US-Sanktionen zeigen Wirkung: China und die Türkei reduzieren ihre Ölimporte aus Russland deutlich. Trotz höherer Nachfrage verliert Moskau Marktanteile und Einnahmen.
Russland: US-Sanktionen wirken: China und Türkei meiden russisches Öl
Die von den USA verschärften Sanktionen zeigen Wirkung, indem sie Chinas und der Türkei den Rückzug aus dem russischen Ölgeschäft nahelegen. Russland hat seit dem Überfall auf die Ukraine noch nie so wenig mit fossilen Brennstoffen eingenommen wie im November. Nach Berechnungen des Centre for Research on Energy and Clean Air beliefen sich die Einnahmen auf 489 Millionen Euro pro Tag. Besonders auffällig ist der Rückzug früherer Hauptabnehmer. China und die Türkei, lange tragende Säulen der russischen Ölexporte, reduzierten ihre Käufe deutlich.
Sanktionen verschieben Chinas Ölströme
Die im Oktober von Präsident Trump verhängten Sanktionen gegen Lukoil und weitere Akteure entfalten im Zusammenspiel mit den britischen Maßnahmen gegen die russische Tankerflotte ihre Wirkung. China, die Türkei sowie private Raffinerien in Indien meiden russisches Öl. Der Druck entsteht weniger durch formale Importverbote als durch die wachsende Furcht vor sekundären Sanktionen, Versicherungsproblemen und Zahlungshindernissen.
Dabei stieg Chinas Rohölimport im November deutlich. Die Volksrepublik erhöhte ihre Einfuhren gegenüber Oktober um 5,24 Prozent auf 12,38 Millionen Barrel pro Tag. Auf Jahressicht lagen die Importe damit 3,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Zuwachs erklärt sich durch gesunkene Preise, die staatliche Käufer dazu veranlassten, Importquoten für das kommende Jahr vorzuziehen.
Russland profitierte davon jedoch nicht. Im Gegenteil. Die russischen Lieferungen nach China sanken im Monatsvergleich um 157.000 Barrel pro Tag auf 1,19 Millionen Barrel. PetroChina, Sinopec, CNOOC und Zhenhua Oil verzichteten zumindest kurzfristig auf zusätzliche Käufe aus Russland. Ausschlaggebend waren Befürchtungen im Zusammenhang mit den neuen US-Sanktionen gegen Lukoil und weitere Unternehmen der russischen Ölindustrie.
Parallel dazu ging die Auslastung der chinesischen Raffinerien zurück. Treiber dieser Entwicklung ist die anhaltende Schwäche in Bauwirtschaft und Logistik. Nach Daten des chinesischen Verkehrsministeriums sank das Frachtaufkommen auf den Straßen in den ersten elf Monaten um 2,4 Prozent. Die Investitionen in neue Immobilienprojekte lagen bis Oktober 14,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch der private Autoverkehr ging um 1,3 Prozent zurück. Zusammen mit dem schnellen Hochlauf der Elektromobilität, der den Ölbedarf inzwischen um rund eine Million Barrel pro Tag reduziert, verringert sich die Nachfrage nach Kraftstoffen spürbar.
Der Rückgang zeigt sich auch bei anderen fossilen Energieträgern. Von Januar bis November importierte China zwölf Prozent weniger Kohle und 4,7 Prozent weniger Gas. Ausschlaggebend war vor allem der geringere LNG-Bezug. Die Einfuhren raffinierter Ölprodukte sanken um 14,7 Prozent und stützen das Bild einer nachlassenden industriellen und logistischen Aktivität.
Türkei und Indien distanzieren sich von russischem Öl
Neben China reduzierte auch die Türkei ihre Rohölimporte aus Russland deutlich. Nach Schätzungen von Kpler kürzten türkische Raffinerien ihre Bezüge um rund ein Drittel auf etwa 200.000 Barrel pro Tag. Der Rückgang ist nicht allein preisgetrieben. Türkische Abnehmer ersetzten russisches Öl zunehmend durch Lieferungen aus Kasachstan, dem Irak und anderen Herkunftsländern. Damit senkt Ankara gezielt das Sanktionsrisiko für staatliche und private Akteure und verringert zugleich die Abhängigkeit von russischen Lieferketten, die durch Versicherungs- und Transportprobleme belastet sind.
