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Ritterschlag erster Klasse: Weltgrößte Terminbörse führt Futures auf Bitcoins ein – Kurs aktuell über 6300 Dollar

Die weltgrößte Terminbörse (Futures-Kontrakte) Chicago Mercantile Exchange (CME) hat soeben einen Ritterschlag erster Klasse bekanntgegeben. Wo viele Bitcoins für Teufelszeug halten, und führende Banker und Notenbanker von Betrug…

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FMW-Redaktion

Die weltgrößte Terminbörse (Futures-Kontrakte) Chicago Mercantile Exchange (CME) hat soeben einen Ritterschlag erster Klasse bekanntgegeben. Wo viele Bitcoins für Teufelszeug halten, und führende Banker und Notenbanker von Betrug etc reden, hat die CME nun verkündet Future-Kontrakte auf Bitcoins einzuführen. Damit wird der Bitcoin-Handel an der wichtigsten Terminbörse der USA, die voll staatlich reguliert ist, zugelassen. Somit erfährt auch der Bitcoin eine richtige offizielle Anerkennung, auch wenn er immer noch keine offizielle Währung ist.

Der Terminkontrakt wird ein sogenannter „Cash Settlement-Kontrakt“ sein. Also wird genau wie bei Aktienindizes keine reale Andienung des Basiswertes durchgeführt, sondern Gewinne und Verluste nur in Cash-Belastungen und Gutschriften durchgeführt. Den Bitcoin-Future einführen tut die CME nach eigenen Worten aufgrund des gestiegenen Interesses der Kunden. Wie will man Börsenkurse des Basiswertes präsentieren, wenn doch Bitcoins dezentral gehandelt werden? Hierzu schreibt die CME, dass man sich auf einen seit Ende 2016 berechneten Basket bezieht, gebildet aus Bitcoin-Preisen verschiedener bestehender Handelsplattformen. Zitat CME:

„Given increasing client interest in the evolving cryptocurrency markets, we have decided to introduce a bitcoin futures contract,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „As the world’s largest regulated FX marketplace, CME Group is the natural home for this new vehicle that will provide investors with transparency, price discovery and risk transfer capabilities.“

Since November 2016, CME Group and Crypto Facilities Ltd. have calculated and published the BRR, which aggregates the trade flow of major bitcoin spot exchanges during a calculation window into the U.S. Dollar price of one bitcoin as of 4:00 p.m. London time. The BRR is designed around the IOSCO Principles for Financial Benchmarks. Bitstamp, GDAX, itBit and Kraken are the constituent exchanges that currently contribute the pricing data for calculating the BRR.

Der Bitcoin-Kurs steigt aktuell in den letzten 35 Minuten von 6200 auf 6330 Dollar.

Mehr über Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Der aktuelle Bitcoin-Preis seit heute 12:40 Uhr deutscher Zeit.


Bitcoin-Logo. Gemeinfrei.

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    31. Oktober 2017 16:15 at 16:15

    Warum nicht, ist doch von der Logik folgerichtig. Man kann doch auf alles Mögliche wetten. Optionsscheine aufs Wetter gibts z. B. auch.

    Ein großer Vorteil der BitCoins ist ja, die können nicht „pleite“ gehen. Eine BitCoin-Einheit kann – ohne dass man von einer Blase reden darf – auf
    1 Milliarde steigen und genau so gut kurz drauf auf 1Cent fallen. Und dennoch lebt er weiter und kann am nächsten Tag schon wieder zu 1 Million gehandelt werden.

    Meine Zahlen sind natürlich bewusst übertrieben und sollen nur noch mal dran erinnern, dass es unmöglich ist, ein Ding „korrekt“ zu bewerten, was selbst überhaupt kein Wert ist. Der Kurs richtet sich ausschließlich daran aus, was jemand bereit ist dafür zu zahlen – und auf seinen Glauben, dass der Nächste mindestens dasselbe wie er dafür hergeben wird.

