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Rüdiger Born (VIDEO): US-Arbeitsmarktdaten, Dax, Öl und Gold

Heute um 13:30 Uhr kommen die US-Arbeitsmarktdaten. Da wird auch im Dax eine erhöhte Volatilität zu erwarten sein. Es gibt kein Anzeichen für irgendeine Stärke im Dax. Gucken Sie sich mal den Euro gegen den US-Dollar an auf eine Stunde oder…

Redaktion

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am

Von Rüdiger Born

Heute um 13:30 Uhr kommen die US-Arbeitsmarktdaten. Da wird auch im Dax eine erhöhte Volatilität zu erwarten sein. Es gibt kein Anzeichen für irgendeine Stärke im Dax. Gucken Sie sich mal den Euro gegen den US-Dollar an auf eine Stunde oder 15 Minuten im Chart. Da gibt es eine sehr interessante Entwicklung! Bei Öl und Gold gibt es intakte Trends…

https://youtube.com/watch?v=ZjlN4GdSp6I%3Frel%3D0

24 Kommentare

24 Comments

  1. Avatar

    bauer

    4. November 2016 12:15 at 12:15

    Warum haben sie nicht vor ca.2 Wo.Gold empfohlen…so wie ich es tat?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      4. November 2016 12:18 at 12:18

      @bauer, genial! Hatten Sie etwa vor Gold gewarnt, als es stark abstürzte von über 1300 auf 1250?? Und haben Sie jemals Gold nicht empfohlen???

      • Avatar

        gerd

        4. November 2016 12:40 at 12:40

        Gut

      • Avatar

        Volante

        4. November 2016 13:03 at 13:03

        @Herr Fugmann nein hat er nicht, vor zwei oder drei Wochen hat er das Ende des Daxi gesehen. Der Index ist halt erst in Richtung 10800 gelaufen :) die meisten, die nach Ihm gingen sind gerade + – nuuuuulllllll *muhahahahhaahhaahaa*

        • Avatar

          bauer

          4. November 2016 13:41 at 13:41

          falsch!!! vor 2 Wo.war der DAX bei ca.107xx und ich sagte VERKAUFEN und in Gold umschichten.
          Richtig..ist,ich habe nie Gold zum Verkauf ausgerufen!
          HHätten die Zocker auf mich gehört,dann hätten sie knapp am Jahreshoch verk.
          Bei der DB sagte ich,daß bei ca.13,8 Euro dann feierabend ist…wo steht die DB heute?
          Auch das die DB einstellig notieren wird !

          • Avatar

            bauer

            4. November 2016 13:49 at 13:49

            Nicht den Tagesschlußkurs beachten,sondern die LUNTEN !
            Wo war der DAX zw.14.-21.10.2016??
            Man sollte schon den Chart ansehen,bevor man @Fugmann den Rücken stärkt!
            Wie oft habe ich hier gepredigt,daß 10700 das ende ist und ok..kurz nen tagesspike auf 1080 und dann …siehe HEUTE…

      • Avatar

        bauer

        4. November 2016 13:32 at 13:32

        Da für mich die 1250$ ausgemachte Sache(wg.der hohen Long/short kontrakte) war und Dann von Experten die 1200$ ausgerufen wurden,dann wurde ich Hier bei 1250$aktiv und empfahl verstärkt Gold zum Kauf.Ich selber habe ja vor ca. 2 wochen wieder in Minen invest.Da waret ihr doch ganz geil auf die 10700/800 im Dax oder?
        Fazit:
        Der sog.Absturz von ca,1300$ auf 1240$,hatte doch fast jeder auf dem Schirm oder?
        Ich werde auch weiterhin bis 2020 gold empfehlen!!
        Siehe eure heutige News „Ägypten“!!!!
        Ich bin doch mit meiner Denke ,so in etwa wie ein Schachspieler unterwegs…
        The future is your friend
        @Gerd,
        hier für dich,und entscheide,ob es auch gut für dich ist…
        Was Indien/China/Thailand betrifft(ca.50%),das sehe ich jeden tag,wie hier der asiatische Haushalt funktioniert!!
        Die Indischen Frauen tragen ca.22000tonnen Gold um den Hals/Körper!!!
        Das ist hier eine sichere LV!!
        http://www.goldseiten.de/artikel/306066–Frank-Holmes~-Staatliche-Regulierungswut-Bargeldverbot-und-der-Gold-Love-Trade-.html