In Indien zeigt sich ein gespaltenes Bild. Private, international vernetzte Raffinerien zogen sich im November weiter aus dem Geschäft mit russischem Öl zurück. Sie reagieren besonders sensibel auf Finanzierungsfragen, westliche Versicherer und den Zugang zu Exportmärkten. Staatliche Raffinerien hingegen weiteten ihre Käufe aus Russland um 22 Prozent aus. Sie agieren stärker innerhalb politischer Leitplanken und sind weniger in globale Absatzmärkte eingebunden. Das Ergebnis ist eine zunehmende Segmentierung des indischen Marktes, die Russlands Absatzbasis verengt und stärker auf staatliche Abnehmer konzentriert.
Gas und Kohle federn Ölverluste nur begrenzt ab
In der Summe sanken Russlands Einnahmen aus dem Ölverkauf im November um rund acht Prozent gegenüber Oktober. Teilweise ausgeglichen wurde dieser Rückgang durch höhere Erlöse aus Gas und Kohle. Die Gaslieferungen über die Pipeline Power of Siberia blieben stabil. Zulegen konnten hingegen die Exporte über TurkStream in die Türkei und nach Südosteuropa. Allerdings nähert sich TurkStream der technischen Auslastungsgrenze, was den Spielraum für weitere Steigerungen begrenzt.
Auch die Einnahmen aus Kohleexporten stiegen im Monatsvergleich um zwölf Prozent. Diese Zuwächse reichten jedoch nicht aus, um den Rückgang im Ölgeschäft vollständig zu kompensieren. Insgesamt sanken Russlands Einnahmen aus fossilen Brennstoffen gegenüber Oktober um rund ein Prozent.
Gleichzeitig verschlechtern sich die Margen weiter. Russland ist zunehmend auf den Einsatz seiner Schattenflotte angewiesen. Im November wurden 65 Prozent der Öltransporte mit sanktionierten oder intransparent betriebenen Tankern abgewickelt. Das treibt Transportkosten, erhöht Preisabschläge und schmälert die Gewinne.
Die Möglichkeiten, weitere Einnahmeausfälle im Ölgeschäft über Gas und Kohle auszugleichen, bleiben begrenzt. Die Sanktionen gegen die Tankerflotte belasten zusätzlich. Damit schrumpft der finanzielle Spielraum des Kremls, sowohl für die Kriegsführung als auch für die Stabilisierung der eigenen Wirtschaft.
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Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit wird doch wohl ein Konzept entwickeln können, damit China, die Türkei und Indien US-Sanktionen im Zusammenhang mit dem Kauf von russischem Erdöl umgehen können.
sieht man auch am Rubel
Da kann man eher an den Weihnachtsmann glauben.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Dein persönlicher Glaube ist irrelevant.
Die Daten sprechen eine ziemlich klare Sprache.
Die Wirklichkeit richtet sich nicht nach deiner Wunschvortellung.
Wir vertrauen den Daten diesen Think Tank Non Profit Organisation die im Jahre 2019 in Helsinki gegründet wurde. Bezahlt von guten Philantrophen aus aller Welt die nicht wissen wohin mit ihrem Geld, jedoch wenigstens großen Einfluss nicht missen möchten. Wir vertrauen den Daten. Wichtig sei zu Erwähnen sie söllten uns nicht in falscher Sicherheit und Verblendung wiegen. Es wäre zum Schaden unserer. Seien sie richtig, wär es ein Gewinn für uns.
@Albi
Die Daten von Kpler, CREA und russischem Finanzministerium dummerweise miteinander.
Aber man kann ja ruhig was anderes glauben.
Das ist ja auch der Sinn der Verschleierung.
…Insider – China setzt Kauf von russischem Öl teilweise aus • news • onvista…
…Chinas russische Ölkäufe sind enorm, aber komplex: Es ist der größte Abnehmer, importiert sowohl über Pipelines (ca. 900.000 Barrel/Tag) als auch Seeweg, aber die Mengen schwanken durch Sanktionen und die Nutzung von „Phantom-Tankern“ für den Seehandel. Offiziell bezieht China Millionen Barrel pro Tag, doch aktuelle Tracking-Daten zeigen oft eine Diskrepanz, da viele Schiffe ihre Positionen ausschalten, um ihre tatsächlichen Ziele zu verschleiern, was auf eine massive Umleitung und Verschleierung der wahren Herkunft hinweist, um Sanktionen zu umgehen.