    Zum reinen Spekulieren/Wetten gibt es nichts Besseres.

    • Avatar

      Chris

      31. Oktober 2017 17:18 at 17:18

      „Der Kurs richtet sich ausschließlich daran aus, was jemand bereit ist dafür zu zahlen?“ Welcher Kurs macht das nicht?

      • Avatar

        Gerd

        31. Oktober 2017 18:30 at 18:30

        Grundsätzlich auf jeden Fall mal richtig, diese Aussage.

        Während ich mir aber bei Aktien einen Maßstab zu Hilfe nehmen kann, ist das beim Bitcoin nicht möglich. Dieser Wertmaßstab kann der Ertragswert oder der Substanzwert sein. Hilfsweise kann kann ich auch zusätzlich noch einen Vergleichswert zu Hilfe nehmen, indem ich gleichartige Unternehmen innerhalb derselben Branche betrachte.

  2. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2017 16:46 at 16:46

    Somit erfährt auch der Bitcoin eine richtige offizielle Anerkennung, auch wenn er immer noch keine offizielle Währung ist. (Ja was denn nun) ein Ritterschlag ist eine richtige offizielle Anerkkung und gleichzeitig keine offizielle Anerkennung ? Also sind das Sir Bitcoins ?

    Wie kann der bitcoin, jemals eine „Währung“ sein ? Noch dazu eine „offizielle“ ? Für welchen „Staat“ den „Staat der Computerfreaks“ ? Der Piraten-Partei ? Geldschwäche usw ? Was ist das ?

    Richtig, und deshalb kein ein Bitcoin niemals eine Währung sein, weil ein Bitcoin ein Handelsobjekt/eine Aktie ist der Bezeichnung Krypto-WÄHRUNG ist aus dieser Hinsicht ein falscher Ausdruck.
    Eine Währung basiert auf einem Wechselkurs zu einer anderen Währung ?

    „Given increasing client interest in the evolving cryptocurrency markets, we have decided to introduce a bitcoin futures contract,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „As the world’s largest regulated FX marketplace, CME Group is the natural home for this new vehicle that will provide investors with transparency, price discovery and risk transfer capabilities.“

    Aber das ist doch der Witz dabei, die cME garantiert für die Transparenz der Preise ????

    Wie denn, bei dem „Underlying“ ???

    • Avatar

      Gerd

      31. Oktober 2017 18:46 at 18:46

      Hallo, Marko,

      obwohl ich es früher auch getan hatte, versuche ich streng zu vermeiden, das Dingsbums als Währung, als Kryptowährung zu bezeichnen.

      Das Ganze ist kryptisch, eignet sich für Spieler ganz hervorragend zur Spekulation und bestenfalls ersatzweise auch mal für den Zahlungsverkehr.

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    Trigo

    31. Oktober 2017 17:52 at 17:52

    Bitcoins eine Währung?? Bitcoins sind eine reine Spekulation! Yuhu, wir werden jetzt alle reich!! Wenn ich die Werbung schon überall lese „ Investiere jetzt in Bitcoins“!! Erinnert mich schon sehr stark an den Neuen Markt.

  4. Avatar

    Gerd

    31. Oktober 2017 18:35 at 18:35

    Eine Währung?

    Ein Bitcoin mag vieles sein.
    Ihn jedoch als Währung zu bezeichnen, wäre ungehörig.
    Das ist er auf keinen Fall.

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    paul

    31. Oktober 2017 19:14 at 19:14

    Hört doch auf über Kursentwicklung beim BTC zu erzählen!
    Schaut euch die Klassische Ansicht BTC/EUR bei bitcoin.de an.
    Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, sieht heute eine Kette an „Transaktionen“, die bei knapp 6000EUR/BTC stattgefunden haben sollen. Und das, obwohl der gewichtete Kurs bei 5300 lag.

    Frage, wer kauft etwas aus einem Überangebot mit 700 EUR Aufschlag?

