Folgen Sie uns
  • Club der Trader
  • Börsenseminar
  • marketsx

Gold/Silber

Rüdiger Born: Long im Dax? Wichtige Marken direkt am Chart erklärt

Veröffentlicht

am

Kann man im Dax jetzt auf steigende Kurse setzen, nachdem er heute eine Erholungstendenz zeigt? Direkt am Chart möchte ich Ihnen wichtige Marken nennen, auf die man achten sollte. Auch bei Öl und Gold lohnt es sich aktuell auf den Chart zu schauen. Unseren heutigen Trade des Tages Pfund vs Dollar können Sie kostenlos hier einsehen.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Gold/Silber

Silber mit heftiger Korrektur

Veröffentlicht

am

Der Preis für eine Unze Silber ist vom 23. August bis zum 4. September in nur neun Handelstagen von 17 US-Dollar pro Unze auf knapp 20 US-Dollar hochgeschossen. Aktuell liegt der Preis wieder unter der 18 US-Dollar Marke. Wie geht es jetzt weiter beim kleinen Bruder des Goldes?

Silber – gesunde Korrektur

Es klingt in den Ohren von Investoren oft wie Hohn, wenn Analysten von „gesunden“ Korrekturen sprechen, nachdem sich die Käufer eines Assets auf weiter steigende Preise eingerichtet haben und entsprechend ins Risiko gegangen sind. Gleichwohl ist es für die Nachhaltigkeit des Anstiegs eines Vermögenswertes deutlich besser, wenn die Kurssteigerungen allmählich und in Stufen voranschreiten. Bei fahnenstangenartigen Anstiegen, wie zuletzt beim Silber geschehen, bleibt viel Geld an der Seitenlinie zurück, vor allem das der längerfristigen Investoren, die selten einem Trend hinterherlaufen.

Viele derer, die in solche schnellen Bewegungen hinein kaufen, sind in der Regel Kurzfristspekulanten. Kommt die schnelle Hausse-Bewegung dann ins Stocken, verabschieden sich diese Spekulanten auch sehr schnell wieder aus dem Markt. Daher ist es durchaus konstruktiv für eine längerfristige Aufwärtsbewegung, wenn diese von stabilen Investmenthänden mitgetragen wird. So verringert sich die Volatilität deutlich und damit erhöht sich die Attraktivität eines Investments für weitere mittel- bis langfristig orientierte Käufer.

Die aktuelle Korrekturbewegung ist daher aus Sicht vieler Investoren sehr willkommen. Vor allem auch deshalb, weil ein signifikanter Teil der laufenden Silber-Hausse mitten in den Sommerferien stattfand und damit an einigen potenziellen Investoren schlicht vorbei ging. Diese Marktteilnehmer bekommen nun ihre zweite Chance, Positionen im Silbermarkt aufzubauen.

Der Silber-Chart im Detail

Nachdem der Silberpreis von seinem Höchststand am 4. September bereits 1,80 Dollar abgegeben hat, ist ein gutes Drittel des vorherigen Anstiegs schon bereinigt. Ein ganzes Bündel aus horizontalen Unterstützungslinien (grün, gestrichelt) und Fibonacci-Levels (pink, gestrichelt) bietet auf dem jetzt erreichten Kursniveau Halt.

Silber Chart

Wirft man einen Blick auf die Terminmarktdaten, wird gleichwohl deutlich, dass noch nicht allzu viele spekulative Kontrakte (rote Linie) im Zuge des jüngsten Abverkaufs glattgestellt wurden. Allerdings sind die hier gezeigten, am letzten Freitag von der CFTC veröffentlichten Daten bereits am vergangenen Dienstag erhoben worden, also schon recht alt. Daher ist die Aussagekraft der sogenannten COT-Daten (Commitments of Traders) im Moment limitiert.

