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Ritterschlag erster Klasse: Weltgrößte Terminbörse führt Futures auf Bitcoins ein – Kurs aktuell über 6300 Dollar

Die weltgrößte Terminbörse (Futures-Kontrakte) Chicago Mercantile Exchange (CME) hat soeben einen Ritterschlag erster Klasse bekanntgegeben. Wo viele Bitcoins für Teufelszeug halten, und führende Banker und Notenbanker von Betrug…

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FMW-Redaktion

Die weltgrößte Terminbörse (Futures-Kontrakte) Chicago Mercantile Exchange (CME) hat soeben einen Ritterschlag erster Klasse bekanntgegeben. Wo viele Bitcoins für Teufelszeug halten, und führende Banker und Notenbanker von Betrug etc reden, hat die CME nun verkündet Future-Kontrakte auf Bitcoins einzuführen. Damit wird der Bitcoin-Handel an der wichtigsten Terminbörse der USA, die voll staatlich reguliert ist, zugelassen. Somit erfährt auch der Bitcoin eine richtige offizielle Anerkennung, auch wenn er immer noch keine offizielle Währung ist.

Der Terminkontrakt wird ein sogenannter „Cash Settlement-Kontrakt“ sein. Also wird genau wie bei Aktienindizes keine reale Andienung des Basiswertes durchgeführt, sondern Gewinne und Verluste nur in Cash-Belastungen und Gutschriften durchgeführt. Den Bitcoin-Future einführen tut die CME nach eigenen Worten aufgrund des gestiegenen Interesses der Kunden. Wie will man Börsenkurse des Basiswertes präsentieren, wenn doch Bitcoins dezentral gehandelt werden? Hierzu schreibt die CME, dass man sich auf einen seit Ende 2016 berechneten Basket bezieht, gebildet aus Bitcoin-Preisen verschiedener bestehender Handelsplattformen. Zitat CME:

„Given increasing client interest in the evolving cryptocurrency markets, we have decided to introduce a bitcoin futures contract,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „As the world’s largest regulated FX marketplace, CME Group is the natural home for this new vehicle that will provide investors with transparency, price discovery and risk transfer capabilities.“

Since November 2016, CME Group and Crypto Facilities Ltd. have calculated and published the BRR, which aggregates the trade flow of major bitcoin spot exchanges during a calculation window into the U.S. Dollar price of one bitcoin as of 4:00 p.m. London time. The BRR is designed around the IOSCO Principles for Financial Benchmarks. Bitstamp, GDAX, itBit and Kraken are the constituent exchanges that currently contribute the pricing data for calculating the BRR.

Der Bitcoin-Kurs steigt aktuell in den letzten 35 Minuten von 6200 auf 6330 Dollar.

Mehr über Kryptowährungen unter https://finanzmarktwelt.de/kryptowaehrungen/


Der aktuelle Bitcoin-Preis seit heute 12:40 Uhr deutscher Zeit.


Bitcoin-Logo. Gemeinfrei.

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    31. Oktober 2017 16:15 at 16:15

    Warum nicht, ist doch von der Logik folgerichtig. Man kann doch auf alles Mögliche wetten. Optionsscheine aufs Wetter gibts z. B. auch.

    Ein großer Vorteil der BitCoins ist ja, die können nicht „pleite“ gehen. Eine BitCoin-Einheit kann – ohne dass man von einer Blase reden darf – auf
    1 Milliarde steigen und genau so gut kurz drauf auf 1Cent fallen. Und dennoch lebt er weiter und kann am nächsten Tag schon wieder zu 1 Million gehandelt werden.

    Meine Zahlen sind natürlich bewusst übertrieben und sollen nur noch mal dran erinnern, dass es unmöglich ist, ein Ding „korrekt“ zu bewerten, was selbst überhaupt kein Wert ist. Der Kurs richtet sich ausschließlich daran aus, was jemand bereit ist dafür zu zahlen – und auf seinen Glauben, dass der Nächste mindestens dasselbe wie er dafür hergeben wird.

    Zum reinen Spekulieren/Wetten gibt es nichts Besseres.

    • Avatar

      Chris

      31. Oktober 2017 17:18 at 17:18

      „Der Kurs richtet sich ausschließlich daran aus, was jemand bereit ist dafür zu zahlen?“ Welcher Kurs macht das nicht?

      • Avatar

        Gerd

        31. Oktober 2017 18:30 at 18:30

        Grundsätzlich auf jeden Fall mal richtig, diese Aussage.