    • Avatar

      Jeeric

      1. November 2017 06:26 at 06:26

      *hust* Jemand der auf steigende Kurse setzt und später Steuern sparen will, macht sowas. Und handelt mit sich selber oder einem Bekannten… *hust*

  6. Avatar

    Chris

    1. November 2017 06:21 at 06:21

    Welche Waehrung stellt denn schon einen echten Wert dar? Welche Waehrung ist nicht spekulativ? Euro oder Dollar ist nichts anderes, als bedrucktes Papier, der effektive Wert richtet sich nach dem Altpapierpreis. Wenn es zur Hyperinflation kommt, sieht man den „Wert“ sehr eindruecklich.
    Alles ist nur soviel Wert, was jemand anders dafuer zu bezahlen bereit ist. Gold, Immobilie, Euro, Bitcoin. Das eine schwankt mehr, das andere weniger, alles kann prinzipiell komplett wertlos werden.

    • Avatar

      Gerd

      1. November 2017 15:33 at 15:33

      Chris: “
      „Welche Währung stellt denn schon einen echten Wert dar?“

      Aber selbstverständlich stellen Währungen einen Wert dar, weil sie ihrerseits wiederum reale Werte repräsentieren, nämlich die, welche eine Volkswirtschaft als Ganzes eben ausmacht.
      Ob der ihnen gerade beigemessene Wert allerdings korrekt ist oder ob er sich mit den real hinter ihm stehenden Werten nicht mehr zu 100% in Übereinstimmung befindet, sei mal dahingestellt und hier kurz erläutert.

      Beispiel Euro:
      Geldmenge M2 (liegt vom Volumen zwischen M1 und M3)
      lt. Wikipedia
      11,083 Bill. Aug. 2017
      9,743 Bill. Jan. 2015 (im Frühjahr startete das Ankaufsprogramm der EZB)
      1,340 Ausweitung.

      Unterstellt dieser Zuwachs würde per saldo ausschließlich aus dieser unseriösen EZB-Gelddruckerei vom Draghi stammen, wäre das ein Anteil von rund 12% am jetzigen Gesamtvolumen.
      Mithin hätte max. ein Anteil von rund 12% der Währung keinen realen Wert hinter sich stehen. Und demzufolge wäre der Euro aber selbst dann immerhin noch zu 88% mit realen Werten abgesichert. Diese realen Werte sind bereits und werden in den Folgejahren durch steigende Preise für Güter, Dienstleistungen – aber auch für den Faktor Arbeit (Löhne) – von 88% wieder in Richtung 100% steigen. Wenn wir Glück haben, auch dadurch, dass das QE „rückabgewickelt“ wird. So wie es die USA heute Abend wohl definitiv als beschlossen bekannt geben werden.

      „…Immobilie, Euro, Bitcoin …, …, alles kann prinzipiell komplett wertlos werden.“

      Die Immobilie: wenn sie komplett zerstört wird. Dazu bedarf es auch, dass das Grundstück nicht mehr nutzbar sein darf, weil es weg ist (z.B. durch Küstenabbruch ins Meer). Da würde dann definitiv ein WERT vernichtet worden sein.

      Der Euro: wenn das Gebiet der Euro-Zone als Ganzes komplett zerstört würde. Dazu gehört, dass alle Landstriche – auch die heute als Urlaubsparadiese geltenden Regionen – unbewohnbar würden (z.B. atomare Verseuchung). Dazu gehört auch, dass es den Produktionsfaktor Arbeit nicht mehr gibt, da alles menschenleer ist.
      Da wäre in der Tat definitiv dann kein einziger von Millionen Einzelwerten, die der Euro heute schließlich repräsentiert, mehr vorhanden.