Silber COT Daten

Sollte sich die Bereinigung der spekulativen Positionen noch fortsetzen, könnte die Silberpreiskorrektur noch bis auf das 50-prozentige Fibonacci Retracement bei knapp unter 17 US-Dollar pro Unze laufen. Dass der Silberpreis jedoch bis auf das Ausbruchsniveau aus dem mittelfristigen Abwärtstrend bei 16 US-Dollar zurückfällt, ist dagegen weniger wahrscheinlich. Die Saisonalität wirkt aktuell sehr unterstützend: Von Mitte September bis Mitte Februar hat der Silberpreis seine stärkste Phase.

Fazit

Sowohl die Charttechnik als auch die Saisonalität sprechen neben der anhaltend starken physischen Nachfrage für einen weiteren Kursanstieg in diesem Jahr, nachdem die aktuell laufende Konsolidierung beendet ist. Lediglich von der Terminmarktseite könnte kurzfristig noch Druck auf die Preise ausgehen. Die Korrektur könnte daher durchaus bis in den Bereich von 17 US-Dollar pro Unze zurückführen, bevor der Silbermarkt dann die zyklischen Höchststände aus dem Jahr 2016 bei knapp über 21 US-Dollar in Angriff nimmt.

Silber Barren Beispielbild
Foto: Dnn87 CC BY 3.0

weiterlesen

Gold/Silber

Gold – eine beliebte Betrugsmasche

Veröffentlicht

am

Erneut bringt ein mutmaßlicher Anlagebetrug in Deutschland Gold in Verruf. Der mögliche Schaden beträgt ca. 82 Millionen Euro. Die Masche ist dabei stets die Gleiche: Die mutmaßlichen Betrüger bieten Goldlagerung plus Zinsen. Eine verlockende Kombination in Zeiten von Negativzinsen und Dauerkrise im Euroraum. Doch kann diese Rechnung überhaupt aufgehen?

Gold – die Versprechen der mutmaßlichen Betrüger

Der ganz aktuelle mutmaßliche Betrugsfall betrifft das hessische Unternehmen PIM Gold GmbH und deren Vertriebstochter Premium Gold Deutschland (PGD). Der Chef, Mesut P., befindet sich bereits in Untersuchungshaft und die Staatsanwaltschaft Darmstadt sucht 1,9 Tonnen Gold, die aus den Tresoren der Firma verschwunden sind, wie das Handelsblatt kürzlich berichtete. Anbieter von sogenannten Goldleihe-Geschäften verkaufen ihren Kunden das Metall, ohne es jedoch zu liefern. Im Gegenzug steht das Versprechen, das Edelmetall sicher zu lagern, damit aber gleichzeitig Handel zu treiben und die Anleger an den daraus resultierenden Gewinnen in Form von jährlichen Zinszahlungen zu beteiligen. Jeder, der sich im Goldeinzelhandel auskennt weiß, wie eng die Handelsmargen dort gestrickt sind. Berücksichtig man Fehler des Personals zu Ungunsten des Händlers sowie Online-Betrug, bei dem Metall an Scheinadressen geliefert und nie bezahlt wird, ist es sehr anspruchsvoll in diesem hochkompetitiven Markt profitabel zu sein. Auch die hohen Preisschwankungen und die daher oft notwendigen Hedging-Geschäfte schmälern den Handelsgewinn. Wenn dann auch noch separate Zinszahlungen von der Handelsmarge abgezogen werden, bleibt für die Aufrechterhaltung des operativen Handelsgeschäfts relativ weniger übrig.

Die Anbieter solcher Goldleihe-Verträge argumentierten, dass sie so relativ günstig an Metall oder Altmetall für den Handelsbestand herankommen und die Ausliefergeschwindigkeit so erhöhen können. In der Praxis ist es gleichwohl üblich, dass die meisten Händler sogenannte Konsignationslager bei verschiedenen Herstellern und internationalen Großhändlern nutzen können, also gar keine eigenen hohen Lagerbestände benötigen. Das Metall in diesen Konsignationslagern gehört zwar den Großhändlern, die Einzelhändler können jedoch darauf in Kommission zugreifen. Hat ein Kunde gängige Münzen oder Barren z. B. im Onlineshop des Einzelhändlers gekauft, kann der Einzelhändler den Versand der Ware direkt aus dem Konsignationslager veranlassen, den Geldeingang des Kunden abwarten und muss erst anschließend die Rechnung beim Großhändler begleichen. Ausnahme wäre eine akute Knappheit am Markt, die Händler mit großen eigenen Lagerbeständen einen Vorteil verschaffen würde. Dieses Ausnahme-Szenario ist in den vergangen vierzig Jahren aber bislang nur einmal, nämlich vor elf Jahren mitten in der Finanzkrise, eingetreten.