        Während ich mir aber bei Aktien einen Maßstab zu Hilfe nehmen kann, ist das beim Bitcoin nicht möglich. Dieser Wertmaßstab kann der Ertragswert oder der Substanzwert sein. Hilfsweise kann kann ich auch zusätzlich noch einen Vergleichswert zu Hilfe nehmen, indem ich gleichartige Unternehmen innerhalb derselben Branche betrachte.

  2. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2017 16:46 at 16:46

    Somit erfährt auch der Bitcoin eine richtige offizielle Anerkennung, auch wenn er immer noch keine offizielle Währung ist. (Ja was denn nun) ein Ritterschlag ist eine richtige offizielle Anerkkung und gleichzeitig keine offizielle Anerkennung ? Also sind das Sir Bitcoins ?

    Wie kann der bitcoin, jemals eine „Währung“ sein ? Noch dazu eine „offizielle“ ? Für welchen „Staat“ den „Staat der Computerfreaks“ ? Der Piraten-Partei ? Geldschwäche usw ? Was ist das ?

    Richtig, und deshalb kein ein Bitcoin niemals eine Währung sein, weil ein Bitcoin ein Handelsobjekt/eine Aktie ist der Bezeichnung Krypto-WÄHRUNG ist aus dieser Hinsicht ein falscher Ausdruck.
    Eine Währung basiert auf einem Wechselkurs zu einer anderen Währung ?

    „Given increasing client interest in the evolving cryptocurrency markets, we have decided to introduce a bitcoin futures contract,“ said Terry Duffy, CME Group Chairman and Chief Executive Officer. „As the world’s largest regulated FX marketplace, CME Group is the natural home for this new vehicle that will provide investors with transparency, price discovery and risk transfer capabilities.“

    Aber das ist doch der Witz dabei, die cME garantiert für die Transparenz der Preise ????

    Wie denn, bei dem „Underlying“ ???

    • Avatar

      Gerd

      31. Oktober 2017 18:46 at 18:46

      Hallo, Marko,

      obwohl ich es früher auch getan hatte, versuche ich streng zu vermeiden, das Dingsbums als Währung, als Kryptowährung zu bezeichnen.

      Das Ganze ist kryptisch, eignet sich für Spieler ganz hervorragend zur Spekulation und bestenfalls ersatzweise auch mal für den Zahlungsverkehr.

  3. Avatar

    Trigo

    31. Oktober 2017 17:52 at 17:52

    Bitcoins eine Währung?? Bitcoins sind eine reine Spekulation! Yuhu, wir werden jetzt alle reich!! Wenn ich die Werbung schon überall lese „ Investiere jetzt in Bitcoins“!! Erinnert mich schon sehr stark an den Neuen Markt.

  4. Avatar

    Gerd

    31. Oktober 2017 18:35 at 18:35

    Eine Währung?

    Ein Bitcoin mag vieles sein.
    Ihn jedoch als Währung zu bezeichnen, wäre ungehörig.
    Das ist er auf keinen Fall.

  5. Avatar

    paul

    31. Oktober 2017 19:14 at 19:14

    Hört doch auf über Kursentwicklung beim BTC zu erzählen!
    Schaut euch die Klassische Ansicht BTC/EUR bei bitcoin.de an.
    Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, sieht heute eine Kette an „Transaktionen“, die bei knapp 6000EUR/BTC stattgefunden haben sollen. Und das, obwohl der gewichtete Kurs bei 5300 lag.

    Frage, wer kauft etwas aus einem Überangebot mit 700 EUR Aufschlag?

    • Avatar

      Jeeric

      1. November 2017 06:26 at 06:26

      *hust* Jemand der auf steigende Kurse setzt und später Steuern sparen will, macht sowas. Und handelt mit sich selber oder einem Bekannten… *hust*

  6. Avatar

    Chris

    1. November 2017 06:21 at 06:21

    Welche Waehrung stellt denn schon einen echten Wert dar? Welche Waehrung ist nicht spekulativ? Euro oder Dollar ist nichts anderes, als bedrucktes Papier, der effektive Wert richtet sich nach dem Altpapierpreis. Wenn es zur Hyperinflation kommt, sieht man den „Wert“ sehr eindruecklich.
    Alles ist nur soviel Wert, was jemand anders dafuer zu bezahlen bereit ist. Gold, Immobilie, Euro, Bitcoin. Das eine schwankt mehr, das andere weniger, alles kann prinzipiell komplett wertlos werden.

