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Rüdiger Born: Thema „Trailing Stop“

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Heute möchte ich das Thema „Trailing Stop“ ansprechen, also nachziehende Stops. Am Beispiel des Dow-Charts möchte ich diese Orderart erläutern. Heute ist der Nasdaq mein „Trade des Tages“. Wollen Sie diese und die folgenden Analysen kostenfrei einsehen? Dann melden Sie sich gerne an dieser Stelle an.

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Handelskrieg: Trump – jetzt ist Europa dran!

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Der Phase 1 Deal im Handelskrrieg mit China ist geschlossen, nun wendet sich Trump im Handelskrieg Europa zu! Das geht klar aus einem heute veröffentlichten Interview des US-Präsidenten hervor.

Trump mit erneuter Attacke auf die Fed

Aber der Reihe nach. In dem besagten Interview macht Trump erneut einen Rundumschlag zu seinen Lieblingsthemen. Und schon aus Folklore attackiert er wieder einmal die amerikanische Notenbank: Donald Trump hat sich zuletzt auffällig zurück gehalten mit seiner Kritik an der Fed – kein Wunder, schließlich sorgte die US-Notenbank mit ihren massiven Interventionen am amerikanischen Repo-Markt sowie mit dem Kauf von kurzlaufenden US-Staatsanleihen für eine Party an der Wall Street.

Und die Wall Street – besonders der Dow Jones – liegt dem US-Präsidenten sehr am Herzen: er sieht in den Aktienkursen einen Ausweis seines eigenen Erfolgs als Regierungschef – und meint, je höher die Aktienkurse, desto besser seine Chancen auf eine Wiederwahl.

Nun hat der US-Präsident in einem Interview mit CNBC, das heute ausgestrahlt wird, seine Kritik an der Fed wieder aufgenommen. Ohne die Zinsahebungen der Fed stünde der Dow Jones 5000 bis 10.000 Punkte höher, so Trump,. Und das BIP der USA läge eher im Bereich von 4%:

„That was a big blip that should not have taken place. It should not have happened (..). Now, with all of that, had we not done the big raise on interest, I think we would have been close to 4%. And I – I could see 5,000 to 10,000 points more on the Dow. But that was a killer when they raised the rate. It was just a big mistake.”

Bekanntlich hat die Fed im Jahr 2019 dreimal – nach den vorherigen zaghaften Anhebungen – die Zinsen gesenkt und damit eingestanden, dass die hoch verschuldete US-Wirtschaft (Rekordverschuldung bei US-Unternehmen) höhere Zinsen nicht ertragen kann.

Gestern hatte Trump auf dem Weltwirtschaftsforum eine Art Wahlkampfrede gehalten – die USA seien mitten in einem Boom, das sei die beste US-Wirtschaft aller Zeiten, so die gestrigen, lanwierigen Ausführungen des US-Präsidenten. Nunja, ein Blick auf die Fakten (das Wachstum des US-BIP) bestätigt diese Einschätzung jedenfalls nicht wirklich:

Trump stellt das Wirtschaftswachstum der USA deutlich zu positiv dar

Quelle: Fred

Ein Schelm, wer hier eine gewisse Entkoppelung zwischen der Realwirtschaft und den Kursen an der täglich mit neuen Allzeithochs aufwartenden Wall Street erkennt. Es war vorwiegend Trump selbst, der diese Entkoppelung maßgeblich vorangetrieben hat: er schuf ein Problem – Drohungen mit Zöllen im Handelskrieg – um dieses Problem dann vorerst wieder beiseite zu räumen. Und die an den Aktienmärkten inzwischen dominanten Algos kauften brav jede hoffnungsvolle Meldung.

Handelskrieg Phase 2: Jetzt kommt Europa dran!

Nun scheint Europa mit den Zoll-Drohungen an die Reihe zu kommen. Die EU, so Trump in dem heutigen Interview, habe keine andere Chance, als mit den USA einen Deal zu machen, ansonsten gebe es  “very high tariffs on their cars and other things.”