      Der Bitcoin: Sofort, jederzeit. Er kann „komplett wertlos werden“ – ohne Vorbedingung. (Aber er kann natürlich auch jederzeit wieder auferstehen).
      Weil er von vornherein kein WERT ist, da er keinerlei hinter ihm stehenden Werte repräsentiert. Er ist nur das „wert“, was ihm gedanklich gerade zugestanden wird. Und das kann heute so und morgen so sein.
      Völlig willkürlich, ohne dass man dafür Überlegungen, Berechnungen oder Prognosen anstellen müsste.
      Deswegen eignet er sich ja so fantastisch als Spekulationsobjekt für Spielertypen. Allerdings muss ich beim BTC auch die Überlegung anstellen, ob ich eventuell der „Letzte sein könnte, den die Hunde beißen“.
      Wenn ich in WERTE investiere (oder auch spekuliere), brauche ich das nicht zwingend zu befürchten.
      Die können immer noch in den von mir ggf. zu teuer bezahlten Kurs/Kaufpreis hineinwachsen. Dadurch dass eben jene Werte sich positiv entwickeln, welche sie repräsentieren. Z.B. würden u.a. stetig steigende Mieteinnahmen einen zunächst „überhöhten“ Immobilien-Kaufpreis rechtfertigen.
      Beim BTC muss es zwangsläufig jemanden geben, welcher der „Letzte“ ist.
      Sobald das Schneeballsystem nach wahrscheinlich erst vielen, vielen Jahren den Höhepunkt überschritten hat und dann niemand mehr da sein wird, der nochmal dasselbe bezahlen mag als eben der Letzte. Geschweige denn noch mehr.

      • Avatar

        Chris

        1. November 2017 17:06 at 17:06

        „Aber selbstverständlich stellen Währungen einen Wert dar, weil sie ihrerseits wiederum reale Werte repräsentieren, nämlich die, welche eine Volkswirtschaft als Ganzes eben ausmacht.“
        Der Wert der Waehrungen sinkt permanent (Inflation), dieser Effekt kann sich durchaus drastisch verstaerken. Waere nicht das erste Mal, dass eine Waehrung komplett wertlos wird…
        „Die Immobilie: wenn sie komplett zerstört wird.“
        Oder in der Naehe ein AKW hochgeht. Oder…
        Sicher ist die Wahrscheinlichkeit beim Bitcoin hoeher, aber _prinzipiell_ sehe ich keinerlei Unterschied.
        Nochmal: Etwas ist nur soviel Wert, wie jemand anders dafuer bereit ist zu bezahlen. Das gilt fuer alles.

        • Avatar

          Gerd

          1. November 2017 18:30 at 18:30

          „Etwas ist nur soviel Wert, wie jemand anders dafuer bereit ist zu bezahlen. Das gilt fuer alles.“

          Das als Oberleitsatz betrachtet, kann ich mich mich sogar mit Ihnen drauf einigen. Weil ich persönlich bei allen möglichen Gelegenheiten stets das Marktwirtschaftsgesetz von Angebot und Nachfrage ins Feld führe.
          Das geht in die selbe Richtung.

  7. Avatar

    Demokrat

    1. November 2017 11:14 at 11:14

    Nach langer Zeit wieder ein Kommentar von mir 🙂
    Der Hype an den internationalen Aktienmärkten und um Bitcoin & Co tritt in die Endphase ein. Will hier nicht den Crashprohet spielen aber in meiner letzten hier veröffentlichten Dax-Chartanalyse ( glaube fast über ein Jahr her) hatte ich einen Kursziel 13500 bis max. 15000 als 5.-Wellen-Ausdehnung angegeben. Mal sehen ob die die Spitze erreicht wird…wer hatte gesagt, dass die Börse keine Einbahnstraße ist…fällt mir nicht mehr ein 😉

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Bitcoin

Lohnt sich der Handel mit Kryptowährungen noch?

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Kaum zu glauben, dass Bitcoin bereits 2009 das Licht der Welt erblickte und seitdem die ganze Welt verändern sollte. Zu Beginn waren Kryptowährungen wie Bitcoin nur etwas für Außenseiter oder Freaks. Kaum jemand konnte sich vorstellen, dass Bitcoin eine derart große Rolle auf dem weltweiten Finanzmärkten spielen würde.

