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Ritterschlag erster Klasse: Weltgrößte Terminbörse führt Futures auf Bitcoins ein – Kurs aktuell über 6300 Dollar

Die weltgrößte Terminbörse (Futures-Kontrakte) Chicago Mercantile Exchange (CME) hat soeben einen Ritterschlag erster Klasse bekanntgegeben. Wo viele Bitcoins für Teufelszeug halten, und führende Banker und Notenbanker von Betrug…

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FMW-Redaktion

Die weltgrößte Terminbörse (Futures-Kontrakte) Chicago Mercantile Exchange (CME) hat soeben einen Ritterschlag erster Klasse bekanntgegeben. Wo viele Bitcoins für Teufelszeug halten, und führende Banker und Notenbanker von Betrug etc reden, hat die CME nun verkündet Future-Kontrakte auf Bitcoins einzuführen. Damit wird der Bitcoin-Handel an der wichtigsten Terminbörse der USA, die voll staatlich reguliert ist, zugelassen. Somit erfährt auch der Bitcoin eine richtige offizielle Anerkennung, auch wenn er immer noch keine offizielle Währung ist.

Der Terminkontrakt wird ein sogenannter „Cash Settlement-Kontrakt“ sein. Also wird genau wie bei Aktienindizes keine reale Andienung des Basiswertes durchgeführt, sondern Gewinne und Verluste nur in Cash-Belastungen und Gutschriften durchgeführt. Den Bitcoin-Future einführen tut die CME nach eigenen Worten aufgrund des gestiegenen Interesses der Kunden. Wie will man Börsenkurse des Basiswertes präsentieren, wenn doch Bitcoins dezentral gehandelt werden? Hierzu schreibt die CME, dass man sich auf einen seit Ende 2016 berechneten Basket bezieht, gebildet aus Bitcoin-Preisen verschiedener bestehender Handelsplattformen. Zitat CME:

 

„Given increasing client interest in the evolving cryptocurrency markets, we have decided to introduce a bitcoin futures contract,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „As the world’s largest regulated FX marketplace, CME Group is the natural home for this new vehicle that will provide investors with transparency, price discovery and risk transfer capabilities.“

Since November 2016, CME Group and Crypto Facilities Ltd. have calculated and published the BRR, which aggregates the trade flow of major bitcoin spot exchanges during a calculation window into the U.S. Dollar price of one bitcoin as of 4:00 p.m. London time. The BRR is designed around the IOSCO Principles for Financial Benchmarks. Bitstamp, GDAX, itBit and Kraken are the constituent exchanges that currently contribute the pricing data for calculating the BRR.

Der Bitcoin-Kurs steigt aktuell in den letzten 35 Minuten von 6200 auf 6330 Dollar.

Mehr über Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Der aktuelle Bitcoin-Preis seit heute 12:40 Uhr deutscher Zeit.


Bitcoin-Logo. Gemeinfrei.

15 Kommentare

15 Comments

  1. Gerd

    31. Oktober 2017 16:15 at 16:15

    Warum nicht, ist doch von der Logik folgerichtig. Man kann doch auf alles Mögliche wetten. Optionsscheine aufs Wetter gibts z. B. auch.

    Ein großer Vorteil der BitCoins ist ja, die können nicht „pleite“ gehen. Eine BitCoin-Einheit kann – ohne dass man von einer Blase reden darf – auf
    1 Milliarde steigen und genau so gut kurz drauf auf 1Cent fallen. Und dennoch lebt er weiter und kann am nächsten Tag schon wieder zu 1 Million gehandelt werden.

    Meine Zahlen sind natürlich bewusst übertrieben und sollen nur noch mal dran erinnern, dass es unmöglich ist, ein Ding „korrekt“ zu bewerten, was selbst überhaupt kein Wert ist. Der Kurs richtet sich ausschließlich daran aus, was jemand bereit ist dafür zu zahlen – und auf seinen Glauben, dass der Nächste mindestens dasselbe wie er dafür hergeben wird.

