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Russland im Griff von Kraftstoffkrise und Ausgabenspirale

Ukraine-Krieg zeigt immer stärker seine Auswirkungen.

Russland-Fahne
Russland-Fahne vor Botschaft in Berlin. Foto: Claudio Kummerfeld/Finanzmarktwelt.de

Während Wladimir Putin die Kraftstoffengpässe in Russland herunterspielt, sehen russische Finanzanalysten darin zunehmende Unsicherheiten und Risiken. Steigende Preise und ein beschleunigter Anstieg der Staatsausgaben treiben die Inflation und könnten die Zentralbank entgegen von Erwartungen zwingen, die restriktive Geldpolitik nicht weiter zu lockern.

Budgetdefizit in Russland sprengt Rahmen

So erklärte der strategische Direktor vom russischen Finanzanalyse-Unternehmen Finam, Jaroslaw Kabakow, in seinem Beitrag am 14. Juli, dass „das fundamentale Bild für den russischen Markt sich weiter verschlechtert. Neue Daten des Finanzministeriums bestätigten den Anstieg der Haushaltsausgaben.“

Im ersten Halbjahr wurden demnach mit 24,4 Billionen Rubel bereits mehr als die Hälfte des Jahresplans des Bundeshaushalts ausgeschöpft. Der aktuelle Trend führt zu Ausgaben in Höhe von rund 49 Billionen Rubel im Vergleich zu den ursprünglich geplanten 44,1 Billionen. Selbst bei anhaltend hohen Ölpreisen dürfte das Budgetdefizit in Russland fast 10 Billionen Rubel erreichen und den geplanten Rahmen von 3,8 Billionen Rubel sprengen.

Dies bedeutet laut Kabakow weiterhin hohe Kreditaufnahmen, Kreditkosten und zusätzlichen Inflationsdruck. Tatsächlich wirke die Fiskalpolitik zunehmend den Maßnahmen der Zentralbank Russlands entgegen und zwinge diese, die restriktive Geldpolitik deutlich länger beizubehalten als vom Markt erwartet.

Kraftstoffkrise verschärft sich

Der Ölsektor profitiere weiterhin am meisten von steigenden Rohstoffpreisen. Doch OPEC-Daten zeigten, dass Russland seine Förderquote deutlich unterschreitet, was Budgeteinnahmen mindert. Steigende Ölpreise könnten die Aktien von Rosneft, Lukoil, Gazprom Neft und Tatneft stützen. Die langfristigen Auswirkungen würden allerdings durch die anhaltenden Exportbeschränkungen und sinkenden Deviseneinnahmen begrenzt.

Exportverbote für Kraftstoffe griffen im Rahmen ukrainischer Drohnenangriffe auf Raffinerien immer mehr Raum, so dass diese dem Kommersant Anfang Juli zufolge den Bedarf im Land nicht mehr decken können. Nach Daten von Kpler fiel die Ölraffineriekapazität in Russland im Juni auf 4,1 Millionen Barrel am Tag und wies damit den niedrigsten Stand der letzten Jahre aus. Insgesamt umfasst die Raffineriekapazität im Jahr 315 Millionen Tonnen und somit über 6 Millionen Barrel am Tag.

Lange Schlangen an Tankstellen gehören in Russland seither zum Alltagsbild und schüren den Unmut in der Bevölkerung. Anhaltende Terroranschläge auf zivile Infrastruktur, darunter auch Treibstoff- und Energieanlagen, hätten mehrere Ölraffinerien beschädigt. „Infolgedessen wurde die Benzin- und Dieselproduktion vorübergehend und teilweise reduziert“, umriss Vizepremier Alexander Nowak auf einer Regierungssitzung mit Präsident Wladimir Putin am 8. Juli die Lage.

Importe und mindere Umweltstandards sollen Angebot stabilisieren

Die aktuelle Situation an den Tankstellen bereite den Bürgern verständlicherweise Sorgen. Die Regierung ergreife zusätzliche Maßnahmen, um die Lage zu stabilisieren. „Heute haben wir ein Exportverbot für Dieselkraftstoff verhängt, wodurch wir die Versorgung des Inlandsmarktes erhöhen können“, so Nowak. Hinzukämen Preiskontrollen und eine Verringerung des Börsenhandels.

Importe von Erdölprodukten und eine steigende Produktion von Erdölprodukten mit niedrigeren Umweltstandards sollen ebenfalls für Entlastung sorgen. „Wir haben die Zollfreiheit für importierte Erdölprodukte und Additive um ein weiteres Jahr verlängert. Außerdem haben wir mit der Russischen Eisenbahn die Möglichkeit von Rabatten auf Bahntarife erörtert, um günstige Bedingungen für importierte Treibstoffe zu schaffen“, ergänzte Nowak zum Maßnahmenspektrum.

Kraftstoffengpässe treiben Preise in Russland hoch

Bei der Festlegung des Leitzinses auf der nächsten Sitzung am 24. Juli werde die Zentralbank die steigenden Kraftstoffpreise und deren Auswirkungen auf die Inflationserwartungen berücksichtigen, erklärte der stellvertretende Zentralbankchef Alexej Sabotkin laut Kommersant am 14. Juli.

Nach Angaben des russischen Statistik-Behörde Rosstat stiegen die Verbraucherpreise im Juni gegenüber Mai um 0,87 Prozent, und die jährliche Inflationsrate beschleunigte sich auf 6 Prozent. Zabotkin merkte an, dass der Anstieg im Juni größtenteils auf einmalige Faktoren, allen voran die gestiegenen Kraftstoffpreise, zurückzuführen sei, deren Auswirkungen auf die Gesamtinflation aber noch begrenzt seien.

Berechnungen von Astra UA zeigten, dass Kraftstoffe mit 0,33 Prozentpunkten zum monatlichen Preisanstieg in Russland von insgesamt 0,87 Prozent beitrugen. Es folgten Obst und Gemüse mit 0,2 Prozentpunkten. Auf ausländische Tourismusdienstleistungen entfielen 0,08 Prozentpunkte, Kommunikationsdienstleistungen 0,07 Prozentpunkte und Tabakwaren weitere 0,01 Prozentpunkte.

Analysten des Telegram-Kanals Tverdye Digits wiesen daraufhin hin, dass die auf das Jahr hochgerechnete Inflationsrate im Juni saisonbereinigt 11,1 Prozent betrug. Ohne Berücksichtigung der Beiträge von Kraftstoffen sowie Obst und Gemüse lag sie nur bei 4,5 bis 5 Prozent. Halten die Spannungen auf dem Kraftstoffmarkt an, könnte laut Raiffeisenbank ein Anstieg der Kraftstoffpreise um 20–25 Prozent im Jahresvergleich bis Jahresende einen Beitrag von 0,4–0,7 Prozentpunkten zur Inflation leisten.

Inflation gibt Grund zur Leitzinserhöhung

Folglich sind die knappen Kraftstoffe ein Preistreiber Nummer 1 in Russland. Güterverkehr, Luftfahrt, Taxis und Kurierdienste dürften nach Ansicht von Branchenanalysten als Erste darauf reagieren, gefolgt von Obst und Gemüse, verderblichen Waren, Baumaterialien und Möbeln. Auch die Kosten landwirtschaftlicher Betriebe würden steigen.

Das Institut für Wirtschaftsprognosen der Russischen Akademie der Wissenschaften betonte, dass die Abschätzung des Ausmaßes der negativen Auswirkungen der Treibstoffkrise derzeit aufgrund fehlender Daten schwierig sei. Angesichts des bereits beobachteten verlangsamten Wirtschaftswachstums in Russland gehen die Analysten des Instituts zugleich davon aus, dass dieser Faktor makroökonomisch bedeutsam werden könnte. Als indirekten Beleg führten sie die im Mai vorgenommene Revision ihrer BIP-Wachstumsprognose für 2026 an, die um 0,4 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent gesenkt wurde.

Der Anstieg der jährlichen Inflation im Juni auf 6,2 Prozent gegenüber 5,31 Prozent im Mai nach Angaben von Rosstat lässt Alexander Abramow vom Institut der angewandten Wirtschaftsforschung zum Schluss kommen, dass sämtliche Bemühungen zur Inflationsbekämpfung in diesem Jahr vergebens gewesen seien. Für ihn hat die russische Zentralbank nun Grund, den Leitzins im Juli anzuheben, obwohl das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal bei -0,64 Prozent lag.

Damit das nicht passiert und auch keine Zinspause eintritt, wie viele es Analysten angesichts des Inflationsdrucks vermuten, erklärte Putin finam.ru zufolge nach einem Gespräch mit der Zentralbankchefin Elwira Nabiullina am 14. Juli, er sei überzeugt, dass der Leitzins für Russland angesichts makroökonomischer Indikatoren und der wirtschaftlichen Stabilität „natürlich“ gesenkt werden könne. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Leitzinssenkung um 0,25 Prozentpunkte auf 14 Prozent scheint nun nicht mehr gleich null zu sein. Tritt dies so ein, ist es ein klares Indiz, dass Putin den Kurs vorgibt.



Josephine Bollinger-Kanne
Über den RedakteurJosephine Bollinger-Kanne
Dr. Josephine Bollinger-Kanne ist Expertin für Energiewirtschaft, Energiepolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen. Sie ist als freie Journalistin tätig.
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78 Kommentare

  1. In der Geschichte hat es sich gezeigt, dass sich das Volk, selbst hinter den schlimmsten Despoten stellt/versammelt, wenn ihnen selbst die Bomben um die Ohren fliegen oder andere Nachteile durch den Kriegsgegner entstehen.
    Das noch gefährlichere wäre, wenn die Radikalen im Kreml Oberhand gewinnen und den Einsatz von zumindest taktischen Atomwaffen fordern.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      und deine Freunde von der AfD sind die Ersten, die sich um Putin scharen:
      https://youtube.com/shorts/BgjGSdjuJE0?is=ZLdEDMjGASIhmJM6

  2. Zwar ist Staatspräsident Dr. Wladimir Putin ein kompetenterer Naher- und Mittlerer Osten-Politiker als der 47. US-Präsident Donald John Trump, jedoch, Präsident Trump mag Öl. Ich auch, und zwar wegen seiner Energiedichte. Bei Dr. Putin, Staatspräsident der Rohstoffmacht Russische Föderation bin ich mir hingegen nicht immer so sicher. Dabei sollte Wladimir Putin nicht vergessen, daß sich Kronprinz Mohammed bin Salman al-Saud trotz vereinzelter Kritik an der russischen Ukraine-Politik weiter zur OPEC+-Allianz mit Moskau bekennt. Das aktuelle unterschreiten der OPEC+-Förderquote wird den momentanen Sanktionen gegen die russische Ölindustrie geschuldet sein. Rosneft fehlt somit zur Zeit innovative Ölbohrungen-Technologie. Vielleicht ist bei Putin also ein entsprechendes Bekenntnis zu Erdöl erforderlich, als Grundlage für Verhandlungen mit der Ausgangslage, daß die Krim und der Donbass mittlerweile Russland sind.

