Finanzkrise in Russland: Schrumpfende Energieeinnahmen und Kriegskosten reißen Löcher ins Budget. Bleibt nur Steuerdruck oder neue Kredite.
Russland: Finanzkrise – mehr Steuern oder mehr neue Schulden?
Der deutliche Abschwung der russischen Wirtschaft, die höheren Kosten des Ukraine-Krieges und sinkende Einnahmen aus dem Rohstoffhandel reißen ein Loch in Russlands Staatskasse. Um es zu stopfen, bleiben nur zwei Wege: neue Schulden oder eine Steuererhöhung.
Wirtschaft in Russland lahmt: Rezession rückt näher
Die offiziellen Zahlen für Juli zeigen ein Wirtschaftswachstum von gerade einmal 0,4 Prozent. Sberbank-Chef German Gref berichtete im August von einem BIP von nahezu Null. Auf die ersten sieben Monate gerechnet summiert sich das Plus noch auf 1,1 Prozent, doch der Trend weist klar nach unten. Die Zentralbank verweist zwar auf die untere Spanne ihrer Prognosen, der Internationale Währungsfonds erwartet jedoch nur noch ein Wachstum von 0,9 Prozent für das Gesamtjahr. Selbst Gref spricht inzwischen von einer technischen Stagnation in Russland. Präsident Putin weist diese Einschätzung zurück, doch die Daten lassen sich nicht wegdiskutieren.
Zwar hat sich die Inflation im Juli auf 8,1 Prozent abgeschwächt, doch damit ergibt sich rechnerisch ein reales Wachstum von minus 7,7 Prozent. Die Zentralbank senkte im September den Leitzins von 18 auf 17 Prozent, was weniger war als die Märkte erhofft hatten.
Kredite bleiben teuer und belasten Investitionen. Unternehmen haben angekündigt, ihre Ausgaben für neue Produktionslinien um 733 Milliarden Rubel (etwa 7,3 Milliarden Euro) zu reduzieren. Nur noch knapp die Hälfte plant größere Projekte. Damit verschiebt sich die Modernisierung der Wirtschaft weiter nach hinten. Auch die privaten Haushalte geraten unter Druck. Konsumentenkredite haben seit Jahresbeginn zweistellig zugelegt, doch immer mehr Familien haben Mühe, ihre Raten zu bedienen. Laut Banken sind inzwischen mehr als 15 Prozent der Haushalte in Zahlungsverzug.
Russland: Ölgeschäft verliert an Kraft
Noch schwerer wiegt, dass die wichtigste Einnahmequelle weiter rückläufig sein dürfte. Nach Berechnungen des Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) nahm Russland im August mit dem Export fossiler Energieträger noch 564 Millionen Euro pro Tag ein, zwei Prozent weniger als im Juli und acht Prozent weniger seit Jahresbeginn. Vor Kriegsbeginn lagen die täglichen Einnahmen über einer Milliarde Euro pro Tag.
Die ukrainischen Angriffe auf Raffinerien haben rund 20 Prozent der Verarbeitungskapazitäten zerstört. Bereits zuvor waren Lager getroffen worden. Da Russland ohnehin kaum Vorräte hält, warnt Transnet nun davor, dass die Förderung gedrosselt werden muss.
Auch die Exportinfrastruktur ist betroffen. Die Häfen Primorsk und Ust-Luga gerieten ins Visier, in Primorsk kam es zu einem Abfertigungsstopp. Die Sanktionen verteuern die Reparaturen und verhindern die Lieferung wichtiger Ersatzteile. Rosneft und Gazprom müssen sich Ersatz inzwischen über Zwischenhändler in Indien oder der Türkei beschaffen, oft zu Mehrfachpreisen. Das verlängert die Ausfälle und belastet die Bilanzen.
Für die Bevölkerung wird es direkt sichtbar. In mehreren Regionen wird Benzin rationiert, an den Tankstellen bilden sich Schlangen. Der Großhandelspreis für A-95-Benzin liegt inzwischen bei 82.300 Rubel (etwa 823 Euro) pro Tonne, mehr als 50 Prozent über dem Wert zu Jahresbeginn. Die Regierung stoppte daher die Ausfuhr raffinierter Produkte, um die Versorgung im Inland zu sichern. Damit sinken die Einnahmen jedoch weiter.