    Zum reinen Spekulieren/Wetten gibt es nichts Besseres.

    • Chris

      31. Oktober 2017 17:18 at 17:18

      „Der Kurs richtet sich ausschließlich daran aus, was jemand bereit ist dafür zu zahlen?“ Welcher Kurs macht das nicht?

      • Gerd

        31. Oktober 2017 18:30 at 18:30

        Grundsätzlich auf jeden Fall mal richtig, diese Aussage.

        Während ich mir aber bei Aktien einen Maßstab zu Hilfe nehmen kann, ist das beim Bitcoin nicht möglich. Dieser Wertmaßstab kann der Ertragswert oder der Substanzwert sein. Hilfsweise kann kann ich auch zusätzlich noch einen Vergleichswert zu Hilfe nehmen, indem ich gleichartige Unternehmen innerhalb derselben Branche betrachte.

  2. Marko

    31. Oktober 2017 16:46 at 16:46

    Somit erfährt auch der Bitcoin eine richtige offizielle Anerkennung, auch wenn er immer noch keine offizielle Währung ist. (Ja was denn nun) ein Ritterschlag ist eine richtige offizielle Anerkkung und gleichzeitig keine offizielle Anerkennung ? Also sind das Sir Bitcoins ?

    Wie kann der bitcoin, jemals eine „Währung“ sein ? Noch dazu eine „offizielle“ ? Für welchen „Staat“ den „Staat der Computerfreaks“ ? Der Piraten-Partei ? Geldschwäche usw ? Was ist das ?

    Richtig, und deshalb kein ein Bitcoin niemals eine Währung sein, weil ein Bitcoin ein Handelsobjekt/eine Aktie ist der Bezeichnung Krypto-WÄHRUNG ist aus dieser Hinsicht ein falscher Ausdruck.
    Eine Währung basiert auf einem Wechselkurs zu einer anderen Währung ?

    „Given increasing client interest in the evolving cryptocurrency markets, we have decided to introduce a bitcoin futures contract,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „As the world’s largest regulated FX marketplace, CME Group is the natural home for this new vehicle that will provide investors with transparency, price discovery and risk transfer capabilities.“

    Aber das ist doch der Witz dabei, die cME garantiert für die Transparenz der Preise ????

    Wie denn, bei dem „Underlying“ ???

    • Gerd

      31. Oktober 2017 18:46 at 18:46

      Hallo, Marko,

      obwohl ich es früher auch getan hatte, versuche ich streng zu vermeiden, das Dingsbums als Währung, als Kryptowährung zu bezeichnen.

      Das Ganze ist kryptisch, eignet sich für Spieler ganz hervorragend zur Spekulation und bestenfalls ersatzweise auch mal für den Zahlungsverkehr.

  3. Trigo

    31. Oktober 2017 17:52 at 17:52

    Bitcoins eine Währung?? Bitcoins sind eine reine Spekulation! Yuhu, wir werden jetzt alle reich!! Wenn ich die Werbung schon überall lese „ Investiere jetzt in Bitcoins“!! Erinnert mich schon sehr stark an den Neuen Markt.

  4. Gerd

    31. Oktober 2017 18:35 at 18:35

    Eine Währung?

    Ein Bitcoin mag vieles sein.
    Ihn jedoch als Währung zu bezeichnen, wäre ungehörig.
    Das ist er auf keinen Fall.

  5. paul

    31. Oktober 2017 19:14 at 19:14

    Hört doch auf über Kursentwicklung beim BTC zu erzählen!
    Schaut euch die Klassische Ansicht BTC/EUR bei bitcoin.de an.
    Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, sieht heute eine Kette an „Transaktionen“, die bei knapp 6000EUR/BTC stattgefunden haben sollen. Und das, obwohl der gewichtete Kurs bei 5300 lag.

    Frage, wer kauft etwas aus einem Überangebot mit 700 EUR Aufschlag?