  3. Hallo @ Pjotr Michailow
    AfD- Wähler und AfD – Politiker werden Putin in Russland nichts nutzen.
    Das russische Volk wird sich noch mehr hinter Putin stellen, desto mehr die Auswirkungen des Krieges in Russland zu spüren sind.
    Dann zu einem weiteren Irrglauben von Dir.
    Ich habe in keiner Weise irgendeine Verbindung zur AfD und schon gar nicht habe ich dort Freunde.
    Wäre ich noch in Deutschland und es gäbe eine Wahlpflicht, dann hätte ich, wenn die Brandmauer nicht existiert hätte, bei der letzten Wahl die CDU gewählt.
    Mit Brandmauer AfD.
    Allein schon aus dem Grund, weil ich gegen die undemokratische Brandmauer bin.
    Das ich die CDU gewählt hätte, liegt aber daran, dass ich mir nie hätte vorstellen können, dass Merz so verlogen und demokratiefeindlich ist und absichtlich Deutschland gegen die Wand fährt.
    Heute würde ich die AfD wählen, denn es ist eine Partei, die noch nie gegen das Grundgesetz verstoßen hat, bzw. verfassungswidrig gehandelt hat.
    Aber keine falschen Hoffnungen.
    Die AfD wird in Regierungsveranwortung auch nicht die bereits undemokratischen Regelungen und Gesetze zurückdrehen, sondern eher noch ausbauen.
    Wer allerdings möchte, dass es so weiter gehen soll, kann ja weiter die Parteien wählen, die Deutschland immer weiter gegen die Wand fahren.
    Nur nicht nachher jammern.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Sie schreiben: „Heute würde ich die AfD wählen, denn es ist eine Partei, die noch nie gegen das Grundgesetz verstoßen hat, bzw. verfassungswidrig gehandelt hat … Allein schon aus dem Grund, weil ich gegen die undemokratische Brandmauer bin.“

      Per se hat bis dato keine Partei, die aktuell im Bundestag vertreten ist, je gegen das Grundgesetz verstoßen oder verfassungswidrig gehandelt. Selbst wenn einzelne Regierungsvertreter einer Koalition Gesetze erlassen, die vom Bundesverfassungsgericht gekippt werden, kann nicht deren Partei dafür zur Verantwortung gezogen werden. Einzelne juristische Fehler machen eine Partei nicht verfassungswidrig – denn hierbei handelt es sich schlicht nicht um einen „Verstoß gegen das Grundgesetz“ im Sinne einer Verfassungsfeindlichkeit, sondern um alltägliche juristische Normenkontrolle.

      Genau aus diesem Grund ist ein Parteiverbotsverfahren auch mit derart hohen Hürden versehen.
      Ganz anders sieht es mit einzelnen Parteimitgliedern aus – und gerade in der AfD finden sich mehr Verfassungsfeinde und verurteilte Straftäter als in jeder anderen Partei. Das sind keine Behauptungen von Behörden, sondern rechtskräftige Urteile unabhängiger, ordentlicher Gerichte im Namen des Volkes gegen Personen in den Reihen der AfD.

      Erschwerend kommt hinzu, dass Sie eine Partei wählen würden, die in Regierungsverantwortung Ihrer Ansicht nach undemokratische Regelungen und Gesetze eher noch ausbauen würde – das ist in höchstem Maße paradox, um nicht zu sagen: absurd.
      Und nebenbei bemerkt: Wo die AfD bisher echte parlamentarische Macht hatte – in Landtagen und Kommunen –, wurde ihr Handeln übrigens mehrfach von Landesverfassungsgerichten wegen Brüchen der Verfassung (etwa beim illegalen Entzug von Oppositionsrechten) einkassiert.

      An einer politischen „Brandmauer“ ist zudem gar nichts undemokratisch. Jede Fraktion besitzt die im Grundgesetz verankerte Freiheit, ihre Koalitionspartner selbst zu wählen und ihre eigenen Grenzen des Tolerierbaren festzulegen. Genau das kennzeichnet eine funktionierende parlamentarische Demokratie: die freie Mandatsausübung und die Abgrenzung gegenüber Kräften, die das System von innen aushöhlen wollen.

      Sie hingegen bedienen mit Ihrer Begründung lediglich exakt den typischen Opfermythos dieser Partei. Im Endeffekt erklären Sie gerade, eine Partei allein aus Mitleid oder Trotz zu wählen, weil Sie deren politische Isolation als ungerecht empfinden. Das ist kein inhaltliches Argument, sondern eine etwas windige Ausflucht auf die rein emotionale Ebene.

      Ironischerweise wäre dieses „Allein schon aus dem Grund“ übrigens auch ein Anlass für Sie, DIE LINKE zu wählen. Gegen die gibt es nämlich denselben Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU. Und somit schließt sich auch der Kreis zu Ihrem ersten Argument: Genau wie der Bundes-AfD ist es auch der LINKEN im Bund mangels Regierungsbeteiligung faktisch und technisch unmöglich, fehlerhafte Regierungsakte oder gekippte Beschlüsse in Form handwerklich schlechter Bundesgesetze zu verabschieden.

      Sie werden mir zustimmen müssen, dass beides wenig überzeugende Argumente für eine Wahlentscheidung zugunsten der LINKEN sind 😉

      1. @Steffi G.
        Trotz Ihres extrem starken Kommentars werden früher oder später auch Sie lernen müssen, dass der Kampf gegen Scheinargumente und Strohmänner ein aussichtloser ist. Denn es ist schlicht unmöglich, wirres, widersprüchliches und paradoxes Gedankengut rational zu entschlüsseln – und ebenso, auf wildes Themenhopping sinnvoll und strukturiert zu antworten.

        Nicht ganz unerwartet kommen nun (willkürlich irgendwo in Thread platziert) urplötzlich der legendäre §188 StGB, weisungsgebundene Staatsanwälte, willfährige Verfassungsrichter einer deutschen Bananenrepublik sowie vermeintliche deutsche Kriegstreiberei gegen das friedliche Russland auf den Tisch. Und natürlich darf auch der obligatorische Verweis auf die Spätphase der Weimarer Republik kurz vor der Machtergreifung der Nazis nicht fehlen – wobei als deren heutiges Pendant konsequenterweise nicht die rechtsextremen, völkischen Nationalisten und Rassisten identifiziert werden, sondern alle anderen 🙈

      2. @Steffi G. und Anna Luisa 👍👍👍

        Für diese unsere kostenlose 24/7/365 Live-Reality-Farce aus dem andalusischen Absurditätenkabinett würde RTL Millionen zahlen – und das Dschungelcamp als Rohrkrepierer sofort aus dem Programm nehmen.

  4. @Helmut
    Ja, man sieht, wie sich die Russen um Putin scharen. Erst liefen sie weg und nun schaffen es seine Schergen nicht, die Verluste an der Front auszugleichen, geschweige denn, die Rekrutierungsvorgaben zu erfüllen.

  5. Hallo@ Kriegstreiber

    Russland hat schätzungsweise noch bis zu 2 Millionen registrierte Reservisten.
    Die brauchen keine jungen Männer von der Straße wegfangen wie in der Ukraine.
    Bei einer Mobilmachung wären es in Russland weitere Millionen.

    Die Europäische Union schätzt, dass etwa 1,17 Millionen ukrainische Männer im wehrfähigen Alter (zwischen 18 und 60 Jahren) in die EU geflohen sind. Allein in Deutschland halten sich rund 355.700 wehrfähige Männer aus der Ukraine auf. Nach ukrainischem Recht ist Männern im wehrfähigen Alter die Ausreise grundsätzlich verboten.

    Etwa 55.000 Russen haben sich dem Militärdienst entzogen und befinden sich hauptsächlich in für Russen visafreie Länder.

    Ob Selenski wohl froh wäre, wenn wenigstens die Hälfte der etwa 1,17 Millionen zurückkommen würden?

    Dazu schreibt KI:
    …Der „Rally ‚round the flag“-Effekt (Sich um die Flagge scharen):
    In der Politikwissenschaft nennt man dieses Verhalten so. Die Menschen legen internen Streit beiseite. Sie unterstützen den Regierenden, weil das Land als Einheit den Feind abwehren muss.
    Der starke Beschützer: Jahrelang unterdrückt der Despot das Volk. Doch im Krieg wird er als der starke Mann gesehen, der das Land retten kann. Die Angst vor dem äußeren Feind ist oft größer als die Angst vor dem Diktator im eigenen Land…

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      tja, es ist eine Militärische Spezialoperation.Es werden wir keine Rekruten aus der allgemeinen Wehrpflicht eingesetzt. Und ansonsten wieder mal nichts als whataboutism?!

    2. @Helmut
      w8e jetzt? Ich dachte, die Menschen scharen sich um Putin. Jetzt auf einmal müssen Rekruten eingesetzt werden, weil es nicht genug Freiwillige gibt? Also scharen sich die Russen doch nicht um Putin.

    3. Nachfolgend ein paar Fakten zur Richtigstellung der Kreml-Propaganda.

      Die russische Situation:
      Schätzungen unabhängiger Institutionen und Exilmedien zufolge haben sich seit Beginn des Ukraine-Kriegs nicht wie von @Helmut kolportiert nur 55.000, sondern mindestens 250.000 bis 300.000 russische Männer im wehrpflichtigen Alter dem Militärdienst entzogen – durch Flucht vor der Einberufung oder Desertion.

      Laut aktuellen Medienberichten (u. a. bei Bloomberg) liegt die durchschnittliche Überlebenszeit eines russischen Rekruten inzwischen nur noch bei 20 bis 30 Minuten, sobald er an der Frontlinie in der Ukraine eintrifft.
      Nicht zuletzt aufgrund dieser enormen Verlustrate werden weltweit, speziell in Afrika sowie Mittel- und Südamerika, junge Männer mit betrügerischen Fake-Jobangeboten in der Handwerkerbranche an die Front gelockt. In der menschenverachtenden Wegwerf-Mentalität russischer Propaganda nennt man diese rekrutierten und betrogenen Opfer dann „Freiwillige“.

      Zur ukrainischen Seite:
      Die von @Helmut genannte Zahl von 1,17 Millionen „Geflüchteten“ ist eine manipulative Vermischung von allen erwachsenen Männern mit tatsächlich wehrpflichtigen Männern. In dieser EU-Gesamtzahl sind Senioren über 60, chronisch Kranke, Väter von Großfamilien und all jene enthalten, die schon vor 2022 völlig legal in der EU lebten. Die Zahl der tatsächlich wehrfähigen und wehrpflichtigen ukrainischen Männer in der gesamten EU wird auf rund 650.000 Personen taxiert.