Haushaltsloch weitet sich aus
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All dies wirkt sich spürbar auf die Staatfinanzen aus. Ursprünglich war für dieses Jahr ein Defizit von 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorgesehen, inzwischen liegt der Wert bei 1,7 Prozent. Die Zentralbank rechnet bis Jahresende mit 2,4 Prozent, oder mehr als 4,5 Billionen Rubel (etwa 45 Milliarden Euro). Schon in den ersten acht Monaten überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um 2,7 Billionen Rubel (ca. 27 Milliarden Euro).
Finanzminister Anton Siluanov sprach zuletzt von bis zu 15 Billionen Rubel (etwa 150 Milliarden Euro), die in den nächsten zwölf Monaten zusätzlich aufgenommen werden sollen. Auf dem Papier ist das unproblematisch, da die Gesamtverschuldung Russlands unter 20 Prozent des BIP liegt. In der Realität ist das Land jedoch vom internationalen Kapitalmarkt abgeschnitten. China gestattet Russland lediglich Panda-Bonds in Yuan, die mit Auflagen verbunden sind.
Damit bleibt nur der Inlandsmarkt. Privatanleger sind weitgehend ausgeschöpft, Unternehmen fehlen die Mittel. Es bleiben die Banken, die schon heute mehr als ein Drittel ihrer Bilanz in Staatsanleihen halten. Mit jeder neuen Emission bindet der Staat mehr von ihrer Liquidität. Für die Wirtschaft wird es enger, die Kreditvergabe schrumpft, während Kreditausfälle steigen. Die Banken geraten unter Druck, womit die Gefahr wächst, dass der Staat einspringen muss, um sie zu stützen, was wiederum mit Mitteln aus neuen Anleihen erfordert. Damit würde sich ein Kreislauf in Gang setzen, der zwar neue Schulden generiert, aber keine Finanzmittel. Durch die hohen Zinsen ist eine Verschuldung zudem sehr teuer.
Steuerpläne verschärfen Russlands Krise
Die Regierung prüft deshalb auch eine Steuererhöhung. Im Gespräch steht eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 20 auf 22 Prozent. Ausgenommen wären Grundnahrungsmittel, Medikamente und Kinderprodukte. Die zusätzlichen Einnahmen lägen bei etwa einer Billion Rubel (ca. 10 Milliarden Euro), also rund 0,5 Prozent des BIP.
Eine Anhebung der Mehrwertsteuer würde den Alltag sofort verteuern. Nach den Engpässen an den Tankstellen und den steigenden Lebensmittelpreisen träfe die nächste Belastung direkt die Haushalte. Zugleich wäre es das sichtbare Eingeständnis, dass die „militärische Sonderaktion“ sehr viel teurer ist, als die Regierung bisher eingeräumt hat. Der Konsum würde dadurch weiter zurückgehen, was einen weiteren Dämpfer für die ohnehin schwache Wirtschaft bedeutet.
Putins Finanzpuffer geht zur Neige
Als dritte Möglichkeit bleibt der Nationale Wohlstandsfonds (NWF). Doch auch hier sind die Grenzen sichtbar. Die liquiden Teile, also Gold und Devisen, sanken von 52,6 Milliarden US-Dollar (etwa 48 Milliarden Euro im Juli auf 48,3 Milliarden US-Dollar im August (etwa 44 Milliarden Euro). Der Fonds hält weitere Beteiligungen an Sberbank, Gazprom und Rosneft. Diese Werte lassen sich jedoch nicht kurzfristig verflüssigen, zudem sind die Goldreserven im Ausland blockiert. Deren Werte stehen zwar weiter in den Büchern, können aber nicht veräußert werden. Bei aktuellem Tempo wäre der Fonds in etwa zwei Jahren erschöpft. Würde die Regierung mehr Mittel des NWF anzapfen, wäre er schneller erschöpft.
Moskau steht vor einer Entscheidung, die sich nicht mehr verschieben lässt. Mehr Schulden treiben Banken und Zinslast in die Enge, eine Steuererhöhung trifft die Bevölkerung direkt. Der Wohlstandsfonds reicht nicht aus, um beides abzufedern. Damit zeigt sich, wie tief der Krieg die Wirtschaft in Russland bereits aufgefressen hat.