    • Jeeric

      1. November 2017 06:26 at 06:26

      *hust* Jemand der auf steigende Kurse setzt und später Steuern sparen will, macht sowas. Und handelt mit sich selber oder einem Bekannten… *hust*

  6. Chris

    1. November 2017 06:21 at 06:21

    Welche Waehrung stellt denn schon einen echten Wert dar? Welche Waehrung ist nicht spekulativ? Euro oder Dollar ist nichts anderes, als bedrucktes Papier, der effektive Wert richtet sich nach dem Altpapierpreis. Wenn es zur Hyperinflation kommt, sieht man den „Wert“ sehr eindruecklich.
    Alles ist nur soviel Wert, was jemand anders dafuer zu bezahlen bereit ist. Gold, Immobilie, Euro, Bitcoin. Das eine schwankt mehr, das andere weniger, alles kann prinzipiell komplett wertlos werden.

    • Gerd

      1. November 2017 15:33 at 15:33

      Chris: “
      „Welche Währung stellt denn schon einen echten Wert dar?“

      Aber selbstverständlich stellen Währungen einen Wert dar, weil sie ihrerseits wiederum reale Werte repräsentieren, nämlich die, welche eine Volkswirtschaft als Ganzes eben ausmacht.
      Ob der ihnen gerade beigemessene Wert allerdings korrekt ist oder ob er sich mit den real hinter ihm stehenden Werten nicht mehr zu 100% in Übereinstimmung befindet, sei mal dahingestellt und hier kurz erläutert.

      Beispiel Euro:
      Geldmenge M2 (liegt vom Volumen zwischen M1 und M3)
      lt. Wikipedia
      11,083 Bill. Aug. 2017
      9,743 Bill. Jan. 2015 (im Frühjahr startete das Ankaufsprogramm der EZB)
      1,340 Ausweitung.

      Unterstellt dieser Zuwachs würde per saldo ausschließlich aus dieser unseriösen EZB-Gelddruckerei vom Draghi stammen, wäre das ein Anteil von rund 12% am jetzigen Gesamtvolumen.
      Mithin hätte max. ein Anteil von rund 12% der Währung keinen realen Wert hinter sich stehen. Und demzufolge wäre der Euro aber selbst dann immerhin noch zu 88% mit realen Werten abgesichert. Diese realen Werte sind bereits und werden in den Folgejahren durch steigende Preise für Güter, Dienstleistungen – aber auch für den Faktor Arbeit (Löhne) – von 88% wieder in Richtung 100% steigen. Wenn wir Glück haben, auch dadurch, dass das QE „rückabgewickelt“ wird. So wie es die USA heute Abend wohl definitiv als beschlossen bekannt geben werden.

      „…Immobilie, Euro, Bitcoin …, …, alles kann prinzipiell komplett wertlos werden.“

      Die Immobilie: wenn sie komplett zerstört wird. Dazu bedarf es auch, dass das Grundstück nicht mehr nutzbar sein darf, weil es weg ist (z.B. durch Küstenabbruch ins Meer). Da würde dann definitiv ein WERT vernichtet worden sein.

      Der Euro: wenn das Gebiet der Euro-Zone als Ganzes komplett zerstört würde. Dazu gehört, dass alle Landstriche – auch die heute als Urlaubsparadiese geltenden Regionen – unbewohnbar würden (z.B. atomare Verseuchung). Dazu gehört auch, dass es den Produktionsfaktor Arbeit nicht mehr gibt, da alles menschenleer ist.
      Da wäre in der Tat definitiv dann kein einziger von Millionen Einzelwerten, die der Euro heute schließlich repräsentiert, mehr vorhanden.

