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RWE-Aktie: Der Sieger der Energiewende?

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Im DAX entwickelte sich die Aktie von RWE in den vergangenen Jahren zu einem echten Geheimtipp. Immer mehr Anleger werden auf die Chance aufmerksam, die sich dort im Rahmen einer Investition bietet. Doch geht der Konzern tatsächlich als Sieger aus der Energiewende hervor und kann sich auf diese Weise in der Finanzwelt behaupten?

Verdopplung der Notierung seit 2016

Bereits der Blick auf den Chart macht deutlich, welche hohe Attraktivität das Papier an den Tag legt. Seit Ende des Jahres 2016 verdoppelte sich die Notierung nahezu. Einst konnten Investoren gegen einen geringen Betrag von rund 11 Euro in den Handel einsteigen. Inzwischen bot sich die Möglichkeit, eine Rendite von 100 Prozent einzufahren, die im gleichen Zeitraum kaum ein anderes Unternehmen des DAX seinen Investoren anbot.

 Aus dem Preiskampf der Stromversorger konnte RWE zuletzt gestärkt hervorgehen. Dabei profitiert das Unternehmen unter anderem von der neuen Transparenz, die dabei wahrgenommen werden kann. Verbraucher können sich längst im Internet binnen kurzer Zeit über all die verfügbaren Tarife informieren, zum Beispiel auf Vergleichsportalen zum Stromvergleich.

Starke Dividenden seit 2018

Doch nicht nur die Kursgewinne der Aktie machen deutlich, warum sie sich für Investoren zu einem solchen Glücksgriff entwickelte. Auf der anderen Seite ist es gelungen, die RWE Dividendenhistorie stabiler zu gestalten, als noch in den vergangenen Jahren. Während die Ausschüttung in den Jahren 2016 und 2017 sogar ganz entfiel, war es im Anschluss möglich, die Aktionäre auf neue Art zu überzeugen. Im Jahr 2018 wurde die laufende Ausschüttung noch von einer Sonderdividende ergänzt. Auf diese Weise konnten sich die Aktionäre über 1,50 Euro pro Aktie freuen. Im Jahr 2019 folgte eine weitere Ausschüttung von immerhin 0,70 Euro.

Mit diesen jüngsten Zahlen konnte eine lange Durststrecke aus der Sicht der Aktionäre überwunden werden. Inzwischen ist es wieder möglich, die Aktie von RWE in die Dividendenstrategie einzubeziehen. Zuvor sah es über einen sehr langen Zeitraum so aus, als würde sich nicht mehr die Möglichkeit bieten, mit dieser Absicht in den Wert zu investieren, der nicht mehr das alte Vertrauen an sich binden konnte, das ihn noch in der Zeit zuvor ausgezeichnet hatte.

EON mit eigenen Vorzügen

Auf der anderen Seite ist RWE nicht der einzige Stromkonzern, der zuletzt wieder mit positiven Schlagzeilen an der Börse auf sich aufmerksam machen konnte. Auch die Aktie von EON profitierte von den jüngsten Entwicklungen und stieg lange Zeit deutlich an. Nachdem das Papier Mitte des Jahres 2016 auf nur noch sechs Euro gefallen war, wurden für kurze Zeit wieder zweistellige Kurse erreicht. In Kombination mit der ausgeschütteten Dividende von knapp fünf Prozent ist auch EON dazu in der Lage, in völlig neuer Form auf die eigenen Vorzüge aufmerksam zu machen.

Doch ist die Energiewende bereits in die Papiere eingepreist? Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass der politische Prozess an sich noch nicht abgeschlossen ist. Auch in Zukunft wird für die beiden Unternehmen die Herausforderung bestehen bleiben, sich an die erneuerbaren Energien heranzuwagen. Doch inzwischen wächst der Optimismus, dass dieser Schritt erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Dafür sprechen auch die Einschätzungen der Analysten, die den Titeln gegenüber wieder freundlicher gestimmt sind.

Beispielbild für Börsenkurse in Chartform - RWE-Aktie Energiewende
Beispielbild für Börsenkurse in Charts.

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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