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Gold/Silber

Rüdiger Born: Crude Oil und Gold mit Bärenflaggen

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Den Handelskrieg zwischen USA und China möchte ich heute ansprechen. Der Nasdaq ist unser neuer „Trade des Tages“. Bei Crude Oil und Gold gibt es Bärenflaggen nach oben.

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Gold/Silber

Goldpreis – über 1500 Dollar, und jetzt?

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Eine Analyse zum Goldpreis von Karsten Kagels

Der Goldpreis bleibt über der Marke von 1500 Dollar , der Trend bleibt aufwärtsgerichtet!

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2018 bei einem letzten Kurs von $1.536,9. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für eine Woche dar.

 

 

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche seinen Aufwärtstrend nicht weiter fortsetzen können. Das aktuelle Jahreshoch bei $1.546,1 wurde nicht überschritten. Die Wochenkerze stellt sich als positive Innenkerze dar. Der Wochenschlusskurs liegt über der psychologisch wichtigen $1.500 Marke.

Goldpreis – Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung?

Aus Sicht des Wochencharts liegt ausgehend vom Jahrestief bei $1.267,3 ein etablierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse am Goldmarkt liegt weiterhin bei mindestens 60%. Das nächste größere Kursziel könnte die 61,8 % Fibonacci Korrektur bei $1.587,4 sein. Der zurzeit relevante charttechnische Widerstand ist das Tief des Jahres 2012 bei $1.526,7.

Das positive Chartbild würde sich erst dann deutlich verschlechtern , wenn das Tief der letzten zwei Wochen bei $1.490,7 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis etwa $1.450 eröffnen.

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/chartanalysen/

 

Der Goldpreis kann sich über der Marke von 1500 Dollar halten

 

 

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Silber: Mehr als ein Rohstoff

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Silber fungiert seit über 5.000 Jahren als Geld sowie als unentbehrlicher Rohstoff in vielen Bereichen des modernen Lebens. Die Bedeutung von Silber als Werkstoff hat im Zuge der technologischen Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Der Grund dafür liegt in den einmaligen physikalischen Eigenschaften des Rohstoffs und der sich daraus ergebenden Breite der Anwendungsgebiete.

Silber – das unterschätzte Multitalent

Aufgrund seiner Bedeutung als Industriemetall klassifizieren die meisten Industriestaaten Silber als strategischen Rohstoff und stufen diesen somit als für die Volkswirtschaft unentbehrlich ein. Silber verfügt über die beste Lichtreflexion aller Metalle und wird daher in Spiegeln und Solarmodulen eingesetzt. Außerdem verfügt es über antiseptische Eigenschaften, was es für den Einsatz in der Medizin und bei Konsumgütern unentbehrlich macht. Darüber hinaus leitet das Metall elektrischen Strom mit sehr geringem Widerstand und ist damit prädestiniert für den Einsatz in der Elektroindustrie und in der Mikroelektronik.

Silber als Geldmetall

Die monetäre Bedeutung von Silber ist historisch bedingt und auf die natürliche Knappheit sowie seine physikalischen Eigenschaften zurückzuführen. Silber ist nahezu beliebig teilbar und gleichartig. Es konserviert die Kaufkraft und ist kulturübergreifend als Wertspeicher akzeptiert. Die Geschichte des Silbergeldes ist über 5.000 Jahre alt. Aufgrund seiner geringeren Herstellungskosten war es stets fungibler als Gold und hatte daher für den Handel eine viel höhere Bedeutung. Heutzutage entspricht Silber dem zunehmenden Bedürfnis von Investoren, ein von geldpolitischer Willkür unabhängiges Geldformat zu besitzen. Zuletzt explodierten die Zuflüsse in die mit physischem Metall gedeckten ETFs (Exchange Traded Funds) förmlich. Allein von Anfang Juni bis Mitte August dieses Jahres flossen weltweit 80 Mio. Unzen in diese Anlagevehikel. Eine Menge, die knapp zehn Prozent der Weltjahresproduktion entspricht!

Silber und der Zins

 

Da Silber als Währung und als Rohstoff keine Zinsen erwirtschaftet, hängt dessen Attraktivität auch stark vom vorherrschenden Zinsniveau ab. Umso niedriger der Zins, der dem Investor bei einer Anlage in Silber im Vergleich zu anderen Anlagen entgeht, umso höher der Silberpreis. Bei negativen Zinsen erhält Silber skurilerweise sogar einen Zinsvorteil. Zwar ist zu berücksichtigen, dass das Halten von Silber auch Kosten für Lagerung und ggf. Versicherung verursacht, diese liegen aber deutlich unter den bereits vorherrschenden Negativzinsniveaus in Deutschland.