Trump war gestern in Davos mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zu einem Gespräch zusammen gekommen, es war wie Trump nun sagt, ein “great talk.”

Na was auch sonst. Aber dieses großartige Gespräch dürfte den kommenden Konflikt wohl nicht verhindern. Trump kündigte heute ganz offen an, was nun ansteht:

“I wanted to wait until I finished with China, I didn’t want to go with China and Europe at the same time.”

Und Trump weiter:

“And quite frankly, Jean-Claude was a friend of mine but he was impossible to deal with. I wanted to do Mexico and Canada first. Now they’re all done and we’re going to do Europe.”

Für die Aktienmärkte ist die Phase 2 im Handelskrieg natürlich eine großartige Nachricht: nun kann es wieder neue Hoffnungsrallys geben nach dem Motto: die Zölle kommen vielleicht doch nicht, alles wird doch wieder gut!  Die Algos sind nun vermutlich schon auf Europa-Meldungen programmiert!

Trump eröffente heute gewissermaßen den Handelskrieg gegen die EU

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Aktienmärkte: Corona-Virus Auslöser für überfällige Korrektur?

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Wochenlang befinden sich die amerikanischen Aktienmärkte schon in einer Art Ausnahmezustand. Seit Anfang Dezember praktisch ohne nennenswerte Korrektur, die Kurse im S&P 500 haben sich von seinem 200-Tagesdurchschnitt schon historisch weit entfernt, der Fear&Greed-Index liegt seit vier Wochen auf extremem Niveau. Die Unternehmen des großen Index befinden sich zu 40 Prozent im Überkauftmodus (erkennbar am RSI) und dazu gibt es noch kaum Absicherung an den Terminbörsen – viele warten demzufolge auf den kleinen überraschenden Anlass zur Gewinnmitnahme. Ist dieser mit den besorgniserregenden Meldungen über den chinesischen Corona-Virus mit Pandemie-Charakter gekommen?

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Die ersten Reaktionen der Aktienmärkte

Mit Spannung erwartet man auf die weiteren Ergebnisse der US-Berichtssaison, die für ein Schließen der Schere zwischen den Aktienbewertungen und den Unternehmensergebnissen sorgen sollen – oder auch nicht – und natürlich auf die Fed-Sitzung am 29. Januar mit den Hinweisen der Notenbank zur weiteren Liquiditätszufuhr für die Märkte. Von diesen Seiten könnte ein Signal für Gewinnmitnahmen kommen, so der Tenor.

Doch am gestrigen Tag gab es zwei Ereignisse, die den Börsianern so nach und nach die Euphorie aus den Köpfen trieb: Zum einen, die erneuten Softwareprobleme von Boeing, die ein verlängertes Flugverbot für das Dow-Schwergewicht zur Folge haben und die neuen Ereignisse bei der Verbreitung der Lungenkrankheit, dem Corona-Virus. Obwohl diese Krankheit schon seit Längerem grassiert, seit Dezember wurden in China schon 440 Fälle nachgewiesen und neun Menschen starben schon an dieser Lungenseuche, die von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Jetzt hat sich die Gefahrensituation schlagartig verschlechtert, das Virus wird bereits in Ländern wie Thailand, Japan, Südkorea und Taiwan nachgewiesen und gestern erregte ein Fall in Seattle Aufsehen, als ein Fluggast mit einer Coronavirus-Infektion entdeckt wurde.

Augenblicklich wurden Befürchtungen wach, dass diese Krankheit sich zu einer Pandemie entwickeln könnte und den so wichtigen Flugverkehr weltweit in Mitleidenschaft ziehen könnte. Deshalb waren die ersten Reaktionen der Aktienmärkte folgerichtig: Man befürchtet Einschränkungen in der Luftfahrt- und Tourismusbranche, die Luftfahrtunternehmen verzeichneten Abschläge von zwei bis über vier Prozent: Air-France-KLM, British Airways, Lufthansa, American Airlines, United Airlines oder Delta Airlines, um nur einige Gesellschaften zu nennen. Auch in der Luxusbranche (Richemont, Gucci, LVMH u.a.) gab es sofort Kursverluste, die man am Ende auf 15 Milliarden Dollar bezifferte. Immerhin stammten im letzten Jahr in dieser Branche 35 Prozent der Gewinne von vermögenden chinesischen Kunden.