      Ebenso manipulativ ist die willkürliche und falsche Definition des wehrfähigen Alters ukrainischer Männer zwischen 18 und 60 Jahren. Das offizielle Einberufungsalter für den aktiven Kriegsdienst in der Ukraine liegt bei 25 Jahren. Aus diesem Grund hob die ukrainische Regierung im August 2025 das allgemeine Ausreiseverbot für junge Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren auf.

      Fazit:
      Abseits russischer Propaganda durch unser Kreml-Megafon im Forum reduziert sich also der angebliche ukrainische Überhang an wehrdienstflüchtigen Männern von 1.115.000 (1.170.000 vs. 55.000) faktisch auf rund 375.000. @Helmut betreibt hier klassische Desinformation durch das Aufblasen von Statistiken und hat mal wieder um den Faktor 3 übertrieben.

      1. Hallo @ Selina Sarezki
        Ja, das sind die gleichen (schon fast dieselben Nachrichten, die seit Kriegsbeginn von westlicher Seite verbreitet werden.
        Wenn, dann sind die Zahlen immer von der Gegenseite geschätzt, wie auch bei den Verlusten.

        Die einzige Instituton, die verlässliche Daten über gefallene Soldaten auf beiden Seiten hat, ist das Rote Kreuz.
        Aber wegen dem Neutralitätsgebot rückt das Rote Kreuz diese Daten nicht heraus.
        Es ist aber durchgesickert, dass auf eine geborgene russische Leiche etwa 35 ukrainische Leichen kommen.
        Was aber auch wieder nichts aussagt, denn die Russen werden ihre Toten Soldaten aus den eroberten Gebieten selbst bergen. Was die Ukrainer aber auf dem Rückzug oft nicht können.
        Nach dem Krieg werden die Kreuze gezählt.
        Wer Daten über die Verluste der jeweiligen anderen Seite glaubt, ist sehr gelinde gesagt, äußerst naiv.
        Verluste der eigenen Seite veröffentlichen wäre Geheimnisverrart und würde hart bestraft.
        Es wurde von westlicher Seite verbreitet, dass russische Krüppel wieder an die Front müssen, ja sogar im Rollstuhl.
        „Sichere“ westliche Quellen haben berichtet, dass Russland in wenigen Monaten nach Kriegsveginn pleite ist und die Soldaten dann ohne Munition mit dem Klappspaten kämpfen.
        Und die damalige Außenministerium hat das sogar nachgeplappert.
        Daher meine hier schon mehrmals wiederholte Aussage:
        Die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen, und Russland wird ihn nicht verlieren.
        In jedem Fall wünsche ich mir, dass der Krieg unter Putin beendet wird, denn bei den potentiellen Nachfolgern gibt es welche, die den Krieg sonst innerhalb von Stunden mit taktischen Atomwaffen benden werden.
        Und ich glaube nicht, dass die Europäer zahllose Großstädte opfern werden und auch Atomwaffen einsetzen werden.
        Die Amis schon überhaupt nicht.
        Die haben ihre taktischen Atomwaffen lieber den Engländern gegeben.
        Man sollte die opferbereitschaft der Russen nicht unterschätzen.
        Sie haben im September Moskau angezündet, damit Napoleon nur verbrannte Erde vor sich hatte und keine Unterkunft und Vorräte für den Winter hatte.
        Das Ergebnis kennen wir.
        Und es hat 27 Millionen Russen das Leben gekostet um die Deutschen zu besiegen.
        Nach einem Frieden, der immer einem Krieg folgt, werden wir die tatsächlichen Zahlen wissen.
        Ich habe mir daher erspart, KI zu fragen.
        Würde mich aber freuen, wenn wir später einmal diskutieren können, wenn die tatsächlichen Zahlen auf dem Tisch liegen.

        Viele Grüße aus Andalusien
        Helmut

        1. @Helmut
          genau, weil das Rote Kreuz so neutral ist, organisiert sie Hilfe für die Ukraine.
          Und keine für Russland.

          Oder wie es „die“ KI formuliert:
          Das Erfassen und Veröffentlichen von Gesamtfortschreibungen gefallener Soldaten oder getöteter Zivilisten gehört nicht zu den Aufgaben der Organisation.

          Ansonsten Helmut: Die angreifende Partei hat immer höhere Verluste als die verteidigende Partei.

          Du erzählst wie immer nur dummes Zeug, verbreitest Halbwissen und russische Propaganda

        2. @Helmut
          hast du uns nicht neulich noch erzählt, das GG verlange, angegriffene Staaten zu Hilfe zu kommen?
          Und vor ziemlich genau einem Monat hast uns noch glauben machen wollen, dass die Angriffe der Ukraine an den Raffinerien keinerlei dauerhaften Schaden verursachen würden.
          Nun also die Märchenstunde vom Roten Kreuz. Was kommt als nächstes?

        3. @Helmut
          An dieser Stelle wird es nun endgültig bizarr. Sie schreiben ein ellenlanges, zusammenhangloses Pamphlet über alle möglichen Themen – garniert mit Spekulationen und Weissagungen zum weiteren Kriegsverlauf.

          Das eigentliche Thema ist jedoch die Anzahl von Männern im wehrpflichtigen Alter, die sich dem Militärdienst entzogen haben. Nur darum und um nichts anderes geht es in meiner Antwort. Nebenbei bemerkt, haben Sie dieses Thema eröffnet und dabei nachweislich falsche Zahlen propagiert.

          Die Anzahl der tatsächlich wehrfähigen und wehrpflichtigen ukrainischen Männer in der EU lässt sich relativ verlässlich taxieren – ganz ohne Rotes Kreuz, Geheimnisverrat und Propaganda. Denn diese Zahlen und Statistiken werden, ganz im Gegenteil, eben nicht von der Gegenseite erhoben und veröffentlicht.
          Ebenso ist das offizielle Einberufungsalter für den aktiven Kriegsdienst in der Ukraine kein Geheimnis – es liegt bei 25 Jahren und nicht, wie von Ihnen kolportiert, bei 18.

          Bei den Zahlen auf russischer Seite mag Ihr Argument womöglich eher greifen, weil Diktaturen Transparenz und Wahrheit scheuen. Nur wären dann Ihre 55.000 ebenso spekulativ wie die von mir genannten rund 275.000. Und selbst mit Ihrer Zahl hätten Sie noch immer um den Faktor 2 übertrieben.

          Wer zwanghaft stets das letzte Wort haben muss und dabei nicht mit Fakten und wahren Zahlen argumentiert, tappt früher oder später unvermeidlich in die selbst gestellte Falle. Ein wahrlich hartes Schicksal, das Sie mit viel Teflon und Bravour ertragen 😉

  6. Ja @ Kriegstreiber da kannst Du mal sehen, in was für einer komfortablen Situation Russland ist. Also sind es alles Freiwillige?
    Und die laufen dann weg?

    Aber die ersten Politiker im Kreml sprechen schon davon, dass es bald doch Krieg geben wird.

    Mal sehen was kommt.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Ja, sehr komfortabel:
      Verluste/Monat 30-35 k
      Neue Freiwillige/Monat: 25-30 k
      Auf der Krim musste der Notstand ausgerufen werden, weil die Ukrainer die Versorgung lahmlegen
      Im Awzoschen Meer wurden binnen 10 Tage 113 Schiffe fahruntüchtig gemacht, meist Tanker
      2/3der russischen Benzin- und Dieselproduktion ist wegen ukrainischen Drohnenangriffen ausgefallen
      und an den Tankstellen sind lange Schlangen.
      Alles super, fast wie in Spanien

      1. Ständig schreibt nur Helmut, Helmut, Helmut … Wo ist der Rest von Putins Trollen?
        Ach so, die können leider nicht kommen – kein Sprit.
        So mancher Russe sieht das positiv: Dank Putin darf an den Tankstellen wieder geraucht werden 😄

        1. @Ras Putin
          du musst einsehen, dass @Helmut wegen seiner Krebsbehandlung, die vom spanischen/deutschen Steuerzahler bezahlt werden muss, sich Russland leider nicht leisten kann. Ach ja, das sind seine eigenen Worte, nicht meine.

  7. Widerspruch
    Wer hat gesagt, dass es nicht genug Freiwillige gibt?

    1. @Helmut
      Die offiziellen russischen Quellen. In Q1 2025 haben jeden Tag 100-1200 „Freiwillige“, im Q1 2026 waren wir es nur 800- 1000. Leider beträgt die Verlustrate etwa 30-35000 Soldaten jeden Monat.
      Jetzt müßte man nur noch rechnen können…

  8. Hallo @ Steffi G.
    Mal zusammenfassend:

    Eine verfassungsfeindliche Gesinnung ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

    Nur, wenn z. B. als Bundeskanzlerin von Afrika aus dazu aufrufen, dass eine rechtmäßigen abgelaufene Wahl wiederholt werden muss, weil der Wahlgewinner nicht genehm ist und zweit völkerrechtwidrige Kriege beginnen, usw. dann verstößt das eindeutig gegen das Grundgesetz und wird mit Haftstrafe bedroht.
    Natürlich werden die Gerichte des eigenen Staates ganz anders sehen.
    Zumal die politisch weisungsgebundene Staatssnwalschaften, niemals Anklage erhoben dürfen.

    Das ist aber in allen Ländern auf der Welt so. Wenn die Politik die Rechtsstaatlichkeit abschafft, müssen auch die Gerichte ihre Rechtsprechung ändern.
    Erst wurden/werden die Gesetze bis zur Lachnummer „gedehnt“, Sondergesetze (188) auch für Politiker eingeführt, und danach kann ganz offen nach den Vorgaben des herrschenden Regime abgeurteilt werden.
    Bagatelldelikte gegen Politiker wurden zu hunderten mit unverhältnismäßiger Härte bewusst in aller Öffentlichkeit verfolgt und die Kritiker wurden aus der Gesellschaft gedrängt.
    Was ist mit: Alle Menschen sind gleich? Sind Politiker nach Paragraph 188 gleicher?
    Eine Bananenrepublik mit rechtsstaatlichen Gerichten kann es nicht geben.
    Die Regierenden können nur sicher davor sein, nicht für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden, wenn auch bei dem höchsten Gericht willfährige Richter eingesetzt wurden/werden.

    Zusammenfassend.
    Regierungen und Gerichte gleiten leicht zeitversetzt in einen Unrechtsstaat.
    Nur so waren in Deutschland ab 1934 Sondergerichte möglich, die dann 1936 in den Volksgerichtshof umgewandelt wurden.
    Auch 1935 haben 90 % der Menschen in Deutschland per Wahl angegeben, dass sie in einen Rechtsstaat leben, denn es haben ja demokratische Wahlen stattgefunden, und es wurde alles bejubelt.
    Als Deutschland dann auch noch 1936 die Olympiade ausrichte und demonstrativ keinen Rassenhass gegen Schwarze und Juden demonstrierte, jubelte fast die ganze Welt.
    Die wenigen Kritiker wurden erst ausgelacht und dann eingesperrt.
    10 Jahre später sah es in Deutschland dann ganz anders aus.

