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Rolls-Royce und MTU – Triebwerke laufen wieder an!

Ein Triebwerk von Rolls-Royce

Die Bilder von in Reihe auf den Start- und Lande-Bahnen geparkten Flugzeuge vor allem vom Beginn der COVID-19-Pandemie im März/April 2020 dürften Viele noch präsent haben. Zu beeindruckend, aber auch bedrückend war der Schlagartige Stillstand der Weltwirtschaft und den noch 2019 besonders boomenden Branchen von Luftfahrt und Tourismus. Plötzlich machten Weltuntergangsszenarien und ein „Never-Come-back-Gefühl“ diesbezüglich die Runde. Wer sich allerdings die Zyklen in diesem Sektor anschaut, der konnte so etwas bereits 1991/92 zum ersten Irak-Krieg, während 09/11 2001-2003 sowie nach der Finanzkrise 2008/09 beobachten. Der „Kick-back“ und die daraus resultierenden Chancen für Branchen und Unternehmen waren danach umso stärker.

Triebwerkhersteller und das Zeitalter des umweltfreundlichen Fliegens

Was sich gerade in der Automobilbranche mit einem atemberaubenden Tempo vollzieht, das zeichnet sich auch in der Luftfahrt ab. Denn ebenso wie es schon seit über 50 Jahren realistische Studien zu E-Automobilen gibt (die nur nie umgesetzt wurden), existieren in der Antriebstechnik für die Luftfahrt schon lange Modelle und Studien, die ein emissionsarmes bis -freies Fliegen ermöglichen. Mit dem Umsteuern der neuen US-Administration in der Umwelttechnik tritt jetzt ein Player in den Markt, der anders als die Europäer, wirklich spürbar viel Geld in die Hand nimmt, um gesetzte Ziele auch zu erreichen. Davon dürften Unternehmen in der Branche, insbesondere Triebwerkhersteller wie General Electric, Rolls-Royce und MTU stark profitieren.

Erhebliches Erholungspotential für Rolls-Royce und MTU

Ein Blick auf die entsprechenden Aktienkurse des britischen und des deutschen Triebwerkherstellers verdeutlicht, dass im Rahmen der angelaufenen Rallye an den Aktienmärkten bei Beiden noch Aufholpotential besteht. Rolls-Royce handelt seit November in einer Handelsspanne zwischen 100 Pence und 135 Pence. Aktuell ist die Aktie wieder am unteren Band abgeprallt und strebt wieder nach Norden. Kurse über 135 Pence würden eine Rallye in Richtung 165 Pence beschleunigen. Auch die Handelsspanne der deutschen MTU ist seit einem halben Jahr mit zwischen 185 Euro und 220 Euro breit angelegt. Aktuell geht es wieder in Richtung 220 Euro an. Darüber wären stärkere Zugewinne bis 250 Euro zu erwarten.



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