Erschwerend zu diesem Zeitpunkt kommt noch hinzu, dass sich in diesen Tagen Millionen von Chinesen während des Neujahrsfest auf den Weg zu ihrer Verwandschaft in China befinden werden und so eine Verbreitung der Krankheit befürchtet wird.

Erinnerungen an den Sars-Virus

In den Jahren 2002/2003 grassierte bereits der Sars-Virus, ein Vorläufer dieser Lungenkrankheit in China, in dessen Folge 800 Menschen starben. Anscheinend stimmt das Erbgut des Corona-Virus zu 80 Prozent mit dem des Sars-Virus überein.

Der Chefanalyst von Markets.com, Neil Wilson, erinnerte an den damaligen Rückgang des chinesischen Wachstums um ein Prozent. Die Weltbank sprach von einem Schaden von 30 Milliarden Dollar.

Aktienmärkte: Gibt es wieder ein „Buy the Dip“?

Wie bei jeder Krise gibt es auch sofort Gewinner an den Börsen, es sind in diesem Fall Pharmafirmen, die während der letzten Tage schon zulegen konnten. Ein Unterschied zu der Sars-Epidemie ist augenscheinlich der, dass man damals die Tragweite der Krankheit unterschätzt hatte, aber heute bereits auf Anraten der WHO schon frühzeitig Fieberkontrollen bei Reisenden eingeführt hat. Die Technik macht es möglich, Bilder von Videos mit Wärmebildcameras an den Flughäfen machten bereits weltweit die Runde.

2003 fielen insbesondere die Aktienkurse in Hongkong deutlich um 15 Prozent – nur um diesen Abschlag in den Monaten danach aber rasch aufzuholen. Das haben die Erfahrungen gezeigt, ob Sars, Rinderwahnsinn (Mad Cow Disease), Vogelkrippe und weitere Krankheiten – es waren alles nur temporäre Ereignisse in den Wirtschaftszyklen.

Fazit

War das gestern bereits der keine schwarze Schwan, der zur überfälligen Korrektur an den Aktienbörsen, vor allem denen der USA, führen müsste? Normalerweise ja, aber betrachtet man sich die Kurse an den asiatischen Börsen, die zum Teil schon wieder Gewinne aufweisen und die Kurse der Vorbörsen, einschließlich der US-Futures, so scheint man der Angelegenheit nicht zuviel künftiger Börsenrelevanz zuzuschreiben. Der Dax könnte sich sogar gleich an sein Allzeithoch heranrobben. Verrückte Zeiten, könnte man als alter Börsianer sagen. Aber warten wir erst mal ab..

Die Aktienmärkte reagieren bislang gelassen auf das Corona-Virus

 

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Aktienmärkte: Allzeithochs – und schlechte Nachrichten! Videoausblick

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Die Aktienmärkte der USA haben gestern wieder einmal Allzeithochs erreicht – und heute könnte der Dax endlich seinen höchsten je erreichten Stand erreichen. Und das trotz schlechter Nachrichten: das Coronavirus breitet sich immer weiter aus und könnte weiter mutieren – und das kurz vor Beginn der Reise von hunderten Millionen von Chinesen am Neujahresfest. Die Epidemie könnte China (und andere Länder) viel Wachstum kosten (bei SARS verlor China zwischen 1% und 2% des BIP). Auch aus den USA schlechte Nachrichten: Boeing geht nicht davon aus, dass vor Sommer die 737Max wieder zugelassen wird – und das dürfte die US-Wirtschaft pro Quartal 0,5% des BIP kosten. Die Aktienmärkte Asiens nach der eigentlich alarmierenden Pressekonferenz der chinesischen Gesundheitsbehörde dennoch im Plus, der Dax vorbörslich über 13600 Punkten..

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