Schlüsselfaktoren:
Pipeline-Importe: Kontinuierliche 900.000 Barrel/Tag per Pipeline (hauptsächlich an PetroChina) sind konstant und weniger von Sanktionen betroffen.
Seeweg-Importe: Diese schwanken stark; teilweise werden riesige Mengen (über 1,6 Mio. Barrel/Tag) als „unbekanntes Ziel“ auf Schiffen gemeldet, was auf Umetikettierung und Routenänderung hindeutet, um den Sanktionen zu entgehen.
Sanktionen & Umgehung: China ist ein Hauptabnehmer, steht aber unter Druck (EU-Sanktionen gegen Raffinerien) und reagiert mit Verurteilungen und Gegenmaßnahmen, während es gleichzeitig raffinierte Wege zur Umgehung findet.
Gesamtvolumen: China ist der größte Abnehmer russischen Öls, gefolgt von Indien, wobei die genaue Zahl durch die Verschleierungstaktiken der Tanker schwer zu ermitteln ist, aber im Millionen-Barrel-Bereich pro Tag liegt.
Zusammenfassend: China kauft weiterhin große Mengen russisches Öl, nutzt dabei aber hochentwickelte Methoden – einschließlich „Phantom-Tanker“ –, um die offiziellen Zahlen zu verschleiern und Sanktionen zu umgehen, während Pipelines eine stabile Quelle darstellen…
https://share.google/2gP1ThKV0Imjnb0ih
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut,
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie du versuchst, für Russland eine Lanze zu brechen. Dummerweise sprechen die Daten nun einmal gegen dich. Es zeigt sich mal wieder, wie wenig du verstehst. Hättest du dich nur ein wenig mit der Materia auseinandersetzt, würde dir dein Kommentar nicht wieder um die Ohren fliegen.
Ja, Verschleierung existiert.
Nein, daraus folgt nicht, dass wir im Nebel stochern.
Und schon gar nicht, dass ein beobachteter Rückgang plötzlich eine Illusion ist.
Der Artikel sagt: China kauft weniger russisches Öl.
Dein Einwand lautet sinngemäß: „Vielleicht ja doch mehr – wir sehen es nur nicht.“
Das Problem: Genau diese „Vielleicht“-Zone ist inzwischen ziemlich eng vermessen.
Schauen wir uns an, wie man das misst.
1. Vessel-by-Vessel-Tracking: Warum „man weiß es nicht“ schlicht falsch ist
Tracker wie Kpler erfassen russische Exporte nicht über chinesische Importstatistiken oder politische Statements, sondern physisch:
jedes einzelne Schiff
jeder Ladehafen in Russland
jede Tiefgangsveränderung
jede Entladung oder STS-Operation
Wenn China plötzlich mehr russisches Öl kaufen würde, müsste man zuerst sehen:
mehr beladene Tanker, die Russland verlassen
mehr STS-Aktivität vor Asien
mehr VLCC-Beladungen für Langstrecken
Genau das passiert nicht.
Die Ausgangsmenge aus Russland sinkt bereits auf Schiffsseite – bevor China überhaupt ins Spiel kommt.
Verschleierung kann Destinationen verschieben, aber keine Barrel erfinden.
2. „AIS aus = wir wissen nichts“? Nein: AIS aus = Tiefgang an
Du argumentierst implizit:
> Schiffe gehen dunkel → Tracking versagt → Mengen unbekannt
Das war 2022 vielleicht noch ein valider Reflex. 2025 ist das schlicht überholt.
Kpler & Co. nutzen:
Tiefgangsdaten (Beladung/Entladung)
Zeit-Raum-Korrelationen mehrerer Schiffe
STS-Algorithmen (wer verschwindet mit wem, wer taucht leer wieder auf)
Ergebnis:
Selbst „Phantom-Tanker“ verschwinden nicht aus der Mengenrechnung, sondern höchstens temporär aus der Zielzuordnung.