      Der Bitcoin: Sofort, jederzeit. Er kann „komplett wertlos werden“ – ohne Vorbedingung. (Aber er kann natürlich auch jederzeit wieder auferstehen).
      Weil er von vornherein kein WERT ist, da er keinerlei hinter ihm stehenden Werte repräsentiert. Er ist nur das „wert“, was ihm gedanklich gerade zugestanden wird. Und das kann heute so und morgen so sein.
      Völlig willkürlich, ohne dass man dafür Überlegungen, Berechnungen oder Prognosen anstellen müsste.
      Deswegen eignet er sich ja so fantastisch als Spekulationsobjekt für Spielertypen. Allerdings muss ich beim BTC auch die Überlegung anstellen, ob ich eventuell der „Letzte sein könnte, den die Hunde beißen“.
      Wenn ich in WERTE investiere (oder auch spekuliere), brauche ich das nicht zwingend zu befürchten.
      Die können immer noch in den von mir ggf. zu teuer bezahlten Kurs/Kaufpreis hineinwachsen. Dadurch dass eben jene Werte sich positiv entwickeln, welche sie repräsentieren. Z.B. würden u.a. stetig steigende Mieteinnahmen einen zunächst „überhöhten“ Immobilien-Kaufpreis rechtfertigen.
      Beim BTC muss es zwangsläufig jemanden geben, welcher der „Letzte“ ist.
      Sobald das Schneeballsystem nach wahrscheinlich erst vielen, vielen Jahren den Höhepunkt überschritten hat und dann niemand mehr da sein wird, der nochmal dasselbe bezahlen mag als eben der Letzte. Geschweige denn noch mehr.

      • Chris

        1. November 2017 17:06 at 17:06

        „Aber selbstverständlich stellen Währungen einen Wert dar, weil sie ihrerseits wiederum reale Werte repräsentieren, nämlich die, welche eine Volkswirtschaft als Ganzes eben ausmacht.“
        Der Wert der Waehrungen sinkt permanent (Inflation), dieser Effekt kann sich durchaus drastisch verstaerken. Waere nicht das erste Mal, dass eine Waehrung komplett wertlos wird…
        „Die Immobilie: wenn sie komplett zerstört wird.“
        Oder in der Naehe ein AKW hochgeht. Oder…
        Sicher ist die Wahrscheinlichkeit beim Bitcoin hoeher, aber _prinzipiell_ sehe ich keinerlei Unterschied.
        Nochmal: Etwas ist nur soviel Wert, wie jemand anders dafuer bereit ist zu bezahlen. Das gilt fuer alles.

        • Gerd

          1. November 2017 18:30 at 18:30

          „Etwas ist nur soviel Wert, wie jemand anders dafuer bereit ist zu bezahlen. Das gilt fuer alles.“

          Das als Oberleitsatz betrachtet, kann ich mich mich sogar mit Ihnen drauf einigen. Weil ich persönlich bei allen möglichen Gelegenheiten stets das Marktwirtschaftsgesetz von Angebot und Nachfrage ins Feld führe.
          Das geht in die selbe Richtung.

  7. Demokrat

    1. November 2017 11:14 at 11:14

    Nach langer Zeit wieder ein Kommentar von mir 🙂
    Der Hype an den internationalen Aktienmärkten und um Bitcoin & Co tritt in die Endphase ein. Will hier nicht den Crashprohet spielen aber in meiner letzten hier veröffentlichten Dax-Chartanalyse ( glaube fast über ein Jahr her) hatte ich einen Kursziel 13500 bis max. 15000 als 5.-Wellen-Ausdehnung angegeben. Mal sehen ob die die Spitze erreicht wird…wer hatte gesagt, dass die Börse keine Einbahnstraße ist…fällt mir nicht mehr ein 😉

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Bitcoin

Bitcoin vs Handelskrieg traden, funktioniert das? Worauf man noch achten sollte

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Bitcoin als mit Abstand wichtigste Kryptowährung. Nachdem der Kurs von März bis Juni deutlich gestiegen war von 4.000 auf 13.800 Dollar, kam es in den letzten Wochen zu einer Beruhigung auf aktuell 10.430 Dollar. Wir wollen an dieser Stelle mal schauen, ob im gegenwärtigen Auf und Ab der Nachrichtenlage rund um den Handelskrieg auch ein Trading im Bitcoin sinnvoll sein könnte.

