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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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RWE Analyse: Kommt noch ein Schub?

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Übergeordnet befindet sich das Wertpapier des Energieversorgers RWE seit September 2014 in einem intakten Aufwärtstrend und konnte bis Ende 2017 noch ein Verlaufshoch bei 23,31 Euro markieren. Nur wenig später startete eine Korrekturbewegung zurück auf die Unterstützung von 15 Euro, von wo aus ein erneuter Anstieg an die Hochs aus 2017 erfolgte. Seither hält sich das Wertpapier tendenziell an dem oberen Widerstandsband von 23,00 Euro auf, hadert allerdings mit einem nachhaltigen Ausbruch über die Hochs aus 2017 bei 23,31 Euro. Doch das kurzfristige Chartbild stimmt zuversichtlich, zuletzt konnte eine seit Ende 2017 bestehende Abwärtstrendlinie überwunden werden, ein Sprung über die Marke von 23,31 Euro könnte jetzt folgen.

Long-Chance bei RWE

Das kurzfristige Bild seit Anfang letzter Woche stimmt für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung recht zuversichtlich, aktuell läuft eine gewöhnliche Konsolidierung um 22,35 Euro ab. Im gestrigen Handel hinterließen Anleger zudem eine bullisch Hammerkerze. Ein Kursanstieg über die Hochs aus 2017 bei 23,31 Euro könnte weiteres Aufwärtspotenzial bis rund 25,54 Euro freisetzen und eignet sich hervorragend für einen kurzfristigen Long-Einstieg. Eine Verlustbegrenzung sollte bei einem Ausbruch aber das Niveau von zunächst 21,50 Euro noch nicht überschreiten. Eine merkliche Eintrübung des kurzfristigen Aufwärtstrends würde sich hingegen bei einem Rückfall unter 21,70 Euro ergeben. In diesem Fall müssten Rücksetzer auf die breite Unterstützung um 21,70 Euro einkalkuliert werden. An dieses Niveau läuft zugleich der gleitende Durchschnitt EMA 50 von unten heran und fungiert als zusätzliche Unterstützung. Anschließend könnte ein erneuter Ausbruchsversuch über 23,31 Euro starten. Rücksetzer unter den 50-Tage-Durchschnitt würde Bullen jedoch erhebliche Schwierigkeiten bereiten und aller Wahrscheinlichkeit Abgaben auf den 200-Wochen-Durchschnitt bei rund 20,00 Euro einleiten.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 22,75 Euro
Kursziel : 25,54 Euro
Stop : < 21,50 Euro
Risikogröße pro CFD : 1,25 Euro
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

RWE




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Aktuell: Broker sieht „code red“ bei Tesla, Aktie vorbörslich unter 200 Dollar

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Der in Los Angeles beheimatete Broker „Wedbush“ schießt aktuell ganz schön heftig gegen Tesla. Einst war man dort mal ein großer Fan der Aktie. Jetzt aber offenbar nicht mehr. Man stuft die Aktie ab von 275 auf nur noch 230 Dollar. Tesla müsse einen Kilimanjaro-artigen Aufstieg hinlegen, damit die Erreichung der Gewinnzone im zweiten Halbjahr 2019 doch noch erreicht werden könne, so die Worte des Analysten.

Wedbush nennt die aktuelle Lage bei Tesla eine „code red situation“, also Alarmstufe Rot! So sagt der Analyst von Wedbush auch, dass man Bedenken habe zum Verlauf des Wachstums bei den Model 3-Verkäufen und der Nachfrage in den USA. Außerdem verzettele sich Elon Musk derzeit in dubiosen Projektideen wie Robotaxis, Versicherungen usw. Dabei müsste er sich gerade jetzt völlig auf das Model 3 konzentrieren. Aber offenbar hat Wedbush ernsthafte Bedenken an der Ernsthaftigkeit und Fokussierung von Elon Musk.

Die Tesla-Aktie war bereits am Freitag um 17,3 Dollar auf 211 Dollar gefallen. Und dann noch gestern die Aussagen von Wedbush. Vorhin notierte die Aktie auf einem Dreijahrestief! Im vorbörslichen Handel nämlich lag sie vorhin kurzzeitig unter 200 Dollar. Aktuell liegt sie im Vergleich zu Freitag Abend vorbörslich bei 201,80 Dollar, was ein Minus von 4,37% darstellt.

Um einen besseren Überblick zu bekommen, betrachten wir die Tesla-Aktie mal im folgenden Chart seit dem Jahr 2011. Das aktuelle Niveau von grob 200 Dollar haben wir im Chart blau eingezeichnet. Es ist auf lange Sicht eine verdammt wichtige Marke. Viele Unterstützungsniveaus hatte die Aktie in den letzten Wochen schon unterschritten. Und gerade erst hatte Tesla die Aktienbasis über eine Kapitalerhöhung weiter verwässert. Momentan scheinen selbst die blind gläubigen Tesla-Jünger die Aktie nicht aufhalten zu können auf dem Weg nach unten.

