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Russland dreht den Gas-Hahn ab

Markus Fugmann

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Russland hat gestern seine Einspeisung von Gas in Pipelines, die durch die Ukraine laufen, um 60% reduziert. Der Vorwurf Moskaus an die Ukraine: es würden erhebliche Mengen an Gas von den Ukrainern für eigene Zwecke abgezwackt. Faktisch bedeutet das, dass sechs Länder komplett von der Versorgung mit russischem Gas abgekoppelt sind: Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Rumänien, Mazedonien und die Türkei.

Russland plant darüber hinaus, sein Gas nicht mehr durch die Ukraine, sondern über die Türkei nach Europa zu pumpen, wie Gazprom-Chef Miller bekannt gab. Das Problem: diese Umstellung kann infrastrukturell nicht zeitnah gelingen, wie der Vizepräsident der Europäischen Kommission Maros Sefcovic gestern reklamierte. Gazprom-Chef Miller wiederum sieht nun die EU in der Pflicht, die nötige Infrastruktur für die Umstellung zeitnah bereit zu stellen.

Die Entscheidung, so Sefcovic, mache ökonomisch keinen Sinn. Wohl aber politisch: Russland setzt damit die Ukraine schwer unter Druck – aber ebenso die Europäische Union, die nun hektisch den Dialog mit Russland sucht. Derzeit herrscht in weiten Teilen Europas mildes Klima – aber das muss nicht so bleiben-. Faktisch bedeutet die Entscheidung der Russen, die Ukraine aus dem Spiel zu nehmen, eine weitere Konfrontationsstufe zwischen Russland und dem Westen.

Nach Bekanntwerden der Entscheidung waren die Preise für Natural Gas nach oben geschossen – was auch den plötzlichen und heftigen Anstieg des Ölpreises gestern Nachmittag erklärt:

Brent140115

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Finanznews

Aktienmärkte: Trotz Impfstoff-Hoffnung Verluste – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute trotz neuer Impfstoff-Hoffnungen im Minus – und das an einem Montag, dem Wochentag, an dem eigentlich Gewinne fast garantiert waren in den letzten Wochen. Warum also steigen die Aktienmärkte nicht mehr trotz guter Nachrichten? Dafür gibt es wohl zwei Antworten: die erste ist, dass alle schon drin sind – wer soll also noch kaufen? Und die zweite Antwort dürfte sein, dass Profi-Investoren (Pensionsfonds, Investmentfonds etc.) in Aktien übergewichtet und in Anleihen untergewichtet sind und nun ihre Portfolios adjustieren müssen (siehe den heutigen Videoausblick) – sie treten daher bis Jahresende tendentiell als Verkäufer und nicht als Käufer auf. Trotz guter Saisonalität für die Märkte besteht also weiteres Korrektur-Potential..

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Aktienmärkte: Profi-Investoren machen Kasse! Videoausblick

Der Montag beginnt ungewöhnlich für die Aktienmärkte: die US-Futures sind im Minus. Profi-Investoren müssen ihren Aktien-Anteil reduzieren!

Markus Fugmann

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Der heutige Montag beginnt ungewöhnlich für die Aktienmärkte: die US-Futures sind im Minus, heute also bisher kein Imfpstoff-Optimismus. Was ist da los? Der November brachte für die Aktienmärkte neue Rekorde, aber nun stehen vor allem Profi-Investoren vor einem Problem: sie sind in Aktien übergewichtet und in Anleihen untergewichtet. Also müssen sie absehbar die Gewichtung bei Aktien senken, ergo verkaufen. Dadurch dürften nach Einschätzungen von US-Banken bis Jahresende Aktien im Volumen von mehr als 300 Milliarden Dollar verkauft werden müssen – und das wird nach dem Rekord-November mit extrem hoher Investitions-Quote und Stimmungs-Euphorie (Impfstoff) nun ein sehr ernst zu nehmender Gegenwind. Ist der heutige Montag bereits der Auftakt dafür?

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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