    • Avatar

      Gerd

      1. November 2017 15:33 at 15:33

      Chris: “
      „Welche Währung stellt denn schon einen echten Wert dar?“

      Aber selbstverständlich stellen Währungen einen Wert dar, weil sie ihrerseits wiederum reale Werte repräsentieren, nämlich die, welche eine Volkswirtschaft als Ganzes eben ausmacht.
      Ob der ihnen gerade beigemessene Wert allerdings korrekt ist oder ob er sich mit den real hinter ihm stehenden Werten nicht mehr zu 100% in Übereinstimmung befindet, sei mal dahingestellt und hier kurz erläutert.

      Beispiel Euro:
      Geldmenge M2 (liegt vom Volumen zwischen M1 und M3)
      lt. Wikipedia
      11,083 Bill. Aug. 2017
      9,743 Bill. Jan. 2015 (im Frühjahr startete das Ankaufsprogramm der EZB)
      1,340 Ausweitung.

      Unterstellt dieser Zuwachs würde per saldo ausschließlich aus dieser unseriösen EZB-Gelddruckerei vom Draghi stammen, wäre das ein Anteil von rund 12% am jetzigen Gesamtvolumen.
      Mithin hätte max. ein Anteil von rund 12% der Währung keinen realen Wert hinter sich stehen. Und demzufolge wäre der Euro aber selbst dann immerhin noch zu 88% mit realen Werten abgesichert. Diese realen Werte sind bereits und werden in den Folgejahren durch steigende Preise für Güter, Dienstleistungen – aber auch für den Faktor Arbeit (Löhne) – von 88% wieder in Richtung 100% steigen. Wenn wir Glück haben, auch dadurch, dass das QE „rückabgewickelt“ wird. So wie es die USA heute Abend wohl definitiv als beschlossen bekannt geben werden.

      „…Immobilie, Euro, Bitcoin …, …, alles kann prinzipiell komplett wertlos werden.“

      Die Immobilie: wenn sie komplett zerstört wird. Dazu bedarf es auch, dass das Grundstück nicht mehr nutzbar sein darf, weil es weg ist (z.B. durch Küstenabbruch ins Meer). Da würde dann definitiv ein WERT vernichtet worden sein.

      Der Euro: wenn das Gebiet der Euro-Zone als Ganzes komplett zerstört würde. Dazu gehört, dass alle Landstriche – auch die heute als Urlaubsparadiese geltenden Regionen – unbewohnbar würden (z.B. atomare Verseuchung). Dazu gehört auch, dass es den Produktionsfaktor Arbeit nicht mehr gibt, da alles menschenleer ist.
      Da wäre in der Tat definitiv dann kein einziger von Millionen Einzelwerten, die der Euro heute schließlich repräsentiert, mehr vorhanden.

      Der Bitcoin: Sofort, jederzeit. Er kann „komplett wertlos werden“ – ohne Vorbedingung. (Aber er kann natürlich auch jederzeit wieder auferstehen).
      Weil er von vornherein kein WERT ist, da er keinerlei hinter ihm stehenden Werte repräsentiert. Er ist nur das „wert“, was ihm gedanklich gerade zugestanden wird. Und das kann heute so und morgen so sein.
      Völlig willkürlich, ohne dass man dafür Überlegungen, Berechnungen oder Prognosen anstellen müsste.
      Deswegen eignet er sich ja so fantastisch als Spekulationsobjekt für Spielertypen. Allerdings muss ich beim BTC auch die Überlegung anstellen, ob ich eventuell der „Letzte sein könnte, den die Hunde beißen“.
      Wenn ich in WERTE investiere (oder auch spekuliere), brauche ich das nicht zwingend zu befürchten.
      Die können immer noch in den von mir ggf. zu teuer bezahlten Kurs/Kaufpreis hineinwachsen. Dadurch dass eben jene Werte sich positiv entwickeln, welche sie repräsentieren. Z.B. würden u.a. stetig steigende Mieteinnahmen einen zunächst „überhöhten“ Immobilien-Kaufpreis rechtfertigen.
      Beim BTC muss es zwangsläufig jemanden geben, welcher der „Letzte“ ist.
      Sobald das Schneeballsystem nach wahrscheinlich erst vielen, vielen Jahren den Höhepunkt überschritten hat und dann niemand mehr da sein wird, der nochmal dasselbe bezahlen mag als eben der Letzte. Geschweige denn noch mehr.