Doch Bitcoin blieb nicht die einzige Kryptowährung, sondern es kamen weitere hinzu. Natürlich bleibet Bitcoin die bekannteste virtuelle Währung, jedoch konnten sich auch andere Währungen einen Namen machen. Bekannt sind unter anderem:

– Ipple
– EOS
– Litecoin
– Bitcoin Cash
– Etherum
– Etc.

Kryptowährungen Bitcoin Beispielfoto
Quelle: pixabay

Diese Liste lässt sich natürlich noch weiterführen, da auch immer wieder neue Kryptowährungen hinzukommen. Immer mehr Menschen investieren daher in die geheimnisvollen Währungen. Viele von ihnen mussten allerdings auch schon die leidvolle Erfahrung machen, dass Kryptowährungen auch mit einem hohen Risiko verbunden sind. Kryptowährung kaufen bedeutet auch, sich der Unberechenbarkeit dieser Währungen auszusetzen. Hohe Schwankungen kommen teilweise täglich vor.

Besonders die Jahre 2017 und 2018 waren sehr turbulent und es gab hohe Schwankungen. Zeitweise kostete nur ein Bitcoin bereits 20.000 US-Dollar. Dann gab es aber auch wieder einen Absturz und Bitcoins liegen im Moment immer bei etwa 7.000 bis 8.000 Dollar. Experten sprechen sogar davon, dass Bitcoin verhältnismäßig stabil geworden ist und es keine allzu großen Schwankungen mehr gibt. Doch lohnt sich dann überhaupt noch die Investition in Kryptowährungen?

Hat man den Zug der Kryptowährungen jetzt endgültig verpasst?

Nein, so äußern sich Experten immer wieder. Man sollte nur jeden Morgen mit der Erwartung aufstehen, dass es doch wieder einen Kursabfall geben könnte. Dabei muss man gar nicht immer in die klassische Alternative also Bitcoin investieren, sondern kann auch eine andere Kryptowährung handeln.

Beispielsweise kann man Bitcoin Cash kaufen und so noch Gewinne einfahren. Ähnlich wie im Aktienhandel wo man sich fragt, welche Aktie soll ich kaufen, was ist die beste Aktie für mich? Fragt man sich bei den Kryptowährungen auch, welche Kryptowährung kaufen? Viele Menschen raten dazu, sich eine Kryptowährung auszusuchen, in die man gerne investieren möchte.

Dabei ist es besonders wichtig, dass man regelmäßig investiert, also nicht alles zu einem festen Zeitpunkt, sondern monatlich eine bestimmte Summe. Damit kann man eventuelle Schwankungen und auch Abfälle gut regulieren. Bei Kryptowährungen darf man sich selbst nur nie sagen, dass man den Zug verpasst hätte und man jetzt ja Millionär sein könnte. Das ist die falsche Herangehensweise. Selbst wenn man nach den ersten Erfolgen erst 2014 investiert hätte, konnte man noch einen ordentlichen Gewinn einfahren.

Bei Kryptowährungen hat man den Zug also nie so wirklich verpasst, sondern kann immer noch investieren.

Wie kann man in Kryptowährungen investieren?

Fest steht, dass Kryptowährungen definitiv noch kein sinkendes Schiff sind und man trotzdem noch sehr gut investieren kann. Doch man muss nicht einfach nur einem Bitcoin Club beitreten und kauft dann Bitcoins, sondern es gibt auch noch einige andere Optionen, um bei den Kryptowährungen mitzumischen.

Wer sich die Kryptowährungen erst einmal anschauen möchte, der sollte sich immer auf verschiedenen Handelsplattformen umschauen und die Kurse der virtuellen Währungen über einige Wochen beobachten. Dafür eignet sich beispielsweise 500plus.