Bitcoin vs US-Markt

Gestern Nachmittag wurde durch chinesische Quellen veröffentlicht, dass man mit den USA nun wieder spricht in Sachen Handelskrieg. Gleichzeitig verkündeten die Amerikaner, dass bestimmte neue Zölle gegen China vom Datum 1. September auf den 15. Dezember verschoben werden. Dies interpretierten die Märkte gestern als deutliches Zeichen der Entspannung. Also ein extrem bullisches Signal für Aktien! Dementsprechend knallte der Dow gestern Nachmittag in sehr kurzer Zeit um gut 500 Punkte nach oben (sichtbar im folgenden Chart).

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Dow Aufwärtsschub von gestern

Im folgenden Chart sieht man den gestrigen Verlauf im Bitcoin. Der Stern markiert den Zeitpunkt, wo der Dow gestern nach oben schoss. Bitcoin fiel deutlich von 11.246 auf 10.800 Dollar. Hier kann man also sagen: Die Trader zog es ganz eilig in Aktien, und raus aus dem Bitcoin. Oder sind die Trader lediglich im Bitcoin von Long gewechselt, und haben doppelt verkauft, sozusagen der direkte Schwenk auf fallende Kurse? Das ist natürlich wahrscheinlicher, wenn man bedenkt, dass manche Trader sich vorwiegend auf den Krypto-Handel konzentrieren.

Bitcoin fällt während der Dow steigt

Geht es auch andersrum?

Schauen wir mal auf die letzte Woche. Da war die Lage genau andersrum. Am Montag den 5. August gab es Turbulenzen um den chinesischen Yuan, welche in Zusammenhang mit dem Handelskrieg standen. Die Aktienmärkte rauschten nach unten. Der Dow verlor vom 5. auf den 6. August mal eben schlappe 1.200 Punkte! Dies ist gut sichtbar im folgenden Chart.

Dow letzte Woche

Und der Bitcoin? Der stieg (während der Dow übel nach unten krachte) von 10.450 auf 12.200 Dollar an (im rechten Teil des Charts sichtbar).

Bitcoin steigt kräftig, während Aktien deutlich fallen

Was lernt man daraus? Bitcoin ist derzeit offenbar gut handelbar als Gegenpart zum US-Aktienmarkt. In Sachen Handelskrieg kann man die entgegengesetzte Position wie am Aktienmarkt einnehmen. Eine Garantie für zukünftige Kursbewegungen oder Spekulationsgewinne ist das natürlich nicht!

Worauf man beim Trading von Bitcoin und Co immer achten sollte

Ein wichtiger Hinweis, der bei Kryptowährungen wie dem Bitcoin deutlich wichtiger ist als bei Futures oder zum Beispiel CFDs auf EURUSD oder den Dax: Viele Anbieter am Markt bieten ihren Privatkunden sehr breite Spreads an. Damit ist die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs gemeint. Selbst wenn man im Intraday- oder Wochenhandel einen netten Gewinn macht, kann es passieren, dass Teile oder große Teile davon durch die zu große Spanne aufgefressen werden. Verluste werden durch diese Spanne natürlich noch vergrößert. Also, Augen auf bei der Brokerwahl, wenn man Bitcoin, Ripple, Ethereum und Co über CFD-Broker handelt. Der CFD-Handel von Kryptowährungen ist für Privatkunden deutlich einfacher, verständlicher und vor allem sicherer als der tatsächliche Handel mit den Kryptos, aber man muss eben darauf achten den richtigen Broker mit vor allem geringen Spreads zu finden. Auch ist natürlich eine stabile technische Handelsplattform mit verlässlichen Trading-Ausführungen wichtig!

