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Rohstoffrally und der Aussie-Dollar: Rally auf tönernen Füßen?

Mit der Rally der Rohstoffe steigt auch der australische Dollar zum US-Dollar. Wie aber geht es nun weiter – mit den Rohstoffen und dem Aussie-Dollar?

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Eine Analyse von forexhome.de

Eine scheinbar ungebremste AUD/USD Rally als Grundlage dieser Analyse. Es wäre natürlich einfach solch eine Entwicklung im Nachhinein auszuwerten und schlaue Sprüche zu klopfen, doch meine Analysen wurden bereits im Vorfeld der Rallye veröffentlicht und bislang steht die bullishe AUD/USD Prognose auch unter einem guten Stern. Ich möchte mich auf dieser Entwicklung jedoch nicht ausruhen, schließlich gibt es vom Tages- bis in den Monatschart einiges zu beachten. Deshalb heute auch ein Update zum laufenden Setup sowie meinen übergeordneten, sehr langfristigen Einschätzungen.

Auf tönernen Füßen?

Zugegebenermaßen wollte ich mich bereits nach dem Ausbruch aus der mutmaßlichen großen aufwärtsgerichteten Flagge positionieren, doch der Trading-Gott hatte einen anderen Plan für mich. Interessant war zu beobachten, dass der darauf folgende Ausbruch unter ca. 0.77500 mit einer bearishen Übertreibung verbunden war. Demnach erwartete ich bei wichtigen Unterstützungen eine Stabilisierung und eine entsprechende Rallye.


(Charts durch anklicken vergröern)

Zwischen rund 0.75250 (vermeintliches Ausbruchniveau der Wimpelformation im Monatschart. Dazu kommen ich gleich..) und 0.75800 gelangte der Kurs an solch einen Bereich. Auch hier sah ich wieder bearishe Fehlausbrüche und Übertreibungen. Eine gute Chance, um mich zu positionieren. Diese Planungen flossen auch in meine Forex Handelssignale ein. Mehr Infos zum Forex Signal Service hier:
https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Das erste Ziel wurde im Bereich des 61.8er Fibonacci Retracements der großen Talfahrt nun erreicht, was prinzipiell sehr zufriedenstellend ist. Weitere Kurssteigerungen bis ca. 0.79800 (auch diese Kursmarke schauen wir uns dann etwas genauer an) oder gar 0.80350 halte ich für durchaus wahrscheinlich.

Der von mir definierte, momentane Widerstands- respektive Kurszielbereich stellt vermutlich eine solch massive Barriere dar, dass der Kurs mühelos die komplette Rallye einholen könnte, sollten größere Gewinnmitnahmen erfolgen, die Stops radikal nachgezogen worden sein und zu allem Überfluss USD/CHF stärker und AUD/CHF schwächer wird. In diesem Fall rücken mehrere Kursmarken in den Fokus, die der Rallye neuen Schwung geben und zum Erreichen meiner weiterführenden Kursziele führen könnten. Bspw. bei ca. 0.77100, 0.76460, 0.75800 und schließlich 0.75600 sowie 0.75400. Das ist vielleicht ein langer Weg und es gibt aktuell noch keine Anzeichen dafür, aber ich bin bekanntlich gern gut vorbereitet.

Die übergeordnete Lage

Im stark übergeordneten Monatschart bin ich prinzipiell absolut bullish eingestellt. Wären etwaige Gegenbewegungen in diesem Timeframe nicht von ruinösem Ausmaß, man könnte sie glatt aussitzen. Doch zum eigentlichen Thema: Meine persönlichen, sehr langfristigen Kursziele befinden sich beim 61.8er Fibonacci Retracement der letzten Talfahrt seit Juli 2014 und beim 361.8er Fibonacci Expansion Level. Meilenweit entfernt, ich weiß, doch darum sind es auch sehr langfristige Kursziele, die ich mit separaten Long-Setups erreichen möchte.

Fakt ist, dass ich meiner Definition nach weder einen nachhaltigen Ausbruch über das Formationshoch noch über die Fibonacci Expansion Levels 89.0 und 100.0 sowie die Fibonacci Retracements 34.0 und 38.2 feststellen kann. Diese Einschätzung impliziert, dass es sich bei der aktuellen Rallye lediglich um einen Test von unten an diese Kursniveau bis rund 0.79800 handelt. Dabei habe ich es, sicherlich kann sich der eine oder andere an die o.g. Auswertung des Tagescharts erinnern, mit meinem weiterführenden Kursziel zu tun. Werden diese Barrieren erneut akzeptiert, gehe ich von einer umfassenden Korrektur aus. Das ist durchaus wünschenswert. Vor allem, da ich im Tageschart bereits die notwendigen Short-Setups geplant habe und perspektivisch sehr günstige bullishe Positionierungsmöglichkeiten für meine sehr langfristigen bullishen Kursziele erahne. Aber alles zu seiner Zeit…

Dazu der Autor im Video:


Blick von oben über Sydney
Von Henning Blatt – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16065344

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Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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am

EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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