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Das mag alles richtig sein. Aber wie sieht es denn bei uns aus?
Schulden ohne Ende!
Die Schulden der Russen sind dagegen lächerlich.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171417/umfrage/staatsverschuldung-von-russland-in-relation-zum-bruttoinlandsprodukt-bip/
Inflation!
Wirtschaftlicher tiefer Fall!
Der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar!
Die Rentenversicherung ist faktisch nicht gedeckt und daher eigentlich pleite.
Nur um mal ein paar Sachen zu benennen.
Wir sollten uns auf unsere Probleme fokussieren und nicht mit dem Finger auf andere zeigen.
Ich will hier nicht relativieren aber wir sollten uns vielleicht vorher an die eigene Nase fassen.
@Trigo
ach Gottchen, whataboutism, ernsthaft jetzt? Gibt doch genug Artikel, die über die Situation in Deutschland schreiben. Und wenn wir schon bei Vergleichen sind: Das Realwachstum von Russland zu erreichen, das hat weder die Ampel noch Merz erreicht.
Oh ha! Ach Gottchen ? So von oben herab? Super! Bravo! Ist das wirklich ihr Niveau?
Sie sind doch der Großmeister des Whataboutism in ihren Artikeln. Noch nicht gemerkt?
Also Immer locker bleiben!
Die Russen sie mir ziemlich egal. Auch das russische Wirtschaftswachstum im Vergleich zu anderen Ländern ist mir egal. Ich sehe nur das Europa (EU) und ganz besonders Deutschland größtenteils selbstverschuldet gegen die Wand fährt und dabei immer gerne auf Russland, China oder die USA zeigt.
@Trigo
klar, dich interessiert nicht das russische Wirtschaftswachstum im Vergleich zu anderen Ländern. Ach, deswegen ziehst du also den Vergleich. Oder steht in dem Artikel irgendwo eine Relation? Dich interessien die Russen nicht, sondern siehst nur die EU. Ah, deswegen liest du also einen Artikel, der schon im Titel sagt, dass es sich um die russischen Wirtschaft handelt. Und das ist dann so unwichitg, dass du auch noch einen Kommentar drunter verfassen muss.
Alles klar, mach ja auch Sinn…
Gut das wir keine Probleme haben. Alles läuft perfekt 🤔. Ablenkung ist alles.
@Scholz, ich habe schon intelligentere Kommentare gelesen..
@Markus Fugmann
Aber nicht vom @Scholz … Der bewegt sich durchaus solide in seinem durchschnittlichen Framing von Whataboutismen und Scheinargumenten.
Naja, mit etwa 20 % Staatsverschuldung wird Russland wohl die Druckerpressen anwerfen.
Und vielleicht irgendwelche versteckten Steuern erheben.
Die russische Staatsverschuldung ist ein Traum für alle westlichen Staaten.
Aber- natürlich kostet ein Krieg viel Geld.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Artikel nicht gelesen und Problem nicht verstanden. 6, setzen.
Nochmal für dich und alle anderen Hilfsschüler:
Wenn Russland die Notenpressen anschmeisst, dann bedeutet das: Anleihen begeben, die nur die Banken aufnehmen. Das entzieht ihnen Liquidität. Geld, im Prinzip, dass sie nicht in Form von Krediten an Unternehmen ausgeben können. Also muss Russland noch mehr Geld drucken, aka Anleihen ausgeben. Das entzieht den Banken noch mehr Liquidität und sie können noch weniger Kredite ausgeben. Folge: Firmen bekommen kein Geld mehr, entweder um zu investieren oder umzuschulden. Entweder sie gehen also direkt Pleite oder sie können nicht mehr in die Zukunft investieren. Beides sieht man ja schon.
Du siehst, die Notenpresse anzuschmeissen nutzt nix, wenn man sich nicht verschulden kann.
Aber man kann ja nicht erwarten, dass ein Helmut auch nur ansatzweise so komplizierte Probleme versteht.
Nixverstaan
Eben, wie in Frankreich und Deutschland
Helmut – wider nix verstanden, sechs setzen.