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Bitcoin

Bitcoin mittelfristig auf dem Sprung

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Ist er eine Währung oder ist er ein Investment? Die Welt ist sich immer noch nicht einig. Der Bitcoin (BTC) polarisiert schon seit Jahren die Finanzwelt. Die einen fürchten ihn, die anderen sehen darin die Unabhängigkeit vom „Finanz-Establishment“. Viele Marktteilnehmer sehen im Bitcoin ein langfristiges Investment. Aber in was wird investiert? Es ist der „Prospect“ (Ausblick) real gesehen auf eine Blockchain Technologie, die schon hundertfach in ähnlicher oder modernerer Weise kopiert worden ist.

Dennoch ist und bleibt der BTC (Bitcoin) das Maß aller kryptischen Währungen. Eine direkte Korrelation zwischen Bitcoin, Ripple, Ethereum und Co. ist nicht zu übersehen. Steigt der BTC, steigen die anderen Kryptos mit einer kleinen Verzögerung. Ein kurzfristiger Handel ist für den Privatmann aufgrund des Spreads (Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis) fast nicht möglich, dennoch sind auf mittelfristiger Sicht enorme Kurssprünge zu verzeichnen, die genutzt werden können. Eines ist aber sicher. Die Kritiker versuchen den Bitcoin schon seit Jahren verbal zu töten, da er für das bisherige Finanzsystem eine Bedrohung darstellt. Bisher hat sich aber der Bitcoin als unverwüstlich dargestellt, auch wenn es viele Durststrecken gab und der Glaube ein großer sein musste. Es ist nicht leicht Kapital in ein Instrument zu binden, während es in zahlreichen Medien ständig schlecht geredet wird. Jetzt hat sich die Marktlage erneut aufgehellt.

Wie geht es weiter im Bitcoin?

Es hat sich immer als ratsam erwiesen Bitcoin als längerfristiges Investment mit der Möglichkeit zur Bezahlung zu sehen. Betrachtet man die Situation in einem Tageschart aus technischer Sicht, dann ist nach dieser herben Korrektur von 13.809 auf 9.005 US-Dollar wieder neue Hoffnung in den Kryptomarkt eingekehrt. Dies macht sich auch sofort in der Markttechnik bemerkbar. Betrachtet man die Indikatorenlage, dann sind die ersten bestätigten Kaufsignale (rote Kreise) kreiert worden. Es darf auch nicht vergessen werden, dass sich der BTC mittlerweile zu einer Fluchtwährung entwickelt hat. Je kritischer es weltweit aussieht, desto größer das Kaufinteresse am Markt.

 

Spitzt sich die Lage zwischen dem Iran und der USA zu, von Japan und Südkorea, von China und den USA weiter zu, dann sind diese Spannungen ein wahrer Nährboden für weiter steigende Preise. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der erste Widerstand und somit auch Kursziel bei 11.039 USD. Sollte diese Marke gebrochen werden, dann ist der Weg frei bis zum letzten High bei 13.133 USD. Prozentual gesehen sind das enorme Sprünge, aber diese sind in diesem Markt normal und als realistisch anzusehen. Jedoch sollte es immer einen Plan B geben. Die letzte Unterstützung wurde bei ca. 9.000 USD doppelt ausgebildet. Diese Marke darf auf keinen Fall mehr unterboten werden, ansonsten liegen die nächsten Unterstützungen erst wieder bei ca. 7.300 USD.

Bitcoin Charttechnik

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Bitcoin

Bitcoin: Über die Wallet handeln, oder doch besser als CFD?

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Der Handel mit Bitcoin, Ethereum, Ripple und Co ist in den letzten Wochen wieder angesprungen. Oder anders gesagt: Die Aufmerksamkeit für die Kryptowährungen ist erneut erwacht (jüngst hing er an einer wichtigen Chartmarke). Viele Anleger (das merken auch wir) fragen sich: Wenn ich den Bitcoin handeln will, wie mache ich das? Die meisten Privatanleger sind an relativ schnellen spekulativen Kursgewinnen interessiert, und nicht so sehr am langfristigen Halten der Kryptowährung an sich.