    Es dauert eben alles seine Zeit.

    Nach der Bananenregierung folgen nun die Bananengerichte.
    Gleichzeitig muss wieder ein Feind aufgebaut werden und es müssen gigantische Rüstungsprojekte aufgelegt werden. Wie auch in den letzten beiden Weltkriegen wir es wieder gegen Russland gehen.
    Vorher müssen die Russen noch als Tiere entmenschlicht werden, damit man leichter ausf sie schießen kann.

    Was tut Ihr damit Euch und
    Euren Kindern nur an.

    Gut das ich weit weg bin.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Zusammenfassend gesagt, ist, wie du uns ja gestern erst erklärt hast, eine sozialistische Diktatur chinesicher Prägung doch viel besser und um Putin scharrt sich hauptsächlich die AfD, ein Urdemokrat und ein Land, wo es volle Meinungsfreiheit gibt. Und von Trump warst du ja auch so begeistert, dessen Entourage sehr zu deiner Freude als letzte Hoffnung für Deutschland erklärt hat. Klar, jetzt ist eer Kriegsverbrecher, aber wir wollen ja nicht so kleinlich sein.
      Ach ja, in deinem Kopf herrscht so eine Unordnung, da wird einem ja beim Mitlesen ganz schwindlig. Aber wer die Grundrechenarten so gut beherrscht wie du und auch das GG immer fehlerfrei wiedergibt, den glaubt man schon…

  9. Hallo @Widerspruch
    Du musst nicht immer glauben, was die Kriegsgegner der Öffentlichkeit vorlügen.
    Das ist aber völlig normal.
    Denn die richtigen Zahlen angeben, wäre Geheimnisverrart.
    Daher berichten die Russen über die Verluste der Ukraine und umgekehrt.
    Alles natürlich gelogen.
    Nach dem Krieg werden die Kreuze gezählt.
    Von westlicher Seite wurde sogar berichtet, dass die Russen Krüppel und Rollstuhlfahrer an die Front schicken und die dort nur noch mit den Klappspaten kämpfen.
    Es gibt immer Menschen die das glauben wollen. Dafür existieren ja auch solche Nachtichten, damit der Kriegsgegner entnenschlich wird.
    Was ich mich aber ernsthaft frage:
    Was geschieht, wenn Russland die Kriegsziele erreicht hat, aber noch kein Friedensvertrag existiert?
    Graben sie sich dann an der Front ein und lassen sich nur noch beschießen oder rücken sie bis zu einem Friedensvertrag weiter vor?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  10. Widerspruch
    Welche offiziellen russischen Quellen.
    Bitte ein Link.

    1. @Helmut
      das lustige ist, das du vor der Propagandalüge immer warnst, aber selber drauf reinfällst. wie @Selina Sarezki
      Wenn du die Rekrutierungsquoten wissen willst, dann nimm dir den Bundeshaushalt der Russischen Förderation vor. Daraus ergeben sich die monatlichen Zahlen. Und die Quote findest du mit ein wenig suchen auch raus.

  11. Ist doch super @ Kriegstreiber
    Noch 6 Monate, dann hat doch die Ukraine den Krieg gewonnen.
    Mal sehen, wann es Richtung Moskau geht.

  12. Die Ukranine verzettelt sich wieder wie in Kursk und setzt nicht alle Kraft auf die Verteidigung des eigenen Territorium.

    Schau dir „Russland macht Kyjiw zur Mondlandschaft 🌑 – 500 Leichen gegen nur 31 zurückgegeben! 🚨 ukraine krieg“ auf YouTube an

    https://youtu.be/L0B32NMCSKI?is=riuNgppvKPM2orgk

    1. @Lothar
      oh, verherrlichen wir ganz aus versehen einen Angriffskrieg? Kriegsverbrechen durch Angriff auf zivile Ziele?

  13. Pjotr Michailow
    Du hast rein gar nichts verstanden.

    1. @Helmut
      Sorry, bei dem Durcheinander, was du da zusammengeschustert hast, kann man auch nix verstehen. Aber es ist das Spiegelbild in deinem Kopf und deinen kognitiven Fähigkeiten

  14. @Pjotr Michailow

    Es ist in diesem Forum leider so, dass praktisch alle „rein gar nichts verstehen“.
    Nur einer, ein einziger versteht alles.
    Geisterfahrerschicksal.

  15. Hallo @ Kriegslüsterer
    Wenn Du in der Lage wärst, mal 3 Sekunden zu googeln, dann würdest Du nachfolgenden Text finden.

    …Sobald die Leichen aus den Kampfzonen geholt wurden, übernimmt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) die entscheidende logistische und diplomatische Brückenfunktion…

    …Das Rote Kreuz leistet auch für die russische Seite humanitäre Hilfe. Die Einsätze sind streng neutral und unparteiisch. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) arbeitet in Russland eng mit dem Russischen Roten Kreuz zusammen, um Zivilisten und Vertriebene zu unterstützen sowie Zugang zu Kriegsgefangenen zu gewährleisten..

    Natürlich ist die humanitäre Hilfe des Roten Kreuz in der Ukraine sehr umfangreich, und es organisiert auch die Rückführung der Leiche.
    Natürlich nicht die Leichen während der Kriegshandlungen im akuten Kriegsgebiet.
    Daher verzerren sich auch die Zahlen.
    Denn in den von Russland eroberten Gebieten, können die Ukrainer oft nicht ihre eigenen gefallenen Soldaten auf dem Rückzug mitnehmen.
    Die Russen dagegen bergen ihre eigenen Soldaten in den eroberten Gebiete selbst.

    Nur– es ist im höchsten Maße naiv, irgendeiner Seite Zahlen über den Zustand der generischen Armee Glauben zu schenken, noch den Zahlen über die eigene Armee.
    Korrekte Zahlen über die eigene Armee zu verbreiten, wäre sogar Geheimnisverrart.

    Natürlich sind auch die Berichte der Medien, je nach Lager eingefärbt.
    Z. B. wird über die Erfolge der Ukraine bei den Angriffen auf russische Raffinerien sehr detailliert berichtet und wieviel Prozent der Kapazitäten getroffen wurden.
    Nur– das in der Ukraine alle Raffinerien zerstört wurden, wird dabei nicht gesagt.
    Daher sollten erst nach einem Friedensvertrag die Kreuze auf den Gräbern gezählt werden und ob Russland mit den Gelndegewinnen sein Kriegsziel erreicht hat.
    Aber sicher ist:
    Die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen und Russlad wird ihn nich verlieren.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Das Rote Kreuz steht nicht an der Front und zählt jeden einzelnen Toten. Mein Gott, wie kann man nur so wenig verstehen, was man schreibt? Die werden nur tätig, wenn man sie bittet. Von daher haben die nur einen Überblick über das, was sie zu sehen bekommen.

      „Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz teilte am Donnerstag mit, dass es bei der Rückführung der sterblichen Überreste von Soldaten zwischen Russland und der Ukraine gemäß einer von beiden Seiten getroffenen Vereinbarung geholfen habe“

      3 Sekunden gegoogelt.

      Nicht vergessen: Du wolltest uns auch erzählen, dass lt. GG Deutschland angegriffene Staaten unterstützen müssen. Natürlich gilt das bei dir nicht für die Ukraine.

  16. Pjotr Michailo
    Meinst Du z. B. die 21 russische Schüler? Bei dem Vorfall mit 21 Toten handelt es sich um einen ukrainischen Drohnenangriff im Mai 2026 auf das Wohnheim einer Berufsschule im russisch besetzten Gebiet Luhansk (Stadt Starobilsk).
    Ja, das ist sicher ein Kriegsverbrechen.

  17. Hallo@ Widerspruch
    Ich glaube keiner Seite und schon gar nicht der sehr plumpen Propaganda, die jeder schon mit ein wenig Logik als Propaganda erkennen kann.
    Wie, verliert Russland schon wieder den Krieg?
    Ist die russische Wirtschaft nun schon wieder ruiniert?
    Schicken die Russen immer noch Krüppel und Rollstuhlfahrer zur Front?
    Gehen den Russen schon wieder die Waffen aus?
    Bringen die Sanktionen die russische Waffenproduktion schon wieder zum Stillstand?
    Ist Russland nicht mehr drittgrößter Waffenlieferant der Welt?
    Habe ich was verpasst?
    Soweit wie ich es weiß, versuchen beide Seiten dem Gegner, gerade mit Drohnen und Marschflugkörpern, möglichst viel Schaden zuzufügen.
    Ich Russland wurden z. B. einige Raffinerien angegriffen und beschädigt. In der Ukraine sind aber alle Raffinerien komplett zerstört.
    Die Russen machen weiter langsam aber stetig weitere Geländegewinne.
    Bei den Angaben über Verlusten an Menscheleben lügen natürlich beide Seiten, denn richtige Angaben wären Geheimnisverrart.
    Daher ist angeblich der Kriegsgegner immer besser über die eigenen Verluste informiert.
    Die Kreuze auf den Gräbern werden nach dem Friedensvertrag gezählt.
    Was mich aber interessiert:
    Wenn Putin nun irgendwann sein Kriegsziel erreicht hat und die Gebiete, die der russischen Föderation angeschlossen werde sollen erobert hat, graben sich dann die russischen Soldaten ein und halten ihre Stellung dann nur noch unter Beschuss?
    Oder rücken sie so lange weiter vor, bis es dann irgendwann zu einem Friedensvertrag kommt?
    Was ist daran Propaganda?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  18. Gregor Vogle
    Wieso, werden die Schäden an den Raffinerien denn nicht repariert?
    Ja nach der Größe des Schadens dauert das natürchlich Wochen oder Monate.

    KI
    …Die Reparatur einer Raffinerie nach einem Drohnenangriff dauert meist mehrere Wochen bis Monate…

    Getroffene Lagertanks, die natürlich sehr spektakuläre Bilder liefern, werden nur abgestellt und die Produkton geht weiter.

    Nur – in der Ukraine sind alle Raffinerien zerstört.

    Wegen Mangel an Raffinerien greifen die Russen nun schon Tankstellen und Tanklaster an.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      1. Wenn nur Tanklager angegriffen werden und die Produktion weiter geht, warum kann dann Russland lt eigener Angaben nicht genug Benzin und Diesel herstellen und muss stattdessen beides importieren?

      2. Ah ja, Russland greift Tankstellen an. Wo bleibt dein Aufschrei? Das sind Kriegsverbrechen. Stellen wir uns mal vor, die Amis machen dies.