Dein Vergleich ist nett gemeint, aber ungefähr so passend wie ein Regenschirm im Windkanal. Frankreich und Deutschland verschulden sich in einer harten Reservewährung, mit funktionierenden Kapitalmärkten und einer Zentralbank, die ihre Anleihen praktisch jederzeit abnimmt. Russland hingegen sitzt in einem Sanktionskäfig, mit Rubelrisiko, hohen Zinsen und Banken, die jede neue Staatsanleihe wie ein Bleigewicht schlucken müssen.
Kurz: „Wie bei uns Anleihen ausgeben“ funktioniert dort nicht – es saugt dem Bankensektor die Luft ab und treibt die Inflation. Genau das war der Punkt, den du übersehen hast
Auf daß sich Staatspräsident Dr. Wladimir Putin an seinen Amtseid erinnert, und dies zum Anlaß nimmt, zum Hörer zu greifen und dem 47. US-Präsidenten Donald John Trump zum einen erneut den Zugang zum russischen Erdöl in Form von Offshore-Ölförderung an der Krim-Küste anbietet, und desweiteren an den Alaska-Gipfel anknüpft.
In Sachen Russland-Ukraine-Konflikt gab es am Rande der aktuellen UN-Vollversammlung Konsultationen zwischen Außenminister Sergej Lawrow und Außenminister Marco Rubio. HV
Außenminister Sergej Lawrow erklärt gegenüber Außenminister Marco Rubio, daß die Agenda des OPEC+-Mitgliedsland Russische Föderation in Sachen Russland-Ukraine-Konflikt heißt: Alaska-Gipfel.
Zur Zeit finden Konsultationen zwischen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und dem 47. US-Präsidenten Donald John Trump in Washington D.C. statt. Trotz der genannten Konsultationen zwischen Außenminister Sergej Lawrow und Außenminister Marco Rubio fordert Sir Donald seinen türkischen Amtskollegen auf, kein russisches Öl mehr zu kaufen.
@Holger Voss
vielleichr erinnert sich Putin auch dran, dass es ein Völkerrecht gibr, dwn Russland als Mitglied der UN verpflichtet ist, ruft seine Generäle an und zieht seine Truppen aus der Ukraine ab. Damit beendet er seinen völkerrechtswidrigen Angeriffskrieg und dient seinem Volk
„Moskau steht vor einer Entscheidung, die sich nicht mehr verschieben lässt.“
Es gäbe eine naheliegende Lösung: Die Orks stoppen endlich ihren sinnlosen Angriffskrieg, ziehen sich in ihr finsteres, trauriges Schlammloch namens Russland zurück, leisten entsprechende Reparaturzahlungen an die Ukraine und benehmen sich in Zukunft wie halbwegs zivilisierte Kreaturen.
Nach einer Karenzzeit von mindestens 10 Jahren, in denen die Orks stabilen Goodwill gezeigt und die verursachten Schäden zumindest finanziell kompensiert haben, dürfen erste Orkfreunde im Westen wieder stinkende Fossilprodukte aus Orkland kaufen.
Und den Fanboy @Helmut erhalten sie als Kaution gratis obendrauf.
Die Z Männchen haben fertig. Wenn die pfiffigen Ukrainer noch weiter das Energienetz des Agressors in die Mangel nehmen fehlen nicht nur die Einnahmen für den Krieg, sondern es gesellt sich der Unmut des Volkes dazu. Alles läuft perfekt
Naja- Russland hat die Rohstoffe im eigenen Land, kann die Arbeiter die sie fördern mit selbstgedruckten Rubèl bezahlen, kann die Produktion der Waffen mit selbstdeducken Rubel bezahlen, usw.
Natürlich belastet eine Kriegswirtschaft die Staatsfinanzen enorm.
Aber ich denke, dass (in Geld gerechnet) gerade Deutschland die Sanktionen gegen Russland mehr kosten, als Russland der Krieg gegen die Ukraine.
kostet.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, warum findest du eigentlich ein inflationsbereinigtes Wirtschaftswachstum in Russland von -7.7% so toll (siehe oben im Artikel)? Der kleine waagrechte Strich vor der Zahl bedeutet übrigens Minus, falls du in der Schule nicht aufgepasst hast.