      • Avatar

        Chris

        1. November 2017 17:06 at 17:06

        „Aber selbstverständlich stellen Währungen einen Wert dar, weil sie ihrerseits wiederum reale Werte repräsentieren, nämlich die, welche eine Volkswirtschaft als Ganzes eben ausmacht.“
        Der Wert der Waehrungen sinkt permanent (Inflation), dieser Effekt kann sich durchaus drastisch verstaerken. Waere nicht das erste Mal, dass eine Waehrung komplett wertlos wird…
        „Die Immobilie: wenn sie komplett zerstört wird.“
        Oder in der Naehe ein AKW hochgeht. Oder…
        Sicher ist die Wahrscheinlichkeit beim Bitcoin hoeher, aber _prinzipiell_ sehe ich keinerlei Unterschied.
        Nochmal: Etwas ist nur soviel Wert, wie jemand anders dafuer bereit ist zu bezahlen. Das gilt fuer alles.

        • Avatar

          Gerd

          1. November 2017 18:30 at 18:30

          „Etwas ist nur soviel Wert, wie jemand anders dafuer bereit ist zu bezahlen. Das gilt fuer alles.“

          Das als Oberleitsatz betrachtet, kann ich mich mich sogar mit Ihnen drauf einigen. Weil ich persönlich bei allen möglichen Gelegenheiten stets das Marktwirtschaftsgesetz von Angebot und Nachfrage ins Feld führe.
          Das geht in die selbe Richtung.

  7. Avatar

    Demokrat

    1. November 2017 11:14 at 11:14

    Nach langer Zeit wieder ein Kommentar von mir 🙂
    Der Hype an den internationalen Aktienmärkten und um Bitcoin & Co tritt in die Endphase ein. Will hier nicht den Crashprohet spielen aber in meiner letzten hier veröffentlichten Dax-Chartanalyse ( glaube fast über ein Jahr her) hatte ich einen Kursziel 13500 bis max. 15000 als 5.-Wellen-Ausdehnung angegeben. Mal sehen ob die die Spitze erreicht wird…wer hatte gesagt, dass die Börse keine Einbahnstraße ist…fällt mir nicht mehr ein 😉

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Bitcoin

Bitcoin – bringt das Jahr 2020 einen Kursschub?

Bitcoin in Zeiten ungezügelter Geldmengenvermehrung durch die Notenbanken

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Als Pionier unter den „Cryptos“ ist der Bitcoin nach wie vor die populärste digitale Währung, basierend auf der Blockchain-Technologie. Im nächsten Jahr könnte der nächste Kursschub kommen.

Bei Bitcoin sinkt das Geldmengenwachstum

Anders als bei den offiziellen Zahlungsmitteln, auch Fiat-Geld genannt, sinkt die Emissionsrate der digitalen Kryptowährung Bitcoin im Laufe der Zeit, konkret alle vier Jahre. Als Satoshi Nakamoto, der mysteriöse Vater der Cyberwährung, vor zehn Jahren die ersten Bitcoins erschuf, waren dies noch 50 Stück pro Rechenblock alle zehn Minuten. Im Jahr 2012 griff die erste in den Code der Kryptowährung eingebaute Halbierung der Geldschöpfungsrate, auch „Halving“ genannt. Der gleiche Rechenaufwand wurde nun lediglich mit 25 Bitcoins pro Block belohnt. Das zweite Halving fand dann im Jahr 2016 statt – seitdem gibt es nur noch 12,5 Bitcoins pro Block. Am 20. Mai des nächsten Jahres findet die nächste Halving-Runde statt. Ab diesem Tag können alle 10 Minuten nur noch 6,25 Bitcoins digital erzeugt werden.

Die Bitcoin-Geldmenge wird dann nur noch um 328.500 Stück pro Jahr steigen, verglichen mit aktuell 657.000 pro Jahr und über 2,6 Millionen vor zehn Jahren.

Die Geldschöpfung der Digitalwährung endet final, wenn der letzte Bitcoin im Jahr 2140 berechnet wird. Die Bitcoin-Produktion, in Fachkreisen auch Bitcoin-Mining genannt, ist durch den eingebauten Algorithmus auf insgesamt 21 Millionen Stück begrenzt. Es kann nie mehr als diese Geldmenge existieren. Der Horror für jede moderne Zentralbank aber für Anleger und Währungsspekulanten ein interessanter Aspekt.

