte Complianceregeln und Netiquette verletzt, die bei FMW ohnehin überaus tolerant und jederzeit fair in jede Richtung ausgelegt sind.
Sarkastischer, inhaltsleerer Schwachsinn vom Schwachkopff – entweder bestehend aus Whataboutismen oder rhetorischen Fragen – kostet zwar ein paar Byte an Speicherplatz. Mehr aber auch nicht.
Daher mein Tipp an Sie: Weniger nachtragendes Mimimi, dafür eine Umformulierung allzu extremer Kommentare, die vielleicht einmal sogar der toleranten FMW-Redaktion zu krass waren.
@alboche,
ein weiteres, deutlich sichtbares zeichen der westlichen überlegenheit ist die entsendung eines
us-marineverbandes inklusive eines flugzeugträgers in die karibik zur °°bekämpfung°° des venezolanischen drogenschmuggles.
erbärmlicher geht es wohl nicht mehr, aber vielleicht ist die uss gerald r. ford schon so marode, dass eine reparatur unwirtschaftlich und eine versenkung durch feldspatensoldaten desselben billiger ist.
zeitgleich könnte man dadurch den patriotismus anfeuern, hat ja schon einmal funktioniert