@Helmut
gut, dass Drohnen und Bomben keine Chips und Elektronik brauchen. Dann brauch Russland die auch nicht bei Chinesen zu kaufen. Und klar, Russland hat alles, was man zum Raketen- und Munitionsbau braucht. Deswesen kaufen die auch nix in Nordkorea oder Iran.
Tja, und gut, dass Russland nur 13.67% Zinsen bei einer 10-Jahres-Anleihe zahlen mus. Deutschland nur irgendwas bei 2.6%. Ach ja: Schon vergessen, Helmut? Jede russische Anleihe entzieht den Banken Liquidität, die der russischen Wirtschaft fehlt.
Ja, nur Ideologen „glauben“ an irgendwas.
Rohstoffhändler
Bekommen die Russen denn nicht ihre Chips aus Waschmaschinen?
Aber- da sie sowieso die Soldaten nur noch mit Klappspaten ausrüsten, reicht das doch.
Oder war das alles 2022 nur westliche Propaganda?
Haben sie uns etwa belogen?
Gut aber, dass sie heute im Westen die Wahrheit sagen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
klar, und du verbreitest ja auch keine Propaganda, oder? Oder machst ukrainische Zwangsvertriebene zu freiwilligen Immigranten, die unbedingt nach Russland wollen.
Siehste, Helmut, es gibt zwei Arten von Menschen: Die, die Medienkompetenz besitzen und wissen, wo sie sich informieren sollten und jene, so wie du, die nur Schwurbelmedien folgen.
Realitätsfernmut-Fan
Das macht doch nichts.
Die Inflation frisst die Schulden weg.
Die Inflationsrate in der Türkei betrug laut dem türkischen Statistikamt im August 2025 z. B.
32,95 Prozent.
Damit können die Türken auch gut leben.
Die Staatsschulden schmelzen dahin.
Für Russland (in der Kriegswirtschaft) sind das alles noch sehr gute Zahlen.
Wobei natürlich das Geld in Russland wegen dem Krieg auch nur „verbrannt“ wird.
Genau wie die Billionen in Deutschland für die Klima-Hysterie.
Damit hätte man bessere Investitionen machen können.
Daher bin ich seit 2019 in „voller Deckung“.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, Inflation ist Enteignung. Findest du das genauso toll? Im Übrigen frisst die Inflation vor allem auch das Wachstum.
Dass du seit 25 Jahren voll in Deckung bist, tut mir leid. Da hast du viele Jahre deines Lebens im „Schützengraben“ verloren.
Inflationsmut-Fan
Die Leute werden immer enteignet.
Ich schütze mich davon mit Gold und Silber.
Anderes mit Aktien usw.
Oder versuchen es mit Immobilien.
Enteignung finde ich nicht toll.
Aber so war es immer.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„Enteignung finde ich nicht toll.“
@Helmut, ok, dann ist es in Russland wohl auch nicht toll, weder das Wirtschaftswachstum noch die Inflation. Deutschland hat immerhin ein inflationsbereinigtes Nullwachstum. Da liegt Russland mit -7.7% weit dahinter. So war es immer. Toll, dass wir einer Meinung sind.
@ Columbo, Respekt. Sie sind ja Arzt, jetzt könnten sie dem Irren mit der Helmut- Phobie noch aus der Krise helfen.Er will noch alle als dumm verkaufen, der Multi- Fan ist doch eindeutig der gescheiterte Permanix, ich glaube,dass er nicht glücklich ist in seiner Oase, im Gegensatz zu Helmut.
Wen meint er mit Permanix? Helft ihm doch!
Perma- Aufdecker
Ich finde das gut.
So kann jeder hautnah erfahren, welche Hirnis hier Kommentare schreiben.
Das ist doch das Kino.
Die Hirnis versuchen den Untergang der deutschen Wirtschaft zu erklären, bzw. schönzureden.
Wer kann mehr Realsatire erfahren als hier.
Ausgenommen natürlich die Kommentatoren, die nicht einer hirnrissgen Klima-Hysterie und Russen- Phobie nachhängen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Es ist immer erstaunlich, wie Elefanten, die im Glashaus sitzen, mit Steinen um sich werfen.