      • Avatar

        Michael

        4. November 2016 13:43 at 13:43

        Oder als es vor ein paar Jahren innerhalb weniger Monate von 1800 auf 1180 abgestürzt ist? … ;)

        • Avatar

          bauer

          4. November 2016 14:07 at 14:07

          da hat es @fugmann hier noch gar nicht gegeben ,ansonsten hätte ich bei 1500$zum verkauf geraten!
          aber ein super beitrag von dir,lol
          der beste des monats…

          • Avatar

            Michael

            4. November 2016 14:36 at 14:36

            Sie hätten also zum Verkauf geraten, nachdem Gold von 1800 auf 1500 abgestürzt ist? Das wären ja kaum Verluste gewesen…
            Klasse Tipp, der beste des Jahres ;)

          • Avatar

            Lars

            4. November 2016 14:43 at 14:43

            Der Monat ist doch erst 4 Tage alt! Da kann man leicht der Beste sein :)

          • Avatar

            bauer

            4. November 2016 15:27 at 15:27

            hatte damals Stress mit meiner Frau,weil sie ihre 5oz nicht bei 1500 verk.hatte.
            darum weiß ich das noch so genau…es handelte sich dabei um 5 oz Kettengold und das wollte ich im späteren Zeitpunkt gegen Barren eintauschen.
            War nicht so und die Ketten sind immer noch hier.
            Aber ende 2017 steht Gold auf ALLTIME-HIGH!!!
            Nicht diesen Post löschen,denn@Michael soll sich doch erinnern können,was der „bauer“so vom Stapel läßt..

  2. Avatar

    bauer

    4. November 2016 15:31 at 15:31

    @lars,
    wetten,daß die Q4 ebene beim Gold eine Spanne vom tief bis zum Hoch in etwa ca,400$
    betragen wird!
    Das tief war bis jetzt bei 1240$ plus 400 $ = 1640$Hoch… Q4/16
    Trump wirds richten und dann sprechen wir vom Alltimehigh 2917!

    • Avatar

      bauer

      4. November 2016 15:31 at 15:31

      2017 nicht 2917…

    • Avatar

      Lars

      4. November 2016 16:37 at 16:37

      Reden Sie jetzt von 2016 oder 2017?
      Q4/16 … dann sprechen wir vom Alltimehigh 2917 … 2017 nicht 2917 …
      Verwirrend!
      Wenn Trump gewinnt, wird Gold natürlich erst einmal steigen. Wie weit, wird sich zeigen. Ich hätte nichts dagegen, weil ich auch mit dem einen oder anderen Lot Long bin.
      Allerdings weiß ich nicht, ob ich mich bei einem Wahlsieg dieses Wahnsinnigen darüber mords freuen könnte.

      • Avatar

        bauer

        4. November 2016 16:58 at 16:58

        Q4/16 bis ca.1640$ im Hoch und Q4/2017 Allzeithoch

      • Avatar

        bauer

        4. November 2016 17:00 at 17:00

        Wennst nicht in der EU bzw.in DE verweilst,dann darfst dich schon freuen,ansonsten gehts an den Geldbeutel!

        • Avatar

          Lars

          4. November 2016 17:40 at 17:40

          Ach Herr Bauer, wenn ich 4 Millionen gewinne, soll der Wolfgang doch ruhig eine davon abkriegen. Von irgendwas muss der Berliner Flughafen ja bezahlt werden, un 1 Million sind noch nicht einmal die täglichen Kosten.

  3. Avatar

    Horst-Hubert

    4. November 2016 16:34 at 16:34

    @bauer
    1.
    Egal ob Sie es empfohlen haben…auf einen Marktschreier hört an der Börse sowieso niemand bzw. sollte dies lieber nicht tun.

