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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Gold/Silber

Rüdiger Born: Dax, Dow und Gold am Chart besprochen

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Der Dax hat nun die Short-Richtung eingeschwenkt. Die aktuelle Lage möchte ich direkt am Chart im Detail besprechen. Auch im Dow könnte Short etwas gehen. Am Gold-Chart kann man meine Aussagen von steilen und wackeligen Bewegungen aktuell gut ablesen. Den Dax finden Sie heute auch als Trade des Tages, kostenlos hier einsehbar.

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Gold/Silber

Die Deutschen, ein Volk von Aktienmuffeln, aber Goldbesitzern!

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Während die Aktienquote der Deutschen mit gut 10 Millionen oder ca. 16% der Bevölkerung (Aktien und Fonds) recht bescheiden ist, lassen die Zahlen über den Goldbesitz richtig aufhorchen.

 

Der Goldschatz der Deutschen

Nach jüngsten Angaben von Forschern der Steinbeis-Hochschule besitzen deutsche Bürger 8918 Tonnen des goldenen Edelmetalls, davon 4925 Tonnen in Form von Barren und Münzen und die restlichen 4000 Tonnen als Schmuck.

Seit der letzten Erhebung im Jahr 2016 ist der private Goldbestand um 246 Tonnen gestiegen. Hinzu kommen noch die 3370 Tonnen Gold im Bestand der Bundesbank, damit besitzt Deutschland 6,5% aller Goldvorräte weltweit.

Juristisch gesehen wäre es natürlich besser von Goldeigentum zu sprechen, als von Goldbesitz, denn nur der Eigentümer hat das beliebige Nutzungsrecht an einer Sache. Gold in Form von Schmuck oder Barren liefert ein guter haptisches Gefühl und ist eine Art Versicherung für alle Fälle.

Interessant auch die Form der Aufbewahrung.

39% der Goldbesitzer verwahren es im Schließfach einer Bank, 5% bei einem Edelmetallhändler und immerhin 38,3% in den eigenen Wänden. Der Rest dürften Goldzertifikate sein (XETRA-Gold), die im Tresor der deutschen Börse lagern. Anfang April repräsentierte der Goldbestand einen Wert von 458 Milliarden Euro. Statisch betrachtet bedeutet dies, dass jeder Bürger über 18 Jahre 58 Gramm Gold in Form von Schmuck und 89 Gramm in Gestalt von Barren und Münzen sein eigen nennt. Wobei wir hier wieder bei der Verteilung der Gesamtmenge im Lande wären.

 

Gold- und Geldbesitz

Die großen Goldvorräte der Deutschen werden aber deutlich relativiert, wenn man das Geldvermögen gegenüberstellt. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank betrug dieses zu Jahresende bereits über sechs Billionen Euro und dabei sind die Immobilien gar noch nicht berücksichtigt. Das sollte man bedenken, wenn man über eine Pleite des deutschen Staates redet (2 Bio. Staatsschulden und 1 Bio. Target-2-Salden). Ein Land ist dann pleite, wenn es nichts mehr von seinen Bürgern holen kann.

Übrigens: Deutschland ist in Europa führend, was den absoluten Goldbesitz angeht, aber nicht wenn man Gold pro Bürger rechnet. Da gibt es ein Land im Süden, welches in dieser Kategorie vor Deutschland liegt: Italien!

 

 

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Gold/Silber

Euro und Gold: Geht das Leid weiter?

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Euro/USD

Wie schon seit Monaten konnte sich der Euro auch im Verlauf der zurückliegenden Woche nicht zu einer richtungsweisenden Entscheidung hinreißen. Mit dem erneuten Abverkauf konnte der Euro zwar meine jüngste Sichtweise exakt nachvollziehen, doch hat sich die europäische Leitwährung durch diesen Schritt das Tor gen Norden offen gehalten. Wie der Langzeitchart es zeigt, könnte sich auf dem aktuellen Niveau durchaus ein sehr tragfähiger Boden ausbilden. Mein aktuelles Szenario habe ich bereist daraufhin umgestellt.

Ausblick:

Aktuell formt sich die kleine Welle (2) der größeren Welle (i) aus. Der bislang vermiedene Bruch des kleinen 0.76 Retracements (1.1217 $) ist ein sehr positives Indiz auf das dargestellte Szenario. Demzufolge erwarte ich auch für die sich anschließenden 1-2 Wochen nicht, daß diese sehr wichtige Unterstützungslinie gebrochen wird. Die sich anschließende Welle (3) läßt den Euro dann relativ dynamisch steigen. Der Startschuß hierfür fällt indes erst mit Überschreiten des 0.62 Retracements bei 1.1347 $. In der Folge steigt das Währungspaar dann bis zur 1.62-Linie bei aktuell 1.1458 $.

 

Erst von diesem Niveau aus ist dann vom Eintreten einer etwas größeren Korrektur auszugehen. Sollte sich dieses Szenario so einstellen, ist dieses Prozedere als Abschluß der seit über einem Jahr währenden Korrektur anzusehen. Auf der anderen Seite würde ein Unterschreiten der 0.76 Unterstützung (1.1217 $) die Korrektur wieder aufleben lassen. Doch allein der Aspekt, daß das große und existenzielle 0.50 Retracement (1.1182 $) bislang noch nicht mittels Schlußkurs gebrochen wurde, ist für mich ein Anzeichen auf eine nachhaltige Bodenbildung.

Fazit:

Der Euro steht, so wie schon lange nicht mehr, aktuell am Scheideweg. Ein eventueller Schlußkurs über dem 0.62 Retracement (1.1347 $) ist ein mittleres Kaufsignal mit Fantasie bis 1.15 $ und zudem der Startschuß für eine größere Rallye. Noch sollte die Situation mit Argusaugen betrachtet werden. Die Absicherung Ihrer Positionen sollte wie bereits seit Monaten auf dem 0.50 Retracement (1.1182 $) erfolgen.