      3. Tja, die Ukraine hat einen Vorteil: Sie hat Freunde.

      1. Kriegslüsterer
        Nein, das Rote Kreuz zählt nicht jede Leiche auf dem Schlachtfeld.
        Das Rote Kreuz übernimmt die Rückführung der Leichen, die der Kriegsgegner übergibt.
        Das Rote Kreuz macht aber offiziell keine Angaben über die Anzahl.
        Natürlich sind die Verluste bei angreifenden Truppen immer höher, als bei den Truppen die sich zur Verteidigung eingegraben haben.
        Millitärexperten sprechen von 1:3.
        Das ist nun keine Weisheit.
        Werden aber Gebiete erobert, dann gibt es mehr Leichen bei der Truppe, die ihre Stellung aufgeben müssen und dann dem Roten Kreuz übergeben werden.
        Der Eroberer entsorgt seine Leichen selbst.
        Daher auch das verzerrte Bild, dass wesentlich mehr ukrainische Leichen dem Roten Kreuz übergeben werden, als russische.
        Was aber keine Aussage über die prozentualen Verluste der Kriegsgegner macht.
        Ich hoffe, Du hast es nun verstanden, welche Rolle das Rote Kreuz in dem Krieg spielt.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut
          oh, da rudert aber einer ganz schnell wieder zurück. Erst: Die einzigen, die einen genauen Überblick haben, ist das Rote Kreuz zu: Die organisieren nur die Rückführung der Leichen. Was auch nur zum Teil stimmt.

          Und deine „Expoerten“ 1:3?
          Das sagt die KI:
          Prompt: „Wie sieht nach aktueller Quellenlage das Tauschverhältnis zischen Russland und der Ukraine bei dem Verlust der Truppen aus? Was sind die Einschätzungen neutraler Gruppen/Institutionen?“
          Antwort:
          „CSIS hat Anfang Juli 2026 einen neuen Bericht veröffentlicht, der die Verhältnisse neu bewertet. Das Tauschverhältnis ist im ersten Halbjahr 2026 auf knapp 8:1 zu Ungunsten Russlands gestiegen, gegenüber 2:1 bis 3:1 für den Großteil des Krieges. Als Ursache benennt CSIS explizit den ukrainischen Drohneneinsatz: Über 90 Prozent der russischen Verluste gehen inzwischen auf Drohnenangriffe zurück, nicht auf klassische Gefechte.

          Die Gesamtzahlen bis Juni 2026: Russland hat rund 1,4 Millionen Gesamtverluste erlitten, darunter bis zu 450.000 Gefallene. Auf ukrainischer Seite schätzt CSIS 525.000 bis 625.000 Gesamtverluste, darunter 125.000 bis 150.000 Gefallene.

          Der verifikatorische Unterbau ist auch hier ungleich verteilt. BBC Russian und Mediazona haben bis Mitte Juni 2026 namentlich 223.000 bis 228.000 russische Soldaten als gefallen bestätigt, die zugehörige Forschungsgruppe schätzt die tatsächliche Zahl auf mindestens 352.000. Auf ukrainischer Seite hat Selenskyj im Februar 2026 offiziell 55.000 gefallene Soldaten bestätigt, was deutlich unterhalb der CSIS-Schätzung liegt und aus nachvollziehbaren operativen Gründen als Untergrenze zu behandeln ist.“

          Also, nehmen wir an, CSIS liegt etwas zu hoch, dann liegt das Tauschverähltnis vielleicht bei 1:5 zu Ungunsten der Russen. Das entsprich der Schätung russischer Milblogger.

    2. KI-Sektengläubiger auf dem Trip

      Helmut, der Glaube an KI und Google scheint bei dir unendlich zu sein. Das ist genau die sektenmässige Abhängigkeit, die solche Systeme erreichen wollen. Besonders gefährdet sind Menschen, die in Einsamkeit und Isolation wohnen und keinen reflektierten Austausch pflegen mit Menschen, die näher an den echten Geschehnissen sind.

  19. Selina Sarezki
    Nocheinmal.
    Alle Zahlen, von beiden Seiten, sind gelogen.
    Das liegt auch in der Natur der Sache, denn eigene korrekte Zahlen veröffentlichen, ist Geheimnisverrart.
    Ebenfalls liegt es aber auch in der Natur der Sache, dass die angreifenden Truppen, die gegen befestigte Stellungen antrennen muss, erheblich höhere Verluste hat.
    Daher haben die Russen natürlich höhere Verluste.
    Das ändert aber nichts daran, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnen wird, und Russland den Krieg nicht verlieren wird.
    Würde sich das Blatt aber dennoch dramatisch wenden, würde Putin dazu gezwungen werden, Atomwaffen einzusetzen.
    Mehr kann ich dazu nicht mehr schreiben.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Noch einmal: Sie flüchten sich in Ablenkungsmanöver und Scheinargumente, um bloß nicht noch weiter in die Sackgasse zu geraten, in die Sie sich mit Ihren Propagandalügen hineinmanövriert haben.

      Natürlich könnten Sie weit mehr zum eigentlichen Thema schreiben: Etwa, dass Sie sich geirrt haben, indem Sie unreflektiert und leichtgläubig falsche Zahlen als Tatsache verkaufen wollten.
      Da Sie nun plötzlich felsenfest überzeugt sind, dass alle Seiten lügen: Warum verbreiten Sie denn überhaupt solche Lügen weiter? Und warum nur so einseitig die der russischen Seite?

  20. KI-Sektengläubiger
    Das ist wie mit Büchern.
    Die Despoten verbieten sie oder verbrennen sie.
    Du willst Informationen unterdrücken?
    Dann weiß ich ja aus welcher Ecke Du kommst.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  21. Gregor Vogler
    Natürlich wird der Diesel in Russland knapp.
    Zumal jetzt die Ernte vor der Tür steht.
    Tanklager sind spektakuläre Treffer, die viel Rauch erzeugen, aber die Kapazität der Raffinerie nur minimal einschränken.
    Der Schaden wird schnell repariert.
    Bzw. die beschädigten Tanks werde vom System abgekoppelt.
    Andere Schäden, wie an der Destillerie reparieren, kann Wochen und Monate dauern
    Ja, die Ukranie hat Freunde, die ihnen den Diesel wahrscheinlich schenken.
    Wahrscheinlich die Deutschen, denen die Ukraine Nordstraem gesprengt hat.
    Blöder geht es doch wohl nicht mehr.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      ah ja, nur Tanklager….

      Prompt: „Welche Raffinerien hat die Ukraine seit Mitte Juni getroffen und was sind die Schäden? Wurden nur Tanklager getroffen oder auch Produktionanlagen? Was sind die Schäden? Wie sieht es mit den Reperaturen aus? Und worauf ist die schlechte Versorgungslage zurückzuführen? Wladimir Putin hat dazu ebenfalls Stellung genommen. Was sagt er zu den Gründen? Wir haben heute den 19. Juli. Also bitte suche den Zeitraum vom 15. Juni bis heute, 19. Juli ab.“

      Antwort der KI:

      „**Getroffene Anlagen seit Mitte Juni**

      Die größte Einzelaktion im Berichtszeitraum war der Angriff auf Moskau am 17./18. Juni: Ukrainische Drohnen beschädigten dabei eine Ölraffinerie im Südosten der russischen Hauptstadt schwer. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin räumte ein, dass es Drohnen gelungen sei, die Raffinerie zu erreichen. Es war einer der schwersten ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau seit Kriegsbeginn. Bei der getroffenen Anlage handelt es sich um die Gazpromneft-Raffinerie Kapotnja. Sie deckt über ein Drittel des Kraftstoffbedarfs der Hauptstadtregion und fiel nach dem Treffer komplett aus.

      In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni griff die Ukraine die Ölraffinerie Slawjansk-na-Kubani in der Region Krasnodar an und nahm eine weitere Raffinerie in der Region Jaroslawl ins Visier. Dabei brach auf dem Gelände Slawjansk-na-Kubani ein Feuer aus; zusätzlich wurden eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt.

      Am 6. Juli traf die ukrainische Armee die Slavneft-YANOS-Raffinerie in Jaroslawl sowie das Novatek-Ust-Luga-Verarbeitungswerk in der Region Leningrad. Slavneft-YANOS ist mit einer Kapazität von 15 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr eine der größten Raffinerien Russlands.

      In der Nacht vom 9. auf den 10. Juli traf die Ukraine die Ilski-Ölraffinerie in Krasnodar, das Ölterminal Kurgannefteprodukt in Taganrog, das Öldepot Asownefteprodukt in Asow sowie erneut das Novatek-Ust-Luga-Komplex. Die Ilski-Raffinerie produziert knapp 6,6 Millionen Tonnen Kraftstoff jährlich und ist eine der größten Anlagen in Südrussland.

      Am 12. Juli traf ein ukrainischer Drohnenangriff die Ölraffinerie in Sysran an der Wolga, Gebiet Samara, und verursachte einen Brand. Die zum Rosneft-Konzern gehörende Anlage hat eine Verarbeitungskapazität von 8,5 Millionen Tonnen pro Jahr und produziert unter anderem Benzin, Diesel und Kerosin. Die Raffinerie musste die Arbeit bereits Ende Mai nach einem früheren Angriff einstellen.

      Am 16. Juli wurde die Slavneft-YANOS-Raffinerie erneut direkt getroffen und brannte. Das Schadensausmaß war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig bewertet.

      **Produktionsanlagen oder nur Tanklager?**

      Beides wurde getroffen, mit dem Schwergewicht auf Produktionsanlagen. Acht der zehn größten Raffinerien Russlands wurden bereits beschädigt, manche fielen für Wochen aus. Tanklager und Umschlagterminals kamen hinzu: Die Angriffe trafen auch ein Ölterminal und ein Kraftstoffdepot in Kertsch sowie ein Öldepot in den besetzten Teilen des Donbass.

      **Schadensumfang**

      Analysten von S&P Global Energy CERA beziffern: Ende Juni lagen mehr als 2,5 Millionen Barrel pro Tag an Raffineriekapazität still, über ein Drittel der Gesamtkapazität von 6,9 Millionen Barrel. In der Woche bis zum 10. Juli stieg der Wert sogar auf über 4 Millionen Barrel. Analysten schätzen laut Bloomberg den Ausfall auf 20 bis 30 Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität. Die Ölverarbeitung sank Anfang Juni auf unter vier Millionen Barrel pro Tag, den niedrigsten Wert seit 21 Jahren. Die Benzinproduktion lag im Juni rund 25 Prozent unter Vorjahr.