Da erzählt jemand von morgens bis abends geistigen Dünnschiß und wird wieder und wieder korrigiert und bezeichnet dennoch alle anderen als Hirnis
Dunnimg Kruger in Reinform
„So kann jeder hautnah erfahren, welche Hirnis hier Kommentare schreiben.“
@Helmut, du meinst dich!
Bisher sind die russischen Minderheiten für Geld in den Krieg gezogen, mit der Steuererhöhung würden alle ein weiteres Stück mehr beteiligt werden. Deshalb ein weiteres Stück, weil auch der Treibstoffmangel schon eine Belastung für alle ist. Mitgegangen, mitgehangen.
Wenn im Dialog mit einem Kommentator immer und immer dieselbe Soße zurückkommt, sollte man die Diskussion beenden und zukünftig vermeiden.
Ich weiß, ich weiß, ich laß mich selber dummerweise immer wieder gerne zu solchen idiotischen Diskussionen hinreißen, aber…ich werde mich bessern.
@Columbo, wieso, macht doch Spass mit ein paar kurzen Antworten den Helmut am Nasenring durch die Manege zu führen. Er braucht diese zahlreichen Niederlagen in seiner Einsamkeit, Tag für Tag, wie der Fisch das Wasser.
@ Multimut- Permanix Fan, sie sind einfach nur krank.Ihr ganzes Leben dreht sich anscheinend um Helmut.
Helmut- Phobie ist nicht heilbar. Ich denke sie schaden FMW beträchtlich mit ihren kindischen Helmut- Kontern. Was denken andere FMW User ? würde mich wundern.
Der mit dem Nasenring passt, Helmut ist viel stärker als sie, sie sind der unfaire Torero. Erzählen sich doch einmal von ihrer Einsamkeit in der Steueroase.
@Columbo, wieso, macht doch Spass mit ein paar kurzen Antworten den Helmut am Nasenring durch die Manege zu führen. Er braucht diese zahlreichen Niederlagen in seiner Einsamkeit, Tag für Tag, wie der Fisch das Wasser.
Weiss jemand wen er mit Permanix meint?
Verfolgungswahnbalg-Fan
Permanix war das Pseudonym eines Kommentators, der nie Fehlinvestitionen gemacht hat und von sich behauptete, dass er schon den Ersten Weltkrieg mitgemacht habe.
Nachdem immer mehr Kommentatoren ihm die Lächerlichkeit seiner Aussagen vorgeworfen und vorgerechnet haben, hat sich Permanix aus der Runde verabschiedet. Schreibt jetzt aber unter immer schneller wechselnden Pseudonymen.
Schau mal in den Spiegel, da siehts du ihn.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„Permanix war das Pseudonym eines Kommentators, der nie Fehlinvestitionen gemacht hat“
@Helmut, das ist doch richtig toll! Klar, dass das bei dir Neid erweckt. Du musst dich weniger aufregen in deinem fortgeschrittenen Alter. Tut dir nicht gut.
@ Helmut, gut gebrüllt Löwe, und er hält alle für dumm und meint die qualifizierten FMW Nutzer merken es nicht. Er verachtet Handwerker und spielt den erfolgreichen Tagestrader. Der absolute Höhepunkt seiner Kommentare ist und bleibt,dass er den verdienten Helmut, der innerhalb der EU aus verständlichen Gründen ( Personenfreizügigkeit ) umgezogen ist, schon als Landesverräter bezeichnete, während er in die Oase ausserhalb der EU gezogen ist.Über einen solchen Charakter ist wohl alles gesagt.
Dass er dem reichen Goldkönig noch dauernd den unmöglichen Wohnort unterstellt ist wohl die Krone der Dummheit.ich bin sicher ,dass Helmut glücklicher ist als der Multimut- Fan. Glück ist, wenn ein alter Diesel – Golf mehr Freude macht als ein Aufreisser – Porsche und ein Anwesen mit Umschwung für einen Heimwerker das totale Glück bedeutet, während die Bluffer in ihren Attika- Wohnungen versauern weil der Nachbar noch der grössere Bluffer ist. Ich der Prepper Johny kann Helmut gut verstehen.