Inzwischen wird nicht mehr nur von einer Kryptowährung Börse gesprochen, sondern beinahe jedes Handelsplattform arbeitet auch mit den Währungen. Gerade zu Beginn spielte aber nicht nur der einfache Kauf von Bitcoins eine Rolle, man konnte sie nämlich einfach so und ziemlich günstig erwerben, sondern auch das sogenannte Mining. Dabei ging es darum, sich die Münzen „zu verdienen“, indem man die Rechenleistung seines Rechners zur Verfügung stellte. Denn genau solche Rechner braucht Bitcoin, um funktionieren zu können.

Allerdings lohnt sich das Mining heute kaum noch, obwohl einst sogar ganze Hallen mit Rechnern entstanden sind, um Bitcoins zu generieren. Denn es gibt eine Höchstzahl an Bitcoins, die niemals überschritten wird. Das sind knapp 21 Millionen.
Es gibt also mehrere Möglichkeiten an Bitcoins zu kommen. Insgesamt kann man in alle Kryptowährungen so investieren, wie man es bei Aktien auch tun würde.

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Bitcoin: Das Interesse an Optionen ist gering

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Ein ausgedachtes Symbolbild für den Bitcoin - Optionen wenig nachgefragt

Lange wurden sie erwartet und zum Schluss gab es sogar einen Wettstreit darum, wer zuerst Optionen auf den Bitcoin herausgeben würde. Und als es an der Chicago Mercantile Exchange (CME), der weltgrößten Warenterminbörse, gestern endlich soweit war, fehlte schlicht das Interesse von Investoren und Tradern!

Lediglich 54 Kontrakte, stellvertretend für 270 Bitcoins, wurden am ersten Handelstag gehandelt. Die Kontrakte wurden schlicht ignoriert. Das wundert aber nicht. Entgegen dem Hype um Krypto-Derivate ist auch das Handelsvolumen in den Bitcoin-Futures, die den Optionen zugrunde liegen, sehr gering. Im Januar- und Februar-Kontrakt wechselten einige Tausend Kontrakte den Besitzer. Dagegen wurden fast eine Million E-Mini S&P 500 Futures und fast 50.000 Optionskontrakte gehandelt.

Die Idee war gut, doch der Markt ignoriert sie

Dabei hat der Handel von Bitcoin-Derivaten durchaus Vorteile gegenüber dem Handel der Bitcoins selbst. So haben die meisten professionellen Anleger strikte Anlagerichtlinien. Ein Fonds oder Vermögensverwalter kann nicht einfach für einen Kunden eine Wallet anlegen und mit Kundengeld Bitcoins kaufen. In der Regel liegt das Kundengeld bei einer Depotbank, alle Transaktionen müssen bei der Depotbank durchgeführt und die gekauften Anlagen dann auch bei dieser Depotbank verwahrt werden. Eine Krypto-Wallet scheidet daher in den meisten Fällen aus. Futures und Optionen an der CME können hingegen problemlos in den etablierten Strukturen für Wertpapiertransaktionen erworben, verwahrt und verkauft werden, sofern der institutionelle Anleger die Erlaubnis seiner Kunden hat, Kryptowährungen als Basiswert und Derivate als Instrument zu handeln.

Lesen Sie an dieser Stelle einen Artikel mit der grundsätzlichen Frage, ob es 2020 einen großen Schub im BTC geben wird.

Zudem lassen sich vor allem mit Optionen diverse Handelsstrategien leicht abbilden, die mit dem Basiswert Bitcoin selbst nicht möglich wären. So könnten Anleger und Trader mit Optionen Nutzen aus der zuweilen sehr hohen Volatilität von Bitcoin ziehen, indem Optionen verkauft werden. Der Optionspreis hängt schließlich immer auch von der Volatilität des Basiswerts ab. Je höher die ist, umso bessere Verkaufspreise lassen sich für Optionen erzielen. Die Idee, Optionen und Futures anzubieten, war also durchaus gut und naheliegend. Was fehlt, ist schlicht das Interesse institutioneller Anleger.