Lediglich im stationären Einzelhandel (Over The Counter) werden größere Handelsbestände für die Ladenkundschaft hinterlegt, aber keine Tonnenbestände. Da der Gesetzgeber die Summe für anonym erwerbbares Material ab 1. Januar 2020 von bisher 10.000 auf dann 2.000 Euro stark absenken möchte, werden die Laden-Geschäfte dann auch weniger physisches Material vorhalten müssen. Ein im Vergleich zum Umsatz des Händlers permanent überdimensionaler eigener physischer Handelsbestand macht betriebswirtschaftlich wenig Sinn, da dieser im Vergleich zu den Großhandelslagern unter Umständen höhere Kosten verursacht und die Handelsmarge im Gegenteil sogar verringern kann.

Das wahre Motiv

Der eigentliche Grund für Goldleihe-Angebote war in der Vergangenheit bei den aufgedeckten Schneeballsystemen dann auch ein ganz anderer: Oft war es akuter Liquiditätsbedarf, weshalb mit den Kundengeldern auch nicht vollumfänglich das zugesagte Metall gekauft wurde, sondern das Geld zum großen Teil zweckentfremdet und veruntreut wurde, z. B. um laufende betriebliche Kosten zu decken. Die Anamnese der bisherigen Insolvenzen von Goldleihern zeigt daher ein klares Muster: Zuerst handelte es sich um seriöse Handels- oder Anlagefirmen, wie z. B. die Ex Oriente Lux AG, Betreiberin des TG | Gold Super-Markt. Das Unternehmen war für seine weltweit aufgestellten „Gold to Go“-Automaten bekannt (z. B. am Flughafen in Dubai). Als das Geschäft bröckelte und die Überschuldung sowie Insolvenz drohten, fingen die Firmen an, Goldleihegeschäfte zu offerieren.

Ein Betrug war zunächst gar nicht geplant, es handelte sich eher um Betriebsunfälle, bei denen kurzfristige Liquiditätsengpässe temporär durch Goldleihegeschäfte ausgeglichen werden sollten. Doch dann wurde die Goldleihe zum Dauergeschäft. Die Verbindlichkeiten und damit die Verschuldung stiegen immer weiter an, für die Zinszahlungen mussten neue Darlehensgelder eingeworben werden und das Unglück für Anleger und Händler nahm seinen Lauf. Zwar wurde die Firma Ex Oriente Lux AG im Jahr 2016 von CoinInvest.com aufgekauft, die Gläubiger, die der Firma Metalldarlehen gewährten, haben dennoch im Zuge der Insolvenz alles verloren.

Ganz aktuell sehen sich noch am Markt befindliche Goldleiher mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Die Preise in Euro sind auf Rekordstände angestiegen. Wer das Metall also nicht komplett in seinem Handelsbestand physisch hält, dessen ungedeckte Verbindlichkeiten gegenüber den Anlegern steigen mit jedem Euro Kursanstieg pro Unze weiter an.