Tesla Aktie in Langfristbetrachtung

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Aktien

Aktuell: Deutsche Bank mit Allzeittief, Wirecard klettert weiter nach oben

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Aktuell wollen wir das frische Allzeittief der Deutsche Bank-Aktie besprechen sowie das weitere Ansteigen der Wirecard-Aktie. Aber zunächst zu den Deutschbankern. Die UBS gibt der Aktie aktuell einen kräftigen Stoß. So hat man das Kursziel für die Aktie gesenkt von 6,40 auf 5,70 Euro. Die Einstufung ändert man von „Neutral“ auf „Verkaufen“. Aktuell notiert die Aktie bei 6,62 Euro. Damit hat sie ein neues Allzeittief erreicht, weil sie nun 6 Cents tiefer notiert als im Tiefpunkt aus Dezember 2018.

Die UBS sieht zwei Probleme für die Deutsche Bank. Nach der abgesagten Fusion mit der Commerzbank würden der DB wenig strategische Optionen bleiben. Und wegen den niedrigen Zinsen werde die Ertragsflaute bei der DB wohl anhalten. Daher habe man die Gewinnschätzungen reduziert. Die Gewinne würden sich nur schleppend entwickeln, und die Bank bleibe weiter deutlich hinter der Konkurrenz zurück. Nach dem Motto (so meinen wir): Warum die DB-Aktie kaufen, wenn sie weiterhin so wenig Gewinne bringt, und die Konkurrenz einfach besser arbeitet?

Wir meinen: Ohaaaaaaaaa, das wird ja immer bedrohlicher. Die Deutsche Bank wird immer billiger für potenzielle Käufer. Die Bank hat jetzt nur noch einen Wert von 14,2 Milliarden Euro. Neben der noch viel billigeren Commerzbank wächst die tatsächliche Gefahr, dass Schnäppchenjäger die ganze Bank mal eben so im Vorbeigehen kaufen, oder zumindest einen bedeutenden Teil der Aktien. Was die Bundesregierung dazu wohl sagen würde – Stichwort „Finanzielle Staatsraison“?

Dazu kommen aktuell noch Nachrichten, dass angeblich Führungskräfte der Deutschen Bank in den USA Meldungen von für Geldwäscheprävention zuständigen Mitarbeitern an Behörden unterbunden haben sollen. Dabei sei es in 2016 und 2017 um verdächtige Transaktionen von Organisationen gegangen, die Donald Trump zugerechnet werden. Droht hier schon die nächste Geldbuße in den USA?

Deutsche Bank
Deutsche Bank-Aktienkurs seit 2002.

Wirecard steigt weiter

Und wo wir eh schon über die Deutsche Bank reden. Es ist heute just diese Bank, die mit ihrer Einschätzung dafür sorgt, dass die Aktien von Wirecard weiter klettern. Sie notieren heute mit +2,1% auf 142,95 Euro. Im folgenden Chart sieht man die Aktie seit September 2018. Der große Abwärtspfeil zeigt die drei kurz nacheinander folgenden Abstürze bei Wirecard aufgrund der drei übelst negativen Berichte der Financial Times (Absturz von 166 bis auf 86 Euro) Bis heute kann niemand zu 100% sicher sein, wer nun recht hat.

Zwar konnte Wirecard einen externen Bericht präsentieren, wonach die Vorkommnisse in Asien im Großen und Ganzen mit rechten Dingen zugehen sollen. Aber so ganz zu 100% ist der Rauch noch nicht verzogen. Bis jetzt konnte sich die Aktie wieder zu großen Teilen erholen, und scheint diese Verluste weiter auszugleichen. Die DB stuft Wirecard hoch von „Halten“ auf „Kaufen“. Das Kursziel steigt von 170 auf 200 Euro. Beachtlich dabei ist: Die Financial Times hat heute erneut negativ über Wirecard berichtet. Dabei werden Aussagen aus April wiederholt. Wirecard haben in den letzten Jahren die Hälfte der Erlöse sowie fast alle Gewinne nur mit drei Partnern erzielt.

Und wenn? Apple hat nur ein einziges Produkt, das den Großteil von Umsatz und Gewinn liefert – und da sagt auch niemand was zu. Man kann fast den Eindruck haben, als seien die „Journalisten“ bei der FT beleidigt, dass niemand mehr auf ihre negativen Artikel hört. Und so versucht man alte Vorwürfe nochmal aufzuwärmen? Es sieht schon sehr merkwürdig aus. Aber wer weiß. Nachher schütteln wirklich alle Beobachter über die FT den Kopf, und ganz am Ende behält sie doch recht? Aber zurück ins Hier und Heute. Die Börse ignoriert die Aussagen der FT und achtet auf die netten Worte der Deutschbanker. Die Wirecard-Aktie ist zur Zeit im Aufwärts-Flow.

Wirecard-Aktie seit September 2018

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Aktien

Giovanni Cicivelli: Trade-Rückblick und Vorschau auf Dax, Forex, Aktien

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An dieser Stelle biete ich eine kurze Vorschau auf mein heutiges ausführliches Video vor dem Marktstart in Frankfurt. Es geht um einen Rückblick, und um heutige Ereignisse bei Dax, Forex, Aktien. Seid ihr noch nicht registriert? Dann bitte einfach hier anmelden, denn es ist völlig kostenfrei! Dann könnt ihr das aktuelle und alle noch kommenden Videos von mir sehen.

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