Sehr schlimm das Defizit von Russland, jetzt nur noch DREIMAL kleiner als Frankreich (von 0,5 auf 1,7%)
Russland hat am zweitwenigsten Schulden weltweit, noch weniger als die Schweiz. Das Öl und die Rohstoffe,die jetzt nicht verkauft werden, werden später in der Rohstoffhausse teurer verkauft werden.
Russlands Schulden sind gut abgesichert und die Brics- Kollegen würden auch noch zur Seite stehen.
Da müsste man sich viel mehr Sorgen um die EU machen, die rüsten sich auf Befehl von Trump gerade zutode und werden noch die Ukraine mit Schulden aufbauen müssen, während sie gerade ihre Einnahmen aus dem Industrieexport dezimieren. China als grosser Kunde wird gerade zum grössten Konkurrenten der EU. ( Daniel Stelter ) Die Globalisierungs- Sau die viele fett gemacht hat wird gerade geschlachtet und durch die KI – Sau ersetzt. Wenn dieser Hype zu Ende geht wird die grösste Schuldenbombe aller Zeiten verheerenden Schaden anrichten.
Hallo @ Die Bombe tickt
So ist es.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Die Bombe tickt
was ist das nur? Duie Russen-Dudes spielen alle den selben whataboutism: Schaut euch lieber Europa an, denen gehts viel schlechter. Vor ein paar Monaten sangen sie noch das Lied vom hohen russischen Wachstum.
Da hat wohl die russische Propaganda die Schalplatte gewechselt und per Aka seine Trolle dazu verpflichtet, das neue Lied zu spielen.
Und alle diese Trolle scheinen den Artikel nicht zu lesen: Schulden ist nicht Russlands Problem. Das Problem ist die Liquidität. Denn im Gegensatz zu Russland hat Frankreich zugang zum internationalen Finanzmarkt.
Ach ja, was machen die BRICS-Kollegen? Nix. China erlaubt Russland nur Panda-Bonds. Hilft Russland halt nix. Und kauft weniger Rohstoffer zu besseren Konditionen.
Dumm gelaufen.
Mal sehen, was die der Kreml in den nächsten Monaten spielt, wenn das Wirtschaftswachstum unter 0 fällt.
Wir lauschen gespannt den Melodeien aus Russland.
@ Nixversteher, die Chinesen könnten auch „hochwertige US- Anleihen „ verkaufen und durch Rohstoffe abgesicherte Russen – Anleihen ersetzen. Wie dämlich, die ganze Welt kann endlos Schulden machen und das rohstoffreichste Land der Welt mit immensen Bodenschätzen sollte es nicht können. Das zeugt von unterirdischem Realitätssinn.
@Hass vertreibt jeglichen Realitätssinn
dumm nur, dass die Realität anders aussieht: China kauft keine russischen Anleihen. Sie stossen auch keine US-Dollar ab. Im Gegenteil: Durch die Staatsbanken kaufen sie immer mehr US-Dollar.
Dumme Realität. Macht einfach nicht, was unsere russischen Trolle so träumen
@ Realitär
So hat China nach den Daten des US-Finanzministeriums seine Bestände an US-Staatsanleihen reduziert. Nach diesen Zahlen hielt China im März noch 765 Milliarden US-Dollar an US-Staatsanleihen, was immer noch beträchtlich, aber deutlich weniger wäre als auf dem Höhepunkt im Jahr 2013 mit 1,3 Billionen Dollar.20.06.2025
US-Staatsanleihen als Waffe Chinas? – Konzern-Webseite https://share.google/0sIbIYJpQ0fASh2jt
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Das ist die Zentralbank. China parkt via Staatsbanken seinen US-Dollar überschuss in Europa. Könnte man wissen, wenn man nicht nur Überschriften liest. Steht übrigens auch oft genug in Artikeln auf FMW, die du so fleißig kommentierst.
Aber lesen ist ja keine Kernkompetenz von Hilfsschülern
@ Russland- Basher, immerhin ist Russland dank tiefer Verschuldung noch stark genug um ca. 14 prozentige Zinsen zu verkraften. Der ganze Westen würde bei über 5% kollabieren.Ihr Szenario für Frankreich hat bei Argentinien und Griechenland auch gestimmt bis es nicht mehr ging.