    2.
    Der Vollständigkeit halber…U. a. auf Elliot beruhend, empfahl Hr. Born bei Daxstand um und bei 10800, nicht long zu gehen und prognostizierte eine impulsive Abwärtsbewegung mit ungefährem Ziel 10200. Wenn das mal kein Volltreffer war…Wieso erwähnen Sie das nicht?

    3.
    Fehl- bzw. fehlende Einschätzungen bei Anderen zu kritisieren und sich gleichzeitig im Nachgang selbst feiern, verdient meinen größten Respekt *Sarkasmus aus*

  4. Avatar

    bauer

    4. November 2016 16:55 at 16:55

    Auf Borns empfehlungen achte ich nicht,sondern meine aussagen sind in diesem fall ausschlaggebend und mehrmals angesprochen worden.WIE OFT IST DER DAX IM OKTOBER AN DER 1070/800 nach unten abgeprallt?
    Da sprach @Fugmann von seinem „Trompeten chart im DOW“
    Lesen sie meine posts und schauen sie aufs Datum und den DAX-chart!!
    Gold war da bei ca.bei 1260$…
    Nochmal zum mitdenken:
    Ich schrieb(kein Marktgeschrei),alles über 10500 verk. und umschichten in Gold incl.Minen!
    Die 10700 halten nicht lange!
    siehe heute 13:32 weiter oben!!!

    • Avatar

      bauer

      4. November 2016 17:59 at 17:59

      die mod.steht noch aus!

    • Avatar

      bauer

      4. November 2016 20:15 at 20:15

      Aber Born muß ich auch zu gute halten,daß er frühzeitig das Pfund UP erwähnt hat!
      Das geht ab,wie mein Kater..

  5. Avatar

    Feedback

    4. November 2016 22:11 at 22:11

    Herr Born ist kein Hellseher und das sagt er ja auch immer wieder in seinen Videos. Mich persönlich hat er 3000 € gekostet, aber die Entscheidung zum Kauf hab ich selber getroffen also kein Vorwurf. Alle die meinen selber besser zu sein, sollen einfach keine Videos schauen ;-). Ich finde die Videos gut und finde sie werten m.M. die Seite definitiv auf.

    Daher von mir (ja trotz Verlust) ein Lob an Herrn Born.
    Ich hoffe ich komm auch mal nach Japan :-))

    • Avatar

      bauer

      5. November 2016 11:31 at 11:31

      ..dann machst an zwischenstopp in BKK…und dann glaube ich,wirst Japan danach abschreiben können…
      Born lassen wir dann einfliegen…da kann er dann im „Leboa“ in der Silom im 64. auf der Terasse seine Videos drehen!

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Dax: Jahresausblick – Anleger sehen mehr Gefahren als Chancen

Stephan Heibel

Veröffentlicht

am

Der Dax ist 2021 bereits angesprungen, der Bitcoin hatte die 40.000 USD geknackt und Tesla konnte in den ersten Tagen des neuen Jahres bereits um 30% zulegen!

Der Quadratmeter Bauland wird in meiner Nachbarschaft auf 2.200 Euro taxiert, ich war bis vor kurzem von 800-1.000 Euro ausgegangen. Ja, liebe Notenbanken, von Inflation keine Spur, oder? Ich habe gelesen, dass die EZB im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung nach Möglichkeiten sucht, den Zins für langfristig laufende Anleihen zu beeinflussen, ohne über den Geldmarkt gehen zu müssen. Abenteuerlich.

Für uns Anleger sind das goldene Zeiten, wobei der Gradmesser der Inflation, das Gold, tatsächlich nicht anschlägt. Die Feinunze Gold verlor diese Woche 1,4%. Ich denke, die überschüssige Liquidität der Anleger wandert derzeit eher in den Bitcoin als ins Gold. Den Bitcoin können Sie problemlos über Landesgrenzen mitnehmen, beim Gold ist das nicht so einfach.

Durch Disruption zum Milliardär

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Mahatma Gandhi

1990-2000:

Es ist nicht leicht, Milliardär zu werden: Bill Gates lief sich in der Industrie die Hacken wund, niemand wollte Computer für den Privatanwender bauen. Das solle man den Profis überlassen, war die Antwort und IBM hatte eine ganze IT-Industrie erschaffen, die von den Personal Computern nichts wissen wollte. Der IBM Mainframe fristet heute ein Nischendasein, Bill Gates wurde mit seinem Betriebssystem für Personal Computer, dem Windows, zum reichsten Mann der Welt.