      **Reparaturen**

      Hier liegt das strukturelle Problem. Die Moskauer Raffinerie Kapotnja fällt nach dem dritten Treffer seit März komplett aus. Reparaturen ziehen sich hin, weil westliche Sanktionen den Nachschub an Katalysatoren, Steuerungssystemen und Spezialpumpen blockieren. Insidern zufolge fällt die Moskauer Ölraffinerie nach den Schäden für mindestens sechs Monate aus. Das ist kein Zufall, sondern Systemfehler: Moderne russische Raffinerien wurden mit Anlagen von Shell und anderen westlichen Ölanlagenbau-Firmen ausgerüstet. Nur sie können Kraftstoffe nach Euro-5-Standard produzieren. Aufgrund der Sanktionen hat Moskau keinen Zugang mehr zu westlicher Ausrüstung, Software oder Katalysatoren. Es gibt zwar chinesische Ersatzprodukte, die jedoch weniger effizient sind, weshalb ganze Prozesslinien umgebaut werden müssen.

      Auch die Reparaturkapazität hält mit den Neuschäden nicht Schritt. „Im Rennen zwischen Reparierern und Angreifern verschiebt sich das Gleichgewicht“, analysiert Sergey Vakulenko vom Carnegie Russia Eurasia Center.

      **Versorgungslage**

      Fast alle der 83 international anerkannten Regionen Russlands sind von Treibstoffknappheit betroffen. Über 50 Regionen haben offiziell einen Engpass gemeldet, mindestens drei haben erhöhte Alarmbereitschaft ausgerufen. Am 21. Juni wurde auf der Krim der Notstand ausgerufen und der Kauf von Sprit für die Zivilbevölkerung untersagt. Russland erließ daraufhin ein Exportverbot für Diesel sowie Ausfuhrbeschränkungen für Benzin und Kerosin, um Engpässe auf dem heimischen Markt zu verhindern. Das hat eine eigene Paradoxie erzeugt: Russland steuert im Juni auf Rekordexporte von Rohöl über seine westlichen Häfen zu, kämpft im Inland aber gleichzeitig mit massiven Treibstoffengpässen. Wegen der Raffinerieausfälle leitet die Regierung das ungenutzte Rohöl in den Export um.

      **Putins Stellungnahme**

      Putin hat am 29. Juni öffentlich eingeräumt, was er nicht leugnen konnte. Er bekannte, Russland stehe vor einem „gewissen Engpass“ und räumte ein: „Was die Schläge gegen kritische Infrastruktur, insbesondere Energieinfrastruktur, angeht: Diese Angriffe auf unsere Einrichtungen schaffen natürlich Probleme. Das ist offensichtlich.“ Er fügte hinzu: „Im Moment beobachten wir einen gewissen Engpass, aber er ist nicht kritisch.“ Putin sagte, Russland werde mehr Kraftstoff importieren und die Reparaturen beschleunigen, um das bezeichnet er als „vorübergehende Defizit“ zu beenden. „Alle beschädigten Einrichtungen werden recht schnell wiederhergestellt“, behauptete er. Gleichzeitig wies er die politische Verantwortung ab: Putin bezeichnete die ukrainischen Angriffe auf russische Energie als Versuch Kiews, von eigenen Verlusten auf dem Schlachtfeld abzulenken. Die Reparaturbehauptung ist durch die Sechs-Monate-Ausfallprognose für Kapotnja klar widerlegt.“

  22. Kriegslüsterer
    Wenn Du meine Kommentare durchgelesen hättest, dann hättest Du schon mehrmals gelesen, dass dass Rote Kreuz zwar mehr ukrainische Leichen übergibt, und woran das liegt.

    1. @Helmut
      Deine Behauptung war: „Die einzige Instituton, die verlässliche Daten über gefallene Soldaten auf beiden Seiten hat, ist das Rote Kreuz.“
      Nun schreibst du: „Das Rote Kreuz macht aber offiziell keine Angaben über die Anzahl.“

      Also, nach deiner Aussage hat das Rote Kreuz keine verlässliche Daten über gefallene Soldaten auf beiden Seiten

  23. Gregor Vogle
    Ja, es bricht ganz besonders Feuer aus wenn ein Tanklager getroffen wird.
    Ein Tank Vielen.

    1. @Helmut
      Was genau verstehst du nicht, wenn da steht: „Beides wurde getroffen, mit dem Schwergewicht auf Produktionsanlagen“. SCHWERPUNKT PRODUKTIONSANALAGEN.

      Und weiter:
      Analysten von S&P Global Energy CERA beziffern: Ende Juni lagen mehr als 2,5 Millionen Barrel pro Tag an Raffineriekapazität still, über ein Drittel der Gesamtkapazität von 6,9 Millionen Barrel. In der Woche bis zum 10. Juli stieg der Wert sogar auf über 4 Millionen Barrel. Analysten schätzen laut Bloomberg den Ausfall auf 20 bis 30 Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität.

      RAFFINERIE-KAPAZTÄT
      Also PRODUKTION. Nicht LAGER.

      Jetzt verstanden?

  24. Immerhin wurden im 21. EU-Sanktionspaket die aus Russland kommenden Alaska-Seelachs-Fischstäbchen gestrichen. Entsprechend große Fischstäbchenfabriken liegen in Deutschland. Die Ölsanktionen haben jedoch der Fa. Wintershall Dea Verluste in Höhe von ca. 5,3 Mrd Euro beschert.

  25. Selina Sarezki
    Warum verbreiten Sie solche Lügen?
    Präsident Selenski gibt an, dass etwa 55 Tsd. ukrainische Soldaten bisher getötet wurden.
    Den Blödsinn können Sie ja ruhig glauben und als eigene Lügen weiter verbreiten.
    Aber wenn wir diese Lüge mal als Maßstab nehmen:
    In der Millitärgeschichte hat sich herauskristallisiert, dass die angreifenden Truppe immer etwa 3 x so hohe Verluste hat.
    Also müssten die Russen dann etwa 170 Tsd. tote Soldaten haben.
    Und nicht etwa 20 x so hohe Verluste.
    Das ist Kindergartengeschwätz.
    Natürlich haben beide Seiten höhere Verluste. Aber die werden wir nach dem Krieg erfahren.
    Natürlich glauben nur ganz naive Menschen irgendwelche Zahlen von getöteten Soldaten während die Kämpfe andauer.
    Wenn Sie es möchten, dann glauben Sie es weiter.
    Wir sollten abwarten.
    Nach dem Krieg werden wir die Zahlen erfahren.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      oh, Plötzlich gibt es also doch mehr russische Verluste als ukrainische. Liegen deine vorher genannten anonymen „Experten“ aus der KI doch falsch. Und warum willst du jetzt namentlich genannte Experten ignorieren? Statdessen greifst du auf einen Strohmann zurück und behauptest was von 20x mehr Toten. Jaja, wer betreibt hier Propaganda? Genau, Du!

      „CSIS hat Anfang Juli 2026 einen neuen Bericht veröffentlicht, der die Verhältnisse neu bewertet. Das Tauschverhältnis ist im ersten Halbjahr 2026 auf knapp 8:1 zu Ungunsten Russlands gestiegen, gegenüber 2:1 bis 3:1 für den Großteil des Krieges. Als Ursache benennt CSIS explizit den ukrainischen Drohneneinsatz: Über 90 Prozent der russischen Verluste gehen inzwischen auf Drohnenangriffe zurück, nicht auf klassische Gefechte.

      Die Gesamtzahlen bis Juni 2026: Russland hat rund 1,4 Millionen Gesamtverluste erlitten, darunter bis zu 450.000 Gefallene. Auf ukrainischer Seite schätzt CSIS 525.000 bis 625.000 Gesamtverluste, darunter 125.000 bis 150.000 Gefallene.“

    2. @Helmut
      Sie drücken sich nun seit drei Runden um das ursprügliche Thema, das Sie selber angestoßen haben – indem Sie ohne jeden Anlass von Männern im wehrpflichtigen Alter, die sich dem Militärdienst entzogen haben, zu gefallenen Kriegsopfern wechseln.
      Und wie so oft in diesen regelmäßigen und peinlichen Situationen erhöhen Sie die Eskalationsstufe: Sie unterstellem Ihrem Gegenüber „Lügen, Blödsinn und Kinergartengeschwätz“, statt einfach den eigenen Fehler einzugestehen oder valide Gegenargumente vorzubringen.

      Ich erlaube mir ein Zitat Ihrer Worte zur Erinnerung:
      „Die Europäische Union schätzt, dass etwa 1,17 Millionen ukrainische Männer im wehrfähigen Alter (zwischen 18 und 60 Jahren) in die EU geflohen sind. Etwa 55.000 Russen haben sich dem Militärdienst entzogen und befinden sich hauptsächlich in für Russen visafreie Länder.“

      Am Ende werden Sie sich wie immer über angebliches Kommentar-Ping-Pong beklagen und feige den Rückzug antreten, ohne sich noch einmal zum Thema zu äußern.

      1. @Selina Sarezki
        Vielen Dank, dass Sie bei den Tricksereien dieses Forentrolls so ausdauernd am Ball bleiben 😍

        Hier noch eine kleine Ergänzung zu den verbrecherischen russischen Machenschaften in Drittländern:
        Anstatt eine politisch riskante allgemeine Mobilmachung im eigenen Land anzuordnen, hat Moskau seine Armee mit Vertragssoldaten, Strafgefangenen und ausländischen Rekruten aus einkommensschwachen Regionen in Asien, Afrika und Lateinamerika aufgefüllt. In Kenia und Südafrika haben Staatsanwälte bereits Verdächtige festgenommen und angeklagt, denen vorgeworfen wird, Rekruten durch Lügen und betrügerische „Arbeitsverträge“ in die Reihen Moskaus geschleust zu haben.

  26. Schau dir „Ukraine-General: Militärische Niederlage steht kurz bevor + Neuer Großangriff auf Kiew!“ auf YouTube an

    https://youtu.be/fy2mi3xnQas?is=tbNtrr3xSZ0KKl74

    1. Russischer Erklärbär

      @Afred H, alias Helmut:

      Schau dir PUTIN KAPITULIERT! Russland bereitet die EVAKUIERUNG der KRIM vor auf YouTube an:

      https://www.youtube.com/watch?v=mbOq8G9jbzY

  27. Gregor Vogler
    Das habe ich nicht angezweifelt.
    Nur – in der Ukraine sind 100 % zerstört.
    Jetzt werden sogar Tankwagen und Tankstellen von den Russen angegriffen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Zitat Helmut:
      „Tanklager sind spektakuläre Treffer, die viel Rauch erzeugen, aber die Kapazität der Raffinerie nur minimal einschränken.
      Der Schaden wird schnell repariert.
      Bzw. die beschädigten Tanks werde vom System abgekoppelt.“

      Zitat Helmut:
      „Ja, es bricht ganz besonders Feuer aus wenn ein Tanklager getroffen wird.
      Ein Tank Vielen.“

      Helmut, du sprichst ausdrücklich nur von Tanklagern.