Träumen sie weiter vom Verfall des rohstoffreichsten Landes der Welt und freuen sie sich an der Möglichkeit, dass sich der Westen immer weiter verschulden kann. Fugmann hat’s schon tausendmal erklärt. Mehrverschuldung in den USA von 7% bringen etwa ein Wachstum von gerade 1 bis 2% .
Das nächste Jahrzehnt wird das Jahrzehnt der anfassbaren Dinge ( Rohstoffe) Haben sie vielleicht bemerkt,dass der Ölpreis in den letzten Tagen über drei Dollar gestiegen ist nur weil Russland freiwillig weniger exportierte.Der kleine Unterschied, der Westen druckt Geld und die Russen fördern Rohstoffe.
Milei hat’s gesagt, wenn Gelddrucken funktionieren würde, könnte man mit Drucken von Diplomen auch die Dummheit und den Facharbeitermangel bekämpfen.
Es ist lediglich der verzweifelte Versuch, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Lustig, wie sich der kleine Putin abstrampelt und hier Helmut und sein Fan dem Clown applaudieren.
Derzeit bezieht die EU Öl, Nickel, Erdgas, Düngemittel, Eisen und Stahl aus Russland.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/aussenhandel-wo-der-westen-noch-mit-russland-handelt/100155460.html
Nach dem kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP) gerechnet, war Russland im Jahr 2024 mit knapp 7 Billionen US-Dollar die weltweit viertgrößte Volkswirtschaft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_Russlands#:~:text=Nach%20dem%20kaufkraftbereinigten%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP,Ressourcen%2C%20insbesondere%20%C3%96l%20und%20Erdgas.
Russland ist auch 2025 der drittgrößte Waffenexporteur der Welt.
https://www.produktion.de/schwerpunkte/ruestungsindustrie/ruestung-das-sind-die-10-laender-mit-den-hoechsten-exporten-308037-818.html
Ja- ich weiß.
Bald wird Russland aber wirtschaftlich zusammenbrechen.
2027 kommen ja noch schärfere Sanktionen der EU gegen Russland.
Ich bin nur mal gespannt, wo die EU dann dasteht.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
https://www.fr.de/wirtschaft/voran-putin-im-teufelskreis-russlands-wirtschaft-kommt-nicht-93956290.html
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Russlands-Wirtschaft-in-der-Krise-Steuererhoehung-und-Kriegskosten-belasten-article26060016.html
https://amp.dw.com/de/wladmir-putin-russland-krieg-ukraine-wirtschaft-kreml-energie-erdgas-europa-trump-europa-sanktionen/a-74152508
https://www.fr.de/politik/russlands-oelreserve-sehr-knapp-ukraine-attacken-schaedigen-bauern-zr-93957677.html
https://www.tagesanzeiger.ch/russland-kriegskosten-zwingen-putin-zu-mehrwertsteuererhoehung-851948980706
https://www.merkur.de/wirtschaft/putin-offenbart-mit-heiklem-schritt-russlands-wirtschaft-wankt-wahnsinn-93953275.html
@ Realitätssinn- Verweigerer, gerade im TV gesehen, Russland verabschiedet ein Kriegsbudget von 200 Mia.Dollar für 2026. Die Amis haben schon in 2024 900 Mia. dafür ausgegeben. Um die Finanzen der überverschuldeten USA hat wohl niemand Angst, die können sogar die Steuern senken ?? während man sich um das tief verschuldete Russland mit Rohstoffvorräten für 100Jahre Sorgen macht.
Übrigens die Dollarkäufe von China sind der Schwächung ihrer eigenen Währung geschuldet, alles super für den neuen Exportweltmeister und total super für die Importschwemme in die EU.
Schlechtreden von Russland löst alle Probleme, wurde nicht Russland schon einmal unterschätzt?
Wenn es so kommt wie es kommen soll, dann wird Deutschland etwa 250 Milliarden im Jahr für Rüstung ausgeben.
So aufrüsten muss man, wenn man ein anderes Land überfallen will.
Davon hätte Adolf nur träumen können.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, alles klar bei Dir? Welches Land soll denn Deutschland überfallen?