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Richter genehmigt die Herausgabe von Trumps Steuerunterlagen – neue Erkenntnisse über Trumps unternehmerische Genialität?

Trump wird seine Gründe haben für seine Weigerung die Steuerunterlagen herauszugeben: Verwerfliche Geschäfte oder privatwirtschaftliches Scheitern?

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Seit Jahren rätselt man über die Hintergründe, warum US-Präsident sich entgegen bisheriger Gepflogenheiten beharrlich weigert, seine Steuerunterlagen herauszugeben. Hat es etwas im Hinblick mit seinen wirtschaftlichen Kontakten zu Russland zu tun oder käme etwa heraus, dass er gar kein so ein genialer Dealmaker ist?

 

Im Fokus die Deutsche Bank

Nachdem Trump mit seiner Familie sowie seiner Immobilienfirma Ende April vor einem New Yorker Gericht Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht hatte, jetzt der Urteilsspruch. Die Bank darf die Unterlagen an den US-Kongress herausgeben. Das deutsche Geldinstitut ist zweifelsohne ein intimer Kenner der geschäftlichen Aktivitäten des Immobilienmoguls, schließlich hat man ihm in den vergangenen 20 Jahren Kredite über zwei Milliarden Dollar eingeräumt.

Der Streit mit der Deutschen Bank gipfelte in der Behauptung Trumps, er müsse dem Institut gar keine Schulden zurückzahlen, denn sie trage mit Schuld am Ausbruch der Finanzkrise 2008, die dem amerikanischen Steuerzahler so viel gekostet hat.

Für die Steuerunterlagen interessieren sich nicht nur der US-Kongress, sondern auch die US-Geheimdienste, wegen möglicher Verquickungen mit Russland. Man will Einsicht über die letzten sechs beziehungsweise acht Steuerjahre.

 

Ein vernichtendes Urteil

Bondkönig Jeff Gundlach hat kürzlich in einem Vortrag ein wenig schmeichelhaftes Statement über den aktuellen Präsidenten abgegeben, im Hinblick auf dessen wirtschaftliche Karriere. Er sei schon mehrfach pleite gewesen, nach Immobilienspekulationen (Casinos) und nur wegen des wirtschaftlichen Wertes seines Namens (das Imperium des Vaters) hätten die Banken nochmals Notkredite vergeben. Trump sei ein Mann des Schuldenmachens und er habe niemals Schulden richtig zurückgezahlt.

Das werfe auch einen Schatten auf seine Wirtschaftspolitik als US-Präsident, denn er habe ihm Vorjahr satte sechs Prozent neuer Schulden gemacht. Was folgt jetzt mit einem möglichen Infrastrukturprogramm?

 

Fazit

Trump wird sicherlich seine Gründe haben für seine beharrliche Weigerung die Steuerunterlagen herauszugeben. Sind es verwerfliche Geschäfte oder einfach die Dokumentation privatwirtschaftlichen Scheiterns? Steuerersparnis wegen Verlustvorträgen?

Das könnte mit der Einsicht in die Steuerunterlagen herauskommen. Nicht für die Öffentlichkeit, denn die richterliche Anordnung bezieht sich nur auf die Herausgabe an die politischen Organe. Zudem muss der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo zuvor noch sein Einverständnis geben. Aber dieser ist Mitglied der Demokraten.

Wie sollte es in einem Rechtsstaat aber anders laufen? Man wird natürlich zuerst Berufung einlegen!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    leftutti

    23. Mai 2019 21:09 at 21:09

    Dann ist die nächste Twitterorgie über Hexenjagd und antidemokratische, politische Druckmittel bereits vorprogrammiert. Man wird einfach das Gefühl nicht los, dass sich 98% der Welt gegen den GröPaZ verschworen hat.

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Rüdiger Born: Aktuelle Chancen bei Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Es tut sich was bei Dow Jones und Nasdaq. Im folgenden Video gehe ich darauf ein, welche Tradingchancen derzeit in diesen beiden Indizes bestehen. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Dax: Privatanleger verkaufen den Profis ihre Aktien!

Markus Fugmann

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Lange lief der Dax seitwärts, dann folgte am Montag ein impulsiver Abverkauf. Wie aber ist jetzt die Stimmung der Investoren hierzulande – herrscht Pessimismus nach dem Kursrückgang, oder sieht man nun die niedrigeren Kurse als Kaufchance?

In der wöchentlichen Umfrage der Deutschen Börse zeigt sich, dass vor allem die Profi-Investoren bullischer werden für den Dax: so sind nun 46% im Lager der Bullen, ein Anstieg zur Vorwoche von +11% und zugleich der höchste Stand an Optimismus seit Anfang März! Es sind vor allem jene, die zuvor an der Seitenlinie standen, die nun ins Camp der Bullen gewandert sind, denn die neutral Eingestellten verlieren bei den Profis -13% auf nun nur noch 16%, während das Lager der Bären sogar leicht zulegen kann auf nun 38% (+2% zur Vorwoche).

Bei den Privatinvestoren hingegen, die zuletzt deutlich optimistischer waren als die Profis, stellt sich die Lage andere dar: hier sind noch 38% bullisch (-2% zur Vorwoche), während die Pessimisten nun auf 39% kommen und +8% zur Vorwoche hinzugewinnen.

Man könnte also gewisserweise sagen: die Privatanleger verkaufen den zuvor an der Seitenlinie stehenden Profis ihre Aktien! Ähnlich sieht das auch Joachim Goldberg:

„Damit bleibt die Stimmungskluft zwischen institutionellen und privaten Anlegern zwar fast unverändert, aber die Panels haben fast in identischem Maße ihre Rollen und Positionen aus der Vorwoche getauscht. Man könnte auch sagen, dass die vormals optimistischen Privatanleger ihre Aktienbestände an die Institutionellen weitergereicht haben. Dies macht sich insbesondere in der Sentiment-Betrachtung auf Sicht von sechs Monaten bemerkbar. Hier zeigt sich, dass der relative Optimismus bei unserer Befragung in der vergangenen Woche für beide Gruppierungen noch etwa gleich hoch war.“

Was bedeutet das für den Dax?

Ist diese Stimmung nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für den Dax? Dazu Goldberg weiter:

„Nach dieser Lesart sind die Privatanleger zwar immer noch leicht optimistisch, aber der relativ deutliche Optimismus bei den institutionellen Investoren – er ist so hoch wie zuletzt Anfang März dieses Jahres – stellt für den DAX eine Belastung dar. Nicht nur, weil auf höherem Niveau (möglicherweise zwischen 13.050 und 13.100 Zählern) Abgaben aus Gewinnmitnahmen drohen. Im Falle erneuter Kursrückgänge fehlen naturgemäß durch die jüngsten Käufe Nachfrager, die dem DAX normalerweise eine Stütze wären. Auch könnte der zuletzt schwächelnde Euro ein Indiz dafür sein, dass überdies, wie bereits in den vergangenen Wochen geschehen, internationale Kapitalabflüsse auf den Aktienmärkten der Eurozone lasten.“

Ausführlicher dazu Goldberg auch hier im Video: nach unten sei der Dax „ungeschützt“, oben sei der „Deckel drauf“..

Die Profis werden optimistischer für den Dax - ein Kontraindikator?

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