  28. Gregor Vogle
    Nein, ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ein getroffener Tank zwar spektakulär ausbrennt, aber nichts mit der Kapazität einer Raffinerie zu tun hat.
    Der Tank wird vom Verteilernetz genommen und die Produktion in der Raffinerie geht weiter.
    Treffer in der Destilations-Anlage dagegen verursachen einen Ausfall der Raffinerie über Wochen oder Monate.
    Um den tatsächlichen Schaden, bzw. die Reparaturzeit abschätzen zu können, müsste man wissen, wo die Raffinerien getroffen wurden.
    Nur viel Rauch deutet auf einen getroffenen Öltank hin.
    Aber es kann alles repariert werden.
    Eroberte Gebiete des Kriegsgegner sind aber wahrscheinlich dauerhaft verloren.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Welchen Satz verstehst du nicht: ÜBER EIN DRITTEL DER GESAMTEN RAFFINERIEKAPAZITÄT LIEGEN STILL.

      „Ende Juni lagen mehr als 2,5 Millionen Barrel pro Tag an Raffineriekapazität still, über ein Drittel der Gesamtkapazität von 6,9 Millionen Barrel. In der Woche bis zum 10. Juli stieg der Wert sogar auf über 4 Millionen Barrel. Analysten schätzen laut Bloomberg den Ausfall auf 20 bis 30 Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität.“

      Nix Tanklager. RAFINERIEN. PRODUKTION.

      Wenn es „nur“ Tanklager, warum müsste dann Russland mittlerweile Benzin und Diesel aus dem Ausland dazukaufen. Hör endlich auf mit deinem Unsinn. Es gibt Menschen, die haben Ahnung von sowas. Nicht wie du, der auf seine pro-russische Bubbel verfolgt und Putin anhimmelt. Einen Kriegsverbrecher.

  29. Gregor Vogler
    Die „stillgelegten“ Raffinerie-Kapazitäten werden ja nicht ewig stillgelegt bleiben. Sondern sie werden repariert.
    Was ist daran so schwer zu verstehen?
    Auch die Ukrainer reparieren ihre zerstörten Anlagen.
    Manchmal geht es schnell, in Wochen und manchmal dauert es Monate. So einen ausgebrannten Blechtank erneuern, geht natürlich recht schnell, zumal die Raffinerie dabei weiter laufen kann.
    Kannst Du so einfache Zusammenhänge nicht verstehen oder willst Du sie nicht verstehen

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      Es sind keine Tanklager. Es sind Raffinerien. Wie oft willst du deinen Blödsinn noch wiederholen? Tja, und so lange die nicht repariert sind, gibts halt in Russland zu wenig Diesel und Benzin.

      „Die Reparaturen ziehen sich hin, weil westliche Sanktionen den Nachschub an Katalysatoren, Steuerungssystemen und Spezialpumpen blockieren. Insidern zufolge fällt die Moskauer Ölraffinerie nach den Schäden für mindestens sechs Monate aus. Das ist kein Zufall, sondern Systemfehler: Moderne russische Raffinerien wurden mit Anlagen von Shell und anderen westlichen Ölanlagenbau-Firmen ausgerüstet.“

      Und nein, die Ukrainer bauen ihre Raffinerien nicht wieder auf. Sie haben ihre Versorgung umgestellt. Die Ukraine hat Freunde, Russland hat Sanktionen.

      Und falls du wieder mit deiner Meinung kommst, die Unterstützung der Ukraine sei Schwachsinn oder Irrsinn, sei an deine damalige Aussage erinnert:

      Zitat Helmut, 17. Dezember 2025 13:09 Uhr: „Waenn Staaten völkerrechtswidrig angegriffen werden, greifen im Grundgesetz (GG) primär Artikel 26 GG (Verbot des Angriffskrieges und Vorbereitung)

      Mit dieser völlig schiefen Aussage wolltest du uns davon überzeugen, dass Deutschland Venezuela unterstützen müsse. Aber gegen Russland muss die Ukraine natürlich nicht unterstützt werden.

  30. Selina Sarezki
    Und, was soll das jetzt?
    Alle Zahlen (egal von welcher Seite) sind sowieso gelogen.
    Wie lange sollen wir uns hier noch mit gelogenen Zahlen beschäftigen?
    Ich habe hier mehrmals meine Einschätzung geschrieben. Die natürchlich falsch sein kann.
    Blicken Sie doch einfach mal 4 Jahre zurück.
    Genau derselbe Blödsinn wurde von Wirtschaftsexperten und Militär- Experten NTV, ARD und ZDF rauf und runter gelabert.
    Selbst die Trampolin- Springerin Baerbock war sich auch sicher, dass die russische Wirtschaft ruck zuck ruiniert ist.
    So ist das auch mit den Fahnenflüchtigen, usw.
    Alleine zur definieren, wer fahnenflüchtig ist, oder nur einfach ausgereist ist, geht nicht so einfach.
    Die richtigen Zahlen werden erst nach dem Krieg bekannt gegeben.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Warum haben Sie dieses Fass dann überhaupt geöffnet?

  31. Haahaaah @ Gregor Vogler
    Raffinerien haben zum Teil riesige Tanklager.
    Die Größe von Raffinerie-Tanklagern variiert stark und hängt von der Kapazität der jeweiligen Anlage ab. Typische Speicherkapazitäten liegen zwischen 200.000 und über 1.200.000 Kubikmetern (m³). Ein einzelner Großtank fasst dabei oft zwischen 40.000 und 80.000 m³.
    Und es ist natürlich spektakulärer, wenn so ein Tank getroffen wird, als die Destillationsanlage.
    Raffinerien arbeiten in der Regel mit zwei Haupt-Destillationsverfahren, die nacheinander in sogenannten Destillationskolonnen (Türmen) durchgeführt werden:
    Wenn die Destillationsanlage getroffen wird, dauert natürlich die Reparatur Wochen und Monate.
    Es gibt im Internet Berichte darüber, wieviel Prozent bei welcher Raffinerie ausgefallen sind.
    Das Russland damit Probleme hat ist doch klar.
    Wenn der Kriegsgegner Infrastruktur oder Industrieanlagen zerstört, hat man immer Probleme. Schau Dir die Ukraine an, da ist jede Raffinerie schrott.
    Das ist ja auch der Sinn der Sache.
    Ja, ich weiß, die Abhängigkeit von westlicher Technik(!?)
    Das Märchen wurde schon vor 4 Jahren dafür benutzt, um zu prophezeien, dass die russische Wirtschaft nur Monate nach Kriegsanfang kollabieren würde.
    Die Russen würden sogar Chips aus Waschmaschinen verwenden müssen, um damit Waffen zu bauen.
    Damit wäre Russland wohl kaum über die ganzen Jahre drittgrößter Waffenlieferant der Welt geblieben.
    Den ganzen unrealistischen Unsinn den Du so wissentlich oder unwissentlich schreibst, bringt doch niemandem etwas.
    Natürlich betreiben alle sich im Krieg befindlichen Parteien riesige Propaganda.
    Aber man muss ja als Beobachter auch nicht alles, wie ein Kind das auf den Osterhasen wartet, glauben.

    Viele Grüße aus Andalusien

    Helmut

    1. @Helmut
      Zwischen der Ukraine und Russland besteht ein wichtiger Unterschied: Die Ukraine hat ihr Versorgungsproblem durch Lieferungen von außen gesichert. Russland ist dazu weder technisch, logistisch noch finanziell in der Lage. Aber wenn du über die Abhängigkeit von westlicher Technik lachst, die angeblich nicht vorhanden ist, dann erkläre doch bitte:
      – warum kann Russland dann nicht innerhalb kurzer Zeit die kaputte Technik reparieren? Und wenn das „nur“ Tanklager sind, warum produziert Russland nicht einfach mehr Diesel und Benzin?
      – warum stehen dann tausende von Eisenbahnwaggons rum, wenn die westlichen Kugellager von SKF nicht notwendig sind?
      – warum ist dann Russland nicht in der Lage, seine ehemals mit westlicher Technik gebauten Flugzeugtypen einfach mit russischer Technik auzustatten, die dann die selben oder gar besseren Parameter aufweisen, wie mit westlicher Technik? Stattdessen hat jetzt Russland, dass durch die russische Flugaufsichtsbehörde verboten wurde, in Regen, Hitze und Kälte zu fliegen und nicht im entferntesten die Parameter in Treibstoffverbrauch, Reichweite und Payload erreicht, wie mit westlicher Technik?
      Ach, und das Märchen von der gutlaufenden russischen Wirtschaft.
      „Im ersten Halbjahr wurden demnach mit 24,4 Billionen Rubel bereits mehr als die Hälfte des Jahresplans des Bundeshaushalts ausgeschöpft. Der aktuelle Trend führt zu Ausgaben in Höhe von rund 49 Billionen Rubel im Vergleich zu den ursprünglich geplanten 44,1 Billionen. Selbst bei anhaltend hohen Ölpreisen dürfte das Budgetdefizit in Russland fast 10 Billionen Rubel erreichen und den geplanten Rahmen von 3,8 Billionen Rubel sprengen.“ Und komm mir nicht damit, dass es ja nun mal Krieg ist. Der Haushalt wurde erstellt, als schon längst im Gange war.

  32. Ja @ Gregor Vogler
    Erst mussten die russischen Soldaten
    sogar als Krüppel und im Rollstuhl zur Front.
    Dann wurde die Wirtschaft ruiniert.
    Dann mussten Chips aus Waschmaschinen für die Waffen demontiert werden, die Russland als drittgrößter Waffenlieferant in die Welt verkauft hat.
    Und nun Kugellager
    China ist der mit Abstand wichtigste ausländische Lieferant von Kugellagern (oft „Dual-Use“-Produkte), die sowohl im zivilen Sektor als auch für Militärfahrzeuge wie Panzer benötigt werden.
    Welche Märchen wirst Du uns hier sonst noch auftischen?
    Du musst nicht alle Blödsinn glauben, der Dir bei ARD und ZDF erzählt wird.
    Wenigstens mal einfach logisch denken.
    Das hilft schon die gröbste Propaganda zu erkennen.
    Natürlich von beiden Seiten.
    Was kommt jetzt von Dir?
    Hunger-Katastrophe in Russland?
    Russland geht der Stahl aus?
    Kein Dünger mehr für die Felder?
    Kein Diesel für Mähdrescher?
    Dir wird schon was einfallen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      keine einzige Frage beantwortet.
      Nur Nebelkerzen. Keine Substanz.

      1. Perlen vor die Säue geworfen

        👍🏽

        Gregor Voglet, guter und zutreffender Kommentar. Mit Helmut zu diskutieren, ist reine Zeitverschwendung. Schreiben sie am besten nicht mit ihm, höchstens über ihn.

  33. Gregor Vogler
    Welche Frage nicht?

    1. @Helmut
      Alle. Bist du noch nicht einmal in der Lage, Fragen zu lesen?