2000-2010:

Man muss in Büchern herumblättern, wenn man sich eine Kaufentscheidung bilden möchte, so das Dogma des Buchhandels vor 20 Jahren. Jeff Bezos bot die Bücher im Online-Versand an und hatte nicht nur alle Buchhändler der Welt, sondern später auch alle Einzelhändler der Welt gegen sich. Eine kleine Nische, die kaum Potential habe, urteilten viele damals. Amazon liefert heute so ziemlich alles, was das Herz an materiellen Wünschen hat. Jeff Bezos löste Bill Gates als reichsten Mann der Welt ab.

2010-2020:

Wenn Sie sich einmal die Ölindustrie und deren weltweite Logistiknetze anschauen, dann können Sie sich vorstellen, dass nicht nur die Autoindustrie gegen die Ablösung der Verbrennermotoren war: Als wichtiger Abnehmer der Ölindustrie liefen also gleich mehrere Branchen weltweit Sturm gegen das Elektroauto. Elon Musk peitschte sein Projekt durch, baute weltweit mangels Kooperationswillen in der Ölindustrie (denen gehören die meisten Tankstellen) ein eigenes Netz an Ladesäulen auf, die weltweit größten Batteriefabriken (Giga-Factories). Durch den Kurssprung in den Tesla-Aktien löste Elon Musk gestern Jeff Bezos als reichten Mann der Welt ab.

2020-2030:

Vielleicht steht der nächste Milliardär ja schon in den Startlöchern. Der Erfinder des Bitcoin ist nicht bekannt. Die mRNA-Technologie wird von mehreren Unternehmen genutzt, aber Moderna und BionTech scheinen die Nase vorn zu haben. Beyond Meat krumpelt die Nahrungsmittelindustrie um. Und Zoom Video und Twilio verändern die Art und Weise, in der wir untereinander kommunizieren. Spannend! Und es lohnt sich, am Ball zu bleiben.

Ich habe den Eindruck, dass die Coronakrise in einigen Bereichen Entwicklungen der kommenden Jahre vorweg genommen hat. So konnten die Aktien von BionTech, Zoom Video usw. im vergangenen Jahr exorbitant anspringen. Im Jahr 2021 wird sich zeigen, welche Entwicklungen tatsächlich beschleunigt wurden, und welche lediglich eine Sonderkonjunktur erfuhren.

Dax: Jahresausblick 2021

Bereits seit sechs Jahren führe ich die Jahresumfrage unter Lesern des Handelsblatts durch. Im Sinne der Sentiment-Theorie interpretiere ich die Mehrheitsmeinung dahingehend, dass es unwahrscheinlich ist, dass genau diese Erwartung eintritt. Vielmehr haben Untersuchungen gezeigt, dass an den Finanzmärkten in der Regel das Unerwartete passiert.

Das Ergebnis meiner Analyse der Jahresumfrage vor einem Jahr war die Erwartung, dass der DAX frühzeitig im Jahr 2020 ausverkauft würde, um dann bis in den November hinein stark anzusteigen. Den Jahresschlusskurs hatte ich sodann auf knapp unter das Jahreshoch taxiert. Optisch betrachtet habe ich damit ziemlich gut gelegen.

Wenn wir jedoch die Beschriftung der X-Achse zufügen, könnte ich nicht schlechter gelegen haben: Das Tief hatte ich auf über 12.000 festgelegt und als Jahreshoch hielt ich die 15.000 Punkte für möglich.

Nun könnte man sagen, die Corona-Pandemie hat ohnehin alles auf den Kopf gestellt. Doch gerade solche unvorhersehbaren Ereignisse sollen ja mit Hilfe technischer Instrumente, wie beispielsweise dieser Jahresumfrage, berücksichtigt werden. Dennoch würde ich sagen, dass wir den Verlauf recht gut prognostiziert haben, wenngleich die Intensität durch Corona nach unten verstärkt wurde. Heute werden wir untersuchen, ob der Lauf in Richtung 15.000 nur um ein Jahr verschoben wurde, oder ob sich nach Corona eine vollständig neue Situation ergibt.