Ältere Bitcoin Optionen werden noch seltener gehandelt

Neben der CME gibt es auch noch Bitcoin Optionen an der Intercontinental Exchange (ICE). Dort werden Optionen auf den Bakkt Bitcoin Future gehandelt. Bakkt hat sich darauf spezialisiert, Bitcoin-Derivate anzubieten, an deren Endfälligkeit die physische Lieferung des Basiswerts steht. Mit physischer Lieferung ist gemeint, dass bei Fälligkeit der Kontrakte kein Wertausgleich in einer nationalen Währung stattfindet, sondern Bitcoins geliefert werden oder geliefert werden müssen. Die Optionen auf den Bakkt Bitcoin Future gibt es schon einige Wochen länger als die Optionen an der CME. Doch auch die Bakkt Optionen werden vom Markt ignoriert. Das an sich schon geringe Handelsvolumen an der CME am ersten Tag war bereits ausreichend, um das gesamte Handelsvolumen in den Bakkt Optionen seit der Auflegung Anfang Dezember 2019 zu übertreffen.

Das geringe Interesse institutioneller Anleger an den Derivaten steht in starken Kontrast zu den Erwartungen an die Produkte und auch zur Investmentstory, die Krypto-Fans immer wieder erzählen. Regulierer stellten sich lange gegen Derivate auf Kryptowährungen. Besser gesagt: Sie stellen sich noch immer dagegen. So wird in Großbritannien ein Verbot von Derivaten auf Kryptowährungen diskutiert. Doch das geringe Interesse an diesen Produkten zeigt, dass die Sorgen der Regulierer unbegründet sind. Was kaum gehandelt wird, kann auch keine Risiken für Verbraucher, Anleger und Märkte bedeuten.

Aber auch Krypto-Fans bekommen vom kaum vorhandenen Handelsvolumen einen kräftigen Dämpfer verpasst. Institutionelle Anleger und Trader stellen den Großteil des an den Kapitalmärkten aktiven Kapitals. Was die institutionellen Anleger ignorieren, hat kaum eine Chance, globale Verbreitung und Dominanz zu erlangen. Genau die ist in Kryptówährungen wie Bitcoin und Ethereum aber bereits eingepreist und wird stets als Kaufgrund angeführt. Die in der Regel besser informierten institutionellen Anleger haben offensichtliche arge Zweifel an der Investmentstory rund um Kryptowährungen. Zumindest im Hinterkopf behalten und beim Anlegen langfristiger Positionen bedenken sollten Sie das. Als Trading-Instrument zum Erzielen schneller Gewinne, dafür sind Kryptowährungen sehr gut geeignet, als Langfristanlage vielleicht weniger gut.

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Dax auf Rekordkurs, Gold-Turbulenzen, Ideen zu Bitcoin und Palladium

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Der gute Jahresstart im Dax ist das Thema im Wochenrückblick von Sissi Hajtmanek und Manuel Koch im folgenden Video. Auch wird der statistische Vergleich besprochen, ob das gesamte Börsenjahr 2020 gut verlaufen wird nach diesem tollen Start. Die starken Turbulenzen im Gold sind natürlich auch ein Thema. Das Unterhaus in London hat dem Brexit für das Datum Ende Januar nun endgültig zugestimmt. Das Thema hat seinen Schrecken für die Börse nun endgültig verloren. Ängste sind eingepreist. Besprechen tun die beiden auch zwei Empfehlungen der Trading House Börsenakademie. Der Bitcoin hat nach monatelanger Schwäche jüngst spürbar zugelegt. Ein konkreter Einstiegspunkt mit einem Kauf-Limit wird angesprochen. Das Edelmetall Palladium hat letztes Jahr schon gut zugelegt. Hier gibt es eine Kauforder zu aktuellen Kursen. Der derzeitige Trend soll weiter laufen.

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