      Quote:
      Zwischen der Ukraine und Russland besteht ein wichtiger Unterschied: Die Ukraine hat ihr Versorgungsproblem durch Lieferungen von außen gesichert. Russland ist dazu weder technisch, logistisch noch finanziell in der Lage. Aber wenn du über die Abhängigkeit von westlicher Technik lachst, die angeblich nicht vorhanden ist, dann erkläre doch bitte:
      – warum kann Russland dann nicht innerhalb kurzer Zeit die kaputte Technik reparieren? Und wenn das „nur“ Tanklager sind, warum produziert Russland nicht einfach mehr Diesel und Benzin?
      – warum stehen dann tausende von Eisenbahnwaggons rum, wenn die westlichen Kugellager von SKF nicht notwendig sind?
      – warum ist dann Russland nicht in der Lage, seine ehemals mit westlicher Technik gebauten Flugzeugtypen einfach mit russischer Technik auzustatten, die dann die selben oder gar besseren Parameter aufweisen, wie mit westlicher Technik? Stattdessen hat jetzt Russland, dass durch die russische Flugaufsichtsbehörde verboten wurde, in Regen, Hitze und Kälte zu fliegen und nicht im entferntesten die Parameter in Treibstoffverbrauch, Reichweite und Payload erreicht, wie mit westlicher Technik?
      Ach, und das Märchen von der gutlaufenden russischen Wirtschaft.
      „Im ersten Halbjahr wurden demnach mit 24,4 Billionen Rubel bereits mehr als die Hälfte des Jahresplans des Bundeshaushalts ausgeschöpft. Der aktuelle Trend führt zu Ausgaben in Höhe von rund 49 Billionen Rubel im Vergleich zu den ursprünglich geplanten 44,1 Billionen. Selbst bei anhaltend hohen Ölpreisen dürfte das Budgetdefizit in Russland fast 10 Billionen Rubel erreichen und den geplanten Rahmen von 3,8 Billionen Rubel sprengen.“ Und komm mir nicht damit, dass es ja nun mal Krieg ist. Der Haushalt wurde erstellt, als schon längst im Gange war.

  34. Hallo @ Gregor Vogler
    Auf dem russischen Eisenbahnnetz schätzungsweise sind 350.000 bis 400.000 Güterwagen nicht in Betrieb. Von diesen dauerhaft abgestellten Waggons entfallen rund 80 % auf den nicht betriebsbereiten Park (also defekte Wagen oder solche, die aufgrund geringer Nachfrage oder Rentabilität nicht repariert werden). Dies entspricht etwa 11 % bis 15 % des gesamten Wagenparks Russlands.

    Und Deutschland:
    Branchenkennern zufolge liegt der Anteil der nicht einsatzbereiten (schadhaften oder in Revision befindlichen) Güterwagen im deutschen Schienennetz in der Regel bei etwa 10 % bis 15 % des Gesamtbestandes. Da der deutsche Gesamtbestand ca. 166.000 bis 180.000 Güterwagen umfasst, befinden sich absolut gesehen schätzungsweise 16.000 bis 27.000 Wagen temporär außer Betrieb.

    Wo ist da der Unterschied?
    Haben die Deutschen auch keine Ersatzteile?
    Merkst Du denn immer noch nicht, was Du für einen Unsinn schreibst, nur weil Du blind jeder Propaganda gegen Russland glaubst?
    Mache DIr selber mal Gedanken und hinterfragen einfach mal die Meldung von ARD und ZDF.
    Natürlich auch bei der Propaganda aus Russland.
    Bis zu 15 % der Waggons sind immer in Reparatur.

    Natürlich können die Ukrainer auch mit 100 % zerschossen Raffinerien leben.
    Solange die Hunderte von Milliarden aus Deutschland weiterfließen.
    Die nun anstehenden Steuererhöhungen, Leistungskürzungen, 2/5 des Bundeshaushalt müssen mit Schulden finanziert werden, und weitere Billionen aus weiteren Sonderschulden sind die Folgen.
    2029 steht die Staatspleite bevor.
    Aber Merz will die stärkste konventionelle Arme Europas aufbauen.
    Genau wie damals Adolf
    Ihr werdet von Unfähigen und Irren regiert.
    Trotzdem vergammelt die Infrastruktur in Deutschland immer schneller.
    Die Bahn hat sich vorgenommen bis 1980 wieder pünktlich zu fahren.
    Und hundert weiterer Absurditäten in Deutschland, die darauf hinweisen, dass in die ganze Welt Geld verschenkt wird.
    Gut das ich weit weg bin, und mein Geld noch weiter.
    Die Welt lacht nur noch über Deutschland.
    Selbst die Ukraine und sprengt Nordstraem.

    Zu der Luftfahrt:
    Das Triebwerk Aviadvigatel PD-8 hat das offizielle Zertifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen und die Musterzulassung erhalten.
    Die wichtigsten Details im Überblick
    Behörde: Die Zulassung wurde von der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya erteilt.
    Entwicklung & Status: Das Triebwerk ist eine inländische russische Entwicklung und schloss im Frühjahr 2026 alle Härtetests (inklusive Vereisungs- und Hageltests) ab, bevor die formelle Zertifizierung erfolgte.
    Verwendungszweck: Es ist primär für den Einsatz im modernisierten Passagierflugzeug SJ-100 (der russifizierten Version des Superjet 100) sowie für das Wasserflugzeug Beriev Be-200 vorgesehen.

    Was fällt Dir jetzt für weitere Unsinn ein?
    Das passiert eben in Ländern die sanktioniert werden.
    Warum sollte die größte Atommacht der Welt, die atomgetriebene Unterseeboote bauen kann, und natürlich auch Flugzeuge, keine modernen Passagierflugzeug baue können?
    So eine Neuentwicklung dauert natürlich.
    Es werden nun etwa 1000 mit dem hochmodernen PD-8 Triebwerk gebaut. Ganz Europa zusammen schafft es mal gerade Flugzeuge zu entwickeln.

    Noch Fragen?
    Bevor dir weiter Unsinn fragst, solltest Du einfach mal vorher googeln.
    Dabei kannst Du auch noch was lernen

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      ach, immer deine whataboutism. Fällt dir nichts anderes ein?

      Also, die vergleichst Merz mit Hitler. Mehr muss man eigentlich über dich nicht wissen.

      ad 1: Das sagt die KI zu deinem Güterwagenvergleich:

      Der Vergleich hinkt vor allem deshalb, weil hier zwei unterschiedliche Kategorien gegenübergestellt werden. In Russland umfasst die Zahl nicht nur technisch defekte Wagen, sondern auch einen großen Bestand dauerhaft abgestellter Fahrzeuge, die wegen fehlender Nachfrage oder mangelnder Rentabilität nicht mehr repariert werden. Es handelt sich also teilweise um strukturell aus dem Markt ausgeschiedene Kapazitäten. In Deutschland beziehen sich die 10 bis 15 Prozent dagegen überwiegend auf Güterwagen, die vorübergehend wegen Schäden oder planmäßiger Revisionen nicht verfügbar sind und anschließend wieder in den Betrieb zurückkehren.

      Hinzu kommt, dass sich die russischen Angaben auf einen außergewöhnlich hohen Bestand dauerhaft stillgelegter Wagen beziehen. Dass 11 bis 15 Prozent des gesamten Wagenparks langfristig ungenutzt bleiben, deutet auf erhebliche wirtschaftliche Probleme im Güterverkehr hin. Die deutschen Werte beschreiben dagegen den normalen Betriebszustand einer Flotte, bei der ein bestimmter Anteil aufgrund von Wartung und Reparaturen jederzeit vorübergehend ausfällt. Ein ähnlicher Prozentwert vermittelt daher einen falschen Eindruck, weil die Ursachen, die Dauer des Ausfalls und die wirtschaftliche Bedeutung grundlegend verschieden sind.

      ad 2: Ah ja, also, du antwortest, dass 1 Triebwerk zugelassen wurde. Keine Erklärung also dafür, warum die russische Flugaufsichtsbehörde ein Flugzeug nicht im Regen, nicht bei Kälte und nicht bei Hitze fliegen lässt. Und nicht so weit mit soviel Nutzlast fliegen kann. Also nicht beantwortet. 6, setzen

  35. Gregor Vogler

    Ging es bei Airbus schneller.

    Die Entwicklung des ersten Airbus-Modells (der A300) vom offiziellen Programmstart im Jahr 1967 bis zur ersten Auslieferung an die Fluggesellschaft Air France dauerte knapp sieben Jahre. Die Übergabe dieser Maschine fand am 10. Mai 1974 statt.

    Aber, selbst die Düsen konnten die Europäer nicht bauen.

    Die ersten Triebwerke (Düsen) für das allererste Airbus-Modell, den Airbus A300, stammten von dem US-amerikanischen Hersteller General Electric (GE) sowie später von Pratt & Whitney.
    Hier sind die historischen Details zum Antrieb des Airbus-Pioniers:Erste Ausrüstung (General Electric): Der Airbus A300 wurde 1974 bei der Air France als weltweit erstes zweistrahliges Großraumflugzeug in Dienst gestellt. Die ersten Maschinen dieses Typs (A300B2) wurden von Triebwerken des Typs GE CF6-50 angetrieben

    Abgesehen von den anderen Bauteilen, die Airbus von außerhalb Europas zukaufen musste.
    Daher will sich Russland komplette vom Westen unabhängig machen.
    Und das dauert eben.
    Airbus wäre nicht schneller gewesen.
    Bitte habe Verständniss dafür, dass ich Dir auf Deinen Unsinn nicht mehr antworte.
    Ein in seiner Ideologie verrannter
    Träumer wie Du, kann in 10 Minuten mehr Unsinn schreiben, als 10 Realisten am Tag durch Fakten widerlegen können.
    Träume einfach weiter.
    Nach einem Frieden können wir ja nocheinmal darüber schreiben, wer nach unserer Meinung nun der Verlierer oder Gewinner ist.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      gähn.
      Also, du vergleichst ein völlige Neuentwicklung mit einem Flugzeug, das fertig entwickelt war und bei dem alle ausländischen Komponenten ersetzt werden müssen? Wirklich? Helmut, Airbus kann Turbinen anderer Hersteller nutzen. Russland muss eigene benutzen, weil keiner mehr welche nach Russland liefert.
      „Daher will sich Russland komplette vom Westen unabhängig machen.“ Nein, Helmut, der Westen liefert nix mehr an Russland.
      Du lügst nachweislich.
      Schön, dass du endlich das Weite suchst.
      Es ist schon komisch, mit welcher Vehemenz du einen Kriegsverbrecher verteidigst und versuchst, dir alles schönzureden. Deine Vergleiche hinken mehr als ein Einbeiniger mit nem Krückstock

  36. Pingback: Russische Zentralbank senkt Leitzins trotz höherer Inflationsprognose - ostwirtschaft.de

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