Bei unserer Jahresumfrage vor einem Jahr wurde die Anlage in Immobilien als beste Investmentchance bezeichnet, gefolgt von Aktien und Edelmetallen. Industriemetalle (bspw. Kupfer) und Nahrungsmittel (bspw. Getreide) wurden als mäßig attraktiv betrachtet.

Tatsächlich haben gerade Industriemetalle (+26%) und Nahrungsmittel (+16%) im abgelaufenen Jahr eine gute Performance gezeigt. Der DAX konnte sich auf Jahressicht knapp ins Plus retten (+3,5%).

Immobilien muss man für das Jahr 2020 detailliert betrachten: Bauland zeigt mit +13% den stärksten Wertzuwachs, gefolgt von Wohnimmobilien mit +8%. Gewerbeimmobilien litten stark unter der Corona-Pandemie, wobei Büroimmobilien Einbußen erlitten, während Flächen für logistische Nutzung gefragt waren.

Wenngleich der Wertzuwachs bei Wohnimmobilien nicht mit Industriemetallen und Nahrungsmitteln mithalten konnte, so ändert sich das Bild wenn wir berücksichtigen, dass Immobilien in der Regel zu einem großen Teil finanziert werden. Die Wertentwicklung des Eigenkapitals ist, auch nach Abzug der derzeit niedrigen Zinsen, deutlich höher anzusetzen.

Hier die Jahresperformance:

· Kupfer +26%

· Getreide +16%

· Gold +12%

· Immobilien 8%

· DAX +3,5%

· Anleihen +0,5%

· Öl -25%

· Dow Jones +6%

· Nikkei +16%

· Shanghai A-Aktien +12%

In einem Punkt haben die Umfrageteilnehmer vor einem Jahr gut gelegen: Der Median der Umfrageerwartung von vor einem Jahr erwartete einen DAX-Jahresschluss 2020 bei 13.750 Punkten, was einem Plus von 3,8% entsprochen hätte. Mit dem tatsächlichen Jahresschlusskurs von 13.719 (+3,5%) wurde dieser Median ziemlich gut getroffen.

In den vergangenen 50 Jahren hat der DAX nur fünfmal mit einem so kleinen Plus (kleiner 5%) geschlossen.

Nun hat die Corona-Pandemie zu einem durchweg überraschenden und untypischen Börsenjahr geführt, sowohl im Ergebnis als auch im Verlauf. Ich wäre daher vorsichtig, unseren Umfrageteilnehmern vorschnell eine hohe Trefferquote zuzusprechen: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Gedämpfte Erwartungen für Aktien im Jahr 2021

Für das Jahr 2021 erwarten Anleger nicht viel vom Aktienmarkt: zum Jahresende dürfte sich der DAX in etwa erneut auf dem aktuellen Kursniveau bewegen, wenn unsere Umfrageteilnehmer Recht haben.

Wo steht der Dax Ende 2021?
Abbildung 1: Jahresumfrage Handelsblatt: Jahresschlusskurs DAX

Die meisten gehen von einem Jahresschlusskurs im Bereich von 13.600 bis 13.900 aus, was im Mittel einem Jahresplus von mageren 0,2% entspräche. Wenn wir die durchschnittliche Erwartung unter Einbeziehung aller Antworten errechnen, ergibt sich sogar nur ein Wert von 13.726 Punkten, also +0,1%.

Interessant dabei ist, dass die Streuung der Erwartungen sehr gering ist: 60% aller Teilnehmer erwarten einen Jahresschlusskurs zwischen 13.500 und 14.400 Punkten. Werte außerhalb dieses Bereiches wurden nur vereinzelt ausgewählt. Einen Schlusskurs unter 13.000 befürchtet fast keiner mehr. Nach oben gibt es vereinzelte Stimmen, die sogar einen DAX bis 16.000 Punkte erwarten.

