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Robert Shiller: Bitcoin eine Modeerscheinung, Gold eine dauerhafte Modeerscheinung

Seitdem er die Immobilienkrise in den USA perfekt vorhersah, wurde Robert Shiller eine Art Krisen-Guru. 2013 dann folgte der Nobelpreis für ihn. Seitdem hat sein Wort Gewicht in der Finanzindustrie! Über Kryptowährungen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Seitdem er die Immobilienkrise in den USA perfekt vorhersah, wurde Robert Shiller eine Art Krisen-Guru. 2013 dann folgte der Nobelpreis für ihn. Seitdem hat sein Wort Gewicht in der Finanzindustrie! Über Kryptowährungen wie Bitcoins sagt er jüngst bei „CNBC“, dass es sich hierbei um eine Modeerscheinung handele. Er vergleicht Bitcoins mit Gold und Silber, die Ende des 19. Jahrhunderts als Doppelwährungen akzeptiert wurden. Dies seien damals aber Modeerscheinungen gewesen.

Momentan gäbe es laut Shiller in Bitcoins „eine Art verrückte Euphorie“. Damals hätten sich die Menschen eine Zeit lang mit dieser Modeerscheinung (Gold und Silber als Doppelwährung) beschäftigt. Und die sei dann nach gewisser Zeit wieder verblasst. Gold sei übrigens eine Blase, aber es sei schon immer eine Blase gewesen. Es gäbe eine gewisse Basis an industriellen Nutzern für Gold, aber grundsätzlich sei Gold eine Modeerscheinung, die seit tausenden Jahren bestehe.

Was soll man dazu sagen? Auch ein Robert Shiller kann sich ja irren. Denn die Zeiten ändern sich. Die Schaffung einer Blockchain, also einer verlässlichen unveränderlichen Datenreihe, so eine Mögichkeit gab es vor 100 Jahren oder vor 20 Jahren noch nicht. Auch den Drang vieler Menschen staatlicher Kontrolle und staatlichen Zahlungsmitteln zu entfliehen im Zeiten totaler technischer Überwachung, das gab es so vorher auch noch nicht.

Von daher können die Kryptowährungen mehr werden als nur eine Modeerscheinung – aber das ist nur unsere bescheidene Meinung!

Laut Shiller sei Gold transportabel und „identifizierbar“. Damit will er wohl zum Ausdruck bringen, dass Bitcoins imaginär und wohl nicht so wirklich real sind. Gut, sind das Notenbankwährungen denn überhaupt, wo Geld aus dem Nichts erschaffen wird? Ach ja, Robert Shiller gab jüngst noch eine Warnung für den Aktienmarkt heraus. Das Vertrauen in die Gesamtmarktbewertung sei auf dem niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000, so Shiller. Und damals habe der Markt um 40% korrigiert. Es gäbe momentan also ein großes Risiko. Er wolle damit aber nicht sagen, dass man alles verkaufen solle. Er selbst sei auch immer noch im Markt investiert.


Robert Shiller. Foto: World Economic Forum / Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Feldmaen

    18. Oktober 2017 12:07 at 12:07

    Alles nur Bla Bla. Gold ist eine Modeerscheinung die seit tausenden von Jahren andauert, so ein Schwachsinn. Schiller ist bestimmt nicht auf den Kopf gefallen, aber auch er hört sich gerne reden und bekommt auch noch viel Geld dafür. Das Kryptowährungen eine Modeerscheinung sind kann er gerne behaupten. Aber der Computer und das Internet sind nun ja auch keine Modeerscheinungen mehr…

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„Ponzi schemes can work out great for early adopters. But that doesn’t make bitcoin, in any shape or form, a good investment or even a store of value, especially for those late to the game.“

Weil es als Zahlungsmittel praktisch komplett unbedeutend sei, habe Bitcoin eben im Gegensatz zum Fiat-Geld keinerlei Funktion als Währung:

„Because bitcoin provides neither “safety of principal” nor “an adequate return” it therefore can only be considered speculative. Furthermore, because bitcoin is not used as a medium of exchange nor provides any store of value, I can’t view it as a currency alternative either.“

Bitcoin – alle Fragen bleiben offen

Die durch den Kursanstieg immer euphorischeren Fans der Kryptowährung reagierte naturgemäß erbost – „Bitcoiners are crying foul“, wie es in einem Erwiderungs-Artikel hieß. So stimme der Vorwurf von Felder nicht, wonach Bitcoins durch forks wie Bitcoin Cash oder Bitcoin Gold doch vermehrbar sei:

„Bitcoin believers rely entirely on the idea that bitcoin is limited in supply making it far more attractive than fiat currencies that are being printed like mad by central bankers around the world. However, bitcoin has already hard forked several times, multiplying the number and type of bitcoins in circulation“.

Fakt ist: Das stimmt natürlich, allerdings sind diese Forks eben doch eine Art von Inflation durch die Schaffung stets neuer Kryptowährungen. Bitcoins gibt es nur in begrenzter Menge, aber es gibt potentiell unendlich viele Kryptowährungen.

Fakt ist jedoch ist auch, dass Bitcoin als Zahlungsmittel derzeit praktisch (noch?) keine Rolle spielt. Mithin steht die Frage, ob es sich hier wirklich um eine Währung handeln kann, noch aus. Das sagt Robert Vitye in einem Interview mit Florian Homm – bei Gold sei das dagegen seit vielen Tausend Jahren der Fall, es habe sich als Wertspeicher durchgesetzt. Gleichwohl seien dezentrale Geld-Systeme grundsätzlich gut, aber die „Feuertaufe“ bei Bitcoin stehe eben noch aus, sagt – aus unserer Sicht zurecht – Robert Vitye:

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