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Rundfunkbeitrag: ARD & ZDF verlangen 3 Milliarden Euro Nachschlag!

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Es ist der Hammer. ARD & ZDF kassieren schon heute gut 8 Milliarden Euro pro Jahr durch den Rundfunkbeitrag. Das sollte für Markus Lanz, die Sportschau, Tagesschau und ein bisschen Vorabendprogramm doch eigentlich ausreichen? Aber nein, man spare schon an allen Ecken und Enden, wie es immer wieder aus den Öffentlich Rechtlichen zu hören ist.

Wenn man jetzt nicht endlich mal mehr Geld bekommt, muss man an der Qualität kürzen, so die Drohungen der letzten Monate. Und ganz aktuell erfährt man, dass ARD & ZDF laut Medienkorrespondenz  bei der zuständigen Institution KEF einen Nachschlag von satten 3 Milliarden Euro verlangen für den Zeitraum von 2021-2024. Das sind zusätzlich zu den jährlichen 8 Milliarden Euro noch mal pro Jahr 750 Millionen Euro oben drauf. Die Entscheidung fällen letztlich in den nächsten Monaten die Bundesländer, aber die KEF gibt ihnen eine Empfehlung.

Rundfunkbeitrag soll auf 19,20 Euro steigen

Prost Mahlzeit, möchte man da sagen! Der Rundfunkbeitrag würde dann von aktuell 17,50 Euro um 1,70 Euro auf 19,20 Euro ansteigen. Bei diesem Nachschlag von 750 Millionen Euro pro Jahr handele es sich um den „ungedeckten Finanzbedarf“ der Öffentlich Rechtlichen. Im Klartext: Die in den kommenden Jahren entstehenden Kosten sind jetzt schon so hoch angesetzt!? Von den insgesamt 3 Milliarden Euro will sich die ARD 1,84 Milliarden Euro einverleiben, das ZDF 1,06 Milliarden Euro, und das Deutschlandradio 104 Millionen Euro. Zahlen, von denen Privatsender nur träumen können – und das alles auch noch zwangsweise eingetrieben beim Bürger.

 

Die Begründungen sind unlängst bekannt. Ja, man müsse so viel in die Zukunft investieren. Und auch Sportrechte würden immer mehr Geld kosten. Und sparen könne man ja überhaupt nicht mehr, denn man hat schon alles ausgeschöpft, was drin war!? Und die böse Inflation, für die habe man ja auch schon lange keinen Ausgleich mehr erhalten. Unsere Meinung: Einfach unfassbar! In der Privatwirtschaft würde man sagen: Konzentrieren Sie sich doch einfach auf ihre Kernkompetenz wie Nachrichten, Reportagen, Talkshows. Dann haben sie jede Menge finanziellen Spielraum in ihrem Budget! Aber es ist wie überall im öffentlichen Sektor. Wer erst mal ein Budget hat, muss es verfeuern, damit es auch in Zukunft so hoch bleiben kann. Und nicht vergessen immer kräftig Nachschlag zu verlangen! Übrigens: Man drohte auch schon mit dem Gang nach Karlsruhe, falls es keinen höheren Rundfunkbeitrag geben sollte.

Rundfunkbeitrag - ARD will immer mehr kassieren
ARD-Chef Ulrich Wilhelm will immer mehr Geld haben für seine Rundfunkanstalten. Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de – Ausschnitt aus Originalfoto

5 Kommentare

5 Comments

  1. mikromegas

    28. Juni 2019 13:01 at 13:01

    Weiß gar nicht was der Artikel soll, ihr Dummmichels werdet auch das noch bezahlen!

  2. Daxrabbit

    28. Juni 2019 13:51 at 13:51

    Bei der Qualität kann man leider nicht mehr so viel sparen. Die wirtschsftliche und Politische Bandbreite hält sich in den letzten Jahren auch meher und mehr in Grenzen und gleicht fast einem Diracpulse – Amen.

  3. Maria

    28. Juni 2019 15:20 at 15:20

    Ich würde ja sogar einen Beitrag zahlen wenn sie versprechen komplett Alles zu kürzen und gar nix mehr zu senden.

  4. Katja Wohmann

    28. Juni 2019 17:26 at 17:26

    Das einzige was die senden ist die Sontagsumfrage für die Parteien und die Talkshow wer in den Parteien etwas gegen andere habe oder nicht habe. Und das läuft schon so, seit ich die Sender einschalte. Ich weiss man gibt sich ja Mühe, aber sorry, das ist für mich persönlich reinster Schnurrnalismus, nichts weiter.

  5. joah

    2. Juli 2019 12:42 at 12:42

    Den Fröschen muss die Temperatur immer progressiv gesteigert werden, bis diese letztendlich Bauch nach oben im Wasser treiben.

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Eine Kurz-Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

 

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Ex-Vize Joe Biden liegt mit 50 zu 38 Prozent am weitesten vorne, aber auch die Demokraten Bernie Sanders (+9%), Elizabeth Warren (+7%) und Kamala Harris (+6%) lassen den Präsidenten im Staub zurück.

 

Mies sind derzeit auch Trumps Popularitätswerte: Nach den schockierenden Fehltritten in den Tagen nach dem Doppelmassaker in El Paso und Dayton lehnen laut „Fox News“ 52 Prozent der US-Wähler Trump ab (im Schnitt der Umfragen sind es sogar 54,1 Prozent).

 

Anmerkung der Redaktion: Trump ist wenig erfreut über die Fox-Umfrage – der Sender habe sich zum Negativen verändert..

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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Kreditzinsen für Unternehmen sinken im Rekordtempo – historisches Allzeittief!

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Die Kreditzinsen für Unternehmenskunden in Deutschland sinken in dramatischem Tempo Richtung Null-Linie. Bei Neukrediten mit fünf Jahren Zinsbindung liegt der Zins laut „Barkow Consulting Corporate Credit Index“ jetzt nur noch bei 0,93%. Am 4. August waren es noch 1,08%, im Mai waren es noch 1,43%. Damit erreicht der Wert aktuell ein Rekordtief! Und kommt es wie allgemein erwartet im September zu Zinssenkungen der EZB, dürfte sich dieser Trend bei den Kreditzinsen für Unternehmen weiter beschleunigen. Im Rekordtempo Richtung Null?

Gerade für die Commerzbank, die stark ist bei der Finanzierung des deutschen Mittelstands, dürfte dies eine dramatische Entwicklung sein. Die Zinserträge für die CoBa dürften wohl deutlich sinken, mehr schon als sowieso geschehen in den letzten Jahren! Was das für CoBa, Deutsche Bank, Sparkassen etc bedeutet? Dramatisch schrumpfende Erträge aus dem Firmenkundengeschäft! Verbände von Volksbanken und Sparkassen warnten jüngst schon, dass beispielsweise bei Privatkunden demnächst Negativzinsen für Einlagen bei der EZB an die Endkunden weitergereicht werden dürften. Und bei den errodierenden Kreditzinsenf für Unternehmen? Da brechen weitere Ertragsbringer weg, und die Lage für die deutschen Banken wird wohl noch dramatischer werden.

Kreditzinsen für Unternehmen
Quelle: Barkow Consulting Credit News, Barkow Consulting GmbH, www.BarkowConsulting.com

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