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Rüdiger Born: Tolle Chancen bei Dax, Dow und Euro

Rüdiger Born

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Dax und Dow sind im Moment gut unterwegs. Für weitere Anstiege brauchen wir jetzt noch eine korrektive Bewegung nach unten. Beim Euro gibt es jetzt einen Schub nach unten, und die Tradingidee ist spiegelverkehrt zu Dax und Dow zu sehen.

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DAX daily: Die 14.000 ist wohl eine Nummer zu groß für den Dax

Stefan Jäger

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am

Im gestrigen Handel zeigt sich der Dax weiterhin richtungslos und unentschlossen. Nach einem starken Auftakt verfällt der Leitindex wieder in Lethargie. Zwar gelingt ihm zunächst der Anstieg über die Marke von 14.000 Punkten, aber halten konnte er sich darüber nicht. Über der runden Marke haben die Anleger erneut kalte Füße bekommen, infolgedessen konsolidierte der Dax bis in den Bereich bei 13.900. Diesmal fehlte auch die Unterstützung der Wall Street, die sich nach der Vortagsrally auf neue Rekordstände eine Verschnaufpause gegönnt hat.

Im Gegensatz zum Dax läuft es bei den Nebenwerte-Indizes MDax und TecDax prima, diese rennen immer weiter nach oben. Der Dax ist schließlich kaum verändert (-14 Punkte) bei 13.906 aus dem Handel gegangen. Das Tageshoch lag abermals am vorherigen Zwischenhoch bei 14.029 Punkten. Damit hat sich an dieser Stelle eine Make or Break-Marke herauskristallisiert, erst ein Sprung über die Hürde würde vermutlich zu einem neuen Rekordhoch führen. Unterhalb der 14.000 müssen Anleger jedoch mit Rücksetzern bis in den Bereich bei 13.800 rechnen.

News und fundamentale Daten

Der gestrige Zinsentscheid der EZB hat erwartungsgemäß nichts Neues hervorgebracht und war für den Dax somit ein Non-Event. Der expansive geldpolitische Kurs wird wie gehabt fortgesetzt, aufgrund der Schuldenproblematik und der Corona-Einschränkungen in vielen EU-Staaten, bleibt der Europäischen Zentralbank auch nichts anderes übrig.

Zum Wochenabschluss stehen nochmal ein paar interessante Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Den Auftakt macht um 9:30 Uhr der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe aus Deutschland. Der EMI-Index misst die Lage in der Industrie und gilt als einer der einflussreichsten Indikatoren, weil er die Wirtschaftsentwicklung eines Landes frühzeitig abbildet. Die Prognose liegt bei einem Wert von 57,5 (vorher 58,3), was auf einem hohen Niveau liegt, ein Indexwert über 50 signalisiert eine positive Entwicklung. Zeitgleich wird zudem der EMI-Index für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Dieser ist aufgrund der Corona-Situation immer noch sehr niedrig und wird auf 45,3 prognostiziert (vorher 47). Die Daten können je nachdem wie sie ausfallen für Volatilität im Dax sorgen.

Anschließend folgen um 10:00 Uhr die Einkaufsmanagerindizes aus der Euro-Zone sowie um 15:45 Uhr aus den USA. Um 16:00 Uhr werden schließlich noch die US-Verkäufe bestehender Häuser und die US-Rohöllagerbestände veröffentlicht. Die Berichtssaison bietet heute keine nennenswerten Daten, dafür wird es in der kommenden Woche umso spannender. Dann sehen wir die Quartalszahlen von Tech-Riesen wie Microsoft und Apple, aber auch von Value-Unternehmen wie Boeing und McDonalds.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der deutsche Leitindex hat sich vorbörslich wieder an der Marke von 13.900 eingependelt. Um erneut einen Versuch in Richtung der 14.000er Marke zu starten, muss der Dax zunächst das Nachthoch bei 13.911 überwinden. Ein Anstieg darüber könnte ihn wieder in den Bereich bei 13.945/960 führen. Erst ein Sprung über die 13.960 würde den Dax wieder zur Marke von 14.000 führen. Dort geht es dann um den markanten Widerstand bei 14.030. Oberhalb von 14.030 liegen die nächsten Ziele bei 14.115 und dem Rekordhoch bei 14.131.

Fällt der Dax jedoch unter das gestrige Tagestief bei 13.878 und unterschreitet dabei noch die Unterstützung bei 13.868, dann könnte sich der Abwärtsdruck erhöhen. Der nächste wichtige Unterstützungsbereich befindet sich dann an der 13.800. Ein Rutsch unter 13.800 würde die Konsolidierung in Richtung der 13.700 ausweiten. Findet der Dax dort auch keinen Halt, dann könnte ein Test des Tiefs von letztem Freitag bei 13.670 anstehen.

Der Börsen Jäger

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Dax daily: Ausblick 22.01. - H1-Chart - 14.000 eine Nummer zu groß

Dax Unterstützungen (US):

13.870 – mehrfache US

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

14.167 – 261,8% Extension (13.672)

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Bitcoin

Aktien: „Janet Yellen macht euch reich!“ Marktgeflüster (Video)

„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Wirklich?

Markus Fugmann

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„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Die Logik dahinter: Yellen und die Fed würden Dollar ohne Ende drucken, daher werde der Dollar stark fallen, daher sei die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen und sogar reich zu werden, Aktien oder Assets wie Bitcoin zu kaufen. Solche Aussagen kommen häufig unmittelbar vor Korrekturen – Korrekturen wie heute etwa bei Bitcoin. Auffallend: auch heute laufen die Tech-Werte wieder besser, der „Reflations-Trade“ erleidet den nächsten Rückschlag. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Erholung der Konjunktur vielleicht doch nicht so bombastisch ausfallen könnte wie erhofft?

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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