Noch dominieren die Terminmärkte die Preisfindung

Die Preisentwicklung des Silbers ist sehr stark den Handelsaktivitäten der Spekulanten an den Rohstoffterminbörsen abhängig. Spekulanten können durch den Aufbau von kreditfinanzierten Silberpositionen Preistrends massiv verstärken, das erhöht die Volatilität des Preises und schreckt viele mittelfristig orientierte Investoren ab – zu Unrecht. Über Sparpläne kann man den sogenannten Cost-Average-Effect nutzen, also die Durchschnittspreisbildung bei regelmäßigem Kauf. Dazu eignen sich physische Sparplanlösungen, die von Banken, Gemeinschaftslagern oder Edelmetallhändlern angeboten werden. Der Cost-Average-Effect bewirkt, dass die Wertentwicklung des in Silber investierten Kapitals geglättet wird, da man automatisch auch Schwächephasen für günstigere Silberkäufe nutzt.

Wiederaufnahme des positiven Preistrends

Wie ich bereits kürzlich in meiner Chartanalyse ausführte, hat Silber seine mittelfristigen Abwärtstrends überwunden und strebt dynamisch nach oben. Es ist abzusehen, dass die weitere Entwicklung der globalen Schuldensituation und die daraus resultierenden ökonomischen Verwerfungen mit noch aggressiverer Geldpolitik durch die Zentralbanken „behandelt“ werden. Zudem herrscht bei Silber seit über zehn Jahren ein Angebotsdefizit (2018: 80,1 Mio. Unzen). Die überirdischen Lagerbestände liegen im historischen Vergleich auf relativ niedrigem Niveau, da die Zentralbanken weltweit ihre Silberbestände zum größten Teil veräußert und nahezu komplett auf Goldreserven umgestellt haben. Bei Rohstoffen ist ein Angebotsdefizit in Kombination mit geringen Lagerbeständen ein zuverlässiger Indikator für zukünftig wieder steigende Preise.

Fazit

Die Gefahr von ökonomischen Krisen und starker Geldentwertung war selten so ausgeprägt wie heute. Die Zentralbanken haben dank ihrer Rettungspolitik in den letzten Jahren lediglich vorübergehend das Bild einer dauerhaft erfolgreichen Krisenbewältigung im öffentlichen Bewusstsein erzeugt. Mit der im Juli bereits vollzogenen Abkehr von der „Zinsnormalisierung“ durch die Fed wurde diese realitätsferne Illusion nun auch in den USA endgültig ad acta gelegt. Die Rückbesinnung auf Geld mit intrinstischem Wert, wie z. B. Silbermünzen, wird damit im Zeitverlauf erneut sehr stark zunehmen.

Silber Barren
Silber-Barren. Foto: Dnn87 CC BY 3.0

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Gold/Silber

Notenbanken mißtrauen ihrem eigenen Geld

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Notenbanken mißtrauen offenkundig ihrem eigenen Produkt: sie kaufen mit dem Geld, das sie selbst produzieren, Gold. Das sagt Thomas Bachheimer, der spöttisch weiter formuliert: Notenbanken „sind nicht dumm, sondern nur gemein und hinterhältig“ und  „haben nur zwei Produkte: Geld und heiße Luft“. Wenn Notenbanken also Gold kaufen, dann bedeute das nichts anderes, als dass sie ihrem eigenen Produkt mißtrauen. Ups..

Und für Anleger wiederum bedeutet das laut Bachheimer: macht doch das auch, was die Zentralbanken machen! Alleine im ersten Halbjahr 2019 haben diese 374 Tonnen Gold gekauft!

Gawooni Anleihe

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Warum haben wir Negativzinsen? Weil die Geldpolitik der Notenbanken wiederum nur ein Symptom ist , meint ifo-Chef Clemens Fuest – ein Symptom nämlich für die stetig abnehmende Produktivität der westlichen Wirtschaften. Gleichzeitig aber steigt die implizite Verschuldung etwa auch in Deutschland stetig, also vor allem Pensionsansprüche von Beamten etc. Wenn gesetzlich alles so bliebe, wie es derzeit ist, dann müßten laut Clemens Fuest „3000 Milliarden Euro vom Himmel regnen“, um das zu refinanzieren – das entspricht dem Jahres-BIP Deutschlands. In Großbritannien ist es noch ärger, dort liegt die implizite Verschuldung bei 300% des BIP.

 

Clemens Fuest zieht daraus den logischen Schluß: es wird eben nicht so bleiben können, wie es ist. Ausser vielleicht die Notenbanken lassen das Geld vom Himmel regnen. Sehr sehenswerter Vortrag von Clemens Fuest!

Warum kaufen Notenbanken mit dem von ihnen produzierten Geld Gold?

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