 

 

Gold

Bedingt durch den erneuten Preisabschlag, hat Gold die angeschlagene korrektive Konstellation, in welcher sich das Edelmetall seit Monaten befindet, einmal mehr unter Beweis gestellt. Seit Monaten weise ich hier an dieser Stelle auf diesen Aspekt hin. Natürlich in Abweichung von der medialen Berichterstattung, deren Tenor einen sehr starken Goldkauf einiger Zentralbanken vermittelt. Wie Sie es den Charts entnehmen können, habe ich daraufhin meine Wellenzählung leicht umgestellt. Nach wie vor erwarte ich das Eintreten einer größeren Korrektur. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf.

Ausblick:

Hervorgerufen durch den massiven Bruch des 0.38 Retracements (1.287 $), kann das seit Anfang des Jahres laufende kleine Triangle (a-b-c-d-e) als abgeschlossen angesehen werden. Im Gleichklang wurde auch die größere Welle (b) vollendet. Zudem stellt der Ausbruch aus dem hellgrauen Trendkanal ein sehr negatives Zeichen auf die sich anschließende Performance dar. Somit ist für die Folgezeit von erneuten Kursverlusten auszugehen. Mit dem 1.00 Retracement (1.267 $) steht die nächste Ziel- und Haltemarke bereits in unmittelbarer Nähe.

Wie im Chart dargestellt erwarte ich von diesem Niveau aus eine kleinere aufwärtsgerichtete Korrekturwelle (2). Deren maximal zu erreichendes Ziel wird durch das 0.76 Retracement (1.301 $) gebildet. Erst ein Schlußkurs über dieser in der Tat sehr wichtigen Widerstandslinie würde eine gewisse Verbesserung der Ausgangslage darstellen. Sehr realistisch erscheint mir diese Option indes nicht. Vielmehr sollte der Abverkauf bis zur 1.62 Unterstützung bei 1.241 $ ins Kalkül gezogen werden. Selbst der Bruch dieses Bereiches, und verbunden damit der Lauf bis zur unteren hellroten Trendlinie, stellt keine Utopie dar.

Fazit:

Gold bewegt sich im Rahmen einer Korrektur. Ein erneutes Engagement ist auf absehbare Zeit nicht gerechtfertigt. Ein kleines bis 1.301 $ reichendes Signal wird erst über dem 0.24 Retracement (1.280 $) generiert. Die Absicherung sollte bei 1.267 $ (1.00 Retracement) erfolgen.

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Gold/Silber

Bundesbank + deutsche Privathaushalte halten 6,5% der weltweiten Goldvorräte

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Die deutsche Bundesbank sowie die deutschen Privathaushalte halten zusammen 6,5% der weltweiten Gold-Vorräte. Kaum zu glauben, aber so soll es sein laut einer Studie von „ReiseBank und CFin – Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin“. Das entspreche einem Würfel mit einer Kantenlänge von rund 8,6 Metern und einem Gegenwert von derzeit mehr als 450 Milliarden Euro. Diese Zahl hat man durch eine Befragung von 2.000 Privatpersonen auf alle Bundesbürger hochgerechnet. Hier in Kurzform weitere interessante Daten aus der Studie:

– Goldbestand im Besitz deutscher Privatpersonen hat 2019 mit mehr als 8.900 Tonnen einen neuen Höchststand erreicht und beträgt damit rund 2,5-mal so viel wie der Bestand der Bundesbank, der nahezu gleich geblieben ist.

– 38 Prozent der Deutschen (26 Millionen) besitzen Gold in Barren- oder Münzform als physischeWertanlage.

– Gold macht den Anleger zufrieden: 91 Prozent derjenigen, die je Gold erworben haben, sind mit ihrem Investment zufrieden. Dieser Zufriedenheitswert ist auf einem gleich bleibend hohen Niveau.

– 82,5 Prozent wollen ihr Gold behalten, 78 Prozent planen, noch mehr Gold zu erwerben.

– Der Anteil des gesamten Goldvermögens der Deutschen macht nur rund 1,6 Prozent des Gesamtvermögens der deutschen Haushalte aus.

– Der größte Teil des Goldes in der Hand von Privatpersonen wird in der Form von Goldmünzen oder -barren gehalten. Dieser Anteil hat gegenüber 2016 um 220 Tonnen auf 4.925 Tonnen zugelegt, was einem Gegenwert von mehr als 180 Milliarden entspricht.

– Jeder Deutsche über 18 Jahre besitzt im Schnitt 58 Gramm Goldschmuck und 71 Gramm Gold in Form von Barren oder Münzen.

– In den vergangenen beiden Jahren haben 25 Prozent der Befragten angegeben, Anlagegold gekauft zu haben und sie haben dabei durchschnittlich 4.730 Euro investiert. Gut die Hälfte der Anleger hat sich dabei für Barren erwärmt (46,5 Prozent klassische Goldbarren und 4,7 Prozent Tafelbarren), ein gutes Drittel setzt auf die optisch meist schöneren Goldmünzen. Der Zahl der Goldkäufer steht eine deutlich geringere Zahl gegenüber, die ihr Gold veräußert haben. Das waren in diesem Zeitraum nur 11 Prozent.

– 78 Prozent der Käufer von Gold geben an, auch weiterhin welches erwerben zu wollen und die Zahl derer, die angibt, das Gold behalten zu wollen, ist gegenüber den Vorjahren nochmals angestiegen auf nunmehr 82,5 Prozent – was die Funktion des Goldes als Wertsicherungsinstrument deutlich unterstreicht.

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