Vorausgesetzt, die Nachfrage nach Bitcoins übertrifft die Emissionsrate, sind steigende Preise damit theoretisch vorprogrammiert. In der Praxis könnten jedoch neue Handelsverbote, Hacker-Skandale und vor allem die Überspekulation im Vorfeld des Halvings dazu führen, dass dieser Zusammenhang zeitlich nicht direkt erfolgt. Die Antizipation der Verknappung beim Bitcoin-Mining könnte im Vorfeld bereits zu starker Aufwertung führen, was das Kurspotenzial danach limitiert.

Der Geldschöpfungsprozess wird immer aufwendiger bei Bitcoin

Die Reduktion der „Belohnung“ beim Lösen der Bitcoin-Rechenblöcke auf jeweils die Hälfte alle vier Jahre ist nicht der einzige Faktor, der die Geldschöpfung der Pionier-Kryptowährung im Zeitverlauf erschwert.

Es wird zunehmend aufwendiger, Blöcke zu berechnen und die digitalen Münzen zu generieren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Mining immer schwieriger wird, je mehr digitale Bergleute dem Bitcoin-Netzwerk beitreten.

Aufgrund des erhöhten Schwierigkeitsgrads benötigen Die Bitcoin-Miner leistungsfähigere Hardware und mehr Energie um die kryptografischen Algorithmen zu lösen.

Dieser permanent zunehmende Schwierigkeitsgrad beim Schürfen der digitalen Münzen hat dazu geführt, dass sich die Miner zu „Bergbaupools“ vernetzen, um gemeinsam Blöcke zu lösen und die geschürften Bitcoins anschließend zu teilen. Die berechneten Bitcoins werden gemäß der Rechenleistung, die jedes Netzwerkmitglied einbringt, verbucht. Das Lösen der Blöcke ist mittlerweile so schwierig geworden, dass sich mehrere Tausend bis Zehntausend Miner mit den Kapazitäten ihrer Rechner zusammenschließen. Im Ergebnis bedeutet dies oft nur noch wenige Dollar für jeden digitalen Bergmann. Demgegenüber stehen Kosten für benötigten extrem leistungsfähigen Grafikkarten, vorzugsweise von Herstellern wie Nvidia oder AMD, sowie natürlich für den Strom, der für die enorme Rechenleistung benötigt wird.

Bisher war das Halving eine Preissteigerungsgarantie

Bis heute wurden bereits 85 Prozent aller möglichen Bitcoins erzeugt, aktuell ca. 18 Millionen Stück. In den Jahren 2012 und 2016 hat sich die These, dass der Kurs parallel zur abnehmenden Geldschöpfungsrate steigt, erfüllt. Massive Spekulationen und eventuell auch Preismanipulationen haben seit 2017 gleichwohl zu extremer Volatilität geführt. Somit ist dieser Zusammenhang nicht mehr ohne weiters herstellbar.

Wo die faire Bewertung eines Bitcoins liegt, ist ebenfalls schwer zu sagen. Dies gilt zwar auch für Gold, das gelbe Metall hat sich aber schon seit fünftausend Jahren bewährt – Bitcoins gibt es erst seit einer Dekade. Was man sagen kann, ist, dass die erneute Halbierung der Schöpfungsrate der Kursentwicklung auf jeden Fall nicht schaden wird.

Ob jedoch Kursziele von einer Million Dollar und mehr, wie sie von dem New Yorker Hedgefonds-Manager Charles Hwang postuliert werden, erreichbar sind, hängt auch von anderen Faktoren ab.

Der Mehrwert des Bitcoin besteht neben seiner Knappheit vor allem in seiner Diskretion. Man kann das digitale Geld unbemerkt überall mit hinnehmen (auch über Grenzen hinweg) und damit online diskrete Transaktionen durchführen. Verbote von Handelsplattformen für Bitcoin sowie die Stilllegung von Darkweb-Handelsplätzen wie „Silk Road“ oder „Dream Market“ haben den Kurs in der Vergangenheit immer wieder stark belastet und sind auch ein Risiko für die Zukunft.

Wie groß der politische Einfluss auf den Kursverlauf ist, konnte man gestern beobachten, als der Kurs des Bitcoin in kürzester Zeit massiv zulegte, weil die deutsche Aufsichtsbehörde BaFin der Kryptowährung im Rahmen des Kreditwesengesetzes ab Januar 2020 offiziell den Status eines regulierten Finanzinstruments verlieh.