Und genau hier liegt der Punkt:
Der Artikel spricht nicht von Zielunklarheit, sondern von sinkenden Volumina.
3. Pipeline-Öl: Dein stabilstes Argument – gegen dich selbst
Ja, China importiert rund 900.000 bpd per Pipeline.
Ja, diese Menge ist stabil.
Und genau deshalb ist sie irrelevant für deine These.
Denn:
Die Pipeline-Menge ändert sich nicht
Der Rückgang findet auf See statt
Seaborne Crude ist der flexible, preis- und sanktionssensitive Teil
Wenn China mehr russisches Öl „heimlich“ aufnehmen würde, müsste es über See passieren –
und genau dort sehen wir weniger Ladungen, weniger STS, weniger bestätigte Ankünfte.
4. „Unbekanntes Ziel“ ist kein Paralleluniversum
Du zitierst Mengen mit „unknown destination“ und machst daraus ein Parallel-Öluniversum.
Was tatsächlich passiert:
Diese Kategorie schrumpft mit Zeitverzug
Ladungen werden nachträglich China, Indien, Türkei oder „Floating Storage“ zugeordnet
Der Trend bleibt: Netto weniger Volumen
„Unbekannt“ ist ein temporärer Buchungsposten, kein Beweis für verborgene Nachfrage.
5. Der eigentliche Denkfehler: Verschleierung ≠ Richtungslosigkeit
Du verwechselst zwei Ebenen:
Mikroebene: Einzelne Routen sind absichtlich verschleiert
Makroebene: Gesamtausfuhren lassen sich sehr robust aggregieren
Verschleierung verzerrt die Geografie, nicht die Physik.
Wenn Russland weniger Schiffe belädt,
wenn weniger Tiefgang zu beobachten ist,
wenn weniger Barrel die Häfen verlassen –
dann kauft China auch nicht „heimlich mehr“. Punkt.
6. Fazit (für Andalusien-taugliche Abendlektüre)
Der Artikel sagt:
China reduziert seine Käufe.
Dein Einwand sagt:
Vielleicht nicht – weil man nichts weiß.
Die Tracking-Daten sagen:
Doch, man weiß erstaunlich viel. Und das Weniger ist real.
Verschleierung existiert.
Aber sie ist Teil der Methodik einkalkuliert, nicht ihr Ende.
Oder anders gesagt:
„Man kann ja ruhig was anderes glauben“ –
aber glauben ersetzt eben keine Tiefgangsdaten.
Sonnige Grüße zurück
und weiterhin viel Freude an Phantom-Tankern,
die leider immer wieder sehr real leer ankommen
Es ist schon erstaunlich, wie seit Ausbruch des Krieges die tollsten Märchen über den Zustand der russischen Wirtschaft, der Waffen-Produktion, der Rückeroberung ukrainischer Gebiete, die Blockierung russischer Energieexporte, usw., usw. in die Welt gesetzt werden.
Damit können vielleicht die Zuschauer der Tagesschau hinter die Fichte geführt werden, aber doch nicht breit informierte Menschen.
Aber, die zig Milliarden für die Ukraine müssen ja weiter begründet werden.
Einen Krieg, den die Ukraine mit immer mehr Gebietsverlusten bezahlen wird.
Natürlich belastet der Krieg die russische Wirtschaft.
Doch nicht so dramatisch wie die deutsche Wirtschaft durch die Sanktionen gegen Russland.
Das ist eben Ideologie, die rationales Denken ausschaltet.
Genau wie bei Corona, der Klima-Hysterie, den zugewanderten Facharbeiter, und nun die gigantische Aufrüstung.
Gut das ich weit weg bin, und mein Geld noch weiter.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut,
oh, nachdem du wieder hier Unsinn erzählt hast, und es aufgeflogen ist, muss du wieder ein Ablenkungsmanövere starten, oder?
Der einzige, der hier Märchen erzählt, bist du.
Es sind also Märchen, dass die Ukraine Gebiete zurückerobert hat? Vielleicht solltest du dir doch noch einmal die Karten anzeigen, wie sich der Krieg entwickelt hat. Karkiv und Kherson wurden also nur in der westlichen Phantasie zurückerobert? Mein Gott, Helmut, hör hier auf, Lügen zu erzählen!
Klar, der russischen Wirtschaft geht es blendend und alles sind nur westliche Märchen. Jaja, Helmut, die russische WIrtschaft wächst gewaltig, nach unten. Real um ungefähr -7 – -8%. Vielleicht solltest du dir deine Brille putzen oder eine kaufen, damit du die Zahlen richtig liest. Die deutsche Wirtschaft liegt bei etwa 0%. Also, du Wirtschafsweise: Welche Zahl ist wohl grösser?
Aber natürlich kommt dir nicht in den Sinn, Russland zu verurteilen. Du liebst Autokraten. Ob Xi, Putin oder Trump.
Iwan der Schrecklicheu
Nun kauft die Türkei Öl in Kasachstan, die ihre Produktion hochfährt.
Jetzt rate doch mal wo Kasachstan das Öl herbekommt um damit die Lieferungen auszugleichen, die an die Türkei gehen.
…Türkische Raffinerien erhöhen Käufe von Nicht-Russischem Öl nach neuen westlichen Sanktionen | MarketScreener Deutschland…
https://share.google/opDIiVahJtQkOfWie
Du kannst ja ruhig den Märchen weiter aufsitzen.
Ich möchte hier aber kein Kommentar Pingpong betreiben.
Einfach abwarten.
Dann werden wir sehen, wo Russland und Deutschland wirtschaftlich stehen und wieviel Gebiete die Ukraine bei einem Friedensvertrag abtreten wird.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Und was passier? Der Preis für das Öl bleibt gleich, aber es gibt einen Zwischenhändler mehr. Also sinkt für Russland die Marge. Einfache ökonomische Zusammenhänge. Für Dich ein Buch mit SIeben Siegeln. Was passiert wohl als nächstes? Genau, dieses Schlupfloch wird auch sanktioniert.
Warum wohl sinken die russischen Einnahmen lt. russischem Finanzministeriums um 20%? Alles nur Einbildung, richtig?
Wie hoch ist das reale russische BIP per Kopf? 11.000 USD. Wie hoch ist das reale deutsche BIP pro Kopf? Etwa 400000 USD. Helmut, dass sind die Fakten.
Kasachstan nutzt russische Pipelines (wie die Druschba-Pipeline) für seine Ölexporte nach Europa (z.B. nach Deutschland), um seine eigenen Exporte zu steigern und die Energieversorgung Europas zu diversifizieren, wobei Russland Transitgebühren erhält und die Lieferungen mit russischem Öl vermischt werden können – ein „Tausch“ findet in der Praxis oft durch die Nutzung der gleichen Infrastruktur und Vermischung statt, um die EU-Sanktionen gegen russisches Öl zu umgehen, wie die PCK-Raffinerie in Schwedt zeigt, die kasachisches Öl bezieht.
Details zur Situation:
Nutzung der Infrastruktur: Kasachstan pumpt sein Öl über russische Pipelines nach Europa, was dem Land den Zugang zu europäischen Märkten ermöglicht.
Geopolitische Umgehung: Das kasachische Öl unterliegt nicht direkt dem EU-Embargo gegen russisches Öl, aber die Lieferungen durch russisches Gebiet generieren Einnahmen für Russland durch Transitgebühren.
Vermischung: Kasachisches Öl wird oft mit russischem Rohöl in der Pipeline vermischt, bevor es exportiert wird, was einen „Austausch“ im Sinne einer physischen Trennung unwahrscheinlich macht.
Vorteile für Kasachstan: Es kann seine Ölexporte erhöhen und seine Rolle als wichtiger Energiepartner für Europa stärken.
Vorteile für Deutschland/EU: Es diversifiziert die Ölversorgung und reduziert die Abhängigkeit von Russland, insbesondere für Raffinerien wie PCK in Schwedt.
Zusammenfassend: Kasachstan tauscht nicht direkt sein Öl gegen spezifisch russisches Öl in einem 1:1-Tauschgeschäft, sondern nutzt die russische Infrastruktur, um Öl an Europa zu liefern, wobei die Lieferungen oft gemischt werden und Russland durch Transitgebühren profitiert.
@Helmut @Karl
siehst Du Helmut, du erzählst wieder mal Unsinn.
Danke @Karl