Erst mal studieren, bevor man Bitcoin handelt?

Der „normale“ Privatanleger muss ja „fast schon“ studieren um die technischen Hintergründe von sogenannten „Kryptobörsen“ oder „Krypto-Plattformen“ zu verstehen, wo der Anleger sich eine digitale Geldbörse, die berühmte „Wallet“ anlegen kann. Es soll wie gesagt eine digitale Online-Geldbörse sein. Das Problem ist dabei aber: Diese Anbieter sind keine staatlich regulierten Börsenplätze, und oft technisch alles andere als sicher. Damit sind sie gute Angriffsziele für Hacker, die seit Jahren immer wieder Bitcoin und andere Kryptowährungen aus den „Geldbörsen“ der Kunden stehlen.

Erst vor wenigen Tagen ereignete sich genau so ein Hackerangriff auf den Anbieter „BITpoint“, der nach dem Hack einen Diebstahl aus den Wallets von umgerechnet 32 Millionen US-Dollar melden musste (mehr dazu hier). Das Problem ist: Die allermeisten Krypto-Anbieter sitzen im außereuropäischen Ausland. Für den deutschen Anleger, der nicht im Thema drin steckt, ist es extrem schwer zu beurteilen, welcher Anbieter von Wallets nun seriös und technisch auf den höchsten Level ist, und wer nicht. Man ist also ständig der realen Gefahr ausgesetzt, dass Hacker die eigene Geldbörse online stehlen. Das ist keine berauschende Vorstellung. Man könnte die Liste von erfolgreichen Raubzügen auf Kunden-Wallets endlos fortsetzen (weitere Beispiele hier und hier). Ob der Kunde sein Geld dann je wieder sieht, hängt oft von der Größe, Solvenz und Kulanz des Plattform-Betreibers ab. Also eine Art Russisch Roulette für
den Kunden.

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Besser CFDs handeln?

Die große Alternative für Privatanleger lautet: Bitcoin und Co „synthetisch“ über CFD-Broker handeln. Die in Deutschland anbietenden Broker sind staatlich reguliert. Der Kunde hat dort keine Bitcoin Wallet oder Ähnliches, sondern ein CFD-Tradingkonto, so als würde er Dax oder Euro als CFD handeln. Hier handelt er/sie eben den Bitcoin als CFD. Und das auf der Handelsplattform des Brokers, und über das Kundenkonto, dass man beim Broker eröffnet hat. Dass ein Brokerkonto gehackt wird, ist natürlich nie zu 100% auszuschließen. Aber wie oft hat man davon schon gehört? Außerdem haben Kunden Kontoauszüge ihrer Guthaben, und haben auch nach möglichen Hacks einen Nachweis und einen Erstattungsanspruch – im Fall der Fälle. Und noch einen Vorteil haben CFD-Konten. Die Broker nehmen (selbst wenn Konten gehackt werden sollten) nur Auszahlungen an den ursprünglichen Absender der Gelder vor – also denjenigen, der das Konto mit einer Einzahlung befüllt hat. Aber nochmal… wie oft gab es so einen Fall schon? Haben Sie schon mal was von gehackten Konten bei CFD-Brokern in Europa gehört? Es lässt sich deutlich ruhiger schlafen, wenn man seine Krypto-Trades über CFDs handelt. Ein Auge sollte man auf die Spreads werfen, wie groß also bei den einzelnen Brokern die Spannen zwischen Kauf- und Verkaufskurs sind. Aber ob Sie nun über Wallets agieren oder über CFDs… wir wollen niemanden davon abhalten gute oder schlechte Erfahrungen zu machen. Entscheiden Sie selbst.

Bitcoin Wallet oder CFD?
Bitcoin: Besser über Wallets handeln oder als CFD?

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