Wo wird der Höchststand beim Dax 2021 sein?
Abbildung 2: Jahresumfrage Handelsblatt: Jahreshoch im DAX

Das Jahreshoch wird gemäß der Erwartung unserer Umfrageteilnehmer mindestens über 13.950 Punkten liegen, im Mittel wird ein Jahreshoch bei 14.250 (+3,9%) Punkten erwartet. Berechnen wir den Durchschnitt aller Erwartungen, so erhalten wir einen Wert von 14.385 Punkten (+4,9%). Ein Jahreshoch über 14.850 Punkte (+8,2%) hält kaum jemand für möglich.

Wo wird das Tief beim Dax sein?
Abbildung 3: Jahresumfrage Handelsblatt: Jahrestief im DAX

Auch beim Jahrestief sind die Erwartungen etwas pessimistischer: Unter 12.750 Punkte (-7,1%) sollte der DAX nach der Erwartung unserer Umfrageteilnehmer mindestens nochmals rutschen. Im Mittel wird sogar ein zwischenzeitliches Abrutschen bis auf 12.150 Punkte (-11,4%) befürchtet. Das durchschnittlich erwartete Tief im Jahr 2021 liegt bei 11.910 Punkten (-13,2%). Immerhin fürchtet kaum jemand ein erneutes Abrutschen unter 11.250 Punkte (-18%).

Ich finde dieses Ergebnis merkwürdig: Im Jahr 2019 sprang der DAX um 25% an. Im Corona-Jahr 2020 betrug die Schwankungsbreite im DAX über 60%! Für das Jahr 2021 gehen Anleger jedoch nur von einer maximalen Schwankungsbreite von 24% aus, die meisten erwarten eine Schwankungsbreite von nur 17%. Es wäre schön, wenn’s so kommt.

Für den DAX erwarten die meisten Anleger das Jahreshoch im Mai. „Sell in May and go away…” heißt eine Börsenweisheit, die sich offensichtlich in den Köpfen der Anleger festgesetzt hat. Doch in den vergangenen Jahren galt diese Regel kaum.

Das Jahrestief wird im August erwartet, ebenfalls entsprechend der obigen Börsenregel: „… and always remember to come back in September”.

Bis zum Jahresschluss würde der DAX dann wieder in Richtung seiner Höchststände marschieren, wenn wir der Erwartung unserer Umfrageteilnehmer glauben. Soweit wird hier eine durchaus typische Jahresentwicklung erwartet.

Untypisch ist jedoch die Befürchtung eines unmittelbar anstehenden Ausverkaufs zum Jahresbeginn: Verhältnismäßig viele Anleger befürchten, dass wir bereits im Februar das Jahrestief sehen können. Daraus können wir zwei Schlussfolgerungen ziehen:

Zum einen wird der Markt aktuell als überhitzt wahrgenommen, so dass kurzfristig keine weiteren Kurssteigerungen erwartet werden. Nach dem Jahresschlussspurt wird nun eine Konsolidierung bis hin zu einer Korrektur erwartet.

Zum anderen spiegelt die Erwartung der Kurstiefs bereits so früh im Jahr die optimistische Erwartung der Anleger wider, dass die Kurse im Jahr 2021 überwiegend steigen werden.

Diese Erwartung widerspricht offensichtlich der weiter oben formulierten Erwartung der geringen Sprunghöhe im DAX: Wenn der DAX schon in den kommenden Wochen sein Tief sieht und dann für den Rest des Jahres steigt, dann erscheint das Kursziel bis zum Jahresende bei durchschnittlich 13.726 Punkten (+0,1%) sehr konservativ. Einzige Erklärungsmöglichkeit wäre ein heftiger Ausverkauf in den kommenden Wochen, so dass der DAX von tiefem Niveau aus dann das ganze Jahr steigen kann, ohne über die 14.000 Punkte zu springen.

Das wäre eine Entwicklung, die der DAX-Entwicklung aus dem Pandemie-Jahr 2020 entspräche. Ich halte das für sehr unwahrscheinlich.

Umfragen zum Dax im Jahr 2021

 

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Finanznews

Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Charttechnik bei Dow, Nasdaq und Silber

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Ganz so einfach ist die Lage bei Dow Jones, Nasdaq und Silber derzeit nicht. Schauen wir genauer auf die Charts im folgenden Video.

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Anmeldestatus

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