Da Bitcoins mittlerweile sogar in Form von Futures handelbar sind, bekommt der Faktor Spekulation einen immer größeren Einfluss auf die Preisbildung bei der Digitalwährung. Zudem befindet sich eine bedeutende Menge Bitcoins in den Händen nur weniger Marktteilnehmer. Allein ca. 1 Million Stück sollen sich nach wie vor in den Händen von Satoshi Nakamoto befinden. Dies entspräche einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 7,4 Milliarden US-Dollar.

Da der Markt für Bitcoin vor allem durch Intransparenz glänzt, was natürlich der einer Kryptowährung innewohnenden Diskretion geschuldet ist, ist der Markt schwer einschätzbar.

Fazit und Ausblick

Mit dem neuen Halving besteht zumindest aus der Erfahrung der letzten beiden dieser Ereignisse die Möglichkeit, dass der Bitcoin erneut massiv an Wert gewinnt. Noch fungiert der Pionier unter den Kryptos als beliebteste Handelswährung im Darknet und überall dort, wo Geld diskret aufbewahrt, ausgegeben und transportiert werden soll. Dies ist z. B. für Festland-Chinesen ein großer Vorteil, da die chinesische Binnenwährung Renminbi nicht frei konvertierbar ist und der Kapitalverkehr aus China heraus streng kontrolliert wird.

Das Risiko des Verbotes von Handelsplattformen, auf denen Bitcoins ge- und verkauft bzw. diese in Waren und Dienstleistungen getauscht werden können, bleibt ebenfalls hoch.

In Zeiten ungezügelter Geldmengenvermehrung durch die Notenbanken und in einem Umfeld von Null- und Negativzinsen bleibt der Bitcoin als Währungs-Exot aufgrund seiner sehr speziellen Eigenschaften gleichwohl interessant.

Wie wird das Jahr 2020 für Bitcoin laufen?

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Bitcoin

Bitcoin im Abwärtstrend – langfristig trotzdem der Überflieger?

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Bitcoin Beispielfoto

Bitcoin erlebte von Samstag bis heute früh einen derben Absturz von 7.300 auf bis zu 6.500 Dollar. Bis jetzt hat sich der Kurs wieder auf 7.140 Dollar erholt. Andere große Kryptowährungen haben diesen Absturz parallel mitgemacht. Es geht also insgesamt um eine aktuelle Schwäche am Krypto-Markt.

China-Aussagen drücken auf Bitcoin

Grund dafür waren Aussagen der chinesischen Zentralbank vom Freitag. Man habe den Krypto-Markt untersucht, und weise darauf hin, dass der Handel von Bitcoin und Co in China ohne Genehmigung illegal sei, wie auch die Herausgabe von Token. Auch warnte die Zentralbank Anleger vor dem Risiko betrogen zu werden, und dass es in China eine strikte Regulierung gebe. Anleger sollten die Blockchain-Technologie doch bitte nicht mit Kryptowährungen verwechseln, so die Aussagen. Es sei Aufgabe der Behörden die Branche näher ins Auge zu fassen. Grundsätzlich kann man aus solchen Aussagen vermuten, dass China noch restriktiver gegen Kryptowährungen wie den Bitcoin vorgehen will.

Abgesehen von diesen China-News und auch davon, dass der Bitcoin-Kurs unter seine 200-Tage-Linie gefallen war, kann man auch mal grundsätzlich auf einen etwas längeren Zeitraum schauen. Der folgende Chart zeigt Bitcoin in US-Dollar seit Juni. Vom Hochpunkt am 26. Juni bei 13.800 Dollar ging es in mehreren Abwärtsbewegungen in den Keller, immer wieder unterbrochen durch Erholungen. Aber das große Bild ist abwärts gerichtet.