Gold in Euro seit 2006

Gold als Sicherheit statt Zinsen

Vergegenwärtigen Sie sich bitte, dass selbst ohne Betrug im Falle einer Insolvenz des Händlers (Goldschuldner) sie sich als nachrangiger Gläubiger ganz hinten anstellen müssen. Fragen Sie sich, ob der gezahlte Zins in Anbetracht dieses realen betriebswirtschaftlichen Risikos adäquat ist. Dieses Risiko konterkariert nämlich den eigentlichen Anlagezweck des monetären Edelmetalls als ultimative Vermögensversicherung, sofern Sie nicht damit spekulieren wollen. Gold ist die älteste und solideste Anlageform der Welt – oder kennen Sie eine noch bewohnbare Immobilie aus Zeiten des Königs Nebukadnezar (außerhalb des Berliner Pergamon Museums) oder noch laufende Staatsanleihen der Weimarer Republik oder eine Aktie, die älter ist als 411 Jahre? Das gelbe Metall erhält seine Kaufkraft seit über 5.000 Jahren. Als monetäres Edelmetall mit intrinsischem Wert schützt es Ihr Vermögen vor Staatsbankrotten, gesellschaftlichen Krisen und höherer Gewalt. Das geht in dieser Form aber nur physisch – nicht als Schuldschein.

Fazit

Schalten Sie ihren Verstand nicht aus, bloß weil Ihnen jemand in der sich immer weiter ausbreitenden Zinswüste eine Renditeoase offeriert – diese könnte sich über kurz oder lang als Fata Morgana erweisen. Kaufen Sie Gold am besten nur für den Zweck, für den es prädestiniert ist: als ultimative Vermögensversicherung. Wenn Sie sich für physisches Metall entscheiden, sollten Sie direkt und ohne Umwege darüber verfügen können. Die Goldleihe kann zumindest diesem Anspruch nicht gerecht werden. Gold in Euro hat in den letzten 20 Jahren nur durch Aufwertung eine jährliche Durchschnittsrendite von knapp 7 Prozent erwirtschaftet – nicht schlecht für eine Versicherung. Wozu also für wenige Prozentpunkte mehr im Jahre den Totalverlust riskieren? Sollte Sie sich doch dafür entscheiden, ihr Gold gegen Zins zu verleihen, vergewissern Sie sich, dass ihre Ware tatsächlich physisch im Handelsbestand des Gläubigers existiert und dieser wie versprochen profitabel mit dem Gold handelt, und zwar auch abzüglich ihrer Zinsen.

Gold Beispielbild
Beispielbild für Goldbarren. Foto: pixabay / Stevebidmead

weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis scheitert an wichtigen Widerständen

Veröffentlicht

am

Von

Eine Analyse der Perspektiven für den Goldpreis von Karsen Kagels

 

Goldpreis scheitert an wichtigen Widerständen und fällt unter $1.500

Der abgebildete Monatschart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2010 bei einem letzten Kurs von $1.495,7. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für einen Monat dar.

Der Goldpreis hat auch in der vergangenen Woche seinen Aufwärtstrend nicht weiter fortsetzen können und ist zum Wochenschluss wieder unter die wichtige $1.500 Marke gefallen, die einen starken psychologischen Widerstand darstellt.

Das aktuelle Jahreshoch liegt aktuell bei $1.566,2 und somit nur etwas mehr als $20 unter der 61,8 % Fibonacci Korrektur, die sich bei $1.588,2 befindet, wie man im Chart kann. Auch dieses viel beachtete Kursniveau ist ein wichtiger Widerstand, der auf steigende Kurse drücken kann.

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung des Goldpreises?

Aus Sicht des Monatcharts liegt ausgehend vom Vorjahrestief bei $1.167,1 ein definierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für längerfristig weiter steigende Kurse am Goldmarkt beträgt somit etwa 60 %. Allerdings konnte der zurzeit relevante charttechnische Widerstand bei $1.526,7 (Tief des Jahres 2012 und rote horizontale Linie im Chart) nicht überschritten werden, was negativ zu werten ist.

Nach dem kräftigen Kursanstieg der letzten vier Monate können jetzt durchaus weitere Gewinnmitnahmen einsetzen, die den Goldpreis möglicherweise in Richtung Augusttief ($1.412,1) drücken.

Der Aufwärtstrend würde erst dann wieder bestätigt werden, wenn das Jahreshoch bei $1.566,2 überschritten wird.

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/chartanalysen/

 

Der Goldpreis ist wieder unter die psychologisch wichtige Marke bei 1500 Dollar gefallen

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen