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RWE-Aktie: Da kann nur noch Hartmut Mehdorn helfen

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die RWE-Aktie fällt und fällt. Energiewende, Managementfehler, alles Negative scheint sich bei RWE zu vereinen. Die Aktie ist der schlechteste Dax-Performer in diesem Jahr. E.ON geht schlau vor uns spaltet das Endlos-Kostenrisiko „Atomrückbau“ vom Rest des Geschäfts ab. Bei RWE sieht das anders aus. Der aktuelle Vorstand scheint keine wirklich überzeugende Strategie zu haben (hat er überhaupt eine?). So sagte RWE-Chef Terium erst vor Kurzem „Keine Frage, der Wind bläst uns nach wie vor kräftig ins Gesicht“.

Man fährt genau in die gegenteilige Richtung wie E.ON. Mehr als 100 Tochtergesellschaften werden jetzt miteinander verschmolzen um Kosten zu sparen und Prozesse zu beschleunigen. Die Kernaussage, dass RWE ein „integriertes Energieunternehmen“ bleiben soll, macht den Aktionären und potenziellen Neu-Aktionären zu schaffen. E.ON scheint mit der Abspaltung einen eleganten Weg gefunden zu haben die potenziell endlos ausufernden Atomrückbau-Kosten loszuwerden – Richtung deutscher Steuerzahler, wenn die abgespaltene Gesellschaft irgendwann kein Geld mehr dafür hat. RWE will EIN Unternehmen bleiben und muss diese Kosten endlos weiter selbst tragen.

RWE-Aktie Daten
Gewinn und Dividende nähern sich stetig der Null-Linie. Daten: RWE

Die Dividende pro Aktie lag 2008 noch bei 4,49 Euro, jetzt nur noch bei 1 Euro. Natürlich hat sich mit dem einbrechenden Kurs das KGV für Neueinsteiger auf einem optisch günstigen Niveau gehalten, aber der Absturz der Firma ist an den schrumpfenden Ausschüttungen abzulesen. Wer eines Tages gar keine Gewinne mehr macht und strukturell in die Verlustzone rutscht, ist schnell weg vom Fenster.

RWE-Aktie
Was für eine Aktien-Performance. Von über 100 Euro in 2007 auf aktuell 13 Euro.

Warum hier nur noch Hartmut Mehdorn helfen kann? Dieser Titel ist natürlich sarkastisch gemeint. Wo er auch hinkam, hat er es geschafft ein Problem noch zu verschlimmern. Beim BER, der Deutschen Bahn und Air Berlin konnte er „eindrucksvoll“ beweisen, wozu er fähig ist. Und trotzdem wird er von der Politik als der erfolgreiche harte Sanierer angepriesen. Beim Krisenfall RWE könnte auch Hartmut Mehdorn alles noch viel schlimmer machen.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Frank

    27. August 2015 16:02 at 16:02

    Mehdorn for president. Lasst Mehdorn merkeln!

  2. Avatar

    Chris

    27. August 2015 16:12 at 16:12

    Die Rheinisch-Westfälischen Energiewerke,mein früherer Arbeitgeber,von der Ossitusse gefällt!Heil Klimakanzlerin(ich mein das wirklich so,will ja schliesslich nicht ins Pofalla/Kauder-KZ)Warum befiehlt die Rautenprinzessin(Ziel Decarbonisierung bis…)nicht den Verbrennungsmotorenbetriebenen Strassenverkehr?Das würde mir mit meinen 2 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen ziemlich viel ungewünschten Platz verschaffen.Warum erkennt niemand,dass Angie&Joachim nur das umsetzen,was den beiden Erichs nicht gelungen ist?

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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