Bitcoin Chartverlauf seit Juni

Da Bitcoin und Co anders als Aktien nicht auf handfeste Daten wie Quartalszahlen reagieren können, muss man sich andere Gedanken machen, was die Kurse bewegen könnte. Mit China und der Charttechnik haben wir zwei aktuelle Gründe gefunden. Aber im großen Bild seit Juni, da fällt der Bitcoin, während die Aktienmärkte entgegengesetzt laufen – sie steigen immer weiter. Im Chart sieht man den Dow 30, der seit Juni um 3.000 Punkte gestiegen ist. Dow und S&P 500 kratzen an ihren Höchstpunkten. Einfache Frage: Verlieren die Kryotowährungen an Attraktivität in Phasen, in denen die Aktienmärkte richtig gut laufen? Umgekehrt würde dann natürlich das selbe gelten. Natürlich flieht nicht jeder Anleger von Aktien in den Bitcoin. In der Regel gehen Fluchtbewegungen in „Sichere Häfen“ wie Gold oder den Schweizer Franken. Aber die moderne, junge Tradergemeinde sieht wohl auch den Krypto-Markt als Alternative, wenn es bei Aktien gerade nicht so läuft. Aktuell läuft der genau entgegengesetzte Trade.

Dow 30 seit Juni

Abgesehen von möglichen Korrelationen zwischen Aktienmärkten und Kryptowährungen – wird gerade der Bitcoin auf Sicht von mehreren Jahren der absolute Überflieger? Folgt man zum Beispiel den Argumenten von Marc Friedrich (siehe hier), dann hat die Kryptowährung vor allem aufgrund ihrer begrenzten Menge eine mehr als rosige Zukunft vor sich.

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Max Otte spricht mit Marc Friedrich über den „Größten Crash aller Zeiten“

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Max Otte spricht mit Marc Friedrich über den bevorstehenden Crash

Max Otte hat aktuell den Bestsellerautor Marc Friedrich interviewt zu seinem Buch „Der größte Crash aller Zeiten“, welches gleich auf Platz 1 geschossen ist. Sehen Sie dazu das folgenden Video. Marc Friedrich nennt die großen Probleme, die aktuell objektiv vorhanden sind. Eine schwächelnde Konjunktur, zahlreiche Zombieunternehmen, die nur aufgrund von Nullzinsen noch nicht pleite gegangen sind, und die gigantischen Schuldenberge im gesamten Finanzsystem dank Nullzinsen, sowie aufgeblähte Märkte dank riesiger Gelddruck-Aktionen der Notenbanken.

Max Otte und Marc Friedrich haben in vielen Punkten eine ähnliche Meinung

Marc Friedrich wie auch Max Otte (hier aktuelle Warnungen auch von Dirk Müller) sehen viele Aspekte bei Donald Trump positiv. Friedrich spricht von damaligen US-Reisen und seinen Eindrücken, die schon vor der ersten Trump-Wahl zu seiner Meinung führten, dass Trump die Wahl gewinnen werde. Damals sei er dafür noch mehr als belächelt worden. Und auch jetzt glaube er daran, dass Trump die Wahl erneut gewinnen werde. Denn wenn der Aktienmarkt in den USA weiterhin so gut laufe, würden die Amerikaner ihn wählen. Und die Demokraten hätten keinen echten Gegenkandidaten.

Marc Friedrich und Max Otte sind sich ziemlich einig darin, dass seitens der Bevölkerung ein immer weiter ansteigender Vertrauensverlust in Politik, Finanzwelt und Medien vorhanden sei. Friedrich befürchtet sogar ein Abgleiten in Richtung Diktatur. Die Ränder links und rechts würden im Ausland, aber auch in Deutschland immer stärker.

Marc Friedrich hält wenig davon jetzt in Aktien zu investieren

Während Max Otte dazu rät einen Teil der Geldanlagen in Aktien zu halten, ist Marc Friedrich weniger begeistert. Im Crash solle man auf Cash und Gold setzen. Bis zu 15% Aktienquote, das sei zwar ok. Aber das Zeitalter der Sachwerte breche an. Warum er wenig begeistert davon ist gerade jetzt auf Aktien zu setzen? Zum Beispiel der US-Aktienmarkt sei aktuell enorm aufgebläht. Die dafür verantwortlichen Faktoren seien die Aktienrückkaufprogramme der Unternehmen, Trumps Steuersenkungen, und das billige Geld der Fed.

Bitcoin sei ein tolles Investment, und er rate dazu einen kleinen Teil seines Geldes auf jeden Fall in Bitcoin zu investieren, da die Menge der Coins begrenzt sei. Von all den anderen Kryptowährungen, von denen die meisten eher Shitcoins seien, rät er ab. Der Bictoin habe im zukünftigen Finanzsystem eine große Zukunft, um seine Worte sinngemäß wiederzugeben. Schauen Sie hier das Gespräch im Video.

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